VLCC Mundaca

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    • Hallo Marcel,

      schön daß du wieder da bist.

      Das mit dem laminieren ist garnicht so schwer.
      Wenn auch mal 2 Matten überlappen, ist das garnicht so schlimm. Das lässt sich leicht eben schleifen.
      Schau dir am besten mal einige Bauberichte an, kürzlich habe ich meine "Maersk Alabama" laminiert,
      oder bei dem Forenmodell 2014 "Küstenmotorschiff" findest du einige Bauberichte
      wo über das laminieren berichtet wird.
      Hier und da einschneiden wird sich nicht immer vermeiden lassen. Kommt auf die Form des Rumpfes an.

      Da findest du auch Hinweise über die Materialien die du am besten nimmst.
      Wenn du nichts findest, können wir es hier nochmal ausführlicher auflisten.

      Gruß Kurt
    • Hallo Marcel,

      wie der Kurt schon schreibt das laminieren ist gar nicht so schwer.
      Ich habe eine lage Glasfasermatte mit 169g Gewebe.
      An Bug und Heck habe ich mittig eingeschnitten und dann eine hälfte über die andere laminiert.
      Schön verschleifen evtl etwas verspachteln.
      Somit hast du auch zusätzliche stabilität am Bug.
      Mit dem einschneiden wegen der rundungen musst du dir gar nicht solche sorgen machen da das gewebe im kreuzverbund gewebt ist und es sich dadurch gut anschmiegt.

      Schau sonst mal in meine beitrage der Kümos rein.
    • Hallo,

      Das wichtigste ist: nimm Die Zeit, so dass Du hinten raus flexibel bist.
      Vorher einen Plan haben solltest Du schon, alles bereit legen und schon Zuschnitte bereit halten.
      Das Harz sollte eine Topfzeit von ca. Einer Stunde haben.

      Eine gute, lange neue Textilschere ist empfehlenswert. Damit kannst Du während des Laminierens Schnitte setzen ohne die bereits aufgelegte Gewebeschicht zu verziehen.

      Beim Auftragen des Harzes immer wenig nehmen, die Struktur des Gewebes sollte immer sichtbar sein. Glänzende "Seen" von Harz deuren auf zu viel von selbigem hin.

      Habe neulich einen 2,5 m Rumpf mit 6 Lagen a 10 Teile laminiert. Hat ca. 10 h gedauert.
      Bilder im Link in meiner Signatur.

      Falls Du vorher noch nie laminiert haben solltest würde ich irgendwo üben. Nimm Dir z.B. Nen Klotz Balsa, schleif den in irgendeine Form und versuch die mal zu laminieren. Dann kommst Du beim Gepansche mit dem Harz und Gewebe erst mal ordentlich ins Schwitzen und bekommst ein bisschen das Gegühl dafür und realisierst dass es am besten klappt wenn Du ruhig bleibst.

      Gruß Sebastian
    • Hallo zusammen!

      Vielen Dank für Eure guten Ratschläge. :d:
      Ich mache mir nun nicht mehr so viele Sorgen um das Laminieren.
      Am Ende wird ja eh noch mal gespachtelt :D

      Aber den Tipp mit einem kleinen Probestück zu üben, werde ich befolgen. Denn es ist in der Tat das erste Mal dass ich Laminiere. 8o


      Ich war die Tage fleißig und habe die zweite Plankenschicht nun drauf.
      Habe auch schon mal einmal übergeschliffen. :)

      Als nächstes kommt nun die Nase.
      Da habe ich schon mal großzügig Balsaholz zwischen die Spanten geklebt.
      In den nächsten Tagen werde ich dann ein wenig das weiche Holz Modellieren. :pf:


      So und nun wieder ein paar Bilder ....


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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • hallo Marcel,
      hab Deinen Baubericht gerade eben erst entdeckt und mir alles, auch die hilfreichen und gut gemeinten Kommentare durchgelesen und gesehen.
      Es macht wirklich unglaublich Freude, Dir beim Entstehen Deiner Mundaca über die Schulter schauen zu dürfen - meinen größten Respekt für diese tolle Arbeit ganz nach Art "alter Bodellbauschule"!
      Ich finde es wirklich beeindruckend, wie Du an Dein Projekt herangehst, und dabei auch die Tipps aus den Erfahrungen anderer mit einbeziehst!
      Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß und Erfolg beim weiterbauen und werde Deinen Bericht ganz sicher mit Spannung weiter verfolgen!

      :h: :h: :h:

      LG, Klaus
      mein Verein www.slb-web.de
    • Hallo zusammen!

