Baubericht Hochseeschlepper A14 "Thale"

    • hallo Micha,
      Danke für Deine konstruktive Kritik!
      Du hast vollkommen recht, die Relation Trägerblech / Schellen ist absolut unstimmig - je mehr ich mir das ansehe.. :bw: - und sollte geändert werden.

      Ich freue mich über derartige Anregungen, zeigt mir doch dass der Bericht auch mit verfolgt wird. Und speziell Deine Meinung ist mir dabei enorm wertvoll!

      Nochmals Danke für Dein Feedback
      LG, Klaus
      mein Verein www.slb-web.de
    • Hallo Klaus1958

      war vor geraumer zeit auf deinen berich aufmeksam geworden, und habe ihn intensiv verfolgt...
      hatte aber die letzten 2 jahre wenig bis überhaupt keine zeit dem hobby zu fröhnen.
      gibt es eigentlich neuigkeiten zu deine A14 Thale?
      würde mich sehr freuen wenn du deine baukünnste weiter uns zugänglich machen würdest.

      schöne grüße
      Jürgen
      Warum ist die Mutter der Dummheit immer schwanger?
    • Hallo Jürgen,
      zunächst mal herzlichen Dank für das Interesse an meiner “ewigen“ Baustelle, und Entschuldigung für die reichlich späte Antwort auf Deinen Beitrag.
      Wie Du ja selbst erfahren musstest gibt’s doch leider tatsächlich noch andere – dringendere – Dinge als sich dem Hobby zu widmen.. also kurz gesagt, bei mir hat sich in Sachen THALE ein Jahr lang nix, aber auch gar nix getan! (was sich aber hoffentlich bald wieder ändern wird). Die Messe in Friedrichshafen hat dazu wieder ein Übriges getan, einen ordentlichen Motivationsschub in Sachen Schifflebasteln in mir auszulösen.
      Der letzte Stand der Dinge an dem Schlepper sind eigentlich recht schnell gezeigt – nichts “weltbewegendes“ – und daher kaum einen Post wert!
      Auf dem Arbeitsdeck wurde seitlich neben dem Stapel Leckwehrbalken eine Stelling (Gangway) platziert, die natürlich noch verzurrt bzw. gesichert werden muss.
      Auch die beiden Niedergänge von der Back auf das Brückendeck wurden installiert – die meiste Zeit bei deren Anfertigung verplemperte ich damit, die Handläufe der Treppen und die Reling um die Decksdurchbrüche einigermaßen in Einklang zu bringen.



      In Sachen Beschriftung musste ich auch so Manches an Lehrgeld bezahlen.. Ist allerdings alles schon vor Jahren umgesetzt worden - also ein Rückblick – aber für den einen oder anderen vielleicht doch interessant zu lesen
      • das Erste war seinerzeit die Erstellung der Kennnummer des Schleppers; glücklicherweise besteht “A14“ ausschließlich aus Geraden – also den Schriftzug maßstäblich am PC nachgezeichnet und auf weißer Vinyl-Klebefolie ausgedruckt und mit dem Skalpell ausgeschnitten.
      • die Gefahrensymbole an den Schaltkästen des Bordkrans (weiße Blitze) wurden ebenso angefertigt (nach mehreren Versuchen), ebenso habe ich mir eine Seite mit den gängigen Hinweisschildern auf einen Bogen Vinyl-Klebefolie ausgedruckt; bei Bedarf einfach ausschneiden-/stanzen.
      • die Ahmings konnten durch die guten alten Abreibebuchstaben/zahlen an den Rumpf angebracht werden (einen gewissen Bestand hatte ich mir gesichert - schade, dass es die Dinger nicht mehr so vielfältig wie früher gibt)
      • das größte Fiasko erlebte ich bei der Kennzeichnung der Löschmittelbehälter. Einen geviertelten Kreis mit mittig angeordnetem “F“ liese sich doch mit meinen Mitteln auf einer grau lackierten Platte recht einfach auf dem Teilapparat gravieren bzw. fräsen. Dann mit rotem Lack die Frässpur auffüllen – und feddich.. das Ergebnis – grauslich! Dann eben nächster Versuch, mittels am PC erstellten und ausgedruckten Decals. Gut dass der Schriftzug in Signalrot benötigt wird – bei weiß wäre ich mit meinem Latein am Ende gewesen.
      • Aber genau dies wurde bei der Kennzeichnung auf der Gas-Feuerlöschnische gefordert, ein weißes “co2“. Klar, es gäbe die Möglichkeit, sich sowas extern von einem Dienstleister für wenig Geld anfertigen zu lassen – aber warum einfach und günstig, wenn’s auch komplizierter und teurer geht.. Auf die Intermodellbau in Dortmund hatte ich mal eine Vorführung mit einem Schneidplotter miterlebt, und auch ein reger PN-Verkehr hier im Forum mit Hermann “veitha (an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank Hermann) hat mich dann zum Kauf eines selbigen veranlasst. Mit ein wenig Übung war es dann selbst für mich möglich, das gewünschte zu erstellen, auszuschneiden und anzubringen.
      So viel erstmal zum Thema Aufkleber & co. Dinge, die leicht übersehen, aber - zumindest nach meinem Verständnis – auf recht vielfältige Methoden angefertigt werden können. Was vielleicht zu diesem Thema noch in meiner "Sammlung" fehlt wäre ein Maschinen-Typenschild in gegossener Ausführung. Hab ich jetzt an dem Schlepper noch nirgends entdecken können, aber beim nächsten Modell.. (das wird dann eine Aufgabe für’s Ätzbad)
      • LG, Klaus, Fortsetzung folgt..
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    • Hallo

