Bismarck-Klasse 1:87

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    • Bismarck-Klasse 1:87

      Hallo,

      wie gewünscht ein paar Bilder meines Schiffes.

      Die Bilder sind nicht mehr ganz aktuell - die Decks sind mittlerweile fast fertig mit Holz beplankt - natürlich nach der Verlegeordnung der deutschen KM - nur jedes 6. gleich.

      Im Maßstab 1:87.
      Baubeginn 2003.
      Knapp 3m lang und 40cm breit, verdrängt mal knapp 80kg.

      Da es schon spät ist, genauere Beschreibung folgt später.

      Also hier ein paar Bilder sozusagen als Appetithäppchen.

      ciao
      Bernd
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    • 1:87...spinnst du? :lol: Wo stellt man denn sowas hin? Aber meinen tiefen Respekt,dass du dich an das Projekt gewagt hast,das sieht bisher ganz hervorragend aus,weiter so-viel Erfolg und Spaß weiterhin :2: :2: :2: :2:
      Fahrbereit:
      Günther Schmidt ex. G. Neptun

      in Bau:
      Tirpitz 1:300
      VARD OSV PSV 09 "UOS Mariner" 1:75
      Pollux Umbau zum Ocean Towing Vessel

      In Planung:


      Im Hinterkopf:
      VARD 2 12 AHTS
      Größere X-Bow Einheit
      Arche Nr 7 aus 2012
      Solitaire von Allseas 1:200
    • Hallo,

      vielen Dank für die Lorbeeren,

      aktuell befindet sich meine "Werft" im Keller.
      Ich gebe zu, auf der Kellertreppe wirds etwas eng, aber das funktioniert noch.
      Hauptsächlich soll es aber fahren und nicht rumstehen. Vielleicht klappts ja mal im MIWULA in Hamburg.

      unvorstellbar - ich bin mit der Beplankung der flächigen Holzdecks fertig.
      Ich habe mal überschlagsmäßig kalkuliert ca. 8000 Planken!!!!!!!!!!!!
      Die restlichen Flächen, die noch offen sind, werden mit Grätings, Lattenrosten, Sichhereitsrutschblech belegt.

      Könnt ihr mir mal mit INFO´s zur Herstellung von Grätings weiterhelfen? Werde hierzu ein neues Thema aufmachen.

      Ich besitze auch Bilder von früher, ich denke für alle ganz interessant auch die einzelnen Bauphasen etwas zu dokumentieren.

      Ich möchte aber nicht als Labertasche gelten, ich bin mehr der Bastler und weniger der Schreiberling - daher die Dokumentation hauptsächlich in den Baupausen auch mal mit längeren Zeitabständen dazwischen.

      So und nun genug der Worte, lassen wir Bilder sprechen.

      Im Anhang noch der aktuelle Bauzustand, dann folgt die Doku.

      ciao
      Bernd
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Suppenhuhn ()

    • Hallo,

      hier nun die Beschreibung

      am Anfang war die Idee - die Bismarck-Klasse in 1:87
      Warum? Weil die noch keiner hat und Bausätze nicht vorhanden sind.
      Also alles selber bauen.
      Bauweise: Rumpf GFK, Aufbauten Messing und GFK
      Zuerst die Unterlagen:
      - HMV-Kartonbogensatz
      - Buch "Schlachtschiff Bismarck - das Original im Detail"
      - Buch "Schlachtschiff Bismarck - das Modell"
      - div. technikgeschichtliche Dokumentationen

      Baustart war 2003
      Den Rumpf habe ich wie allgemein üblich auf einem Hellingbrett in Spantmodellbauweise erstellt. Beplankt wurde mit Sperrholz. Danach das ganze gespachtelt und immer wieder geschliffen.
      Zwischenzeitlich habe ich an einem Kurs "GFK verarbeiten" teilgenommen. Dieser war sehr gut und ich beschloss den Holzrumpf nur als Urmodell zu verwenden. Also weiter am Rumpf geschliffen, Dockkiele, Kleinteile und Bullaugen angebracht und Materialien für Formenbau und Ablaminieren besorgt. Parallel dazu wurde weiter an den Aufbauten gebaut. Ich habe damals aufgrund Arbeitsplatzwechsel einige Zeit eine WE-Ehe geführt. Und was macht man unter der Woche alleine in einer fremden Stadt? Messing sägen, bohren und löten.
      2006 war es dann soweit. Vom Urmodell wurde eine 2-teilige Form aus GFK erstellt und darin dann der Rumpf nass in nass inkl. Deck laminiert. Aufgrund der Größe hat dies nur zu 2-t funktioniert - Umzug in die neue Heimat war zwischenzeitlich auch erfolgt.
      An dem GFK-Rumpf wurden dann noch die Schlingerkiele eingebracht, Antriebswellen und Ruder eingebaut.
      Zur Motivation erfolgten immer wieder mal Stellproben mit den Aufbauten.
      Letztes Bild ist Bauzustand Ende2006.