      In den letzten Tagen habe ich an meinem Boot weitergebaut. :juhu:

      Nun habe ich schon vorne den Bug zuerst mit einer Säge grob und dann geschliffen und in Form gebracht. Die Lücken zwischen dem Balsaholz habe ich mit schmalen holzstreifen ausgefüllt.

      Anschließend haben mein Papa und ich das Loch für das Steven Rohr gebohrt.
      Mit der Hand zu Bohren wäre sicherlich schief gegangen. :evil: Daher habe ich das Boot zusammen mit der Helling auf die Drehbank von meinem Papa geschraubt und das Loch in einem Winkel von 3° gebohrt. Um das Boot im richtigen Winkel auszurichten haben wir ein Handy mit einer Wasserwaage-App genommen.

      Daraufhin habe ich das Boot für weitere Arbeiten von der Helling genommen. Die kleinen Füßchen an den Spannten, die die Befestigung zwischen Helling und Boot darstellten durchgesägt. Dies habe ich zuerst mit dem Dremel und einem schneide Aufsatz probiert, aber da dies nicht richtig funktionierte habe ich mir eine eigene kleine Säge aus einer Schweißer Zange und einem feinem Stichsägeblatt gebaut. Das funktionierte richtig gut!

      Klasse Gefühl das Boot endlich in den Händen halten zu können. :fg:


      Nun noch ein paar Bilder…

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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hallo Marcel

      erstmal :resp: :resp:
      Das sieht schon klasse aus was du da gemacht hast !
      Ich werde deinen Baubericht weiter verfolgen.
      Denn Bugwulst hast du auch prima hinbekommen, sieht gut aus :2:

      Weiterhin viel erfolg und Spaß am Bauen

      Gruß Michael
      Im Bau:
      Graupner Neptun Stretch
      Sportfischer-Yacht Tangaroa

      Fahrbereit:
      Graupner Multiboot ( Löschboot) / Graupner Pollux / Robbe Sea Jet
      Playmobil Frachter / Graupner Key West Cat / Graupner Lotse

      Bauvorhaben:
      FLB 40
      Powerkat
    • Hallo zusammen!

      Weiter geht’s… :wink:

      In den letzten Tagen habe ich das Heck am Stevenrohr mit Balsaholz modelliert. Dazu habe ich in ein Stück Balsaholz, welches etwas größer war als das Heck, ein Loch gebohrt, aufgeklebt und durch schleifen modelliert. Das ging recht schnell. Balsaholz kann man echt prima in Form bringen. :D

      Anschließend habe ich den Rumpf insgesamt Zwei Mal gespachtelt und geschliffen, bis alle Unebenheiten weg waren.

      Das Auftragen der Spachtelmasse habe ich mit einer alten Checkkarte gemacht. Das ging richtig gut, gerade bei den ganzen Rundungen konnte ich damit die Spachtelmasse gut und gleichmäßig verteilen. Beim Stevenrohr habe ich ein Stück Metall reingesteckt, damit ich die Spachtelmasse nicht in der Bohrung schmiere.

      Das Schleifen war eine ziemlich staubige Angelegenheit. Dabei habe ich zuerst mit einem 40er Schleifpapier gearbeitet und anschließend mit 80er bzw. 120er. Dafür habe ich zusammen ca. 9 Stunden gebraucht, war echt eine Menge Arbeit. Während des Schleifens habe ich eine Staubschutzmaske getragen, da der Staub nicht so gesund ist. :pf:


      Und hier noch ein paar Bilder… :fg:
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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hallo Marcel,

      ich bin genauso schwer beeindruckt von Deinem Elan, Deiner Sorgfalt und Ausdauer und natürlich von den Resultaten, die Du dank dieser Tugenden erzielst, wie alle Anderen hier.

      Chapeau! 9 Stunden Schleiforgie am Stück. Soviel Disziplin bringen sogar die wenigsten Erwachsenen auf,
      vorausgesetzt sie können und wollen die Zeit dafür erübrigen; von anderen Jugendlichen Deines Alters ganz zu schweigen.

      Wenn ich Dich auf den Fotos immer so dick eingehüllt sehe, überkommt mich fast Mitleid, dass Du zudem auch noch in unbeheizten Räumen zu werkeln scheinst.
      Klar, dass man die Garage - anscheinend die Wirkungsstätte Deiner Schleiferei zuletzt - nicht unbedingt beheizt,
      wenn man nicht gerade ein sofort anspringendes Feuerwehrfahrzeug darin warmhalten will,
      aber der Raum der Kellerwerft dürfte doch schon beheizt sein.

