U203 Typ VII/C von Engel by Grundgänger

    • Hallo Danny,

      Anregungen zu einer möglichen Lackierung / Alterung habe ich schon reichlich gefunden. Allerdings habe ich derartige Lackierungen noch nie gemacht, geschweige mit der Airbrush gearbeitet. Bevor ich am Modell mit der Farbgebung starte, muss ich definitiv "trainieren". Bis es aber soweit ist, wird noch viel Zeit vergehen

      Super Lackierungen habe ich z.B. hier im Forum von Sascha (Zwaardvis), eher dezent gealtert, oder von Tristan Reidford, deutlich gealtert, gesehen



      Gruß
      Henning
      --
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    • Guten Abend!

      Das mit der Alterung ist so eine Sache, da man Praktiken aus dem Standmodellbau nur teilweise auf den Funktionsmodellbau anwenden kann. Solltest du dahingehend Fragen haben, helfe ich gern weiter. Ich komme ja eigentlich aus dem Panzermodellbau, in dem ich so 2 bis 3 Auftragslackierungen im Jahr mache. Das , was ich da so mitgenommen hab, gebe ich gern weiter.

      Eine Airbrush ist bei solchen Vorhaben fast schon Pflicht. Hast du da eher an ein Low Budget oder High End Gerät gedacht? Ich kann dir die Triplex von Gabbert nur sehr empfehlen. Sie ist relativ günstig aber sehr genau. und Als Kompressor den AF 189 Kompressor. Da ist man dann für unter 200 Euro super ausgerüstet.

      Diese feinen Lackabplatzer sehen super aus. Das geht allerdings meist mit der Haarspray-Technik. Dadurch kann man Lack abtragen, was dann wie in dem Video aussieht. Nur bezweifle ich, dass das sich beim RC U-Boot verträgt. Man kann allerdings Abplatzer als sogenannte Mikrobemalung aufmalen mit Pinsel und Schwämmchen. Das geht auch super. Und Ölfarben sind ebenso sehr effizient einsetzbar. Fotos möchte ich an der Stelle jedoch keine zeigen, bin schon genug von deinem tollen Bericht abgeschweift. Wie gesagt, wenn es so weit ist, helfe ich mit Rat gern weiter.

      Grüße
    • Hallo Danny,

      ich hatte auch schon von anderen gehört, dass es wohl im Funktionsmodellbau problematisch ist mit Chipping zu arbeiten. Wäre aber mal interssant zu hören, ob es andere Gründe als die aufwändige Restaurierung nach einer Karambolage gibt.
      Da ich keine Ahnung von Airbrush habe bin ich noch wenig eingeschworen auf eine bestimmte Pistole. Bisher hatte ich die Aztek im Auge. Der Kompressor sollte vorallem leise sein und nicht ständig laufen müssen. Vermutlich werde ich hier etwas hochwertiges nehmen.
      Aber wie ich schon sagte: Ich habe noch Zeit bis zum Lackieren. Es wird bestimmt Herbst werden. Und dann werde ich mir erst einmal die Techniken aneignen bevor es ans Modell geht.
      Gerne komme ich auf dein Angebot zu Lackier-Tipps und -Tricks zurück. Sascha hatte sich auch angeboten. Ich werde euch auf dem Laufenden halten ..

      Gruß
      Henning
      --
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    • Heyho,

      Jetzt antworte ich hier auch endlich.
      Aus irgendeinem Grund bekomme ich keine Nachricht, wenn jemand geantwortet hat...egal.
      Der Kollege kommt nachher. Ich bin gespannt.
      Wenn ich das Ding annehmen sollte, melde ich mich gerne. Vielen Dank für dein Hilfsangebot
      Ich bin an der Stelle auch nur Privatmann und möchte nur einem Kollegen helfen.

      Schöne Grüße

      Stefan
    • Hallo Michael (Ringo ;) ),

      echte Prominenz an Bord :clap: Super dass du wieder dabei bist! Ich habe deine Bauberichte rauf und runter studiert. Ich möchte beinahe behaupten, dass dieses der Auslöser waren mit einem eigenen Projekt anzufangen!
      Habe auch mit Clemens u.a. über dich und du guten alten Zeit im Engel-TypVII-Bau gesprochen.

      Gruß
      Henning
      --
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    • Neu

      Werde mich heute noch einmal um meine Flutschlitze kümmern.
      Sonst wird das nix mit dem Treffen.
      Aber wenn sie lackiert sind dann fallen kleine Fehler überhaupt nicht mehr auf.
      War beim ersten echt enttäuscht. HAbe da so viel Zeit reingesteckt und kaum war die Farbe drauf....
      Hätte ich nicht so genau machen müssen. Sieht eh kein Mensch mehr.
      Gruß
    • Neu

      15. Kapitel, Umbau der Motoren

      Laut Aussage von anderen Modellbauern hat das Engel Typ VII mit seinen 400kv BL-Motoren bei Vollgas Schnellboot-Charakter. Um das Boot ansprechend fahren zu lassen, muss die Knüppelstellung des Navy Twin-Stick deutlich reduziert sein. Der volle Fahrt-Bereich kann realistisch nicht genutzt werden!
      Obwohl Herr Engel mir davon abgeraten hat, habe ich mich entschieden, die Motoren durch eine 300kv-Variante zu ersetzen. Bestärkt wurde ich bei meinem Entschluss durch die guten Leichtlaufeigenschaften der Wellenanlage. Die zusätzlichen Zwischenlager (siehe Kapitel 14) sind hier bestimmt von weiterem Vorteil.
      In Bezug zu den Propellern besteht evtl. die Gefahr einer möglichen Überlastung der etwas leistungsschwächeren Motoren. Mal sehen welche Motortemperaturen bei den zukünftigen (Feind-)Fahrten auftreten werden ...