      es gibt Decals mit weißem Hintergrund, man muss die richtige Farbe zum Drucken treffen und man druckt die Umrisse, somit wird die Schrift weiß.
      Beispiel der Fassi Kran in 1:70.

      Die Alternative sind Ätzbuchstaben/Zeichen.
      Das Maschinenschild wäre ideal als Ätzteil oder auf Klarsichtfolie gedruckt und auf Alublech kleben.

      Viele Grüsse
      Gabi
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    • Neu

      Hallo Gabi,

      erst mal - ich hab nicht die geringste Ahnung, wie ich "neuerdings" Deine Antwort hier als Zitat Deinerseits einfügen kann..
      also dann eben auf die altmodische Art:

      Zitat: "es gibt Decals mit weißem Hintergrund, man muss die richtige Farbe zum Drucken treffen und man druckt die Umrisse, somit wird die Schrift weiß.
      Beispiel der Fassi Kran in 1:70
      ." Zitat Ende

      Da hast Du vollkommen recht, diese Variante fehlt natürlich in meiner “Auflistung“.
      Die passende Hintergrundfarbe zu finden ist eigentlich recht easy, jeder RAL Farbton ist ja auch als RGB Zahlenkombination definiert (in meinem Fall RAL 7032 ≙ RGB 181, 176, 161). Durch Ändern dieser Zahlenkombination kann man den Farbton sehr feinfühlig variieren. Ich hatte mir also eine Farb-Vergleichstafel “rund um RAL 7032“ zusammengeschustert und ausgedruckt um die beste Farbübereinstimmung mit den lackierten Flächen zu ermitteln. Und dann die böse Überraschung.. ich hab die Farbtafel auf Normalpapier, auf Hochglanz-Fotopapier und letztendlich auf diesen Decal-Film weiß ausgedruckt – mit einem jedesmal vollkommen anderen Ergebnis (s.u.).
      Probeweiser hab ich dann von dem Decal-Druck das mir am Besten übereinstimmenden Farbmuster auf eine lackierte Testfläche fixiert, aber das Ergebnis überzeugte mich halt nicht – eine homogene Übereinstimmung des Farbtons konnte ich einfach nicht erzielen, es sah immer so aus, als hätte man irgend einen Aufkleber hingepappt. Deswegen war ich letztendlich mit der Schneidplotter-Variante auch glücklicher.
      An dem von Dir gezeigten Beispiel muss man wirklich gaaaanz genau hinschauen, um die Umrisse des Decals zu erkennen – beim nächsten Besuch auf der Intermodellbau in Dortmund weiss ich ja dann, worauf ich beim Bestaunen Deiner Meisterwerke speziell achten muss.

      LG, Klaus
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      Hallo Klaus

      ich würde heute auch nicht mehr so bauen, sondern den Decal über die gesamte Fläche kleben, dann sieht man die Kanten und die geringen Farbunterschiede nicht.

      Viele Grüsse
      Gabi
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      - Schlepper "Zimbrul"
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      Hallo in die Runde der Decalfreunde,

      im Thermotransferdruckverfahren sind doch auch "Farben" wie weiss möglich.
      Auf durchsichtige Folie gedruckt ist somit alles möglich.
      Peddinghaus bietet dieses an, was individuelle Drucke kosten entzieht sich meiner Kenntnis.
      Oder auch Peter. (hpk-modellbau.de/) Da auch individuell anfragen.
      Soll aber keine Werbung sein, hab ich nix mit zu tu
      LG Martin