      Die Winkelmessung mit der Level App des Smartphones besticht natürlich auch und zeigt,
      dass man nicht nur simsen, twittern oder daddeln kann mit dem Teil.

      Und toll natürlich, wenn Papa so eine Drehmaschine sein Eigen nennt, dass man einen ganzen VLCC Rumpf auf ihrem Bett unterbringen kann.
      Hat er Dich denn auch schon mal selber daran drehen lassen?

      Wirklich beeindruckender Schiffsmodellbau, den Du hier präsentierst.
      Und, dass Du auch noch so interessant und gewählt und in fehlerfreier Grammatik und Rechtschreibung darüber zu berichten weisst,
      wo doch die Jugend heute weitgehend ihr eigenes, scheinbar völlig regelloses, Idiom pflegt.


      Gruß
      Ralph
    • Hallo Ralph,

      vielen Dank für deinen schönen Kommentar. :d:

      Aber ne ich habe nicht am Stück 9 Stunden geschliffen. Ich habe das Stückweise gemacht. Immer mal eine bis zwei Stunden. Das ist sonst zu viel. Das tut dann auch irgendwann in den Fingern weh. :staun:

      Recht hast du mit der Heizung. Der Keller wo ich arbeite ist nicht geheizt. Aber es sind immerhin ungefähr 15°C, das reicht und die dünne Jacke stört nicht. Ich glaube ich würde Mecker bekommen, wenn ich da jedes Mal nur weil ich eine Stunde arbeite den ganzen Raum aufheizen würde. :kratz:

      Schön das dir meine Beträge gefallen. Ach und ich muss gestehen, ich schreibe die Texte am Laptop mit Word. Da wird einem ja gezeigt wenn was falsch geschrieben ist. Aber du glaubst gar nicht wie viel wir in der Schule schreiben müssen. Und unser Deutsch Lehrer ist da sehr streng. Aber es scheint das seine Strenge was gebracht hat. :evil:

      Und das ich sowas bastle ist für mich nichts neues. Durch das ganze Werkzeug von meinem Papa habe ich schon immer irgendwas gebastelt. Und mein erstes Boot hatte ich mir auch komplett selber ausgedacht, ohne Bauanleitung. Ich habe unten mal zum Vergleich ein Bild von meinem ersten Boot angefügt. Leider ist das Boot zu klein und zu schwer geworden, wodurch es recht Kopflastig ist. Daher wollte ich etwas größeres Bauen ... :)

      So morgen geht’s weiter. Da kommt dann die Bugrehling aufgeklebt … :juhu:

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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Sorry für OT, aber Du hast damit angefangen...
      dein Erstlingswerk finde ich knuffig.
      Seitenansicht erinnert mich an Käptn Blaubär, aber stimmig gestaucht.
      Frontansicht erinnert mich an einen Zerstörerbug (Blick aus DEM BOOT im Film).

      Hmmm, jetzt bin ich 3 mal so alt wie Du aber neidisch auf deine Bauqualität. Da hat wohl einer von uns beiden was richtiger gemacht
      Gruß
      Christian
    • Hallo zusammen!

      In den letzten Tagen habe ich vorne am Bug die Reling angebracht. :juhu:

      Dazu habe ich aus 0,5mm starkem Polystyrol die Bugreling ausgeschnitten. Vorher habe ich mit einem stück Pappe die Form für die Reling direkt am Boot ermittelt (die einem ,,V“ ähnelt). Dieses Pappe Stück habe ich dann auf das Polystyrolstück geheftet und Drumherum gezeichnet und ausgeschnitten. :)

      Das Polystyrolstück habe ich vorne am Bug etwas geknickt, weil der Bug vom Original auch einen leichten Knick hat und nicht ganz rund ist. Das Polystyrolstück habe ich mit ca. 1,5 cm Überlappung auf den Bug des Bootes geklebt, um eine große Klebefläche zu haben. Oben am Rumpf habe ich das Polystyrolstück 0,6 - 0,8 cm überstehen lassen (hätten laut Plan nur 0,5 cm sein müssen) den Überschuss werde ich später, wenn das Boot laminiert ist, abschneiden oder abschleifen. Besser später was zum Schleifen haben, als das es zu kurz ist. :D

      Anschließend habe ich, nach dem der Kleber getrocknet ist, das Polystyrol mit 40er Schleifpapier bis zum Holz abgeschliffen und der Rundung angepasst. Anschließend habe ich den Übergang vom Plastik zum Boot zwei Mal gespachtelt und mit 60er bzw. 120er Schleifpapier geschliffen. :)

      Auch das mit dem Aufkleben von Plastik, um die Bug Reling zu bekommen, habe ich hier im Forum von Euch gelernt. Das ist wirklich einfacher als mit Planken das zu bauen. Vorbild war für mich das MüMo das Kurt gebaut hatte.

