Baubericht Hochseeschlepper A14 "Thale"

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    • falls es langweilig wird

      Nein, auf keinen Fall! Ich lese schon seit dem ersten Post sehr aufmerksam mit und find beeindruckend, was du hier baust. Gerade so Detaillösungen wie jetzt die Kalfaterung des Decks, sind das, was mir beim Lesen von Bauberichten so viel Spaß macht. :2:

      Etwas schade find ich allerdings, dass du dieses tolle Schiff nicht für den "richtigen" Schleppeinsatz baust. Ich habe zwar nur einen Springer Tug, also eine ganz andere Größe, aber gerade das Schleppen macht sehr viel Spaß am Teich.
      Gruß, David

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    • Moin Klaus

      also als allererstes mal vorweg .... :resp: .... eine absolute Spitzenarbeit! Da werd ich blas und mir kommen die Tränen wenn ich auf meine Wanne schaue :pf: .

      Gerade Deine Arbeiten in der Feinmechanik sind für mich der Kracher. Du musst einen tollen Maschinenpark zur Verfügung haben. Ich dachte schon mit meinem Modell von knapp 150 cm Länge mit rund 35Kg Verdrängung habe ich einen ordentlichen Brummer aber Deine Dimensionen ... 185 cm / 55Kg ist bestimmt bei jedem Einsatz eine Logistische Aufgabe!

      Ich bin absolut neugierig wie es bei Dir weitergeht, und habe mir schon einige Ideen von Dir abgeschaut. Gerade in Bezug auf den Verstellpropeller! Wird ein Thema beim Bau meines kommenden Projektes sein.

      Habe Dir mal ein paar Bildchen meiner Singapore angehängt ( wenn es erlaubt ist? ). Z.Zt. bin ich mit dem Einbau des Bugstrahlers beschäftigt.
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    • hallo Matthias,
      vielen Dank für Dein Interresse, Dein :resp: auf diesem Wege direkt zurück! Ich habe selten - ach was - noch nie ein derartig sauber ausgebautes und aufgegliedertes Innenleben gesehen :ok:, das lässt ja sehr viel über den Fortgang erahnen!!
      Bin ich zu blöd zum finden, oder hast Du tatsächlich bisher noch keinen Baubericht über Deine Smit angelegt?? Wenn nicht, weisst Du ja hoffentlich, mit was Du Dich in nächster Zeit zu beschäftigen hast :pf:
      Deine Wellenanlage, Kortdüsen und die Becker-Ruder sind ja wohl absolut :h: :h: :h:

      Darf man schon erfahren, was Dein nächstes Projekt sein wird? (wg. Verstellprops)

      Meine Baustelle hab ich an zwei Orten - einmal zu Hause für alle handarbeitlichen Tätigkeiten, und zum anderen abends im Geschäft für die Dinge, die ohne Maschinen einfach nicht machbar sind. Der Maschinenpark beschränkt jedoch (oder "Gott sei Dank") auf konventionelle Werkzeugmaschinen, keine CNC-gesteuerten. Ich bin natürlich froh über die Möglichkeit da ran zu kommen, andererseits wärs für mich kein Modellbau mehr, wenn ich auf der einen Seite einen Plan im Computer erstelle, und dann zusehe, wie die fertigen Teile am anderen Ende "ausgespuckt" werden. aber da hat ja jeder seine eigene Philosophie, und so solls ja auch sein!!

      warst, oder gehst Du nach Pirna? Wollte dort eigentlich auch einen Besuch abstatten, lässt sich jedoch leider grad nicht mit meinem Brötchengeber vereinbaren :dno:

      also, lass Worte und Bilder sprechen, Klaus
      mein Verein www.slb-web.de
    • Moin Klaus

      Original von klaus1958
      Darf man schon erfahren, was Dein nächstes Projekt sein wird? (wg. Verstellprops)

      ... das steckt alles noch in den Kinderschuhen. Die Bilder sind schon in zahlreicher Form gemacht und die Planmappen sind so langsam im Entstehen! Selbstverständlich wird es wieder ein Schlepper werden, aber diesmal im Maßstab 1:25 . Doch zuvor möchte ich die Singapore auf jeden Fall bis zu den Aufbauten soweit fertig haben, bevor ich auch nur einen Spant am neuen Projekt beginne! Dieses Arbeitsverhalten habe ich mir angeeignet, denn zu viele Baustellen führen am Ende dazu nix fertig zu bringen.


