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R   [ drucken ] 24.07.2009 22:36 von: Hans01

Der Buchstabe R = Romeo als Morsezeichen = . - . / kurz lang kurz



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:39 von: Hans01

R-S   [ drucken ] 28.11.2009 17:35 von: Hans01

R-S

R-S ist die Rettungsstelle und ist mit Dieser Abkürzung in Seekarten eingetragen. (Bezeichnung in Seekarten)



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:40 von: Hans01

R.P.D.   [ drucken ] 14.05.2009 22:47 von: Hans01

RPD ist die Abkürzung für Reichspostdampfer, Wird dem eigendlichen Schiffsnamen in der Regel vorangestellt.


Ra-BK   [ drucken ] 27.11.2009 00:48 von: Hans01

Ra-BK

Ra-BK Abkürzung / Kennzeichnung für Radarantwortbake in Seekarten



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:40 von: Hans01

Rabe   [ drucken ] 21.09.2009 13:59 von: Hans01

Rabe

Der Rabe ist eine Enterbrücke auf römischen Kriegsschiffen.


Rack   [ drucken ] 25.09.2009 20:03 von: Hans01

Rack

Das Rack ist eine Vorrichtung ( Beschlag, Schlinge) in der Mitte einer Rah oder an der Klau einer Gaffel, um diese schwenkbar mit dem Mast oder mit einer Stege zu verbinden.
Auch Aufhängevorrichtung für Geschirr in der Pantry.
Perlenrack (bis ca. 1760); Trossenrack und Bügelrack (nach 1830) sind besondere Ausführungen.
Trossenracks gehören zu den Schließracks.


Radar   [ drucken ] 25.09.2009 20:04 von: Hans01

Radar

Das Radar ist die Abkürzung von radio detecting and ranging;
Verfahren zur ErKennung, Ortung und Entfernungsmessung durch sehr kurzwellige elektromagnetische Wellen; auch als Hilfsmittel der Meteorologie z.B. zur Ortung weit entfernter Gewitter.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:40 von: Hans01

Radardienst   [ drucken ] 25.09.2009 20:10 von: Hans01

Radardienst

Der Radardienst: Fachrichtung im Dienstzweig Fernmeldedienst.
Umfast Dienst in Ortungszentralen, Bedienung der taktischen Radargeräte auf Marineschiffen.


Radarkette   [ drucken ] 25.09.2009 20:11 von: Hans01

Radarkette

Die Radarkette ist: von Land überwachen Radarketten z.B. Jade, Weser und Elbe sowie in der Deutschen Bucht den Schiffsverkehr.
Die Radarlotsen in der Revierzentrale beraten die Schiffer bei unsichtigem Wetter.
Sportschiffer können in Notfällen dieses System zur Standortbestimmung nutzen. Die Revierzentralen sind über Funk erreichbar.


Radarleitzentrale   [ drucken ] 25.09.2009 20:12 von: Hans01

Radarleitzentrale

Die Radarleitzentrale ist eine nautische Land-Einrichtung zur radargestützten Überwachung des Schiffsverkehrs einschließlich Lotsenberatung in vorwiegend stark befahrenen und/oder beengten Revieren.


Radarnavigation   [ drucken ] 25.09.2009 20:13 von: Hans01

Radarnavigation

Die Radarnavigation ist die Art der Navigation, bei der man mit Hilfe von Radarmessungen den Schiffsort bestimmt.
Sie kaNN angewandt werden bei unsichtigem Wetter und in Fällen, in denen ortsfeste Objekte zwar in der Nähe, aber noch nicht sichtbar sind.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 04.10.2009 15:05 von: Hans01

Radarreflektor   [ drucken ] 27.11.2009 00:51 von: Hans01

Radarreflektor

Der Radarreflektor ist eine Vorrichtung zur Erhöhung der Sichtbarkeit eines Schiffes durch Radargeräte anderer Schiffe



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:40 von: Hans01

Raddampfer   [ drucken ] 07.06.2009 16:40 von: dider

Ein flach gehendes, durch Schaufelräder am Heck oder an den Seiten angetriebenes Dampfschiff. Bekannt geworden als Mississippi Dampfer.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:41 von: Hans01

Radeffekt   [ drucken ] 24.01.2009 23:22 von: Hans01

Ein Propeller liefert nicht nur den erwünschten Vortieb, den Schub in Vorausrichtung.
Er wandert auch immer etwas zur Seite, so als liefe der Propeller wie ein Rad auf dem Grunde.
Deshalb nennt man diese Erscheinung auch Radeffekt. Daher nimmt der Propeller das Heck Spürbar in diese Richtung mit.
Ein linksdrehender Propeller versetzt das Heck bei Vorausfahrt immer etwas nach links, ein rechtsdrehender nach rechts. Bei achterausfahrt dreht der Propeller entgegengesetzt, somit tritt der Radeffekt umgekehrt , aber verstärkt auf.
Boote und Schiffe mit 2 Schraubenantrieb, arbeiten deshalb mit einer rechts und linksdrehenden Schraube. somit wird der Radeffekt aufgehoben.


Raffee   [ drucken ] 25.09.2009 20:14 von: Hans01

Raffee

Die Raffee ist ein dreieckiges Segel, mit der Spitze nach oben, über der obersten Rah.


Rah   [ drucken ] Wikipedia 15.01.2009 12:41 von: MrNobby

Die Rah (auch Raa oder Rahe) ist ein segeltragender Bestandteil der Takelage eines Segelschiffs.

Rahen sind Rundhölzer („Spieren“), die quer zur Fahrtrichtung am Mast angebracht sind, und bestehen meist aus Holz oder Stahlrohr. Üblicherweise sind sie mit ihrer Mitte waagerecht an einem Rack an der Vorderseite des Mastes befestigt, das eine Drehbewegung (brassen) und eine senkrechte Bewegung (auftoppen) ermöglicht.

Eine Rah wird um den Mast gedreht („gebrasst“), bis das Rahsegel optimal zur Windrichtung steht und maximalen Vortrieb erzeugt. Im weiteren Sinne bedeutet brassen zu berücksichtigen, dass die Windströmung nahe der Wasseroberfläche abnimmt, so dass die optimale Ausrichtung übereinanderliegender Rahen eine spiralförmig leicht versetzte Anordnung ergibt.

Zum Reffen, Packen oder Entpacken des Segels stehen ausreichend viele Personen (Toppsgasten) auf dem Fußpferd, einem in regelmäßigen Abständen an der Rah aufgehängten Tau, lehnen bäuchlings über die Rah und sind durch entsprechend geformte Schuhabsätze sowie mit Karabinerhaken gesichert. Das gereffte oder geborgene Segel wird unter der Rah eingebunden. In den Nocken (Enden) einer Rah erfordert diese Arbeit den meisten Muskeleinsatz.

Auch für das Rahsegel gibt es Schoten; anders als bei Schratsegeln sind die Schoten beim Rahsegel eine zusätzliche Hilfe zum Setzen und Bergen des Segels. Weitere Bezeichnungen für Tauwerk dieses Segeltyps sind Geitau und Gordinge. Mit den Geitauen hilft man dem Toppsgast von Deck aus die Segel wieder einzuholen, während Gordingleinen (nicht bei allen Rahsegeln vorhanden) ein Reffen ermöglichen.

Während im Mittelalter die Rahbesegelung eher in nördlichen Regionen verbreitet war, entwickelte sich im Mittelmeer und in den arabischen Regionen die so genannte Lateinertakelung mit Schratsegeln. Mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Segeltechnik ging die sinnvolle Kombination der beiden Prinzipien einher. Beispiele für Mischformen der Takelung sind Rahschoner, Brigantine und Schebecke.

(Quellenangabe: Wikipedia)

Rah u. Schratsegel   [ drucken ] 01.02.2009 16:46 von: Hans01

Grundsätzlich zu unterscheiden sind Rahsegel und Schratsegel.
Rahsegel sind viereckige Segel, die an einer rechtwinklig am Mast angeschlagen Rah gefahren werden. Man sieht sie heute fast nur noch auf Großseglern, sogenannten Windjammern, wie beispielsweise der Gorch Fock.
Schratsegel werden inLängsschiffsrichtung gesetzt.



Dieser Eintrag wurde 4 mal editiert. Zuletzt am 12.09.2009 22:05 von: dider

Rahnocken   [ drucken ] 25.09.2009 20:16 von: Hans01

Rahnocken

Die Rahnocken sind die äußeren Enden einer Rah.


RahSchoner   [ drucken ] 25.09.2009 20:17 von: Hans01

RahSchoner

Der RahSchoner ist ein Schoner, der am Fockmast statt des Gaffeltoppsegels zwei Rahsegel (Bramsegel) fährt. Zwei- oder dreimastig.


Raider   [ drucken ] 25.09.2009 20:43 von: Hans01

Raider

Der Raider ist ein einzeln laufendes Kriegsschiff, das seine Aufgabe im Angriff auf feindliche Schiffe allein sucht; dazu gehören auch die Handelsstörer.


raken   [ drucken ] 27.11.2009 00:53 von: Hans01

raken

raken bedeutet: Absichtlich an den Grund festlaufen. Z.B. an den Strand fahren, um an Land zu gehen.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:41 von: Hans01

Rakete   [ drucken ] 25.09.2009 20:45 von: Hans01

Rakete

Die Rakete ist ein zu Signalzwecken verwendetes Leuchtgeschoss.
Auch das Leinenwurfgeschoss des Raketenapparates gehört dazu.


Ramk   [ drucken ] 27.11.2009 00:55 von: Hans01

Ramk

Ramk ist die Abkürzung für eine selbsttätig sendende Radarbake auf Seekarten



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:41 von: Hans01

Rammbug   [ drucken ] Wikipedia 06.11.2009 00:13 von: Hans01

Rammbug

In der Antike hatten Kriegsschiffe oft einen Rammbug, der weit nach vorne ragte. Damit konnten gegnerische Schiffe unterhalb der Wasserlinie schwer beschädigt werden. Es wird vermutet, dass der Rammbug eine Art antiker Vorläufer des Wulstbugs gewesen ist, als Vorbild dienten die an der Wasseroberfläche schwimmenden Delfine.

Als mit dem Aufkommen der Panzerschiffe zunächst die Panzerung gegenüber der Artillerie im Vorteil war, wurde auch der Rammbug wieder eingeführt. Die Seeschlacht von Lissa, welche durch einen Rammstoß entschieden wurde, bestätigte diese Entwicklung zunächst. Da sich mit dem artilleristischen Fortschritt um 1900 jedoch das Niederkämpfen des Gegners auf große Entfernung durchsetzte, verlor der Rammbug an Bedeutung. Trotzdem hielt man an ihm fest, obwohl immer wieder bei Wendemanövern durch unbeabsichtigten Rammstoß eigene Schiffe versenkt wurden. Auch die Kriegsschiffe des 1. Weltkrieges hatten noch immer einen – zumindest der Form nach – Rammbug. Zum Rammen gegnerischer Schiffe war dieser meistens jedoch nicht geeignet. Praktische Bedeutung hatte er nur noch beim Rammen von U-Booten. Dazu muss man sagen, dass die Schiffe während des Krieges und kurz davor mit einem weniger ausgeprägtem Bug gebaut wurden, während z.B. die Yacht des Kaisers Hohenzollern II oder die Kleinen Kreuzer, welche alle etwa um die Jahrhundertwende gebaut wurden, einen extrem stark ausgeprägten Bug aufweisen. Gegen Ende des Krieges hatten die geplanten bzw. schon vom Stapel gelassenen Schiffe einen geraden Bugsteven.

