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Zum Ende der Seite springen Aluminiumpinasse "Ukerewe"
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Mimi Mimi ist männlich
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Aluminiumpinasse "Ukerewe" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Nach der Fertigstellung des Inspektionsbootes „Leda“ reizte mich wieder der Nachbau eines weiteren Bootes aus Deutsch-Ostafrika. Es handelt sich hierbei um die Aluminium-Dampfpinasse „Ukerewe“ die auf dem Nyanza gefahren ist, der heute als Victoria-See bekannt ist.

Die Abmessungen sind wie folgt:

Original Modell 1:14
Länge 13 m 93 cm
Breite 2,70 m 19 cm
Tiefgang 1 m 7 cm
Verdrängung 5 t 3,5 kg

Antrieb 2 x 2 Zyl. Compound-Dampfmaschine.

Durch die beiden offenen liegenden Dampfmaschinen und der Kesselanlage stellt das Modell eine besondere Herausforderung dar. Der Nachbau dar Maschine mit ihren unzähligen Dampfleitungen, Ventilen und Handrädern, sowie die sichtbaren Spanten und Doppelspanten zwingen zu einem detaillierten Nachbau.
Die Dampf-Technik wird zwar keine Funktion haben, aber wohin mit den beiden E-Motoren für den Antrieb? Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.


Etwas Geschichtliches:

Im Zuge der Kolonialisierung Ostafrikas unternahm man im deutschen Kaiserreich Bemühungen, Dampfer für alle großen afrikanischen Seen zu finanzieren und zum Einsatz zu bringen. So wurden am Ende des 19. Jahrhunderts etwa die „Hermann“ und die „Hedwig von Wissmann“ durch die sogenannte Antisklavereilotterie bezahlt, in Deutschland konstruiert und in zerlegtem Zustand zum Nyassa bzw. zum Tanganjikasee transportiert.

Auf Vorschlag von Wilhelm Fürst zu Wied eine Aluminiumpinasse für den Nyanza zu verwenden wurde diese 1897 bei Escher-Wyss in Auftrag gegeben, an die ostafrikanische Küste transportiert und in sieben Segmente zerlegt und an den See getragen. In der Nähe von Muanza hatte man einen Schuppen errichtet, in dem der Dampfer zusammengebaut wurde.

Ab dem Jahr 1900 war die „Ukerewe“ als Passagierschiff auf dem See im Einsatz. Die Besatzung bestand aus einem weißen Maschinisten als Führer, einem Araber und zwei eingeborene Heizern. Die Maschinenanlage erwies sich doch schon nach kurzer Zeit als sehr anfällig. Auch erforderte das Aluminium eine besondere Wartung, wofür es damals noch an ausreichender Erfahrung mit diesem Metall fehlte. So kam es, dass die Pinasse nur rund elf Jahre lang bis September 1911 gehalten werden konnte und dann offiziell außer Dienst gestellt wurde.

Im Oktober 1911 kaufte Direktor Carl Jungblut der Deutschen-Nyanza-Schiffahrtsgesellschaft mbH die „Ukerewe“ und ließ sie in Kisumu (Port Florence) überholen und in eine Motorbarkasse mit Dieselmotoren umbauen. Diese erhielt dann den Namen „General Jungblut“. Nähere Einzelheiten hierzu sind bislang nicht bekannt.

Am 15. Juli 1916 wurde die „General Jungblut“ ex „Ukerewe“, wie andere deutsche Wasserfahrzeuge auch, im Stuhlmann-Sund von den Deutschen versenkt.

Irgendwelche besonderen Leistungen sind mit der „Ukerewe“ nicht erzielt worden.

(aus div. Quellen Internet)

Grüße Mimi Matrose

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20.01.2016 19:21 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
christian christian ist männlich
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das hattest du auch ein wenig ohne feilen hinbekommen. nimmst einen Konstantan Draht mit 12v dann kannst du ihn schön Glatt abschneiden, ohne den Dreck.

Gruß

Badewanne
20.01.2016 20:12 christian ist offline E-Mail an christian senden Beiträge von christian suchen Nehmen Sie christian in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Christian,

guter Tipp. Wo bekommt man einen solchen Draht her? Bei Conrad-Elektronik?
Kann ich ja mal bei meinem nächsten Modell versuchen. Danke.

Hier nun eine kurze Arbeitsbeschreibung zu den Bildern.

Der Aufbau der Mallen erfolgte auf kopfüberstehenden 6mm Birkensperrholz-Spanten. Da sie lediglich als Kern dienen, konnten sie massiv bleiben und die Zwischenräume mit Styrodur ausgefüllt werden. Danach kamen die üblichen Schleif- und Spachtelarbeiten dran.


Grüße Mimi Matrose
20.01.2016 21:52 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
Harthi Harthi ist männlich
Deckschrubber


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Hallo Zusammen

habe schon öfters gesehn das aus yakudur/ Styropor die Rumpf form geschnitten wird
nun macht ja auch sinn
Darf ich gerne hinzufügen das man das Schneiden mit Schweißdraht dabei
schon genügend damit schöne glatte Oberflächen bekommt
es ist beim schneiden zu empfehlen dünnere Rippen zu wählen und die einzelne segmente
einzeln zu schneiden
wegs der Kantenführung wirkt sich die dicke der Rippe auf die zu Schneidene Form aus
je dünner die Rippe um so weniger muss danach geschliffen werden

dieser Beitrag ist zwar schon recht alt aber dennoch vieleicht noch gelesen
21.01.2016 11:31 Harthi ist offline E-Mail an Harthi senden Beiträge von Harthi suchen Nehmen Sie Harthi in Ihre Freundesliste auf
Mimi Mimi ist männlich
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Nachdem ich nunmehr erfahren habe, dass es auch leichter und vor allem mit weniger Dreck geht, konnte weiter gearbeitet, gespachtelt und geschliffen werden. Eine Kontrolle der Rumpfform erfolgte mittels Schablonen (ausgesägte Spanten). Eine erste „Versiegelung“ erfolgte mit Spritzspachtel.

Grüße Mimi Matrose

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07.02.2016 15:52 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
Harthi Harthi ist männlich
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Hallo Mimi

schaut recht gut aus

Du hast beschrieben des die Rippen 6 mm stärke als Kern dienen
und hast die Zwischenräume mit Styrodur wie man es auch gut auf den Bildern sieht
aufgefüllt hast


Nun nur eine kleine Frage jede Rippe hat 6 mm hast Du bei den zwichenräumen die Aufgefüllt wurden die Stärke der Rippen mit einbezogen

ansonnten wenn ich mich nicht verzählt habe kommen bei den 19 Rippen überall 6mm
dazu was denn Rumpf rasch länger ist als gewollt

Da ich noch nicht selber ein Modellschiff gebaut habe und diese Frage als
Blödsinn abgestempelt wird dürft ihr mir dies gerne mitteilen
07.02.2016 20:13 Harthi ist offline E-Mail an Harthi senden Beiträge von Harthi suchen Nehmen Sie Harthi in Ihre Freundesliste auf
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Hallo,

die Idee mit dem Styrodur hatte ich für Meine Fähre ODIN auch erst erwogen. Hab dann aber doch das Beplanken mit Balsa gewählt. Wenn ich Dein Ergebnis hier sehe bereue ich das schon. Scheint Dir gut gelungen zu sein.

Gruß Klaus

__________________
K.P.
07.02.2016 22:29 Bastelfreund ist offline E-Mail an Bastelfreund senden Beiträge von Bastelfreund suchen Nehmen Sie Bastelfreund in Ihre Freundesliste auf
Mimi Mimi ist männlich
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Hallo ihr Beiden,
der Abstand der Spanten wurde dem Plan entnommen, sodass die Gesamtlänge des Modells richtig bleibt. Dann erst wurden die Zwischenräume mit Styrodur ausgefüllt. Aus dem Plan ist ersichtlich, ob der Spantrenriss mit oder ohne Beplankung gezeichnet ist. Entsprechend müssen die Holzspanten in der Größe korrigiert werden.
Normalerweise nehme ich für die Beplankung Abachileisten. Die sind auch kaum schwerer als Balsa, lassen sich aber viel besser verarbeiten, kleben etc. Bei diesem Rumpf bin ich wie beschrieben verfahren, da ich ihn innen unbedingt wegen den noch einzusetzenden Metallspanten glatt haben musste. Wenn demnächst noch paar Bilder kommen ist es besser zu sehen.

Grüße Mimi. Matrose
08.02.2016 08:42 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
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Nachdem die Rumpfform soweit fertig war, wurde sie mehrmals mit Wachs bzw. Trennmittel behandelt. Dies soll ein Anhaften der GFK-Matten und dem Harz verhindern. Der flache Heckspiegel wurde aus 1,5mm Elektronikplatine gefertigt und mit zwei kleinen Schrauben befestigt.

Mimi Matrose

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21.02.2016 16:04 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
Mimi Mimi ist männlich
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Jetzt konnte laminiert werden, zuerst eine 49 Gramm, dann eine 80 Gramm Matte.
Am nächsten Tag wurde der Kiel mit Steven ausgerichtet und fixiert, es folgten noch zwei weitere Lagen 163 Gramm Matten. Ganz zum Schluss folgte noch eine 60 Gramm Feingewebematte.
Nach Trocknung über Nacht kam der spannende Augenblick. Wie gut geht die Rumpfschale vom Kern ab? Was geht vielleicht kaputt?


Mimi Matrose

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28.02.2016 12:29 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
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Mit Hilfe von heißem Wasser, einschieben eines Stahllineals zwischen Kern und Rumpfschale war es dann nach gut 30 Minuten geschafft! Die Schale war ab. Der Kern hat zwar etwas gelitten (aber trotzdem gut aufheben, denn er wird später noch benötigt), aber der Rumpf war bis auf zwei kleine Risse am Heckspiegel ganz geblieben. Die Ecken dort werden später, genau wie im Bugbereich, noch einmal von innen mit Mattestreifen verstärkt. Mittels Nitroverdünnung wurde der Rumpf innen ausgewaschen, um die letzten Reste des Trennwachses zu entfernen. Der Rumpf wog ganze 440 Gramm.
Jetzt konnte schon einmal der „Badeversuch“ stattfinden. Die CWL wurde mit Bleistift angezeichnet, Bleigewichte mitgenommen, und ab in die Badewanne. Das Gesamtgewicht bis zum Eintauchen kurz unterhalb der CWL beträgt ca. 3,5 kg.


Mimi :Mattes:

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11.03.2016 10:48 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
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Zur weiteren Bearbeitung des Rumpfes wurde er wieder auf den Kern gestülpt. So war es möglich auch außen eine glatte Oberfläche zu erhalten. Es folgten die üblichen Spachtel- und Schleifarbeiten mit anschließender Grundierung.

Danach kam der seitliche Rahmen aus 3mm Sperrholz dran. Dieser wurde zuerst mit Sekundenkleber fixiert und anschließend mit Harz am Rumpf verklebt. Er erhält später die Bohrungen zur Aufnahme der 2x2mm und 3x3mm Spanten aus Messing-Winkel-Profil, sowie die Doppelspanten der einzelnen Bootsegmente.

Mimi Matrose

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21.03.2016 07:34 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
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Nachdem die Ms-Profile ausgeglüht waren konnten sie über dem Kern gebogen werden. Hierzu wurde zuvor in die Mallspanten mittels Trennblatt eine 0,5 mm Nut gesägt in der die Profile eingeklemmt werden konnten.

Mimi Matrose

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09.04.2016 19:26 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
Bastelfreund Bastelfreund ist männlich
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Hallo,

verfolge Deine arbeit interessiert, zumal ich z.Zt. gerade Ähnliches mache und man ja immer voneinander lernen kann.

Etwas verstehe ich jedoch nicht, warum diese Messingspanten. so ein GFK-Rumpf ist doch in sich Stabil?

Gruß Klaus

__________________
K.P.
09.04.2016 21:42 Bastelfreund ist offline E-Mail an Bastelfreund senden Beiträge von Bastelfreund suchen Nehmen Sie Bastelfreund in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Klaus,
bevor ich mich für die Verwendung von Ms-Proflilen entschieden habe, dachte ich auch über Profile aus Kunststoff nach. Leider wollten sich die blöden Dinger nicht so biegen und vor allem nicht so schmiegen wie ich es wollte. Es wäre mir auch so lieber gewesen, zumal sie weniger Gewicht haben und vor allem viel günstiger sind. Aber sei’s drum. Da der Rumpf selbst schon genügend Festigkeit hatte, dienen die Spanten eher der Optik. Die Pinasse hat lediglich mittschiffs die beiden Kessel mit Verkleidung und seitlich Sitzbänke und einen Holzboden. Es sind also genügend Spanten (32 Stück) zu sehen und zu verarbeitet.

An welchem Objekt befindest du dich denn jetzt?

Grüße Mimi Matrose


PS: Zeichnung der Spanten mit Schmiege anbei.

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10.04.2016 12:18 Mimi ist offline E-Mail an Mimi senden Beiträge von Mimi suchen Nehmen Sie Mimi in Ihre Freundesliste auf
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