      Original von klaus1958
      ... warst, oder gehst Du nach Pirna?

      Ich werde ab Mittwoch vor Ort sein. Wir haben uns den Natursee in Copitz schon im Vorfeld einmal angeschaut. Lies sich prima mit einem Verwandtschafts besuch in Dresden verbinden.


      Einen Baubericht über meine Singapore habe ich im Nachbar Forum eingestellt. Arbeite nebenbei aber noch an einer HP. Wenn es so weiter geht, werde ich wohl auch noch ein paar Jahre an dem Kahn basteln. Ist aber absolut kein Problem für mich, denn die schönste Beschäftigung soll ja nicht in Stress ausarten, den haben wir auf Arbeit ja genug :pf: .
    • hallo Matthias,

      bin mit der ganzen "Online-Konversation" noch nicht so sehr vertraut - Nachbar-Forum - bedeutet was :frage:, oder darf man die Konkurrenz nicht beim Namen nennen? Bin auf dieses Forum durch einen Hinweis von einem Clubkameraden gestoßen :ok:.

      Dann wünsch ich Dir viel Spaß (und neue Anregungen) in Pirna, Klaus
      mein Verein www.slb-web.de
    • Hallo Klaus,
      ich bin auch gerade erst auf deinen Baubericht gestoßen und bin begeistert. Tolle Feinmechanik. Auch das Holzdeck sieht spitze aus. Erstklassiger Modellbau.
      Solche Bauberichte machen dieses Forum so wahnsinnig interessant.
      Vielen Dank dafür.

      Hau ruhig noch mehr Bilder rein. Wenn es zu viel wird, melden wir uns... :lol:
    • hallo,

      diesmal was, auf das ich mich zu Bauen schon von Anfang an gefreut hatte :juhu:: das Peildeck mit seiner Ausrüstung an nautischem Gerät :mattes:. Seit einem Besuch im Deutschen Museum in München, und der damit verbundenen Besichtigung einer Frachterbrücke mit Fahrstand im Original, waren mir die Funktionen und Aussehen der einzelnen Komponenten dann einigermaßen vertraut, und ich wollte meine gewonnenen Erkenntnisse auf mein Modell übertragen :nick:. (Zu weiteren Besuchen in anderen Museen hat es leider noch nicht gereicht - Binnenländler :dno:)
      Zudem beschaffte ich mit div. Detailpläne aus dem Hause zensiert von Offshorer, die dann in ihrer Ausführung ziemlich genau dem in München gesehenen entsprachen :c:.

      Zum Bau gibt es nicht allzu viel zu sagen. Hauptmaterial war wieder PVC. Die Decks-Verankerungen, sowie die Abdeckhaube mit Sichtfenster für den Magnetkompass wurden aus Messing hergestellt, die Haube, wie im Original auch, metallisch blank belassen. Eine Innenbeleuchtung der Kompassrose mittels der seitlich angebrachten Petroleumlampen durfte natürlich nicht fehlen *pfeiff*.

      Ein älterer Vereinskamerad erzählte mir einmal, in seiner aktiven Zeit auf See war es u. a. ein Tick vom „Alten“, alle blanken Messingteile (so z. B. auch die Kompasshaube) mit Hilfe seiner Zigarrenasche auf Hochglanz polieren zu lassen:frech:, deswegen wurde die blanke Haube auch mit Klarlack konserviert.
      Komplett ausgerüstet ist das Peildeck leider noch nicht vollständig :no:, da fehlen noch div. Schaltkästen, Bedienhebel, und und und…

      Die zwei außerdem noch installierten Suchscheinwerfer sind dann wieder ein eigenes Kapitel.