Als Nebeneffekt der Rammbugentwicklung wurden immer wieder Abweichungen beim tatsächlichen Tiefgang und der tatsächlichen Geschwindigkeit neuer Schiffe mit Rammbug gegenüber den berechneten Konstruktionswerten gemessen. Diese Abweichungen wurden durch Auftriebs- und Strömungseffekte erzielt, die auftraten weil einige Rammbugformen sich eher zufällig in ihrer Form einem Wulstbug annährten. Dies war die Grundlage für spätere Versuchsreihen und führte letztlich zum Wulstbug.[1]



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:41 von: Hans01

rammen   [ drucken ] 25.09.2009 20:47 von: Hans01

rammen

rammen bedeutet:
1. Eintreiben von Pfählen oder Dalben in den Meeresgrund mittels einer Ramme;
2. Taktik des Seegefechts, mit dem Rammbug oder Rammsporn den Gegner beabsichtigt stoßen, Beschädigen.
Im Zweiten Weltkrieg versuchten einige Zerstörer, deutsche U-Boote zu rammen und so tauchunklar zu machen.


Rammsporn   [ drucken ] Wikipedia 06.11.2009 00:09 von: Hans01

Rammsporn

Unter Rammsporn (oder Schiffsschnabel) versteht man eine Erweiterung des Bugs eines Kriegsschiffes. Sein Zweck ist es, den Gegner unterhalb der Wasserlinie zu rammen, und durch den Durchbruch durch die Planken möglichst zu versenken oder manövrierunfähig zu machen.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:42 von: Hans01

Ran   [ drucken ] 25.09.2009 20:50 von: Hans01

Ran

Ran ist in der nordischen Mythologie, cie Göttin der Meere und Gemahlin des Ägir.
Sie personifizierte das räuberische Meer.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:42 von: Hans01

Randgeer   [ drucken ] 27.11.2009 00:56 von: Hans01

Randgeer

Die Randgeer ist die oberste Planke eines Bootes



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:42 von: Hans01

Randmeer   [ drucken ] 25.09.2009 20:51 von: Hans01

Randmeer

Das Randmeer ist ein Teilgebiet eines Ozeans, das von großen Landmassen umschlossen ist; Nebenmeer.


rank   [ drucken ] 27.11.2009 00:57 von: Hans01

rank

rank bedeutet: ein Schiff ist rank, wenn es im Seegang auf Grund seiner zu hohen Schwerpunktlage sehr stark rollt und lange an den Endlagen verweilt. Gefahr des Kenterns. Gegenteil von steif



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:43 von: Hans01

Rapert   [ drucken ] 25.09.2009 20:53 von: Hans01

Rapert

Der Rapert war in der Segelschiffszeit die Lafette einer Kanone; mit vier Rädern hieß die Lafete Blockräderlafette, sie wurde abgelöst durch die metallene Rahmenlafette.


Rasmus   [ drucken ] 11.02.2009 23:07 von: Hans01

Allgemeine Bezeichnung für schweren Sturm. Bezeichnung für grobe See, die an Deck überkommt, man sagt dann: Rasmus kommt an Bord.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 07.06.2009 16:42 von: dider

Raspel   [ drucken ] 25.11.2009 23:11 von: Hans01

Raspel

Es gibt sowohl im Werkzeugbau, als auch bei Küchengeräten eine Raspel. Als Werkzeug hat die Raspel viele kleine Zähne, mit denen sie Unebenheiten aus z.B.. Holz glättet. Eine Küchenraspel hat scharfkantige Löcher, mit denen sie Lebensmittel zerkleinert.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:43 von: Hans01

Rattenblech   [ drucken ] 22.01.2009 23:02 von: Hans01

Das Rattenblech wird außenbords auf die Festmacherleine gesetzt. Es sind runde Metall oder Holzscheiben, um das Anbordkommen von Ratten und Mäusen zu verhindern, da diese gerne, von Land, über die Festmacherleine an Bord laufen. An der Rattenblechen kommen sie nicht oder nur sehr schwer vorbei.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 05.10.2009 12:03 von: Hans01

Rattenschwanz   [ drucken ] 25.09.2009 20:55 von: Hans01

Rattenschwanz

Der Rattenschwanz sind Bändsel zum Binden der Rahsegel auf die Rah.


Rattenwache   [ drucken ] 25.09.2009 20:56 von: Hans01

Rattenwache

Die Rattenwache ist ein anderer Namen für die Hundwache.


rau   [ drucken ] 27.11.2009 01:02 von: Hans01

rau

rau bedeutet:

1. Jemand ist unhöflich oder rüde

2. raues Wetter. Z.B. Sehr Windig, kalt und Regnerisch.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:43 von: Hans01

Rauchboje   [ drucken ] 22.05.2009 22:10 von: Hans01

Die Rauchboje ist ein Tagessignalmittel, welches das Auffinden von Schiffbrüchigen durch Schiffe oder Flugzeugen erleichtern soll.
Die Rauchboje wird nach Zündung ins Wasser geworfen und gibt dort orangefarbigen Rauch ab.


raumen   [ drucken ] 25.09.2009 20:58 von: Hans01

raumen

raumen bedeutet: Drehen des Windes, so dass er achterlicher einfällt;
antonym schrallen.


RC   [ drucken ] 04.01.2009 11:31 von: Kapitän Odin

RC-Modellbau - was heisst RC?

Der Begriff RC-Modellbau steht für ferngesteuerte Modelle.

Das “RC” kommt aus dem englischen und steht dort für RADIO CONTROLLED, oder REMOTE CONTROLLED - übersetzt: funkferngesteuert bzw. nur ferngesteuert.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:43 von: Hans01

Recht so!   [ drucken ] 27.11.2009 01:04 von: Hans01

Recht so!

Recht so! Ist ein Kommando des Wachhabenden an den Rudergänger, dass der augenblicklich anliegende Kurs der richtige ist



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:43 von: Hans01

Recht voraus   [ drucken ] 27.11.2009 01:06 von: Hans01

Recht voraus

Recht voraus ist eine Sichtmeldung und bedeutet: genau in Fahrtrichtung



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:44 von: Hans01

Ree!   [ drucken ] 27.11.2009 01:07 von: Hans01

Ree!

Ree! ist ein Kommando beim Manöver des Wendens



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:44 von: Hans01

Reede   [ drucken ] 22.01.2009 23:04 von: Hans01

Die Reede ist ein Ankerplatz ausserhalb des Hafens in einer Bucht oder in einer Flußmündung.


Reedereiflagge   [ drucken ] 30.01.2009 22:29 von: Hans01

Reedereien sind Firmen, welche die Beförderung von Personen und Gütern mittels Seeschiffen, mit kaufmännischer Zielsetzung betreiben.
diese Firmen haben auch eigene Flaggen und das Recht diese auf See zu Zeigen.
Sie wird am achteren Massttoop gesetzt.


Reep   [ drucken ] Wikipedia 16.01.2009 14:40 von: MrNobby

Ein Reep bezeichnet in der Seefahrt ein Tau oder eine Trosse.

Die Herstellung erfolgte früher durch das Handwerk der Reepschläger auf den so genannten Reeperbahnen durch Verdrillen dünnerer Seile oder Reepe.
Modell der historischen Reeperbahn (Seilerei) im Museum für Hamburgische Geschichte

Als Material wurde (und wird teilweise heute noch) vor allem Hanf oder Flachs verwendet.

Heute wird das Tauwerk überwiegend maschinell aus Kunstfasern hergestellt.



Modell der historischen Reeperbahn (Seilerei) im Museum für Hamburgische Geschichte

(Quellenangabe: Wikipedia)

Reeperbahn/Seilherstellung   [ drucken ] Wikipedia 27.11.2009 01:13 von: Hans01

Reeperbahn

Die Reeperbahn ist eine Seilerbahn zur Herstellung von Seilen.

Seile wurden früher per Hand auf Seilerbahnen, auch Reeperbahnen genannt, gedreht. Heutzutage erfolgt die Herstellung maschinell mittels Seilschlagmaschinen. Sie tragen diesen Namen, weil man das Verdrillen auch schlagen nennt, um es vom Flechten zu unterscheiden.

Die Fasern eines Kunststoffseils sind zu millimeterdicken Fäden gesponnen (etwa 1 - 3 mm) und werden gruppenweise zu Litzen zusammengedreht. Ein dünnes Seil besteht aus 3 bis 4 solcher Litzen, die verdrillt werden.

Gleichschlagseile [4] sind Seile, bei denen die Verdrillung der einzelnen Litzenbündel und deren Verdrillung untereinander in derselben Drehrichtung erfolgt. Die Litzenbündel bleiben dadurch so wie die Litzen im Einzelnen zueinander verschieblich. Dadurch wird das Seil geschmeidiger und damit biegsamer.

Bei Gegenschlagseilen sind die Verdrillungen der Litzenbündel in sich und zueinander verschieden. Das Seil ist somit in sich ausgefacht, da durch die Reibung der Litzen zueinander eine Art Fachwerk entsteht. Das Seil ist somit steifer.

Dickere Seile (Trossen) bestehen wiederum aus mehreren dünneren Seilen, die miteinander verdrillt werden und in dieser Funktion Kardeelen heißen. Die Schlagrichtung der Kardeelen und des gesamten Seils sind einander entgegengesetzt, was ein Aufdrehen des Seiles verhindert.

Das Verbinden von Seilenden erfolgt durch Spleißen, bei dem die Seilenden ineinander verflochten werden.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:44 von: Hans01

Reeperbahn/Straße   [ drucken ] Wikipedia 27.11.2009 01:14 von: Hans01

Reeperbahn

Die Reeperbahn ist die zentrale Straße im Hamburger Vergnügungs- und Rotlichtviertel St. Pauli. Sie ist etwa 930 Meter lang und verläuft vom Millerntor in Richtung Westen bis hin zum Nobistor (Hamburg-Altona), wo sie in die Königstraße übergeht.


reesen   [ drucken ] 28.11.2009 16:42 von: Hans01

reesen

reesen bedeutet:Seemännischer Slang für sich unterhalten/Geschichten erzählen



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:45 von: Hans01

reffen   [ drucken ] 28.11.2009 16:44 von: Hans01

reffen

reffen bedeutet: Verkleinerung der Segelfläche; Segel ganz Einhohlen / bergen.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:59 von: Hans01

Regatta   [ drucken ] 04.02.2009 22:15 von: Hans01

Regatta nennt man eine Wettfahrt mit Booten oder Segelschiffen



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:45 von: Hans01

Regelzelle   [ drucken ] 17.01.2009 15:25 von: MrNobby

Mit den Regelzellen kann die Masse des Bootes ein wenig variiert werden.
Diese druckfesten Zellen werden meist mit unterschiedlichen Luftdrücken gefahren, so dass unterschiedlich grobe und feine Masseänderungen möglich sind.
Sie dienen dazu, das Boot im Schwebezustand zu halten.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 17.01.2009 19:02 von: dider

Regenrinnen   [ drucken ] 15.02.2009 15:17 von: Hans01

Regenrinnen auf einem Schiff sind Wasserabweiser über den Bullaugen, um Spritz- und Regenwasser, dass an die Bordwand kommt, um die Bullaugen herumzuleiten.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02.07.2009 20:07 von: tieroptikus

Reibholz   [ drucken ] 28.11.2009 16:55 von: Hans01

Reibholz

Das Reibholz ist ein hölzerner Fender, an Kaimauern fest oder schwimmend angebracht



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:45 von: Hans01

Reichsmarineamt   [ drucken ] Wikipedia 06.11.2009 00:15 von: Hans01

Reichsmarineamt

Das Reichsmarineamt war eine Reichsbehörde im Deutschen Kaiserreich, die 1889 aus der Kaiserlichen Admiralität hervorgegangen ist. Seine Leitung oblag einem Staatssekretär, der wiederum direkt dem Reichskanzler unterstand.