      Nun etwas detaillierter zum eigentlichen Umbau:

      Über die vier Linsenschrauben läßt sich die Motorplatte demontieren und die Zahnriemen mit einem Schraubendreher vom Motor-Ritzel abstreifen.

      Getriebeblock, PVC-Seite. Nach der Demontage habe ich alles gereinigt und entfettet. Gut zu sehen sind die nach wie vor geschmierten Simmerringe und der davor liegende Sitze für die Lager der Antriebsswelle. Bei mir hat das Steuerbord-Lager (links) deutlich mehr Spiel im Sitz als das Backbord-Lager (rechts)
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      Getriebeblock, Motorplatte. Die Messing-Einlässe nehmen die Gegenseite der Antriebswelle auf. Hier auch zu sehen sind ein Zahnriemen und eine Antriebswelle. Die Steuerbord Antriebswelle hat bei mir einen spürbaren Lagerschaden (Lager läuft ruckelnd)
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      Abziehvorrichtung. In Ermangelung einer sehr kleinen Abziehvorrichtung habe ich meine modifiziert
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      Abziehen des Zahnriemen Ritzels. Mit der Abziehvorrichtung kann der sehr kleine Abstand von 4mm gehalten werden. Das Bild zeigt eine Beispieldarstellung bei einem bereits umgebauten Motor
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      Blick auf das noch nicht montierte Ritzel. Gut zu sehen, dass der untere Teil der Bohrung (ca. 1/3 der Bohrungshöhe) größer ist und dadurch das Ritzel bequem auf die Welle gesteckt werden kann. Die eigentliche Passung greift erst weiter oben. Das erleichtert die Montage ungemein
      IMG_1310.jpg

      Ritzelabstand. Rein rechnerisch ist der einzustellende Abstand zwischen Motorflansch und Ritzel 5mm. Um etwas Luft zu bekommen, habe ich 4,9mm untergelegt und das Ritzel (Aluminium) anschließend warm aufgepresst
      IMG_1315.jpg

      Ersatz-Antriebswelle. Die neue Antriebswelle (links) hat an der begrenzenden Messingscheibe einen Durchmesser von 13mm. Verbaut war eine Welle mit 12mm (rechts). Theoretisch müssten auch die 13mm-Scheibe eingebaut werden können. Mir ist es aber nicht gelungen eine berührungsfreie Montage mit der Motorplatte zu bewerkstelligen
      IMG_1320.jpg

      Abdrehen der Messingscheibe. Mit der Proxxon Bohr- und Fräsmaschine, eingerichtet als improvisierte Drehbank, habe ich die Scheibe angepasst
      IMG_1325.jpg

      Getriebeblock Montage. Die Einzelteile des Getriebes sind gereinigt (der Zahnriemen sollte fettfrei sein), der Simmerring ist nochmals nachgeschmiert. Bei der Montage wird durch langsames Drehen der BL-Outrunner der Zahnriemen positioniert und alles zusammengefügt
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      Getriebeblock mit 300kv BL-Motoren. Die "neue" Antriebseinheit hat jetzt 25% weniger Drehzahl
      IMG_1335.jpg

      Gruß
      Henning
      --
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    • Neu

      Hallo Ringo,

      ein Treffen ist leider mit viel Fahrerei verbunden, aber ich würde es in Kauf nehmen ...
      Allerdings hat mein Boot immer noch Rohbau-Charakter. Bei aktuell vier Bastelstunden pro Woche wird das noch dauern. Habe mich schon x-mal beim Zeitaufwand verschätzt, wenn es um Fertigstellung von Bauabschnitten ging.
      Das Farbe die Schlitze gut kaschiert hat auch Clemens berichtet. Bitte messe mal die Schlitzbreite beim Revisionsdeckel. Mich interessiert ob Engel hier als Fräser nimmt was gerade vorhanden ist und deshalb die Schlitze so stark variieren

      Gruß
      Henning
      --
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    • Neu

      Hi,#
      die sind mindestens 2mm.
      Viel größer als die am Boot.
      Die sind max. 1,5mm, wenn überhaupt.
      Ich glaube ich hatte nen 1,2mm Bohrer und dann halt feilen.
      Ich kann die am Boot aber auch nicht auf die Größe feilen, sonst brechen die Stege sofort durch.
      So wie es jetzt ist sind sie noch ausreichend stabil. Entweder der Engel hat ne neue Rumpfform mit größeren Schlitzen, oder das neue Deck passt nicht zum Rest.
      Gruß RIngo