      Fortsetzung folgt..
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Offshorer ()

    • Hallo Klaus

      Einfach Topp
      Das sieht sowas von Klasse aus
      Museumsreif :)
      :resp: :resp: :resp: :resp: :resp:

      Gruß Rickmer
      In der Werft:
      - U 203 robbe VII C
      - KFK ehemalige Elke
      - GTMS Fritz Heckert
      - Liberty Frachter
      - Unbekannter Frachter
      - Andrea Doria 1:100
      - Motoryacht Le Sphinx

      Fahrbereit

      - nichts

      In Planung

      - SS France bzw. SS Norway in 1:100
      - U-Boot Bunker Maßstab 1:40
      - Admiral Graf Spee in 1:100
      - United States 1:100
      - Typ IX
      - Typ XXI
    • hallo Gemeinde, vielen Dank für die Blumen :d:

      diesmal geht’s um die Beiboote, zwischenzeitlicher Zustand

      Mitgeführt auf dem Schlepper wurde ein 5,6m Motor-Arbeitsboot, sowie ein Motordingi, Typ 401 der ehem. Volksmarine. Beide waren als reine Arbeitsboote vorgesehen, zur Seenotrettung waren 7 Stück je 12 Personen fassende automatische Rettungsflöße angebracht.
      Die Boote waren geschweißte Stahlblechkonstruktionen, was dem Nachbau erleichternd entgegenkommt (keine Planken, Nietreihen…) :2:
      Als Herstellvariante entschied ich mich in beiden Fällen für das Tiefziehverfahren. Zur Darstellung des Innenlebens erschien mir Beplanken auf Spant zu grobschlächtig :no:, und mit der “Laminiererei“ steh ich eh a bisserl auf Kriegsfuß :motz:. Die Hinterschneidung - und die damit verbundenen Schwierigkeiten beim Entformen - am Spiegelheck des Dingis bereitete mir zwar etwas Kopfzerbrechen :kratz:, was sich jedoch im Nachhinein glücklicherweise als unbegründet herausstellte. :juhu:

      Nun noch kurz zum Bau..

      Anhand des Spantenrisses wurde je ein Gerippe aus 5mm Sperrholz aufgestellt, verleimt, die Zwischenräume mit Vollholz aufgefüttert, und das ganze dann auf Form geschliffen. Als Materialzugabe wurden ca. 2cm zusätzlich zum höchsten Punkt der Bordkante gelassen, auf dieser Höhe eine ebene Fläche über den gesamten Tiefziehkern geschaffen.
      Gezogen wurde aus 1,5mm ABS Plattenmaterial, wegen der Hinterschneidungen (das noch im plastischen Zustand) das Material mittels evakuieren an den Formkern angepresst. Das Entformen ging, entgegen meiner ursprünglichen Befürchtungen, problemlos :ok:. Es traten auch keinerlei Materialrisse/ -spannungen auf, was sich in einer ebenen Fläche des überständigen Materials zeigte :ok:. Diese Fläche benutzte ich, um die Rümpfe mittels Teppichklebeband auf eine PVC-Platte zur weiteren Bearbeitung zu kleben. Nun konnte ich mittig im Kielbereich vorsichtig mit Hilfe einer kleinen Kreissäge den Rumpf vorsichtig aufschlitzen, um einen Kiel nachträglich einzupassen / -kleben. Eine somit erreichte scharfe Kante zwischen Kiel und Rumpf wäre m. E. im Tiefziehverfahren in einem Stück nicht möglich :ok:. Danach wurden die Spantimitate in die Rümpfe eingepasst und verklebt. Anschließend am Arbeitsboot der Rumpf längsseits mehrmals geschlitzt, um die Innenwände bzw. Sitzauflagen einzukleben. Hat den enormen Vorteil, die Form der Wände nicht dem Rumpf anpassen zu müssen. Das überstehende Material kann nach Aushärtung des Klebers an der Außenseite einfach beigeschliffen werden. :2:
      Danach ging’s an die Feinheiten. Die Holzvertäfelung und die Beplankung am Dingi gingen noch recht zügig voran, so richtig aufgehalten haben mich z. B. die Verschlüsse der Motorhaube, oder die Steckdosenimitate, oder… Im Original waren die Boote ja sowieso meistens mit einer Persenning abgedeckt – ob das nicht einfacher wäre?? :pf:
      Es fehlen aber noch sehr viele Dinge wie Mast, Beleuchtung, Radial-Schleppgeschirr, Belegklampen, Bordwerkzeug…. ach ja, lackiert werden müssen die Schiffchen ja auch noch

      Aufgehängt wurden die Boote in Schwenkdavids, bei mir im Modell reine Imitate. An den Rollenblöcken muss ich wohl noch ein wenig Material abtragen (sehen irgendwie noch zu klobig aus), die Seilwinden müssen auch noch angefertigt werden, aber – s. o. – das Ganze soll ja nur einen Zwischenzustand beschreiben!

      Fortsetzung folgt..
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