VLCC Mundaca

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    • Hallo zusammen!

      @Frank: Erstmal danke für Deine Antwort und den Hinweis auf die Rubbelbuchstaben.


      Nach einigen Testversuchen und weiterer Suche im Internet, habe ich mich dazu entschlossen, die schon gekauften Wasserschiebebuchstaben zu benutzen. Das problematische Thema mit dem Versiegeln der Schrift habe ich nun gelöst; nach aufkleben der Wasserschiebebuchstaben, umklebe ich diese mit Abklebeband. Dann habe ich einfach den kleinen Bereich mit Klarlack lackiert und sofort das Abklebeband entfernt. Nach Austrocknung ist nichts mehr zu sehen. Und Sprühnebel gab es dank der Abklebung auch keinen. :fg:
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      Außerdem habe ich nun das Seil in die Kräne eingefädelt. Da das Seil leider sehr steif ist, musste ich diese in den Ecken mit etwas Sekundenkleber tränken, damit es seine Form behält. :pf:
      In der nächsten Woche werde ich auch noch die Lotsenleiter mit dem Seil befestigen. 8)
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      Dazu habe ich auch noch die Türen an der Brücke angeklebt. Da ich nach langen suchen im Internet keine Ätzteiltüren im Maßstab 1:300 gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen diese einfach aus grauer Klebefolie auszuschneiden und diese Quadrate aufzukleben. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich damals beim Aufkleben der Fenster die Rückseite der Brücke vergessen hatte, also habe ich diese Fenster auch noch ergänzt. :D

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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hallo zusammen!

      @Michael: Zunächst mal zu dem BILBO. Du hast Recht, ist mir zwei Tage später auch durch Zufall aufgefallen. Also G abgekratzt, O aufgeklebt und überlakiert. :D


      Und mit der Beschriftung ging´s auch weiter…

      Hier habe ich nun noch die Zahlen fürs Tiefenmaß aufgeklebt. Das war eine richtige Wuselarbeit, diese 1mm kleinen Wasserschiebezahlen an die Positionen zu schieben und dann auch noch je Ziffer einzeln! Aber auch das habe ich geschafft und überlakiert. Somit ist die Beschriftung abgeharkt! :juhu:
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      Außerdem habe ich nun das Seil auch in die Lotsenleitern eingefädelt und diese auch angebaut. Die Lotsenleitern hatte ich schon vor längerem gebaut. Zudem habe ich auch die Rettungsboote angebaut.
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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hallo habe mich eben durch deinen Thread gearbeitet. Wahnsinn. Super Arbeit. Toller Bericht. Echt schickes Schiffchen. Hut ab. Werde mir Deinen Baubericht bestimmt immer wieder mal antun für Tipps und Tricks. Mein Weg ist noch soooo lang...
      Jahre Viking in 1:100 d.h. 458cm lang und 69cm breit... - nun denn los gehts
      Ziel: Havel 2019...

      www.diekellerwerft.de << hier geht es zum Videobautagebuch / Werkstatt-VLOG
    • Hallo zusammen!

      So nun noch einen letzten Bericht zur Vitrine… :fg:

      Zunächst habe ich die einzelnen Ebenen, aus dem die Grundplatte besteht, zusammengeleimt. Dabei habe ich dann schon gleich die Kabel in den Hohlraum gelegt.

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      Danach habe ich die äußere Kante gespachtelt und anschließend geschliffen, sodass von der rauen Schnittfläche der Spanplatte nichts mehr zu sehen ist. Jetzt habe ich alles einmal mit Epoxidharz angestrichen, geschliffen, nochmal angemalt und geschliffen, dass die Oberfläche richtig schön glatt ist. :juhu:

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      Nun noch schwarz lackieren und die LED leiste mit dem LED Streifen drin herum verlegen. Für den Schalter und den Stromanschluss habe ich aus Edelstahl Plättchen ausgeschnitten und in diese den Stecker und Schalter eingesetzt. Das Licht hat zweit Helligkeitsstufen. Damit man es auch am Tag beleuchten kann. :D

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      Zuletzt habe ich noch 2mm selbstklebendes Moosgummi in Form des Rumpfes aufgeklebt. Da ich bei der Rumpfform auf spanntenförmige Halterungen verzichten wollte. In der Vitrine werde ich das Boot nicht transportieren, daher brauche ich hier keinen seitlichen Schutz gegen Verrutschen.

      Die Acrylglashaube habe ich im Internet anfertigen lassen. Leider ist die Vitrine beim Transport kaputt gegangen (Sprung in der Scheibe), aber eine Neue soll schon unterwegs sein.

      Meine Mundaca kommt dann auch bald in die Vitrine gestellt, denn viel ist nicht mehr daran zu machen. Aber dazu später mehr …


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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hallo Marcel,
      Toll, deinen Baufortschritt zu sehen - Hut ab !!!

      Trotzdem noch einen wichtigen Hinweis zur Vitrine.

      Sieht aus, als ob die ziemlich luftdicht ist. Wenn ja, solltest du unbedingt im Boden einige Luftlöcher haben. Da kommt kaum Staub rein, aber die im Boot verwendeten Kunststoffe, Kleber usw. können alle im Laufe der Zeit irgendwelche Lösungsmittel ausgasen, was man so kaum bemerkt, aber unter Luftabschluss zu bösen Ergebnissen führen kann - bis hin zu schimmeligen Gummidichtungen usw. Ich spreche aus Erfahrung.
      Wolfgang
    • Hallo zusammen!

      Und nun der vorletzte Baubericht … :|

      In den letzten Tagen habe ich noch letzte Kleinigkeiten am Modell gemacht.

      Ich habe…

      - die Luken aufgeschraubt
      - die Reling an der Außenkante des Decks entlang aufgeklebt (die Löcher hatte ich schon gebohrt gehabt)
      - zwei Seile am Brückenmast angeklebt
      - am Heck des Schiffes den Flaggenmast mit Flagge angeklebt
      - am Bug die letzten Details, wie z.B. den Mast ebenfalls angeklebt
      - zwei Tankentlüftungen vor der Brücke aufgeklebt
      Viele Bilder zum finalen Stand kommen in den nächsten Tagen… :juhu:
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      Außerdem hatte ich auch noch ein letztes Problem zu lösen!

      Zunächst hatte ich die Mechanik der Ankerwinde und die Ankerwinde ins Boot eingebaut. Nach dem ersten Testversuch, der an sich gut funktionierte, musste ich feststellen, dass die beiden Anker nicht synchron hochgezogen werden.

      Dazu muss man sagen, dass beide Anker auf einer Achsenwelle hängen. Beim Aufziehen wickelt sich die eine Seite anders auf als die Andere und daher sind die Anker am Anschlag nicht gleich. :devil:
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      Mein Versuch auf der einen Windenseite eine Rutschkupplung zu bauen ist leider gescheitert. Mein Versuch sah vor, eine Rohrschale um die Achse zu heften, doch auch das locker Umlegen brachte nach dem Aufwickeln der Kette so viel Spannung, dass die „Rutschkupplung“ nicht mehr rutschte… :bw:
      Daher werden sich bei mir die beiden Anker ohne Nachhelfen nie auf beiden Seiten gleich bis an den Anschlag hochziehen. :(
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      Mein Tipp für alle, die zum ersten Mal eine Ankerwinde für zwei Anker bauen:
      Achtet darauf, dass beide Anker(-winden) nur durch eine Rutschkupplung verbunden sind, und somit beide Anker bis an den Anschlag unabhängig hochfahren. :thumbup:
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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hab ich was verpasst ? Seit wann ankern die Dinger mit zwei Ankern gleichzeitig ?

      Oder bildest Du einen Auflieger ( Pleitereederei die den Dampfer einfach irgendwo liegen lässt ) nach .

      Die Gefahr das bei Wind ,Strömungs oder Gezeitenwechsel die Ketten umeinander drehen ist enorm. Und dann hilft nur ein Schneidbrenner um frei zu kommen.

      Ich hab schon mal einen Knoten aus einer Ankerkette gepult, Dafür reichten zwei Tieden. Mit Schwimmkran alles auf den Lukendeckel damm mit Brechstangen und Hafenkran den ca 5 tonen Knoten bearbeitet und alles wieder über die Kante geschubst :fg: Ich liebe meinen Job.

      Ralph
      Im Bau: Süderoog

      Wie rette ich das jetzt wieder ? :bw:
    • Neu

      Hallo Marcel,

      Dein Tanker ist großartig!

      Ich würde eine Trommel der Ankerwinde leer lassen und nur einen der beiden Anker beweglich machen. Am See fallen den Passanten doch eh schon die Augen aus dem Kopf, weil Dein Schiff so super gebaut ist. Zwei Anker würde man nur beim "vermuren" benötigen. Dabei wird das Schiff sehr aufwändig mit zwei oder mehr Ankern verankert. Macht man nur, wenn es laaange dort liegen soll oder wenn z. B. ein Wirbelsturm droht, der nicht auf hoher See abgewettert werden kann.

      Viele Grüße
      Tim
    • Neu

      Ein weiterer Einsatz, bei dem mit zwei Bugankern gleichzeitig geankert wird, ist das Liegen in Flüssen, da der Radius beim Schwojen begrenzt ist. Das wird z.B. im Mississippi und im Rio Parana (Argentinien) so gemacht, wenn der Liegeplatz noch nicht zum Längsseitsgehen freigegeben ist oder das Schiff noch nicht einklariert ist. Du siehst also, es sind eher Spezialfälle. Im Modell ist ein funktionierender Anker schon Highlight genug :2:
      Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug!

      Fahrbereit: MS Neptun (Stückgutfrachter 1:100), MS Toro (Assistenzschlepper 1:100), CMS Bremen Express (Containerschiff 1:700)

      In der Werft: MY Albatros (Motoryacht 1:20) zur Restaurierung
    • Neu

      Hallo zusammen!



      Erstmal vielen Dank für die Lobe! :d:


      Und nun noch zur Ankerwinde, als ich vor 2 Jahren die Ankerwinde gebaut hatte, habe ich nicht daran gedacht, dass es Unsinn ist mit 2 Ankern zu ankern. Im Nachhinein werde ich dann dem Tipp von Clumsy_fingers, nachkommen und einen Anker stilllegen. Damals hatte ich mich um solche Sachen keine Gedanken gemacht. :/


      Eine brünierte Ankerkette werde ich bei Gelegenheit mal preiswert nachkaufen, oder selber machen …
      Danke an der Stelle an „Reiseleiter“. :)


      Ich habe noch kleine orangene Kästen (die 1.Hilfe-Kästen darstellen) an die Brück aufgeklebt, über alles einmal rüber geschaut, sauber gemacht und final die Brück aufgesetzt.


      Das Modell hat nun folgende technische Funktionen:
      - Servogesteuerte Ruderanlage
      - Antrieb über eine 40mm 5-Blattschraube
      - 16mm Querstrahlruder
      - Fehrnsteuerbar befüllbaren Ballasttank (Ca. 4,7l)
      - Elektrische Ankerwinde
      Gespeist wird alles von einem 2-Zellen Lipo Akku mit 6Ah.


      Ich werde, wenn ich das Modell in Frühjahr mal fahren lasse oder erwähnenswerte Änderungen vornehme noch den einen oder anderen weiteren Baubericht schreiben.

      Daher schaut gerne ab und zu mal vorbei, um den aktuellen Stand zu erfahren…..

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      Gruß,
      Marcel :bd:
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      Erstmal erkläre ich dieses Projekt für fertig!


      Und damit ist dieser vorerst letzte Baubericht!



      Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist ein sehr emotionaler Moment zu sagen „ich bin fertig“. Ich war jetzt seit Oktober 2014, also 3 Jahre und 2 Monate mit diesem Modell beschäftigt. Insgesamt habe ich 1208 Arbeitsstunden reingesteckt. Im Durchschnitt ist das ca. 1 Stunde pro Tag …
      Teilweise war es schon echt hart am Ball zu bleiben und irgendwie auch aussichtslos, weil sich der Bau so in die Länge zog. Aber Aufgeben war für mich keine Option!

      Und eine Zahl ist noch zu erwähnen; insgesamt stecken in dem Modell 1175€.

      Auch möchte ich an der Steller erwähnen, dass ich mit 13 Jahren das Bauprojekt gestartet habe und nun 3 Jahre weiter bin ich 16. Eine Zeit die für mich eine halbe Ewigkeit ist und meine frühe Jugend doch stark beeinflusst hat. Aber ich möchte die Zeit auch nicht missen, habe ich doch vieles gelernt.


      Zunächst habe ich das Schiff in die Vitrine gestellt. Hier werde ich auf jeden Fall den Tipp von „knipser25: Wolfgang“ nachgehen und drei 25 mm Löcher in die Rückwand bohren. Denn des riecht schon jetzt nach Lösungsmittel …


      Nochmals vielen Dank Euch Allen, für Eure guten Tipps und Radschläge!

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      Gruß,
      Marcel :bd:
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      Marcel,
      was Du hier gezeigt hast - an Planung, Präzision und Durchhaltevermögen ist sehr sehr besonders! Das gibt es in Deinem Alter nicht so häufig. Wenn Du Dich für eine Ausbildungsstelle oder einen Nebenjob bewirbst, dann ist dieses Projekt sehr gut geeignet, um Deinem zukünftigen Arbeitgeber zu zeigen, dass Du kein Schwätzer bist - sondern ein Macher. Und ein sehr guter noch dazu! Das sind genau die Werte, die ein Arbeitgeber schätzt.

      Ich hoffe, bald von Deinem nächsten Projekt zu lesen, denn es ist eine Freude Dir beim Bau eines Schiffes zuzusehen.

      Viele Grüße
      Tim
    • Neu

      Ganz großes Kino hier!!!!

      Glückwunsch für ein sehr schönes Modell und nicht zu vergessen auch Danke für einen fantastischen Baubericht. In 10 Jahren liest man Dich dann in der Modellwerft oder so...

      :clap:
      in der Werft:
      Frachtschiff Santa Teresa 1:140
      Graupner Lotse Umbau zu Polizeiboot 1:25
      Springer Tug (im Tim & Struppi Design, Haifisch-U-Boot-Trägerschiff von Kptn Haddock) 1:25

      einsatzbereit:
      Hansajolle von Aeronaut
      Motoryacht Mistral
      Seenotrettungskreuzer Theodor-Heuss
    • Neu

      Meinen aller Größten :resp:

      Das was du hier vollbracht hast ist der Wahnsinn.

      :d: dass wir dabei sein durften. Ich wünsche Dir alles Gute für die Probefahrt im Frühjahr und denk dran :bild:

      Gruß
      Dirk
      :h: :h: :h:
      in der Werft

      MS Lady von Büsum (auf Basis FOMO 2016)
      MS Seute Deern
      Fomo 21/2015 "First Lady" (angelehnt an den Schiffstyp "TwinCruiser")


      Fahrbereit

      Fosite (ex Wotan) zu 80% fertig
      Fomo 09/2015 Löschboot "Niedersachsen" (Fantasiemodell)