Robbe U47 VIIb Umbau zum VIIc

    • Hallo,
      da der Klebstoff und Spachtel ordentlich Zeit hatte zum durchtrocknen konnte ich die Trennstelle vom Heck zum
      Mittelsegment (im Bereich des Kiel) nun sauber verschleifen ... der Übergang ist nun weicher und das Ergebnis gefällt mir soweit ganz gut ... ich kann mit diesem Spaltmaß absolut leben :pr: .

      Nachdem diese Arbeit auch erledigt gewesen ist wollte ich eigentlich die fehlenden Handläufe am Turm anlöten, hierzu wollte ich 1mm starken Messingdraht verwenden.
      Leider musste ich die dünnen Messingbeschläge dazu von 0,5mm auf 1mm aufbohren, was knapp 60% nicht überlebt haben ... da sie zu fein gewesen sind und trotz feinem Bohrer und drucklosem Bohren zerrissen sind.
      :bw: ärgerlich aber nicht zu ändern ... ich habe daraufhin die restlichen Beschläge vom Turm abgemacht und werde sie durch Beschläge aus Polystrol ersetzen, in die ich vorher 1mm Löcher bohren werde.

      Da es aber so oder so noch einiges zu tun gab ... gab es jetzt auch die erste Stellprobe für das Luftzielsehrohr und Angriffsehrohr :fr2:
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      Gruss Bjoern
    • weiter gehts ...

      das Luftzielsehrohr und das Angriffssehrohr befinden sich in einem Sehrohrbock, welche sich vorne (Luftzielsehrohr) und mittig (Angriffsehrohr) im Turmdeck befinden.
      Optisch sind beide stark unterschiedlich, wobei der Sehrohrbock vom Angriffsehrohr optisch eher ins Auge fällt, da er doch ziemlich präsent auf dem Turmdeck steht.

      Zur Version ... ich habe lange im Internet gesucht und wurde regelrecht überflutet an Bildern was die Aufbauten am Turm angeht. Hierbei musste ich feststellen das es etliche Bauweisen und Versionen gibt, dies liegt unteranderem an den verschiedenen Zulieferern der Werften sowie Feldinstandsetzungen, welche an den Ubooten durchgeführt wurden.

      Weil man irgendwann ja auch weiterkommen möchte habe ich mir als Vorlage ein Bild ausgesucht welches meine Bauversion zur passenden Jahreszahl (in etwa 1941- früh 42) zeigt und diese dann nachgebaut ... man läuft bei der Fülle der Informationen wirklich Gefahr sich zu verzetteln und die Qual der Wahl zu haben :bd:

      Die Bauteile bestehen aus Resin, Messing und Polystrol. ... als Draht wurde "Blumendraht" verwendet, da dieser sehr stabil aber leicht zu bearbeiten ist.
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      Gruss Bjoern
    • Baubilder...
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      Gruss Bjoern
    • Hallo,
      Nachdem die beiden Sehrohre fertig gebaut waren habe ich mich an den Zusammenbau des UZO (U-Boot-Ziel-Optik) gemacht,
      welche beim Original dem Uboot den Überwasserschuss ermöglichte.

      Obwohl die Boote natürlich auch das Angriffsehrohr zum ermitteln der Zielkoordinaten verwenden konnten bot die UZO bei aufgetauchtem Boot eine bessere/einfachere Ermittlung der Zieldaten, der wesentlichen Vorteil war das die Zieldaten direkt an die Torpedomechanik übertragen wurden.
      Das UZO ist quasi wie beim Gewehr die Kimme gewesen und das aufgesetzte Carl-Zeiss Fernglaß (welches natürlich beim Tauchvorgang abgenommen werden musste) das Korn gewesen. Beide Bestandteile waren auf die Torpedorohre ausgerichtet und abgestimmt worden.

      Auch bei diesem Bauteil musste ich feststellen das es etliche Versionen gegeben hat, weshalb ich auch hier die Version gewählt habe die auf dem Bild zu meiner Zeitlinie in etwa gepasst hat. Grundsätzlich wurde dieses Bauteil im Verlauf des Krieges immer größer/klobiger da es mit immer mehr Technik versehen worden ist.
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      Gruss Bjoern
    • Hallo,
      @Christian: jepp, die Türme sehen nicht schlecht aus, mir gefällt aber vorallem das Shapeways auch Nischenbereiche abdeckt und Zubehör anbietet das es so nicht auf dem Markt gibt. Einzig die Preise sind hier und da noch etwas fett jedoch denke ich wenn es denn mal einen Mitbewerber geben wird das sich die Preise auch nach unten senken werden, da ja bekanntermaßen "Konkurrenz das Geschäft belebt".

      @Ralf: :d:

      @Racker: es bedarf eigentlich nicht allzu großer Modellbaukunst um diese Teile zu bauen aber als Alternative gibt es die Teile von Shapeways und von mir.

      @Thead: ich habe mir am 26.12 mein eigenes Weihnachtsgeschenk gemacht und mir bei Shapwaysw die 8.8. Schnellfeuerkanone in 1/40 gekauft.
      shapeways.com/product/ZS6NS6CN…-8-8-cm-sk-c-35-naval-gun

      Der Preis inklusive Versand lag bei in etwa 45,00€, was absolut in Ordnung ist ... wenn man eine "schönere" 8.8. haben möchte, als die dem Bausatz beiliegende es ist.
      Bemerkenswert ist jedoch das das Paket am 03.01. schon geliefert worden ist, trotz Feiertage.

      Die Qualität ist wirklich ziemlich gut (Bilder folgen), es wurden selbst feine Details nachgebildet.
      Von der Oberflächengüte ist der Bausatz Aalglatt ... keine Rillen oder rauen Strukturen wie sie bei Hobbydruckern gerne mal entstehen.
      ...
      Leider sind die feinen Details auch schon das größte Problem was ich sehe, denn Sie sind maßstablich richtig gedruckt und somit für ein Fahrmodell (mMn) ungeeignet
      und eignen sich besser für ein Dioramen-Modell.
      Im Fall der 8.8. sind es die Richtbügel (welche sich links und rechts von dem Geschütz befinden) welche in etwa 0,8mm-1mm stark sind und somit bei Unterwasserfahrt
      schneller weg sein dürften als was man "verdammt" sagen kann.

      Diese Bügel werde ich aus 1mm Messing nachbauen und ersetzen, dann sollte das alles kein Problem sein.

      Wahrscheinlich werde ich mir die 2cm Flak ebenfalls kaufen (ich tat es eigentlich nur nicht sofort weil ich mir zunächst die Oberflächenqualität der Bausätze ansehen wollte -> die Produktbilder gaben hierfür leider keinen richtigen Aufschluss).
      Für die 2cm Flak werde ich mir defintiv ein Alu-Geschützrohr bauen (oder kaufen) müssen, da es vermutlich ebenfalls für den Tauchbetrieb ungeeignet sein wird bzw. die Bruchgefahr zu hoch ist.

      Alles in Allem bin ich aber sehr zufrieden mit dem Kauf bei Shapeways, denn neben den wirklich schönen Details besticht das 8.8 Geschütz durch sein geringes Gewicht.
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      Gruss Bjoern
    • Guten Tag,
      anbei die Bilder der 8.8. Schnellfeuerkanone in 1/40 von Firma Shapeways.
      Ich habe den Kontrast und die Tiefe der Bilder erhöht, damit man die Details besser sehen kann ... die Farbe des Bauteils ist normalerweise wie stumpfes Glas.

      Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Druckteil und werde es für den Fahrbetrieb nur sehr ungern umarbeiten, leider ist das aber notwendig.
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      Gruss Bjoern
    • Hallo Bjoern,
      bei Fahrmodellen sollte immer ein gesunder Kompromiss aus Detailtreue und was macht wirklich Sinn getroffen werden.
      Wer dann wo die Grenze zieht, bleibt ja jedem selber überlassen.
      Es geht ja dann auch nach etwaigen Schäden wieder um die Instandsetzung.
      Irgendwann ist man dann so genervt über die "verlorene" Zeit, das man sein Schiff daheim stehen lässt, damit nichts passiert. Finde ich auch schade.

      Ich würde das Druck Geschütz steckbar machen und zum Fahren gegen ein etwas einfacheres Austauschen.
      Oder das detailgetreuere in einer MiniVitrine (angekettet ) nebendran stellen, frei nach dem Motto:
      "Ich könnte schon , aber ich will damit nicht fahren".

      Viele Grüsse aus dem Südschwarzwald
      Frank
    • Ben0803 schrieb:

      Hallo Bjoern,
      bei Fahrmodellen sollte immer ein gesunder Kompromiss aus Detailtreue und was macht wirklich Sinn getroffen werden.
      Wer dann wo die Grenze zieht, bleibt ja jedem selber überlassen.
      Es geht ja dann auch nach etwaigen Schäden wieder um die Instandsetzung.
      Irgendwann ist man dann so genervt über die "verlorene" Zeit, das man sein Schiff daheim stehen lässt, damit nichts passiert. Finde ich auch schade.

      Ich würde das Druck Geschütz steckbar machen und zum Fahren gegen ein etwas einfacheres Austauschen.
      Oder das detailgetreuere in einer MiniVitrine (angekettet ) nebendran stellen, frei nach dem Motto:
      "Ich könnte schon , aber ich will damit nicht fahren".

      Viele Grüsse aus dem Südschwarzwald
      Frank
      Guten Tag Frank,

      da stimme ich dir absolut zu, man muss/sollte da schon Abstriche machen ... gerade wenn es sich um ein Modell handelt was auch gewissen Belastungen (Wasserdruck durch die Strömung) ausgesetzt ist.
      Ich werde das Geschütz "umbauen" und etwas stabiler machen, um es dann auf meinem Boot einsetzen zu können.
      --
      @Thead: nachdem die alten Messingbeschläge für die Handgriffe und Reling das Aufbohren nicht überlebt haben, habe ich Sie durch Beschläge aus Kunststoff ersetzt.
      :pf:
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      Gruss Bjoern
    • Neu

      Hallo,
      bei der Suche nach Bildern vom Original U-69 habe ich leider immer nur Bilder vom späteren Turmumbau II zu meiner Version gefunden ... weshalb ich kurz davor gewesen bin meinen Turm ebenfalls mit dem Ausfahrschacht für die DiPol-Antenne sowie der oberen Winddüse zu versehen.

      Auf der Suche nach "la vache qui rit submarine" bin ich aber dann doch noch auf die zu meinem Turm passende Version gestoßen, weshalb ich nun "nur" die obere Winddüse montieren muss, damit mein Modell stimmig ist.

      Zum Bild:
      Es zeigt den Turmumbau II mit der oberen Winddüse, jedoch noch ohne den Ausfahrschacht für die DiPol-Antenne (was mir deutlich besser gefällt als mit dem Ausfahrschacht links am Turm).
      Quelle: laroyale-modelisme.net/t18775-…-la-vache-qui-rie-du-u-69

      Wobei das Bild ebenfalls im Bundesarchiv zu finden ist.
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      • U69 frueh.jpg

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      Gruss Bjoern