Chickie IV, ein Baubericht

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    • Moin Gerry,

      genau das was du schreibst ist auch eingetreten. Auf Mitte Schiff ergibt sich ein ganz leichter Knick. Nun werde ich aber so weiter machen. Beim nächsten Boot werde ich Deine Variante ausprobieren. Da hätte ich auch von selbst drauf kommen können. So etwas passiert, wenn man sich an die Anleitung hält. Da auf MS aber ein 10x10mm Längsträger drin ist, denke ich das ich den Knick wieder rausschleifen kann.

      Gruß Dirk
    • Am Freitag habe ich eine kleine Einweisung im Umgang mit unserer Club-Drehbank bekommen. Danach habe ich versucht die Gleitlager für die Ruderanlage zu drehen. Fazit, 4 Stück gedreht und 2 sind brauchbar. Die anderen beiden hatten zu viel Übermaß. Die beiden Lager sind nun im Ruderkoker eingepresst.
      Heute habe ich das Ruderblatt aus 1mm Messingblech gesägt. Nun muss ich das noch mit der 4mm Achse verlöten. Kann ich das mit Weichlot machen? Oder lieber Hartlöten?

      Die Wellenanlage werde ich wohl auch selber fertigen. Sie wird dann auch gleitgelagert, bekommt aber noch ein drittes Lager in der Mitte.

      Gruß Dirk
    • Die Achse hab ich mit einer kleinen Trennscheibe und der Proxxon (Dremel) geschlitzt.
      Messingblatt leicht verklemmen, weichlöten (evtl. etwas Flußmittel, Löthonig z.B. ist super, verwenden),
      überschüssiges Lot wegschleifen, mit der Proxxon nachpolieren > fertig. Hält bombenfest.
      Hartlöten ist unnötig, das Messing wird heiß. läuft an verzieht sich womöglich,
      hat man nur Ärger damit.

      Wellenanlage selber fertigen ??? :kratz: Aus welchem Material willst du die Lager machen ?

      Gruss Gerry

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gerry ()

    • Hallo,

      ich habe mich jetzt mal mit dem Ruderservo beschäftigt. Laut Bauplan kann man es nicht wieder ausbauen. So wollte ich das nicht umsetzen. Die Version von Jens-Uwe (doctor) mit einer zusätzlichen Luke gefällt mir optisch nicht. Die Version von Jörg (Planbau) ist mir zu kompliziert. Ich bin ja kein Feinmechaniker. Es musste also eine einfache Lösung her. Ich habe jetzt folgendes umgesetzt:






      Ich denke mal die Bilder erklären das ganz gut. Die Platte wird dann von vorne mit dem Cockpitendspant verschraubt. Nach dem Entfernen der Sitzbank kann man die Platte dann wieder ausbauen.

      Gruß Dirk
    • Hallo Jürgen,

      ich erlaub mir mal zu antworten. Ich habe auch mit der Chickie angefangen, motiviert durch den Thread hier. Dabei ist habe ich mir eine Liste gemacht, was mir am Plan alles nicht so sehr gefällt.

      - Das Teil 10 + 10a kann durchgehen sein, ist denke ich für die Stabilität auch besser.
      - Längsträger 10 sollte der Stabilität wegen auf Höhe von 6a keine Aussparung haben
      - Motorträger 11: Die Nut in Spant 5 ist zu breit
      - Spant 6a: die Aussparung für Teil 10 muss ca. 5-6mm tiefer sein
      - Spant 4: Stringeraussparung an Rumpfunterseite muss ca. 6mm in Richtung Kiel verschoben werden, weil sonst der Stinger nicht richtig rund verläuft
      - Spant 1: Aussparung für Kimmleiste/Stinger fehlt

      Man kann auch mit Feile und Säge nachher noch Anpassungsarbeiten machen, wenn die Spanten aufgestellt sind (bzgl. der Stinger).

      Im Moment komme ich nicht so gut voran beim Bau, weil mir die Zeit fehlt. Bin aber fast so weit wie Dirk. Mein Boot ist noch auf der Heling, aber es sind schon 3 Seiten beplankt, geschliffen und mit Epoxidharz mehrfach gestrichen.

      Falls du Holz fürs Beplanken suchst, habe ich einen super Tipp. Ich habe meine dort gekauft und bin sehr zufrieden. Guter Kontakt und fertigt nach deinen Wünschen!
      Modellbauleisten

      Beste Grüße,
      Johannes
    • Noch ein Nachtrag:

      - Spant 1 ist die Aussparung für den Kiel 10x10mm zuviel und kann weggelassen werden, weil ja der 10x10mm Kiel nur bis Spant 2 geht
      - Spant 4 hat Rundungen zum Längsträger 10 hin, die sind auch nicht nötig - ist aber Geschmackssache

      Wirst du eine starre oder flexible Welle einbauen?