Das Reichsmarineamt hatte die Funktion eines Ministeriums für die Kaiserliche Marine. Gemäß der Reichsverfassung von 1871 waren die Bundesstaaten für die Landstreitkräfte und das Reich für die Marine zuständig. Es gab also eine preußische, bayerische, sächsische und württembergische Armee und daneben eine Kaiserliche Marine. Nur diese und die Schutztruppe unterstanden Reichsbehörden.

Die Aufgaben des Reichsmarineamts waren vorwiegend administrativer Art. Die operative Führung der Kaiserliche Marine, die unter dem direkten Oberbefehl des Kaisers stand, oblag dem Oberkommando, später dem Chef der Hochseeflotte, den Stationskommandos und anderen selbständigen Verbänden wie dem Ostasiengeschwader. Während des Ersten Weltkriegs gab das Reichsmarineamt die Verlustliste der Kaiserlichen Marine heraus. Nach dem Ende des Krieges und der Kaiserlichen Marine wurden die Aufgaben des Reichsmarineamts 1919 vorübergehend wieder von der Admiralität, ab 1921 von der Marineleitung übernommen.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:45 von: Hans01

Reihleine   [ drucken ] 27.05.2009 18:45 von: Hans01

Die Reihleine ist zum Befestigen von Segeln und Persenningen.

Auch Marleine genannt.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 05.10.2009 12:07 von: Hans01

Rein Schiff!   [ drucken ] 28.11.2009 16:47 von: Hans01

Rein Schiff!

Rein Schiff! ist ein Kommando zur gründlichen Reinigung eines Schiffes



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:46 von: Hans01

Reise, reise!   [ drucken ] 05.09.2009 17:21 von: Hans01

Reise, Reise ist ein Weckruf an Bord von Kriegsschiffen.
Mit dem Ruf, Reise, Reise wird dir Freiwache geweckt, kommt von englisch to rise ( aufstehen )



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 05.09.2009 17:29 von: dider

Reitgewicht   [ drucken ] 28.11.2009 16:49 von: Hans01

Reitgewicht

Das Reitgewicht ist ein schweres Gewicht, das an der Ankerleine oder -Kette herabgelassen wird, um einen horizontalen Zug auf den Anker zu erreichen



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Reitsegel   [ drucken ] 02.09.2009 23:17 von: Hans01

Das Reitsegel ist ein am Besan- bzw. Kreuzmast von Segelschiffen gefahrenes starkes Sturmsegel. Es wird eingesetzt beim Abreiten eines schlechten Wetters.


Reling   [ drucken ] Google | Wikipedia 06.01.2009 08:20 von: AStreety

In der Seefahrt bezeichnet die Reling ein Geländer um ein freiliegendes Deck, Arbeitsbereiche oder um Decksöffnungen.

Es werden zwischen offene, feste, abnehmbare und klappbare Geländer unterschieden. Die feste Reling besteht aus Stützen und Leisten. Den oberen Abschluss bildet eine Griffstange aus Holz oder Metall. Durch die Stützen laufen ein bis vier Draht- oder Kettendurchzüge bzw. weitere Leisten.



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Relingslogge   [ drucken ] Wikipedia 28.11.2009 16:53 von: Hans01

Relingslogge

Die Relingslogge (auch Dutchmans- oder Relingslog) ist das einfachste Verfahren zur Messung der "Fahrt" (der Geschwindigkeit) eines Schiffes oder Bootes bezüglich des umgebenden Wassers.

Man wirft an der vorderen Reling - auf der Leeseite des Bugs - ein Holzstück oder einen anderen schwimmfähigen Gegenstand über Bord und stoppt die Zeit, die er bis zum Heck oder für eine abgemessene Strecke an der Reling braucht. Die klassische Messstrecke ist ein Vielfaches der "Meridiantertie" (1 mtr = 0,51444 Meter).

Dividiert man diese Strecke bzw. die Schiffslänge (ausgedrückt in Meridianterzien) durch die gestoppten Sekunden, erhält man die Fahrt in Knoten (kt, 1 kt = 1,852 km/h). Wird z. B. eine Strecke von 5,14 m (10 mtr) in 2 Sekunden durchfahren, so beträgt die Eigengeschwindigkeit des Fahrzeugs 10:2 = 5 Knoten (9,26 km/h).

Die zweite Art der Fahrtmessung ist, die Anzahl der Meridiantertien zu schätzen, die das Schiff in 1 Sekunde zurücklegt. Sie ergibt direkt die Geschwindigkeit in Knoten.



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Rennboot   [ drucken ] Wikipedia 16.01.2009 14:19 von: MrNobby

Rennboote sind Wasserfahrzeuge, deren Konstruktion vor allem auf hohe Geschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit bei sportlichen Bootsrennen ausgelegt ist.


Geschichte

Der Begriff Rennboot taucht ungefähr zeitgleich mit dem Begriff des Rennautos auf, also in etwa mit der Entwicklung des Verbrennungsmotors um 1900. Dieser ermöglichte erst die Konstruktion kleiner Boote mit starker Motorisierung, welche sich für Rennen z. B. auf Rundkursen rund um Bojen eigneten.

Rennen auf dem Wasser gab es schon Jahrhunderte vorher, z. B. zwischen Segelschiffen und Mississippidampfern oder bei Passagierschiffen den Wettbewerb um das Blaue Band. Die Rekordjagd nach der höchsten erreichten Geschwindigkeit mit einem Rennboot wurde, analog zu der mit Automobilen, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit viel Aufwand, zahlreichen tödlichen Unfällen unter großem öffentlichem Interesse betrieben.

Moderne Rennboote

Es gibt heute eine Vielzahl an verschiedenen Rennbootklassen. Durch den Einsatz von Hubschraubern und Flugzeugen in der Reportage über Bootsrennen wurden vor allem die Offshore Rennboote wie Katamarane und Monoposto bekannt. Die meisten heutigen Motorboote sind Hydroplanes, das bedeutet, dass das Boot das Wasser lediglich zum Antrieb und zur Lenkung verwendet, jedoch nicht, um durch Verdrängung Auftrieb zu erlangen. Das Ziel eines Hydroplanes ist daher immer, durch die Mittel der Fluiddynamik für eine möglichst geringe Kontaktfläche zwischen Boot und Wasser zu sorgen.

Die schnellsten Rennboote werden heutzutage in den USA gefahren und erreichen Geschwindigkeiten von über 300 km/h. Die Antriebskonzepte reichen von Zwei- und Viertaktmotoren bis zu Gasturbinen.
Grundformen

Katamaran

Der Katamaran hat zwei Bootsrümpfe, die mit einem starren Boden verbunden sind. Gegenüber dem Proprider hat der Katamaran eine wesentlich höhere Stabilität. Die beiden Bootsrümpfe wirken wie Schienen. Dadurch können Kurven wesentlich enger gefahren werden. Der Fahrer sitzt im Boot und gibt mit dem Fuß Gas.

Dreipunkter

Der Dreipunkter ist ein sehr flaches Rennboot. Der Bootsboden hat links und rechts eine „Tatze“. Bei hoher Geschwindigkeit liegt das Boot nur mit den beiden Tatzenenden und dem Bootende auf dem Wasser, daher die Bezeichnung „Dreipunkter“. Der Fahrer kniet auf dem Boot, lenkt es mit einer Hand und mit der anderen betätigt er den Gashebel.

Proprider

Der Proprider (vom engl. Propeller-Reiten) unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht vom Dreipunkter. Das Boot ist jedoch etwas länger und wird auf dem Bauch liegend gefahren. Bei Idealfahrt hat nur noch der Propeller Berührung mit dem Wasser. Die Tatzen dienen nur dem gelegentlichen Abstützen des Rumpfes.

Dreikantfeile

Die Boote haben einen V-förmigen Bootsrumpf wie ein Tourenboot. Man nennt sie auch Dreikantfeile. Bei der entsprechenden Einstellung von Motor und Propeller, hebt sich auch dieser Bootstyp bei voller Fahrt fast ganz aus dem Wasser. Der Fahrer sitzt aufrecht im Boot. In Deutschland fährt die Klasse T-550 diesen Bootstyp.

Allgemein

Die ersten drei Formen sind so konstruiert, dass sie durch die spezielle Konstruktion ein Luftpolster aufbauen, das die Eintauchtiefe minimiert. Die äußerste Bauform ist der Proprider, bei dem bei voller Fahrt nur noch die Schraube eintaucht, weshalb auch der Geschwindigkeitsrekord für Boote mit Außenbordmotoren - 284,14 km/h - mit dieser Bootsform erreicht wurde. Allen Rennboottypen ist gemeinsam, dass sie um so schneller sind, je weniger Wasserfläche sie berühren. Sie haben daher nicht wie die meisten Tourenboote einen V-förmigen, sondern einen flachen Boden. Alle Typen erzeugen wenige Wellen und haben hochtourig drehende Oberflächenpropeller.



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(Quellenangabe: Wikipedia)

RESCUE-SLED   [ drucken ] 02.11.2009 23:18 von: Hans01

RESCUE-SLED

Der RESCUE-SLED ist ein vielseitig einzusetzendes Rettungs¬gerät. Die neuartige Technik, die hohe Schwimmfähigkeit, und die überraschende Stabilität zeichnen dieses Gerät zum universellen Rettungsgerät für die Berg-, Wasser- und Eisrettung aus. Es braucht zusammengelegt kaum Stauplatz und ist in Sekunden einsatzbereit zu einem stabilen Rettungs-Schlitten aufgeblasen.



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Resin   [ drucken ] Wikipedia 17.01.2009 12:00 von: MrNobby

Resine sind Extraktstoffe aus dehydrierten Naturharzen, die durch einen chemischen Umwandlungsprozess gewonnen werden. Resine werden als Zwischenprodukt in der chemischen Industrie z. B. als Synthesekautschuk (für Autoreifen, Gummiformteile, Klebstoffe), Schiffsfarben oder zur Pigmentherstellung für Druckfarben und Lacke benötigt.