      Als nächstes kommt das Laminieren.

      Da ich das zum ersten Mal mache, werde ich Euren Rat befolgen und zum Üben zunächst ein Teststück laminieren. Dazu aber später mehr … :kratz:

      So nun und noch ein paar Bilder. 8)


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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hallo Marcel,

      super wie du das gelöst hast.
      Da der Rumpf dort eine Wölbung hat, passt das ja gut daß du das Polystyrol plan schleifen kannst.

      Eine weiter Möglichkeit wäre gewesen, wie ich es bei der Maersk Alabama gemacht habe.

      Dort habe ich doppelt beplankt. An der Stelle wo das Bugschanzkleid hinkommt, einfach die dicke des Schanzkleides
      nicht beplanken und mit dem verlängerten Schanzkleid auffüllen.

      Es macht Spaß deinem Baubericht zu folgen.
      Weiter so.

      :clap:

      Gruß Kurt
    • Hallo zusammen!

      Wie schon angekündigt, habe ich mein Teststückchen laminiert.

      Ich hatte von Christian eine Tolle Anleitung zum Laminieren bekommen, danke nochmal. Auch habe ich diese Anleitung in einem anderen Forum gelesen. So bin ich dann auch vorgegangen.

      Ich habe mir aus einer dicken Styroporplatte ein Stück abgeschnitten und versucht die Bugform der Mundaca da rein zu schnitzen. Denn gerade wegen der Rundungen mache ich mir ja Gedanken. :kratz:

      Um einen Untergrund zu bekommen habe ich mein Teststück erst mit Epoxidharz eingestrichen und anschließend 1std. gewartet, so dass es fest ist, aber noch leicht klebt. Beim Modellboot würde ich das Expodyharz mit Aceton verdünnen (das mache ich dann natürlich nicht im Keller), sodass es dünn flüssig wie Wasser ist, das soll dann in das Holz einziehen um es fester zu machen. Auch soll der Voranstrich dazu sein, dass die Oberfläche leicht klebt und man das GFK Gewebe besser verlegen kann. Das hat auch prima funktioniert. Durch das leichte Kleben verrutscht nichts. :)

      Ich habe also die Glassfasergewebematte 80 gr./m² auf das schon angetrocknete Epoxid gelegt und um die Rundungen gezogen. Mit einem mit Epoxid getränktem Pinsel habe ich dann die Matte angedrückt. So wie in der Anleitung habe ich nur so viel Epoxid aufgetragen, das die Oberfläche nicht spiegelt und das Gewebe zu sehen ist. Dem Pinsel habe ich etwas die Borsten abgeschnitten, damit man damit besser tupfen kann. ;)


      Das hat soweit auch alles gut funktioniert. Aber ich habe dennoch ein paar Fragen zum Laminieren:

      - Sind 2 Schichten 80 gr./m² Glassfasergewebematte ausreichend oder doch drei?

      - Dadurch dass nur wenig Epoxid aufgetragen wurde, ist nun die Oberfläche nicht glatt, sondern sieht aus wie Gänsehaut. Ist das normal? Oder soll ich doch mehr Epoxid auftragen? Ich habe dann nur Angst dass mir das Epoxid an den Seiten runterläuft. ?(

      - Muss ich nach dem Laminieren den ganzen Rumpf noch mal komplett abspachteln, um ihn glatt zu bekommen? :evil:

      Wie macht Ihr das?

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      Gruß,
      Marcel :bd:
    • Hallo Marcel,

      wieso probst du mit Styropor wenn du einen Holzrumpf hast?
      Wieso verdünnst du das Harz?

      Ich gehe wie folgt vor:

      Rumpf mit Harz (unverdünnt) einstreichen oder rollen.
      Matte auflegen.
      Von der Mitte des Rumpfes nach aussen mit der Rolle oder Pinsel andrücken,
      dabei immer wieder etwas Harz dazunehmen.
      Am schluss nochmal komplett mit Harz einstreichen.
      Wenn Probleme am Bug oder anderen Stellen, Matte einschneiden.
      Schau daß es keine Blasen oder Falten gibt. Wenn doch, kurz einritzen, wie beim tapezieren.