      Gruß
      Johannes
    • Alloha Johannes,

      Danke, das war mal ne klare Ansage! Werd ich gleich ausdrucken und zu meinen Unterlagen tun.

      Geplant ist bei mir zur Zeit die Spannten nach alter Väter Sitte selbst herzustellen (Butterbrotpapier und abpausen vom Plan). Dabei hab ich vor, die sichtbaren Spannten aus Leisten zu bauen. Das Teil 10/10a will ich aus Vollholz herstellen, deswegen meine Frage oben. Aus Mahagonie oder Eiche, was die Restekiste der Schreinerei so hergibt.

      Die Antriebsfrage ist noch offen, ich tendiere aber zur Flexwelle. Hab ich noch nicht gemacht und wäre deshalb mal ein Versuch wert.

      Grüße aus dem wilden Süden,

      Jürgen
    • So, ich habe heute den letzten Spannt mit der Laubsäge geritzelt. Mittlerweile bin ich wieder voll in Übung und bekomme wieder lange gerade Schnitte hin. :juhu:

      Der näxte Schritt wäre dann die Helling vorbereiten und die Bretter für Akkus und Anlage herstellen. Aber dafür gibt es zum Glück die Tischkreissäge.

      Ich hätte noch ne Idee für die Ruderanlenkung: Zahnräder! Servo und Ruder in Längsrichtung (Kiellinie) eingebaut, und als Übertragung 2 entsprechende Zahnräder verwenden. Der Servo sollte dabei so montiert werden, dass man ihn nach vorne wegziehen kann.

      In diesem Sinne, Euch allen noch einen schönen Abend und einen guten Start in die Woche,

      Gruß, Jürgen
    • So, die Spannten stehen, man glaubt es kaum. Nun hab ich eine Frage:

      Beim einpassen der Stringer hab ich festgestellt, dass sich an Spannt 9 bei dem 2. Stringer (von oben) eine Delle entsteht. Und zwar beidseitig. Es kommt mir vor, als wäre der Spannt an der Stelle 5 mm zu schmal. oder gehört das etwa so?



      2 Stunden später: Lösung gefunden, es gehört so! :pf: :juhu:

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    • Hallo Zusammen,

      bin auch gerade dabei, eine Chikie aufzubauen. In den Beiträgen bisher wurde viel über den Rumpfbau geschrieben, aber kaum was über die Beschlagteile.
      Meine Frage: Wo bekomme ich für das vordere Positionslicht entsprechendes Lampenglas her?
      Steingräber hatte es bis vor kurzem, jetzt nicht mehr, der Artikel ist auf Dauer ausverkauft.
      Ich kann zwar drehen, aber mit Kunststoff habe ich nicht die Erfahrung.
      Das Teil sollte ja dann auch noch klar sein, damit man das Licht auch sieht.
      Wer weiß, wie das geht? Welches Material brauche ich, kann man es dann nach dem drehen so polieren, dass es klar wird?

      Danke und Gruß

      Arnd
    • Hallo Arnd.

      Das Drehen von Kunststoff ist kein Problem.
      Besorg dir ein Stück Acrylglas; Plexiglas oder Makrolon, ich hab z.B. einen roten und einen grünen Schraubendreher-Griff geopfert und daraus die "Gläser" für die Positionslaterne gedreht. Wenn du klares Material hast kannst du im Anschluss mit Glasmalfarben arbeiten.
      Dann verwendest du einen gut geschliffenen HSS Stahl und drehst mit nicht zu hoher Drehzahl und einem Kühlmittel aus: Spüli und Wasser die Außenkontur.
      Das Aufbohren sollte mit großer Vorsicht und einem scharfen Bohrer erfolgen.
      Auch hier wieder mit dem Kühlmittel arbeiten.
      Die Glasklare Oberfläche bekommst du mit Kunststoff-Pflegemittel aus dem Auto Zubehörhandel hin.
      Du lässt das Drehteil eingespannt, nimmst einige Tropfen Kunststoff-Pflegemittel und 1500 Nass-Schleifpapier und bearbeitest bei nicht zu hoher Drehzahl die Außenseite. Für die Bohrung habe ich Wattestäbchen verwendet in die ich einen passenden Draht eingesteckt habe. (die Dinger sind innen hohl). Wichtig ist bei allen Arbeiten das Werkstück nicht zu heiß werden zu lassen und vor allem nicht mit kalter Flüssigkeit abzuschrecken!
      Dabei würde sich das Material schlagartig zusammen ziehen und Risse bekommen. (selber erlebt) :k:
      Genau so bekommst du auch die Kugel auf dem Flaggenstock gedreht.
      Für die Anfertigung sende ich dir noch eine Skizze als PN.
      Ich wünsche dir gutes Gelingen

      Gruß Jörg :juhu:
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