Im Modellbau (zum Beispiel Modellautos und Modellhubschrauber, aber auch Modellschiffe) wird Polyurethangießharz oft als Resin bezeichnet. Die Bauteile haben gegenüber anderen Werkstoffen wie GFK oder CFK eine höhere Eigendämpfung sowie eine gute Schlagzähigkeit. Vor allem aber können so Teile ohne große technische Hilfsmittel vom Modellbauer selber abgegossen werden.

Als Formstoff wird Silikon empfohlen.

Wichtig beim Erstellen der Form zum Gießen mit Resin ist die eigentliche Materialstärke abzuziehen.

<<---Klick--->> <-- hier mal ein guter Forenbeitrag dazu. Dort wird sehr gut erklärt, wie man sich Form zum Gießen erstellt.

(Quellenangabe: Wikipedia & Forum)

RettungsBake   [ drucken ] 17.09.2009 10:28 von: Hans01

RettungsBake

Die RettungsBake ist eine für die Rettung Schiffbrüchiger besonders eingerichtete Bake, die an einem vorgeschobenen Küstenort aufgestellt ist.
Leitern ermöglichen das einfache Besteigen.
Enthält einen Aufenthaltsraum mit dem notwendigen Inventar (Bett, Bank, Tisch, Ofen, Notflagge) sowie einen Vorrat an Dauerverpflegung und Trinkwasser.


Rettungsbake   [ drucken ] Wikipedia 28.11.2009 16:57 von: Hans01

Rettungsbake

Eine (stationäre) Rettungsbake ist eine in Küstennähe aufgestellte Bake als erhöhter Schutzraum oder -plattform zur Flucht vor den hohen Wasserständen der mit dem Wechsel der Gezeiten einsetzenden Flut, die Menschen in Seenot als Zufluchtsort dient. Sie besteht typischerweise aus einem stählernen Mast mit einem geschlossenen Korb aus Metallgitter an der Spitze, der über eine Bodenluke mit Leiter erreichbar ist. Dieser Gitterkorb bietet Platz für etwa sechs Personen und dient bei Gewitter als Faradayscher Käfig, der vor den Auswirkungen von Blitzschlag schützt. Einige Rettungsbaken verfügen auch über einen kleinen geschlossenen Raum oder, beispielsweise auf ausgedienten Leuchttürmen, über eine Plattform mit Geländer.

Die Ausrüstung von stationären Rettungsbaken besteht meist aus Decken, Proviant und Trinkwasser sowie aus Signalgeräten (Seenotsignalmittel) wie Signalfackeln, Signalraketen, Rauchbojen oder Signalpistolen. Rettungsbaken sind oft auch mit Ortungsmitteln wie GPS-Geräten ausgestattet. Manche Rettungsbaken werden zusätzlich auch als Seezeichen genutzt; sie sind im deutschen Wattenmeer weit verbreitet.



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Rettungsboje   [ drucken ] 17.09.2009 10:29 von: Hans01

Rettungsboje

Die Rettungsboje ist ein Schwimmkörper zum Tragen eines Menschen im Wasser.
Am bekanntesten sind die hufeisen- und ringförmigen Rettungsbojen, die so genannten Rettungsringe.


Rettungsboot   [ drucken ] Wikipedia 19.05.2009 19:18 von: Hans01

Das Rettungsboot ist ein kollektives Rettungsmittel in Form eines Bootes, das schnell über eine Aussetzvorrichtung zu Wasser gelassen werden kann, mit Einrichtungen und Ausrüstung versehen, die Schiffbrüchigen Schutz bieten und ein Überleben ermöglichen.
Dafür sind sie mit Trocken- und Dosenproviant und Wasser ausgerüstet.
Oft sind sie auch mit einem Mast und Segeln versehen.



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Rettungsfloß   [ drucken ] 24.05.2009 09:02 von: Hans01

Rettungsflöße sind meist in großer Stückzahl auf Kriegsschiffen untergebracht.
Sie sind schon Aufgeblassen auf dem Deck oder den Aufbauten, mit Laschings, Angeschlagen.
Sie haben verschiedene Größen und Formen, z.B. Rechteckig, oval u.s.w. .
Auf Modernen Kriegsschiffen befinden sich heute aber nur noch die Rettungsinseln, moderner Bauart.


Rettungsgürtel   [ drucken ] 17.09.2009 10:30 von: Hans01

Rettungsgürtel

Der Rettungsgürtel ist die so genannte Schwimmweste, ein westenartiges Kleidungsstück, das durch seine Bauart und seinen Baustoff (aufblasbare Gummihülle, Kork, Kapok) soviel Auftrieb besitzt, dass es einen im Wasser treibenden Menschen trägt.


Rettungsinsel   [ drucken ] 24.05.2009 08:57 von: Hans01

Die Rettungsinsel ist ein kollektives Rettungsmittel, aus Gummigewebe bestehend und durch eine Automatik selbsttätig aufblasend. Sie nimmt die From eines Schlauchbootes ggf. mit Überdachung an.
Sie sind mit Lebensmittel, Wasser und Singnalmitteln ausgerüstet.
Zum Schutz gegen das Wetter und Seeschlag sind sie bei Nichtgebrauch in einer Art Fass auf dem Deck oder an und auf den Aufbauten untergebracht.



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Rettungskragen   [ drucken ] 17.09.2009 10:31 von: Hans01

Rettungskragen

Der Rettungskragen ist ein aus einem Brust- und Kragenstück bestehendes individuelles Rettungsmittel, das eine Person im Wasser treibend in Rückenlage hält, meist sind eine Signalpfeife und ein Rettungslicht angebracht.


Rettungsleitstelle   [ drucken ] 17.09.2009 10:32 von: Hans01

Rettungsleitstelle

Die Rettungsleitstelle ist die bei einem Seenotfall alle Rettungsmaßnahmen zur See und aus der Luft leitende und koordinierende Zentrale, international auch als RCC (Rescue Coordination Centre) bezeichnet.


Rettungsring   [ drucken ] 17.09.2009 10:33 von: Hans01

Rettungsring

Der Rettungsring ist ein im Wasser tragfähiger Ring mit Haltetauen; auch Rettungsboje genannt.



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Rettungsschiff   [ drucken ] 17.09.2009 11:50 von: Hans01

Rettungsschiff

Das Rettungsschiff ist ein ziviles oder auch Kriegsschiff, das speziellen Rettungsaufgaben dient.


Rettungsstation   [ drucken ] 17.09.2009 11:51 von: Hans01

Rettungsstation

Die Rettungsstation ist eine Station an der Küste, die mit Rettungsgeräten und Rettungsbooten (Strandboote, Rettungsmotorboote, Seenot-Rettungskreuzer) für die Hilfeleistung gegenüber in Seenot geratenenSchiffen versehen ist.
In Deutschland von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eingerichtet und unterhalten.


Rettungssystem CPRD   [ drucken ] Wikipedia 02.11.2009 23:16 von: Hans01

Rettungssystem CPRD

Ein Mensch-Über-Bord Rettungssystem (CPRD), ergonomisch gestaltet, um eine bewusstlose oder bewegungsunfähige Person aus dem Wasser zu bergen. Die Rettung wird in horizontaler Lage ausgeführt, um weitere Verletzungen der zu bergenden Person sowie der Rettungskräfte zu vermeiden.



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Rettungsweste   [ drucken ] 17.09.2009 11:51 von: Hans01

Rettungsweste

Die Rettungsweste ist eine Schwimmweste, mit Korg oder Schaumstoff gefüllte oder aufblasbare in Leuchtfarbe (orange- oder tagesleuchtfarben); eine Nackenstütze hält das Gesicht bewusstloser Personen über Wasser.
Eine besondere Form einer Rettungsweste ist der Rettungskragen.


RI   [ drucken ] 28.11.2009 17:03 von: Hans01

RI

RI ist eine Abkürzung für: Registro Italiano – ital. Klassifikationsgesellschaft mit Sitz in Rom



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Richtfunkfeuer   [ drucken ] 28.11.2009 17:10 von: Hans01

Richtfunkfeuer

Ein Richtfunkfeuer ist ein festgelegter Leitstrahl, welcher nur in eine bestimmte Richtung zu sehen ist.



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riefeln   [ drucken ] 28.11.2009 17:11 von: Hans01

riefeln

riefeln bedeutet: vom Fisch nur die Bauchlappen herausschneiden



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Riemen   [ drucken ] 10.02.2009 23:02 von: Hans01

Riemen sind längliche Rundhölzer, die auf der Wasserseite mit einem Ruderblatt und auf der Bootseite mit einem Handgriff versehen sind. Sie werden in die Dollen gelegt, die auf der Oberseite des Rumpfes beweglich gelagert sind und dann mit beiden Händen bewegt, um so das Boot fortzubewegen.



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Riemenschlag   [ drucken ] 28.11.2009 17:15 von: Hans01

Riemenschlag

Der Riemenschlag ist eine Art zu rudern, bei der das Riemenblatt horizontal gedreht wird, wenn es aus dem Wasser wieder nach vorne gelegt wird.



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Rigg, Rigging   [ drucken ] 24.05.2009 09:05 von: Hans01

Rigg oder auch Rigging ist die Beziechnung der gesmten Takelage, einschlieslich der Spieren und Segel


Ro-Ro-Schiff   [ drucken ] Wikipedia 15.01.2009 13:43 von: MrNobby

RoRo-Schiffe (von engl. Roll on Roll off) sind moderne Transportschiffe, welche bewegliche Güter im RoRo-Verfahren transportieren. Dies bedeutet im Gegensatz zum LoLo-Verfahren, dass die Ladung auf das Schiff gefahren wird. Dabei handelt es sich meist um eine Kombination aus Fahrzeugen wie PKW oder LKW oder auch Zügen, die selbst an Bord der Schiffe fahren, als auch standardisierte Ladeeinheiten und Wechselbrücken, welche durch spezielle Zugmaschinen an Bord gestaut werden. RoRo-Schiffe haben hierzu befahrbare Decks, auf die die Ladung gerollt werden kann. Diese sind oft in der Höhe variabel, wodurch der Laderaum flexibler genutzt werden kann. Zum Be- und Entladen besitzen RoRo-Schiffe Bug-, Seiten- und/oder Heckluken, durch die die Fahrzeuge mittels Rampen an Bord fahren können.

Vorteile des RoRo-Verfahrens liegen in kurzen Umschlagszeiten, schonendem Ladungsumschlag, einfacher Hafeninfrastruktur und Flexibilität in der Ladungszusammensetzung. Nachteilig sind die höheren Baukosten, da RoRo-Schiffe Spezialschiffe sind und oft auf spezielle Anforderungen hin gebaut werden. Zudem ist die Laderaumnutzung nicht optimal lösbar. Innerhalb des Kurzstreckenseeverkehrs und für einige Spezialladungen (Kfz, Papier) überwiegen jedoch die Vorteile von RoRo-Systemen.

(Quellenangabe: Wikipedia)

Robinson-Insel   [ drucken ] 28.11.2009 17:18 von: Hans01

Robinson-Insel

Die Robinson-Insel ist die Juan-Fernandez-Insel vor der chilenischen Küste



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Rockall   [ drucken ] Wikipedia 28.11.2009 17:22 von: Hans01

Rockall

Der Rockall ist eine Felsinsel von 25 bis 31 Meter Durchmesser im Nordost-Atlantik mit einer Fläche von 784,3 m². Er ist die 21,4 Meter aus dem Wasser aufragende Spitze kontinentaler Erdkruste (Granit) und entstand einer keltischen Legende zufolge, als der irische Riese Fionn mac Cumhaill (anglisiert: „Finn McCool“) einen Kieselstein in den Atlantik warf. Wegen seiner Lage 407 Kilometer westlich der Hebriden kommt Rockall vor allem seerechtliche Bedeutung zu.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:50 von: Hans01

Rohrleitungen   [ drucken ] Wikipedia 28.11.2009 18:04 von: Hans01

Rohrleitungen

Rohrleitungen dienen dem Transport von Fluiden (Gase, Flüssigkeiten oder Staubgemische). Bestandteile sind insbesondere Rohre, Rohrformteile, Ausdehnungsstücke, Armaturen, Dichtungen, Verbindungselemente wie Flansche, Fittinge, Verschraubungen, Muffen sowie die Befestigungselemente (Rohrunterstützung). Im weiteren Sinne gehören auch noch die Pumpen zu dieser Zusammenstellung. Diese Einzelteile unterliegen häufig einer Normung. So ist es möglich, eine Rohrleitung wie aus einem Baukasten zusammenstellen zu können. Einzelne Rohrleitungen können zu ganzen Netzen zusammengefügt werden, die einzelnen Netzteile werden gegeneinander durch Erstabsperrungen abgesichert.

Rohrleitungen werden in der Nennweite von wenigen Millimetern bis zu einigen Metern ausgeführt und können im Falle einer Pipeline die Länge von Tausenden von Kilometern erreichen. Die Nenndruckstufen können bis zu einigen hundert bar erreichen. Hydraulikrohre haben Außendurchmesser zwischen 4 und 80 mm und sind für Berechnungsdrücke zwischen 120 und 750 bar ausgelegt (nach EN 13480 für Werkstoff P235TR2). Die Wahl der Werkstoffe einer Rohrleitung richtet sich nach statischen und dynamischen Belastungen (z. B.: Nenndruckstufe, Verkehrslasten, Erddrücke, Drücke von innen oder außen, Druckstoß), mechanischen Beanspruchungen (beispielsweise Fließgeschwindigkeiten, Geschiebestoffe), korrosiver Beanspruchung sowie Art und Temperatur des zu transportierenden Materials.

Bestimmte konstruktive Festlegungen für Rohrleitungen wie Nenndruckstufe, Werkstoffe, Flanschausführungen, Dichtungen usw. werden in sogenannten Rohrklassen definiert.

Je nach Temperatur des zu transportierenden Materials oder der Umgebungstemperatur kann eine Wärmeisolierung, Kälteisolierung oder eine Rohrbegleitheizung oder -kühlung der Rohrleitung erforderlich sein.

Rohrleitungen mit einem zulässigen inneren Betriebsdruck von über 0,5 bar sind gemäß der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG ein „Druckgerät“ und dürfen nur in Übereinstimmung mit dieser Richtlinie in Verkehr gebracht werden.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:51 von: Hans01

Rolle   [ drucken ] 24.05.2009 09:11 von: Hans01

Rolle ist die Bezeichnung für Einsatzpläne der Besatzung, in dem namentlich die z.B. in Notfällen erforderlichen Arbeiten und Manöverstationen bezeichnet sind.

So z.B. der Bootstrupp für die einzelnen Rettungsboote usw. , oder die Gefechtsrolle sagt wer an welchem Geschütz steht.



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Rollen   [ drucken ] 24.05.2009 09:20 von: Hans01

Rollen nennt man die Schwingung des Schiffes um seine Längstachse. Dies entsteht, wenn die Wellen seitlich auf den Schiffskörper laufen.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:51 von: Hans01

Rollreff   [ drucken ] 12.11.2009 23:40 von: Hans01

Rollreff

Das Rollreff ist eine Vorrichtung, um die Segelfläche zu verkleineren, indem man das Tuch auf den Baum wickelt.


Roof   [ drucken ] 28.11.2009 17:27 von: Hans01

Roof

Das Roof ist eine ältere Bezeichnung für ein größeres Deckshaus auf Segelschiffen



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Roring   [ drucken ] 24.05.2009 09:15 von: Hans01

Der Roring ist ein Ring zum Anschlagen schwerer Gegenstände, z.B. an Schaft eines Ankers zur Aufnahme der Ankerkette oder einer Ankerleine


Ross-Barriere   [ drucken ] 28.11.2009 17:28 von: Hans01

Ross-Barriere

Die Ross-Barriere ist das Schelfeisgebiet in der Antarktis aus Gletschereis und vereistem Schnee südlich des Rossmeeres mit Randhöhen bis zu 50 m



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:51 von: Hans01

Rossbreiten   [ drucken ] 26.09.2009 23:05 von: Hans01

Rossbreiten

Die Rossbreiten liegen zwischen den Passatgebieten und den Westwindgebieten der Nord- und der Südhalbkugel inmitten von subtropischen Hochdruckgebieten. Sie treten damit in etwa jeweils zwischen 25° und 35° nördlicher sowie südlicher Breite auf. In dieser Zone herrscht fast immer Windstille.

Die Ursache für diese Windstille liegt im Bereich der innertropischen Konvergenzzone, einer wenige hundert Kilometer breiten Tiefdruckrinne in Äquatornähe, an der die Passatwinde aufeinandertreffen. In diesem Bereich steigt Luft auf, kühlt dabei ab, verliert Feuchtigkeit, die kondensiert und zu Niederschlag wird, und fließt in etwa 15 Kilometer Höhe vom Äquator nach Norden und Süden. In den Rossbreiten sinkt die Luft auf die Erdoberfläche, wodurch sie sich wieder erwärmt und extrem trocken wird. Es entsteht ein Hochdruckgebiet mit geringer Luftbewegung im Innern.


Roststecher   [ drucken ] 01.06.2009 16:48 von: Hans01

Der Roststecher ist ein Werkzeug mit breiter, querstehender Klinge für Entrostungsarbeiten. Sieht ungefähr aus wie ein Stechbeitel.


Rote Nase   [ drucken ] 30.01.2009 21:51 von: Hans01

Der Begriff wird in der Marine benutzt, wenn eine Einheit ( Schiff ) den Äquator durchfahren hat. Die Rote Nase am Bug symbolisiert die Wärme der Region.


Roter Sand   [ drucken ] Wikipedia 26.09.2009 23:04 von: Hans01

Roter Sand

Der Turm Roter Sand ist ein Leuchtturm in der Nordsee. Das im Jahr 1885 fertiggestellte Bauwerk steht in der Außenweser und ist heute nicht mehr als Leuchtfeuer in Betrieb. Jedoch dient der Turm weiter als Markierung und Tagessichtmarke sowie als Sicherung vor der Untiefe „Roter Sand“. Wegen dieser Untiefe dürfen schwere Schiffe mit großem Tiefgang nur bis auf 1,5 Seemeilen an den Turm heranfahren. Der Rote Sand war das erste von Menschen auf dem Meeresgrund errichtete Bauwerk überhaupt[1] und wurde daher schnell zu einem Symbol des technischen Fortschritts.
Der Leuchtturm Roter Sand besitzt eine Gesamthöhe von 52,5 Metern, die auch das Fundament unter Wasser mit einschließt. Bei Niedrigwasser beträgt seine Höhe über dem Meeresspiegel 30,7 Meter.[2] Die Feuerhöhe liegt bei 24 Metern über dem mittleren Tidehochwasser.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 05.10.2009 10:33 von: Hans01

rotes Ankerkettenglied   [ drucken ] 02.02.2009 21:44 von: Hans01

Das rote Ankerkettenglied, soll dem Bedienpersonal an der Ankerwinde anzeigen, das der Anker ganz aufgezogen ist.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 03.02.2009 14:39 von: dider

Rotorschiffe   [ drucken ] 26.09.2009 23:02 von: Hans01

Rotorschiffe

Rotorschiffe sind Schiffe unterschiedlicher Bauart, die mit Hilfe des Flettner-Rotors oder Abwandlungen desselben anstatt eines Segels fahren. Sie sind regelmäßig zusätzlich mit einem Motorantrieb ausgestattet. Ein RotorSchiff wurde erstmals 1924 von Anton Flettner vorgestellt. Damals hatten jedoch Rotorantriebe gegenüber den aufkommenden Dieselmotoren keine Chance. Bei der jetzt vorhandenen Verteuerung des Treibstoffs Öl wird neuerdings die alte Idee der Rotorschiffe wieder aufgegriffen.

1983 rüstete die US-Firma Windship Development eine kleine Motorjacht mit einem Flettner-Rotor aus. Im gleichen Jahr wurde in Schweden eine Studie durchgeführt, bei der auch ein Prototyp auf einem 6-m-Boot getestet wurde.

1984 rüstete die britische Firma Gifford Technology (Southampton) einen 11 m hohen Flettner-Rotor als Zusatzantrieb auf das 445-t-Segelschiff "Clipper Paticia" (Baujahr 1932).


Rott   [ drucken ] 03.02.2009 22:08 von: Hans01

Rott sagt der Seemann, bei Fäulnis und Gammeln durch Feuchtigkeit.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:52 von: Hans01

Rotte   [ drucken ] 03.02.2009 22:06 von: Hans01

( Marine ) Rotte ist eine Einheit von zwei Seefahrzeugen gleichen Typs, die gemeinsam Operieren.



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:52 von: Hans01

Routine   [ drucken ] 28.11.2009 17:31 von: Hans01

Routine

Die Routine ist die Zeiteinteilung; der Dienstplan an Bord eines Schiffes.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:52 von: Hans01

Royal, Roll   [ drucken ] 24.05.2009 09:17 von: Hans01

Das Royal oder Roll ist ein Rahsegel oberhalb der Bram, auf vielen Segelschiffen das oberste Segel


Ruder   [ drucken ] Wikipedia 16.01.2009 15:52 von: MrNobby

Das Ruder ist die Einrichtung eines Fahrzeuges, die zur Steuerung, also Richtungsänderung dient, indem es Drehmomente aus dem umströmenden Medium erzeugt. Dies gilt für Schiffe mit dem umströmenden Medium Wasser und für Flugzeuge oder Luftschiffe mit dem Medium Luft
Heckruder eines ägyptischen Nilschiffs. Szene aus der Grabkammer des Menna (um 1422-1411 v. Chr.).


Begriff


Allgemeinsprachlich wird der Ausdruck „Ruder“ auch für die Fortbewegungsruder (Riemen oder Skulls) eines Ruderbootes verwendet. Fachsprachlich ist mit einem „Ruder“ dagegen stets ein Steuerruder gemeint. Das Bedienen eines Riemens oder Skulls zur Fortbewegung eines Schwimmkörpers heißt allerdings auch in der Fachsprache korrekt „Rudern“. Die Bedienung eines Steuerruders heißt dagegen „Steuern“.

Der etwas verwirrende Sprachgebrauch rührt daher, dass die begriffliche Unterscheidung zwischen „Ruder“ und „Riemen“ relativ jung ist. Ursprünglich war das „Steuerruder“, auf Latein auch gubernaculum („Leiteinrichtung“) oder clavus („Nagel“) genannt, einfach ein besonders großer, am Heck oder auch an anderer Stelle der Schiffswand befestigter Riemen und die übrigen, der Fortbewegung dienenden „Riemen“ (lat. remus), die im Prinzip dieselbe Form wie das zum Steuern verwendete Ruder besaßen, wurden davon sprachlich nicht unterschieden. Von daher lässt sich „Ruder“ im allgemeinen Sprachgebrauch bis heute unproblematisch als Sammelbezeichnung für Steuerruder und Fortbewegungsruder (Riemen) auffassen.

Steuermann ist eine immer noch gebräuchliche ältere Bezeichnung für den nautischen Wachoffizier eines Schiffes. Der Rudergänger dagegen steuert das Schiff tatsächlich, in der Regel nach den Vorgaben des zuständigen nautischen Offiziers (z. B. Einträge in Seekarten oder Ruderkommandos). Der Rudergänger ist also stets die Person, die zu einem gegebenen Zeitpunkt am Ruder ist, ungeachtet der Frage, ob sie den Rang oder die Funktion eines Steuermannes innehat.

Geschichte


In der Antike hatten die Schiffe zumeist zwei Ruder, die achtern an jeder Seite angebracht waren. Die Wikingerlangschiffe hatten ein seitliches Ruder. Das Seitenruder ist heute noch beim Steinhuder Torfkahn bekannt. Aus dieser Konstruktion leiten sich die Seitenbezeichnungen für Schiffe ab: Steuerbord ist die Seite in Fahrtrichtung rechts, an der das Ruder der Wikingerschiffe eintauchte.

Bei den Flussschiffen der Ägypter und Römer war das Ruder bereits zentral achtern am Heck. Im Mittelalter kam dieses Prinzip mit der Hansekogge dann in der Hochseeschifffahrt auf. Diese Konstruktion machte es notwendig, das Ruder mit einem Ruderstock oder mit einer Pinne zu bewegen. Spätere Schiffstypen wiesen dann Seilgetriebe auf, die das Ruder vom Steuerrad aus bewegten.

Heutige Anlagen

Bei den heutige Anlagen wird der gewünschte Kompasskurs auf der Kommandobrücke in die Selbststeueranlage eingegeben, welche das Ruder bedient. Der Kurs des Schiffes wird jetzt permanent mit der Kompasslage verglichen und das Ruderblatt entsprechend nachgestellt. Dieser Vorgang geschieht kontinuierlich, sodass die Ruderanlage eines der höchst beanspruchten Geräte auf einem Schiff ist. Ein Ruderlagenanzeiger zeigt auf der Kommandobrücke des Schiffes immer die Lage des Ruderblattes an.


Moderne Ruderanlage

Es gibt verschieden Arten von Ruderantrieben: Den so genannten Ruderquadranten, eine einfache Antriebsart über ein Schneckengetriebe. Dann den hydraulischen Antrieb mit offenliegenden Hydraulikstempeln und als letzte Entwicklung, die hydraulische Drehflügel-Ruderanlage. Bei Ausfall der elektrischen Bordanlage kann jede Ruderanlage mit einer Noteinstellung oder einer Noteinspeisung gefahren werden.

Bauformen von Rudern und ihren Teilen

* Spatenruder: Das gesamte Ruder ist als trapezförmige Flosse drehbar und nur im Innern des Rumpfes gelagert.
* Halbschwebe-Ruder: die obere Vorkante des Ruders ist als Ruderhacke (Skeg) starr mit dem Rumpf verbunden, stützt das Ruder mit einem Lager, und dreht sich nicht mit. Vorteil: das Ruder ist in seiner Mitte zusätzlich gelagert. Biegemomente aus Querbelastung des Ruderblatts (Auftriebskräfte) müssen nicht vom Ruderstevenrohr aufgenommen werden. Nachteil: bei gelegtem Ruder ist die Konfiguration sehr zerklüftet, was zu Kavitationsproblemen führen kann. Außerdem treten in den hohlen Ecken des Ruderblatts u.U. Betriebsfestigkeitsprobleme (Ermüdungsrisse bis hin zum Verlust des halben Ruderblatts) auf.
* Becker-Ruder: Ein Ruder, bei dem die Hinterkante als zusätzliche Flosse anschwenken kann. Eine ausgeklügelte gelenkige Verbindung mit dem Rumpf sorgt dafür, dass diese Flosse dem Ruder eine Krümmung verleiht, wenn Ruder gelegt wird. Da es patentiert ist, liefert es ausschließlich Becker Marine Systems in Hamburg-Harburg. Bei dieser Bauart schwenkt die Flosse doppelt so stark aus wie das Ruder.
* Schilling-Ruder: Das Ruder hat kein herkömmliches tropfenförmiges Profil, sondern eine abgeschnittene Hinterseite mit zwei scharfen Abrisskanten.
* Costa-Birne (Spatenruder): Eine horizontale tropfenförmige Verdickung des Ruders im Propellerstrahl.
* Kortdüse: eine schwenkbare Düse um den Propeller anstelle eines Ruders.
* Twisted Spade Rudder: Obere und untere Hälfte der Vorkante sind gegeneinander verdreht, um sich dem Drall im Propellerstrahl anzupassen. Absicht sind geringere Energieverluste bei Geradeausfahrt, nicht eine bessere Ruderwirkung.
* Aktivruder: Ein Ruder mit integriertem (kleinen) Propeller, der das Schwenken des Schiffes bei niedriger Geschwindigkeit unterstützt.

Als Bugstrahlruder (im Wortsinn eigentlich kein „Ruder“) bezeichnet man eine dem besseren Manövrieren dienende Einrichtung zum seitlichen Bewegen des vorderen Schiffsendes.



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(Quellenangabe: Wikipedia)

Ruder legen   [ drucken ] 13.09.2009 18:13 von: Hans01

Ruder legen

Ruder legen heißt, das Ruder so drehen oder einstellen, dass das Schiff einen bestimmten, befohlenen Kurs fährt. Dieser Kurs liegt dann an.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:52 von: Hans01

Ruderanlage   [ drucken ] 05.02.2009 22:06 von: Hans01

Zur Ruderanlage gehören alle Bauteile (Baugruppen), die mit dem Steuern des Schiffes, Bootes zu tun haben: das Ruder, das Rudergestänge, die Ruderanlage, das Steuerrad und das Notruder, welches auf Seeschiffen vorgeschrieben ist.



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Rudergänger   [ drucken ] 18.05.2009 22:40 von: Hans01

Der Rudergänger ist ein Besatzungsmitglied der Seewache, welcher das Ruder bedient, auch Rudersmann, oder Steuermann genannt.


RuderHacke   [ drucken ] 13.09.2009 18:09 von: Hans01

Ruderhacke

Die Ruderhacke ist ein Absatz unten am Hinter- oder Rundsteven, der das Spurlager für den Ruderschaft oder das Ruder trägt.



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Ruderhaus   [ drucken ] 13.09.2009 15:57 von: Hans01

Ruderhaus

Das Ruderhaus ist ein Deckshaus, in dem das Ruder steht.
Oft wurde auf älteren Schiffen mit Ruderstand, ein Deckshaus darüber gebaut, zum Schutz der Rudergänger.
Bei größeren Schiffen die Brücke.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:54 von: Hans01

Ruderkoker   [ drucken ] 13.09.2009 15:58 von: Hans01

Ruderkoker

Der Ruderkoker ist ein enger Schacht, durch den der Ruderschaft von unten in den Schiffsrumpf hineinragt.



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Ruderlage   [ drucken ] 13.09.2009 18:11 von: Hans01

Ruderlage

Die Ruderlage ist der Winkel des Ruderblattes zur Längstachse des Schiffes. Die Größe der Ruderlage ( Anstellwinkel ) ist mitbestimmend für den Durchmesser des Drehkreises.
Die Ruderlage wird am Ruderlagenanzeiger sowie dem Ruderzeiger angezeigt.



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Ruderlagenanzeiger   [ drucken ] 13.09.2009 18:12 von: Hans01

Ruderlagenanzeiger

Der Ruderlagenanzeiger ist eine elektrische oder mechanische Vorrichtung, die auf Schiffen in bestimmten Räumen, z.B. Brücke, Operationszentrale, die tatsächliche Ruderlage anzeigt.



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Rudermaschine   [ drucken ] 13.09.2009 15:56 von: Hans01

Rudermaschine

Die Rudermaschine ist die Antriebsmaschine zur Bewegung des Ruders,
auf modernen Schiffen meist ein E-Motor.
Es gab aber auch dampfgetriebene Rudermaschinen.


Ruderpforte   [ drucken ] 13.09.2009 17:09 von: Hans01

Ruderpforte

Die Ruderpforte ist eine Öffnung im Rumpf eines geruderten Kriegsschiffs, durch die der Riemen geführt wird.



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RuderPinne   [ drucken ] 13.09.2009 17:08 von: Hans01

RuderPinne

Die RuderPinne ist ein mit Ruderkopf verbundener einarmiger Hebel zur Betätigung ders Ruders.
Heute fast nur noch auf Segeljollen und Ruderbooten zu finden.



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Ruderquadrant   [ drucken ] 13.09.2009 17:10 von: Hans01

Ruderquadrant

Der Ruderquadrant ersetzt die RuderPinne in der Ruderanlage.
Hat die Form eines Kreissektors, in dessen Mittelpunkt der Ruderschaft befestigt ist.
Ein Ruderquadrant liegt horizontal und somit senkrecht auf dem Schaft. An jeder Seite der Rundung greift ein Seil an, mit dem das Ruder bewegt wird.



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Ruderrad   [ drucken ] 13.09.2009 15:52 von: Hans01

Ruderrad

Das Ruderrad ist ein Rad mit Spaken und Speichen, mit dem das Ruder bewegt wird, auch Steuerrad genannt, meist acht Speichen, deren eine die Königsspeiche heißt.
Sie ist in Normallage des Ruders genau senkrecht vor dem Rudergänger.
Zum Unterschied zu den anderen Handgriffen ist sie aufwändiger gestaltet.



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Ruderstand   [ drucken ] 13.09.2009 15:53 von: Hans01

Ruderstand

Der Ruderstand ist der Ort an dem sich das Steuerrad, meist noch ohne Überdachung auf dem Schiff befindet. Im 18./19. Jh. mit Steuerrad, Achse, Seiltrommel, Bock, Standplatte, die häufig als Gräting ausgebildet ist sowie den Reepgatchen, die unter Deck führen.



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Ruderwirkung   [ drucken ] 13.09.2009 18:14 von: Hans01

Ruderwirkung

Die Ruderwirkung ist der Einfluss des Ruderlegers auf den Kurs, die Kursänderung des Schiffes.


Ruderzeiger   [ drucken ] 13.09.2009 15:55 von: Hans01

Ruderzeiger

Der Ruderzeiger ist ein Zeiger vor dem Handrad auf der Steuersäule, der die augenblickliche Lage des Ruders anzeigt.



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Rumpf   [ drucken ] Wikipedia 15.01.2009 12:52 von: MrNobby

Als Boots- bzw. Schiffsrumpf bezeichnet man den Teil eines Boots oder Schiffs, der ihm die Schwimmfähigkeit verleiht. Kasko ist der fertige, schwimmfähige Rumpf ohne die enthaltene Technik.

Man unterscheidet zwischen Einrumpf- und Mehrrumpfschiffen. Den unter Wasser liegenden Teil des Schiffskörpers nennt man Unterwasserschiff.


Prinzip

Während Baustoffe, die leichter als Wasser sind, unabhängig von ihrer Form schwimmen, schwimmen schwerere Baustoffe nur aufgrund des archimedischen Prinzips, nach dem die Auftriebskraft eines Körpers genauso groß ist wie die Gewichtskraft der vom Körper verdrängten Flüssigkeitsmenge. Verdeutlichung

Damit ein Schiff schwimmt, muss also die vom Schiffsrumpf verdrängbare Wassermenge größer sein als das Gesamtgewicht des Schiffes inklusive seiner maximalen Zuladung. Ein Sicherheitsaufschlag muss dabei berücksichtigt werden.

Ein Schiffsrumpf muss auch noch so beschaffen sein, dass eine dauerhafte Wasserverdrängung gewährleistet wird. Durch Wellen und Wind verursachte Schaukelbewegungen dürfen den Schiffsrumpf nicht zum Kippen (Krängung) bringen oder ihn mit Wasser füllen. Die Wasserverdrängung wird in solchen Fällen reduziert. Wenn keine zusätzlichen Auftriebskörper/Schwimmkörper eingebaut sind, kann das Schiff untergehen.

Geschichte

Zu allen Zeiten sind die Formen des Schiffsrumpfs von dem zur Verfügung stehenden Baumaterial, der sich daraus ergebenden Bauweise, der Antriebsart und dem Verwendungszweck bestimmt worden. Der Rumpf primitiver Fahrzeuge reicht von dem Rund geflochtener Körbe, mit Tierhaut überzogenem Rahmen bis zu langen Rümpfen aus Schilfrohr oder behauenen Baumstämmen. Die alten Ägypter banden hölzerne Planken zu flachbodigen Bootsrümpfen zusammen, die aussahen wie ihre Papyrusboote. Andere Völker im Altertum lernten ausgehöhlte Einbäume zu verbessern, indem sie diese ausspreizten und zu beiden Seiten einen oder mehrere Plankengänge aufsetzten. Die fortdauernde Existenz primitiver Boote/Schiffe in den verschiedensten Teilen der Welt hilft diejenigen Regionen herauszufinden, wo die wichtigsten Typen seegehender Schiffe entstanden sind, nämlich das Mittelmeerbecken, Nordeuropa und China. Während der überlieferten Geschichte gab es eine Parallelentwicklung der beiden oben erwähnten Grundformen, des Rundschiffes und des bauchigen Langschiffes. Die Geschichte des Schiffbaus deckt sich zeitlich überwiegend mit der Geschichte der mittels hölzerner Riemen fortbewegten Fahrzeuge und Segelschiffe.


Bausysteme

Zwei grundlegende Bausysteme wurden beim Bau hölzerner Schiffe angewandt, die Schalen- und die Skelettbauweise. Kombinationen beider sind seit dem 7. Jahrhundert nachweisbar. Bei der ersten wurde die Planken aneinander befestigt und danach Spanten eingefügt. Bei der Skelettbauweise mussten die Planken dem aufgestellten Skelettsystem folgen. Die Skelettbauweise tritt erstmalig im frühen 14. Jahrhundert auf. Das Aussehen der frühen gezimmerten Schiffe wurde weitgehend von dem Baumaterial und den benutzten Werkzeugen geprägt. Alte skandinavische Schiffbauer gebrauchten Axt und Dechsel, um aus den beiden Hälften eines gespaltenen Stammes eine lange Planke herauszuhauen. Die so gewonnenen Planken wurden, sich überlappend, durch Weidenruten oder Tiersehnen (später Metallnieten) miteinander verbunden. Das waren die Anfänge der späteren KlinkerBeplankung. Wenn eine ausreichende Anzahl Planken miteinander und mit den Steven vorn und hinten befestigt worden waren, wurden abstützende Spanten eingefügt, die man an bei der Bearbeitung der Planken stehengelassenen Laschen festzurrte.


Ägypten

Die Schiffbauer im alten Ägypten benutzten die Säge, um aus einem Stamm mehrere Planken herauszuschneiden. Die gebräuchlichen einheimischen Hölzer (Akazien und Sykomorenholz) waren nur in kurzen Längen erhältlich, was Herodot veranlasste, den Bau eines ägyptischen Schiffes mit einer Ziegelsteinmauer zu vergleichen. Alte Funde zeigen, wie die Planken durch verschiedene Kombinationen von Dübeln und Zapfen, eingelassenen Schwalbenschwanzförmigen Verbindungsstücken und Laschungen Kante auf Kante befestigt waren, wodurch die glatte Außenhaut entstand, die wir heute KraweelBeplankung nennen. Da die ägyptischen Schiffe zunächst nur Flussschiffe waren, hatten sie oft nur eine dicke Kielplanke statt eines gebauten Balkenkiels. Ein auffälliges Merkmal vieler ägyptischer Schiffe war ein über einen Stützpfosten vom Bug zum Heck verlauFender, sehr starker Längsverband aus Tauwerk, der ein Herabhängen der Schiffsenden verhinderte.


Mittelmeerraum

Die phönizischen, griechischen und römischen Schiffe waren grundsätzlich Spitzgattschiffe. Ihre Schiffbauer, die die Schalenbauweise anwandten, hatten ein sehr solides Wissen der für seegehende Schiffe erforderlichen Bauweise. Berichte über zahlreiche römische Kriegsschiffe, die innerhalb kurzer Zeit gebaut wurden, im Jahre 254 waren es 220 Schiffe die innerhalb von drei Monaten gebaut wurden, lassen darauf schließen, das sie so etwas wie Spantschablonen verwendet haben, um Serien gleicher Schiffe bauen zu können. Die Römer hatten drei Grundtypen von Schiffen: Rundliche segelnde Handelsschiffe, stämmige, durch RuderRiemen angetriebene, in Seeschlachten zum Rammen benutzte Kriegsschiffe und leichte schnelle Galeeren für die Beförderung von Botschaften und wichtigen Personen. Von der Zeit der Römer bis etwa zum 12.Jahrhundert änderten sich die Formen der Schiffe des Mittelmeerraumes nur wenig. Die segelnden Kauffahrteischiffe blieben Doppelender mit einem völligen Heck und wurden mit einem schweren, seitlich gelagerten Riemen gesteuert. Eine wichtige Änderung war der Wechsel von der altenrömischen RahTakelung zu einer zwei oder dreimastigen LateinTakelung bei der Mehrzahl der Handelsschiffe. Seit der Zeit der ersten Kreuzzüge um 1095, als nordeuropäische Schiffe in großer Zahl in das Mittelmeer eindrangen, vermischten sich allmählich die Merkmale der Rundschiffe des Norden und des Süden.


Nordeuropäischer Raum

Im Nordeuropäischen Raum war das typische Wikingerschiff inzwischen von Spitzgattsegelschiffen abgelöst worden, bei welchem man die Klinkerbauweise, hohe Vor- und HinterSteven sowie das seitliche Ruder noch beibehielt. Diese Schiffe wurden breiter und tiefer im Verhältnis zur Länge. Kleine Kastelle erschienen am Bug und am Heck, die mit der Zeit immer ausgeprägter wurden. Heckruder wurden erstmalig in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert verwendet. Auch die Schiffbauer des Südens nahmen das Heckruder an, und bei ihren größeren Schiffen kehrten sie zur RahTakelung zurück. Um diese Zeit tauchten auch die ersten Koggen auf die bis in das 15. Jahrhundert das Mittelmeer bis zur Ostsee als Standardtyp zu bezeichnen sind.


China

Die Ursprünge der chinesischen Schiffe verlieren sich im Dunkel der Geschichte. Einige Bootstypen des oberen Jangtsekiang sind fast identisch mit ägyptischen Schiffen der Zeit um 1600 v. Chr. Ein chinesischer Bericht aus dem Jahr 1119 vergleicht die Rumpfform der Schiffe mit einem rechtwinkligen Kornmaß das schräge Seiten und Endflächen hat. Ferner wird ein Mattensegel beschrieben, das sich um den Mast bewegte wie eine Tür in der Angel. Der westlichen Technik weit voraus, bauten die Chinesen bereits Schiffe (Dschunken) mit mehreren wasserdichten Querschotten, man nimmt an, dass sie durch den Bambus dazu inspiriert worden sind. Ferner hatten sie Balanceruder seit dem ersten und Seitenschwerter seit dem achten Jahrhundert.


Mittelalter (bis 19. Jh.)

Während des 15. Jahrhunderts wurden die Schiffe in Europa immer größer, bis den Schiffbauern des Nordens offensichtlich klar wurde, dass es für die Abmessungen geklinkerter Schiffe Grenzen gab. Die größeren Schiffe Europas vereinigten in sich die Merkmale des Nordens und des Südens. Da an den Stellen der vorstehenden Balkenköpfe die Außenhaut schwer abzudichten war, gab man diese Bauweise auf. Eine glatte Beplankung wurde auf ein vorher errichtetes Spantwerk gebracht, die Decks nur im Inneren abgestützt. Es ist schwierig, einige von den der Kogge folgenden Schiffstypen genau zu beschreiben, wie Galeone, Galeasse und Galiot sowie die völligen Frachtschiffe Holk, Karacke und Karavelle.

Im Laufe des 15. und 16. Jahrhunderts veränderte sich das Aussehen der europäischen Schiffe beträchtlich. Die Kastelle blieben groß, verloren aber ihre Eckigkeit und verschmolzen mit den Linien des Rumpfes. In der zweiten hälfte des 16. Jahrhunderts begann man, den großen Schiffen ein Spiegelheck zu geben, das den Aufbauten eine bessere Abstützung bot als das mittelalterliche Rundheck. Um die gleiche Zeit verlor das vordere Kastell seine dreieckige Grundrissform und bildete in Nachahmung der Rammstevens der Galeere unter dem Bugspriet einen Schiffsschnabel. Die Galeone wurde der hauptsächliche Schiffstyp für die nächsten 100 Jahre. Sie hatte weniger Sprung, niedrigere Aufbauten und war schmaler im Verhältnis zur Länge als die früheren Typen.

Das 17. Jahrhundert brachte eine wesentliche Verbesserung des Spantbaus. Bis ins späte 16. Jahrhundert hinein war das aus mehreren gewachsenen Krummhölzern zusammengelaschte EinzelSpant bei Schiffen fast aller Größen die Norm. Die Verbindungsstellen waren jedoch Schwachpunkte, deshalb legte man nun an Verbindungsstellen die Hölzer nebeneinander und zwar gegeneinander versetzt, so dass sie sich jeweils um einige Fuß überlappten. Der Spantabstand war am Kiel gleich der Spantdicke, so dass die Spanten an den Dopplungen über die ganze Schiffslänge dicht an dicht standen. Sie waren nicht aneinander befestigt, wurden jedoch durch Beplankung und Innenwergerung an ihrem Platz festgehalten.

Der halbkreisförmige Querschnitt des Einbaums war nicht sehr günstig in Bezug auf eine stabile Schwimmlage, doch die Boots-Schiffbauer bemerkten bald, dass sich diese durch Abflachung des Bodens verbessern ließ. Generell kann man die Unterwasserform des Hauptspants fast aller Schiffe bis zum 18. Jahrhundert als einen angenäherten Halbkreis beschreiben. Die V-Spantform der Wikingerschiffe war ungewöhnlich, und blieb eine skandinavische Besonderheit. Änderungen der Unterwasserform vollzogen sich erst im 18. und 19. Jahrhundert.


Gegenwart

Bemerkenswerte Veränderungen in der Rumpfform waren der 1910 von dem Bootsbauer und Ingenieur Claus Engelbrecht entwickelte und später von dem bei ihm angestellten Schiffbauingenieur Arthur Tiller verbesserte "Wellenbinder" sowie der von dem österreichischen Physiker Theodor Eder entwickelte "DG-Hull" (Deplacement-Glider-Hull = Verdrängergleiter-Rumpf). Eder hatte Ende der 1990er vom Bürgermeister von Venedig den Auftrag bekommen, einen Schiffsrumpf zu entwickeln, der keine Welle wirft. Genaueres kann man auf der Seite Verdränger und Gleiter nachlesen.


Schiffsbaupläne

Die ältesten erhaltenen Schiffsrisse und schiffbaulichen Abhandlungen stammen aus dem frühen 15. Jahrhundert. Sie sind italienisch abgefasst und beschreiben die Bautechnik des Mittelmeerraumes. Bis 1750 vielleicht sogar noch später, war es möglich, lediglich mit Zirkel und Lineal ein Schiff zu entwerfen. Um 1670 stammen englische Berichte über die Ergebnisse der wohl ersten systematischen Versuche zur Ermittlung des Schiffswiderstandes. Weitere wissenschaftliche Studien folgten, insbesondere in Frankreich, wo auch 1746 die erste Abhandlung über Stabilität veröffentlicht wurde.

Im 18. Jahrhundert verlangten sowohl legale als auch illegale Betätigungen nach kleinen Schnellseglern. Die zuerst auf Jamaika, später auf Bermuda und an den Küsten der Chesapeake Bay gebauten Schiffe wurden weltberühmt. Die Bezeichnung Virginia-built oder Virginia-model waren Synonyme für Geschwindigkeit. Im frühen 19. Jahrhundert war dieser Typ als Baltimoreklipper bekannt. Ein auffälliges Merkmal war damals eine Rückkehr zum V-förmige Schiffsboden des Wikingerschiffes, die Schiffe erhielten eine starke "Aufkimmung", und zwar immer dann, wenn die Geschwindigkeit eine größere Rolle spielte als die Tragfähigkeit.

Man setzte Baltimoreklipper im Ostindien- und Chinahandel ein, aber ihre Schnelligkeit konnte doch ihre beschränkte Ladekapazität, die eine Folge der V-Bodenform war, nicht wettmachen. Die besten Schiffe im Chinahandel stellten einen Kompromiss dar und hatten vollere Linien. Die Ära des Klippers, die in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts begann, endete in den USA 1857 und in England um 1870. Die großen Klipper erwuchsen aus einem zunehmenden Drang nach hoher Geschwindigkeit, der vor allem durch die Goldfunde in Kalifornien und Australien angeheizt wurde. Geschwindigkeit um jeden Preis. Die Ladefähigkeit kam erst in zweiter Linie. Die Rekordgeschwindigkeiten der Klipper wurden vor allem durch sehr hartes Segeln herausgeholt, wozu die langen, schnellen Schiffsrümpfe geradezu herausforderten. Doch schließlich zwang wirtschaftlicher Druck zur Rückkehr ökonomischen Schiffsformen, zu Schiffen die nicht ganz so schnell waren, dafür aber mehr Ladung transportieren konnten.

Das Ausschmücken der Schiffe mit figürlichen Schnitzereien wie Tiere, Göttern und Göttinnen kann bis ins Altertum zurückverfolgt werden, wobei die Darstellung der letzteren wohl mehr zum Ziel hatte, sich göttlichen Schutzes zu versichern, als das Schiff zu dekorieren. Die Wikinger versahen die Steven ihrer Schiffe mit wilden Drachenköpfen (Drachenschiffe), um ihre Feinde zu erschrecken. Um 1600 begann eine mehr als eine Jahrhundert währende Periode der kunstvollsten Schiffsdekorationen. Sowohl Kriegs- als auch Handelsschiffe wurden mit reichem Schnitzwerk verziert; am Heck, an den achteren Galerien, an den Seiten und vorn befanden sich große Galionsfiguren. Ab 1800 beschränkt man sich auf einige wenige Heckfenster mit etwas ornamentalem Schnitzwerk am Spiegel, kleine Heckgalerien und ein paar einfachen Bugverzierungen.

Die Einführung des Dampfantriebs im frühen 19. Jahrhundert stellte die Schiffbauer vor neue Probleme, nämlich das hohe Gewicht der Maschine und die hohen Beanspruchungen, die durch die Schaufelräder bzw. die Propeller hervorgerufen wurden. Bis in ihre letzte Phase waren bei den in Europa gebauten Raddampfern die Radkästen nur als Anhänge an den Rumpf angebaut. Bis 1870 hatten seegehende Dampfer die Form, wie sie bei den Segelschiffen üblich war, und die Dampfer waren auch wie die Segler gebaut. Der Dampfantrieb war noch unzuverlässig, deshalb hatten die Schiffe zusätzlich eine reduzierte SegelschiffsTakelage. Notbesegelung für Dampfer gab es bis zum Ersten Weltkrieg. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts hatten weitere Versuche zur Messung des Schiffswiderstandes und praktische Erfahrungen mit dem Dampfantrieb gezeigt, dass scharfe Linien eine Voraussetzung für hohe Geschwindigkeiten waren. Bei einem Segelschiff konnten ungünstige Schiffslinien durch mehr Segelfläche etwas ausgeglichen werden, aber der noch junge Maschinenantrieb war begrenzt in seiner Leistung, und Ausfälle gab es häufig. Die Folgen waren zuweilen katastrophal (z.B. Kesselzerknall).



Dieser Eintrag wurde 4 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:56 von: Hans01

Rumpfgeschwindigkeit   [ drucken ] 26.09.2009 23:06 von: Hans01

Rumpfgeschwindigkeit

Die Rumpfgeschwindigkeit ist ein theoretischer Maximalwert für die bei Verdrängerfahrt mögliche Höchstgeschwindigkeit eines Schiffes. Sie errechnet sich näherungsweise aus der Quadratwurzel der Wasserlinienlänge LWL des Schiffes in Metern multipliziert mit dem Faktor 4,5 (Ergebnis in Kilometern pro Stunde) oder 2,43 (Ergebnis in Knoten)
Die Rumpfgeschwindigkeit ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit des vom Schiff selbst erzeugten, aus Bug- und Heckwelle bestehenden Wellensystems. Bei Rumpfgeschwindigkeit ist das Schiff zwischen seiner Bug- und Heckwelle „gefangen“. Die Rumpfgeschwindigkeit beträgt für einen Rumpf mit einer Länge der KonstruktionswasserLinie

* von 10 Metern etwa 7,7 Knoten,
* von 100 Metern etwa 24 Knoten,
* von 300 Metern etwa 42 Knoten.

Die Tatsache, dass die Rumpfgeschwindigkeit nur von der Wasserlinienlänge abhängt, ist der Grund, warum größere Schiffe – bei entsprechend starkem Antrieb durch Wind oder Motorleistung – in Verdrängerfahrt höhere Geschwindigkeiten erreichen können als kleinere Schiffe. Dies spiegelt sich in dem Sprichwort „Länge läuft“ wider.


Rund achtern!   [ drucken ] 28.11.2009 17:38 von: Hans01

Rund achtern!

Rund achtern! ist ein Kommando beim Manöver des Halsens



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:57 von: Hans01

Rundschiff   [ drucken ] 02.09.2009 16:01 von: Hans01

Das Rundschiff war ein kreisrundes Küstenpanzerschiff mit einem Gürtelpanzer.
Es diente zur Verteidigung der russischen Schwarzmeerküste.
Es ist vom russischen Vizeadmiral A.A. Popow nach dem Krimkrieg (1853-1856) entwickelt worden.


Rundspanter   [ drucken ] 01.02.2009 18:08 von: Hans01

Rundspanter sind Boote, deren Rumpf einen runden Querschnitt haben. Er kann sehr schmal oder auch extrem breit sein. ( Gegensatz: Knickspannter )



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 01.02.2009 18:26 von: dider

Rüberrobber   [ drucken ] 28.11.2009 17:36 von: Hans01

Rüberrobber

Der Rüberrobber ist ein Überarbeiter. Mittellose Passagiere oder Auswanderer, die sich die Passage verdienten indem sie während der Überfahrt mitarbeiteten.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:57 von: Hans01

Rückspiegel   [ drucken ] 10.06.2009 01:44 von: AStreety

Den Rückspiegel sieht man manchmal an Yachten im Hafen.
Dieser dient zur Kontrolle der Austrittsmenge des Kühlkreislaufs.
Somit wird gewährleistet, dass die Kühlung läuft und der Motor nicht
unfreiwillig heiß läuft ...



Dieser Eintrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:57 von: Hans01

Rüste   [ drucken ] 28.11.2009 17:39 von: Hans01

Rüste

Die Rüste ist eine starke Planke an der Außenhaut des Schiffes, an der die Rüsteisen befestigt sind



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19.12.2009 21:58 von: Hans01

Rüsteisen   [ drucken ] 18.05.2009 22:43 von: Hans01

Das Rüsteisen ist ein Beschlag am Rumpf, an dem die Wanten und Pardunen befestigt werden


Räumformation   [ drucken ] 04.02.2009 22:18 von: Hans01

( Marine ) Formation, in der ein Minenräumverband fährt, um möglichst wirksam und schnell ein Seegebiet von ausgelegten Minen freizuräumen.


Räumleine   [ drucken ] 04.02.2009 22:23 von: Hans01

Die Räumleine ist ein Minenräumgerät gegen Ankertauminen. Es ist eine Stahltrosse, die in einer Schleife von einem oder zwei Minensuchbooten durch das Wasser geschleppt wird. So werden Ankertaue von Minen erfaßt und durchschnittten. Die Mine schwimmt auf und wird vernichtet.



Dieser Eintrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20.05.2009 22:24 von: dider

Röring   [ drucken ] 28.11.2009 17:33 von: Hans01

Röring

Der Röring ist der Ring am Ende eines Ankerschaftes, an dem die Ankerkette angeschlagen wird.



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