      Arbeite genau aber zügig. Wenn was nicht so klappt, nicht nervös werden. Einmal tief durchatmen
      und weitermachen.
      Wenn mal was schief geht, es lässt sich alles reparieren.

      Das Harz sollte 60 min. zu bearbeiten sein.

      Ich müsste jetzt mal nachlesen wie dick du den Rumpf beplankt hast.
      Ich meine du hast 2x beplankt. Da müssten 2 Lagen 80 gr reichen.

      Ob du nach dem laminieren schleifen musst wirst du dann sehen.
      Ich denke ganz ohne wirds nicht gehen.

      Ich habe den Rumpf abgeschliffen und dann nochmal mit Feinspachtel fast den ganzen Rumpf nochmal
      eingestreichen und wieder fast alles runtergeschliffen. Dann wirds schön glatt.

      Gruß Kurt
    • Nachtrag:

      Du hast bisher eine so tolle Arbeit abgeliefert, das solltest du das laminieren auch
      ohne größere Probleme bewerkstelligen.
      Ziehe aber bitte Einmalhandschuhe an.

      Viel Erfolg

      Gruß Kurt
    • Hallo Marcel,

      ich hab mir das lamienieren von dem Kurt abgeschaut...
      Mach es so wie er sagt...
      Klappt wunderbar.
      Ich hatte das auch mit deiner Gänsehaut.
      Ich hab den ganzen Rumpf nochmal eingespachtelt und auch alles runtergeschliffen bis zu den offenen poren...
      Dann war alles schön glatt ;)

      Mein erstes mal laminieren hab ich mir auc hsooo schwer vorgestellt... mach dir echt keinen stress...
    • Hallo Marcel,

      sehr wichtig ist auch das Du Gewebe mit Köperbindung verwendest, das legt sich fast von selbst um Rundungen!

      Ich habe die Tage auch einen Rumpf laminiert, 2x110gr an den seitenwänden und 1x den Boden.
      Bei mir müssen die Seitenwände sehr stabil sein! Ich bin da leider gebranntmarkt, meine Mooni wurde mal fast versenkt von ner Rennsemmel, deswegen 2 Lagen.

      Ansonst Harz Härter nach Vorgabe gut vermischen, das dann mit einer Schaumgummirolle auftragen und das Gewebe auflegen.

      !Bei der Größe Deines Rumpfs besser zu zweit arbeiten!

      Dann mit der Walze festdrücken, vom Kiel Richtung Bordwand. Das überschüssige Harz sammelt sich dann am Übermaß des Gewebes und macht den rand auch geschmeidiger und liegt dadurch besser an (Faltenbildung).
      Bei großen Falten, mach ich es so wie Kurt, einschneiden. Bei kleineren versuch ich es mit einem Pinsel aufzuteilen (stauchen) oder aber mit den Händen (HANDSCHUHE tragen!) zu verteilen/streichen. Da auch wieder am Kiel beginnen und nach aussen unten arbeiten.

      Wenn Du zwei lagig laminierst wirst dann Harz hinzufügen müssen.
      Bei der ersten nicht unbedingt, ausser Du hast wirklich zu wenig aufgetragen und das Gewebe wird nicht "transparent".
      Schwimmen sollte es jedenfalls nicht, Harz ist sch... zu schleifen!!!

      Nach zwei bis drei Stunden, Temperatur abhängig, schneid ich den Überstand entlang des Decks/Schanzkleid ab. Das Harz sollte soweit ausgehärtet sein das sich das Gewebe nicht vom Rumpf lösen lässt aber das Gewebe noch nicht ganz hart ist. Dabei das Messer immer zum Rumpf drücken, nie davon wegziehen, sonst kanns passieren das Du das Gewebe runterreißt.
      Da gehts nämlich noch am schönsten ohne viel Kraftaufwand!

      Nach 1-2 Tagen mit groben Schleifpapier drüberschleifen um gröbere Lunker oä. zu beseitigen.
      Du wirst aber ums spachteln nicht rumkommen, zumindest die kleinen Vertiefungen vom Gewebe werden spürbar sein.

      Dann so vorgehen wie Kurt es beschrieb, spachteln (dünn nicht zu viel auftragen) und dann fast alles wieder runterschleifen.
      Vorsicht, man hat schneller durchgeschliffen als man glaubt.

      LG Christian

      Ps.: Bis jetzt hast Du sehr sauber und genau gearbeitet, also glaub ich das Du das laminieren auch schaffen wirst!
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      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian