Riva Aquariva 33 by Marc Newson 1/10

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    • Tja Peter,

      da muss ich dich enttäuschen. Das Modell muss selbst konstruiert und nach den Unterlagen entstehen, die es im www zu finden gibt. Ausserdem kann man bei dem Nachbauwunsch einer Sportyacht, oder auch eines anderen Schiffs ohne Pläne, dorthin fahren, wo die Originale stehen und viiiele Fotos machen.
      Für Riva's sucht man am Besten z.B. in ortsansässigen Werften und Servicestationen mit Winterlager, wo die Boote dann in Hallen gelagert sind. Hier bietet sich u.A. der Gardasee an. Aber nicht einfach reinmaschieren und fotografieren, sondern zuerst lieb fragen und reden, reden, reden. Hilfreich ist auch, Fotos bisher gebauter Modelle zu zeigen, damit die sehen, dass man Modellbauer ist :)

      Bei mir war es hilfreich, dass ich früher beruflich für Riva und deren Händler/Kunden als Modellbauer tätig war.

      Man kann auch den teuren Weg wählen:
      Von Krick, bzw. Kiade, gibt es schwere Standmodelle diverser Riva's. Da gibt es dann auch die Aquariva 33, auf deren Rumpf der Designer die von mir nachzubauende Variante gestaltet hat. Das Modell kostet ca. 1200,- € und ist im Maßstab 1:12 sehr detailgetreu wiedergegeben. Von solch einem Modell kann man die Maße abnehmen, vergrössern und dann umsetzen.
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Riva Iseo 1/10 - Riva Aquariva 33 by Marc Newson 1/10 - Riva 86 Domino in 1/22 - Range Rover Projects 1/10

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Derzeit wird das Deck aufgebaut.

      Dafür werden die einzelnen Ebenen mit Balsaholzstegen "markiert" und die offenen Flächen dann aufgefüttert.
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      MfG, Ernst
      (Moderator)

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    • Heute ging mal echt was vorwärts :)

      Die runde Umrandung der Liegefläche, die sich über das Heck zur Badeplattform erstreckt, habe ich aus 5mm Alu-Vollmaterial gebogen.

      Messen, biegen, messen, nachbiegen (teilweise auch leicht wieder zurück). Ruckzuck waren mal eben 2 Stunden verstrichen, bevor es wirklich passte. Der Alurundstab wurde dann in den Decksrahmen fixiert und mit Glasfaserspachtel beigearbeitet. Um die exakte Deckswölbung zu erhalten, habe ich einfach 4-Kant-Balsaleisten auf das Deck geklebt und angeschliffen. Die Zwischenräume wurden dann mit einem speziellem Leichtspachtel auf Polyesterbasis gefüllt (Leichtspachtel plus 2% MEKP-Härter plus 2% Parafin, um die Oberfläche klebfrei zu bekommen).
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      MfG, Ernst
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      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Hallo Ernst,

      ich lese Deine Bauberichte wirklich gerne und ich hab gesehen, was Du für tolle Sachen gebaut hast.

      Dennoch muss ich gestehen, dass ich bei diesem Model wirklich auf das Endergebnis gespannt bin.
      Die Bilder, die Du von den Baufortschritten zeigst, sehen für mich so aus, als wenn das Boot nur aus Spachtelmasse bestehen würde.
      Die Schönheit des Modells bleibt hier noch verborgen. Das soll bitte keine Kritik sein, ich weiß schon, dass das dann am Ende super
      aussehen wird und absolut originalgetreu ist, aber im Moment kann man das eben kaum erkennen und ich bin beim Betrachten
      der Bilder irgendwie irritiert.

      Aber der Bau geht ja flott voran und ich bleib dran, versprochen.

      VG, Ralf
      Graupner Ti Amo 1:15

      Harro Koebke 1:25

      Neu! Graupner Multi Jet Boat V2
    • @'Ralf

      Zugegeben, manche Bilder meiner "Baustufen" irritieren einige Betrachter etwas (der "Vorwurf" kam auch schon mal von Ober-Yachty Bert), aber so arbeite ich nun mal. Ein Prototyp entsteht im Grunde genau so. Zumindest bei den Modellbauern, die keine Fräse oder 3D-Drucker rumstehen haben und damit umgehen können. Ich schaffe mir sowas nicht mehr an und kriege diese modernen Arbeitsweisen auch nicht in meinen Kopf. Da hilft also nur wegschauen, bis ich fertig bin, oder akzeptieren, dass es bei mir anders läuft. Was bei mir mit Spachtelorgien und Tüpfeleien a la Claude Monet beginnt, endet ja oft mit vorzeigbaren Ergebnissen :)

      Also bitte abwarten und hoffen, dass es so wird, wie erhofft :)

      Im Übrigen ist nur das "Deck" überwiegend erspachtelt. Allerdings nur Schichtstärken bis 5mm.
      Ich könnte jetzt vom fertigen Deck wieder eine Negativform abnehmen und alles laminieren. Aber für dieses Modell ist keine Serienfertigung geplant. Das wird MEIN Einzelstück. Lediglich der Rumpf wird für andere Varianten weiterverwendet. Daher also die Spachtelorgie :)
      MfG, Ernst
      (Moderator)

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    • Auch wenn das nun ein Einzelstück wird, müsste ich ja eigentlich doch eine Negativform machen. Aber das hat dann folgenden Grund:

      Abgesehen von der besonderen Form der Newson Aquariva fällt auch besonders das statt Holz benutzte Komposit aus Phenolharz mit Leinen auf. Das ist sehr schwierig umzusetzen. Leider habe ich trotz fast 1jähriger Suche in diversen Stoff- und Dekoläden nirgendwo diesen speziellen Stoff entdecken können :(
      Kann ja sein, dass der Designer das Monopol auf diese Stoffstruktur hat und es den deshalb nicht mehr gibt.
      Versuche mit ähnlich ausschauenden Stoffen und Harz führten leider zu nicht so guten Ergebnissen. Harz ist Nass und verdunkelt somit das Gewebe. Da sieht man dann eigentlich nichts mehr. Vielleicht gehe ich das auch falsch an. Möglich wäre ein weisser bis leinenfarbener Stoff mit dieser speziellen Struktur, der dann mit lasierend rötlichem Harz getränkt wird.

      Ist mir aber derzeit auch nicht so wichtig, weil ich erstmal mein Modell als Form ansich umsetzen möchte. Eventuell gibt es noch die Möglichkeit, die Struktur auf Wassertransferpapier, also Nass-Schiebebilder, zu drucken und aufzubringen, sowie dann klar überzulackieren. Mal ausprobieren.

      Hier und hier sowie auf dem 6. Bild von Links (Typschild) kann man Details sehen.
      MfG, Ernst
      (Moderator)

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    • Übrigens Ernst:

      Der "Ober-Yachty" hat auch keine Fräse oder nen 3D-Drucker rumstehen! :bhi: :lol: :pr:
      LG, Bert :wink:
      Der einzige Weg, eine Versuchung loszuwerden, ist ihr nachzugeben!

      • fertige Yacht: Offshore-Yacht FAIRLINE Targa 34´im Maßstab 1:10
      • inne Werft: Mega-Yacht G-WHIZ im Maßstab 1:20
      • I.G. Yacht-Modellbau: Letztes Homepage-Update am 11.11.2017 in der gesamten Homepage!
    • yachty schrieb:

      Übrigens Ernst:

      Der "Ober-Yachty" hat auch keine Fräse oder nen 3D-Drucker rumstehen! :bhi: :lol: :pr:
      LG, Bert :wink:
      ich kann helfen...... :fg:

      @Ernst
      Wenn Du magst, kannst Du Dir in F‘hfn am Samstag Mittag meine Vortrag zu modernen Fertigungsverfahren im Modellbau anhören, so schwer oder kompliziert ist das gar nicht...
      Es grüsst mit der ihm gegebenen Freundlichkeit...

      ...der Thomas

      Mitglied der I.G. Yachtmodellbau
    • ThomasDbg schrieb:

      @Ernst
      Wenn Du magst, kannst Du Dir in F‘hfn am Samstag Mittag meine Vortrag zu modernen Fertigungsverfahren im Modellbau anhören, so schwer oder kompliziert ist das gar nicht...

      Also der Vortrag würde mich auch interessieren, wo auf der Messe findet der statt?

      VG, Ralf
      Graupner Ti Amo 1:15

      Harro Koebke 1:25

      Neu! Graupner Multi Jet Boat V2
    • ThomasDbg schrieb:

      yachty schrieb:

      Übrigens Ernst:

      Der "Ober-Yachty" hat auch keine Fräse oder nen 3D-Drucker rumstehen! :bhi: :lol: :pr:
      LG, Bert :wink:
      ich kann helfen...... :fg:
      @Ernst
      Wenn Du magst, kannst Du Dir in F‘hfn am Samstag Mittag meine Vortrag zu modernen Fertigungsverfahren im Modellbau anhören, so schwer oder kompliziert ist das gar nicht...
      Da komme ich gerne drauf zurück Thomas :)
      MfG, Ernst
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    • Auch heute wurde etwas geschliffen :)
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    • promocean schrieb:

      Abgesehen von der besonderen Form der Newson Aquariva fällt auch besonders das statt Holz benutzte Komposit aus Phenolharz mit Leinen auf. Das ist sehr schwierig umzusetzen. Leider habe ich trotz fast 1jähriger Suche in diversen Stoff- und Dekoläden nirgendwo diesen speziellen Stoff entdecken können :(

      Kann ja sein, dass der Designer das Monopol auf diese Stoffstruktur hat und es den deshalb nicht mehr gibt.
      Versuche mit ähnlich ausschauenden Stoffen und Harz führten leider zu nicht so guten Ergebnissen. Harz ist Nass und verdunkelt somit das Gewebe. Da sieht man dann eigentlich nichts mehr. Vielleicht gehe ich das auch falsch an. Möglich wäre ein weisser bis leinenfarbener Stoff mit dieser speziellen Struktur, der dann mit lasierend rötlichem Harz getränkt wird.

      Eventuell gibt es noch die Möglichkeit, die Struktur auf Wassertransferpapier, also Nass-Schiebebilder, zu drucken und aufzubringen, sowie dann klar überzulackieren. Mal ausprobieren.


      Moin Ernst, der Designer wird sicher nicht das Monopol auf den Stoff haben!
      Du wirst den sicher in irgendeinem Stoffladen bekommen, nur eben nicht im Maßstab 1:10!
      Google mal nach Pique Stoff, das kommt Deinem sehr nahe!

      Wassertransferbeschichtungen haben nichts mt Naßschiebebilder gemein, den bräuchtest auch nicht mit Klarlack überlackieren. Viele lassen sich Anbauteile von Ihrem fahrzeug so "Pimpen", und die fahren damit durch die Waschstraße bzw. gehen mit nem Hochdruckreiniger drüber.

      LG Christian
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • @christian

      DANKE für diese Aufklärung.
      Das war genau der Knackpunkt, den mir bisher keiner genannt hat: Pique Stoff :)

      Jetzt muss ich da nur noch was Passendes finden. Vor allen Dingen hell genug, dass der Stoff mit Harz =Nass-Zugabe nicht unterirdisch dunkel wird :)
      MfG, Ernst
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    • Guten Morgen Ernst, kein Problem.
      Habe Herren.- und Kostümschneider gelernt, da sollte ich mich wohl ein wenig mit Stoffen auskennen.
      Solltest keine passende Farbe finden kann man das ja im nachhinein lackieren damits wieder passt..

      Anderer Weg wäre noch es fräst Dir jemand mit einer Fräse so ne Art Musterplatte von der man eine Silikonform macht. Darin dann eine dünne GFK.- oder Resinplatte gießen und lackieren.

      Beim Wassertransferdruck müsstest Du auch die "Einsätze einzeln erstellen und nach dem beschichten einbauen. Oder das ganze Modell beschichten dann die strukturierten Teile abkleben und den Rest lackieren.

      Viel Erfolg bei der Suche bzw. beim Modell selbst!

      LG Christian
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Es wird langsam :)
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      MfG, Ernst
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    • Dank dem Hinweis von Christian (RC Jimmy) habe ich nun zwei Ideen :)

      Ich mache eine Negativform des Decks und der übrigen Teile, und laminiere dort dann Stoff rein.

      Oder vielleicht geht es, um die extreme Verdunklung beim Nässen des Stoffs zu vermeiden, zuerst 1-2 Schichten Eposeal in die Form zu pinseln. Dann bei Ablüften der 2. Lage den Stoff eindrücken und trocknen lassen. Als 3. Arbeitsgang die Oberfläche des Stoffs mit 1- 2 Lagen Eposeal versiegeln und darauf mit Glasgewebe das eigentliche Deck laminieren.
      Ob das funktioniert, muss ich probieren. Vielleicht hat Gernot (Miniwerft.de) da Erfahrungen.

      Die zweite Idee wäre, eine grössere Fläche des Pique-Stoffes zu fotografieren und dann im Digitaldruck auf sehr dünne Folie drucken zu lassen. Dafür könnte man den Stoff auch als Vorbereitung ähnlich in sich verschieben, wie das der Designer gemacht hat.

      Diesen Stoff habe ich mir jetzt mal für Versuche bestellt.
      MfG, Ernst
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    • Und für meinen Freund Ralf aus Wien (ich liebe diese Stadt :) noch ein Foto mit Spritzspachtel... :bd:
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