      Soweit für den ersten Schuß, Fortsetzung folgt.

      ciao
      Bernd
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Suppenhuhn ()

    • Hut ab, da kann ich nur staunen ! :resp:

      Den Maßstab 1:87 (H0) finde ich auch sehr interessant weil es da eine menge Zubehör gibt, z.B. von Preiser.
      Es ist kein Ding so schön gemacht;
      es kommt ein Spötter der`s verlacht.
      Wärst früher du zu mir gekommen
      so hätt`ich deinen Rat genommen.
      Doch geh nun hin und schweige still,
      es baut ein jeder wie er will !
    • Hallo,

      freut daß es auf Beifall stößt.

      Hat mich bis jetzt auch schon genug Nerven und Schweiß gekostet.

      Ich versuche dieses WE wieder einen Teil des Bauberichts weiterzuschreiben und reinzustellen, natürlich mit Bildern.

      Ja - die Aufbauten sind aus Messing - wird wahrscheinlich der nächste Bestandteil im Baubericht.

      Leider gibt es als Zubehör nur Figuren - alles andere muß selber hergestellt werden, daher sind z.B. auch die Funkmeßmatratzen selber hergestellt.

      Ist aber auch spannend, so kann ich mittlerweile z.B. laminieren und ätzen.
      Schweißen, löten, sägen und feilen konnte ich schon vorher - ich bin Schweißaufsicht in einem Achswerk.

      Viele Sachen - z.B. die 15cm-Türme aus Epoxiplatten, Signalbrücke - sind nur wegen der Anmutung vorher aufgestellt, diese werden später nochmals gebaut. Den Endzustand dieser Türme sieht man teilweise beim Turm Steuerbord I (aus Messing, mit Nieten etc.)

      Also bis zum WE.


      ciao
      Bernd
    • Guten Morgen zusammen,

      bevor es nun wieder in den Keller geht wie versprochen der nächste Abschnitt im Baubericht

      Thema: Aufbauten (noch im Rohbau)

      Die Aufbauten habe ich teilweise mehrfach erstellt. Die ersten Teile aus Holz und ABS-Platten wie Gefechtsmars, Schornstein etc. habe ich wieder eingestampft. Die Oberfläche war entweder zu grob, die Wanddicke zu dick oder der Aufbau war mir insgesamt zu labil. Es soll ja ein Fahrmodell werden.

      Dann kam der erste Aufbau aus Messing - der Gefechtsmars.
      Mit Abstand die beste Oberfläche (sofort lackierbar), sehr stabil (wenn verlötet) und eigentlich sehr gut zu verarbeiten. Auf Gewicht muß ich bei der Größenordnung sowieso keine Rücksicht nehmen.
      Die Aufbauten sind innen komplett hohl, wo nötig mit Quer- und Längsstreben verstärkt - die Schanzkleider sind 0,2mm dick, der Rest der Aufbauten zwischen 0,5 und 0,8mm je nach erforderlicher Stabilität.

      Erstellung jeweils in folgender Reihenfolge:
      Die einzelnen Bereiche des HMV- Kartonbogens (1:250) wurden eingescannt, vergrößert und im Maßstab 1:87 auf Papier ausgedruckt. Die Wände, Decken etc. wurden dann ausgeschnitten und auf die Messingplatte aufgeklebt. Mit der Laubsäge habe ich dann alles ausgeschnitten, die Bullaugen gebohrt und alles miteinander verlötet (weich oder hart). Wo erforderlich wurden vor dem Verlöten noch Schablonen usw. erstellt.
      Verlötet habe ich alles mit einem Brenner.

      Die Bilder zeigen die Aufbauten im Rohbau noch unverschliffen, die so bis Ende 2006 so entstanden sind.

      ciao
      Bernd
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      • Aufbau1.jpg

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Suppenhuhn ()

    • Das ist ja schon fast zu Schade zum Lackieren! Sieht sehr schön aus,was bringt der Aufbau denn so auf die Waage?
      Fahrbereit:
      Günther Schmidt ex. G. Neptun

      in Bau:
      Tirpitz 1:300
      VARD OSV PSV 09 "UOS Mariner" 1:75
      Pollux Umbau zum Ocean Towing Vessel

      In Planung:


      Im Hinterkopf:
      VARD 2 12 AHTS
      Größere X-Bow Einheit
      Arche Nr 7 aus 2012
      Solitaire von Allseas 1:200
    • Hallo,

      ulkig, die Aufbauten habe ich bis heute nicht gewogen, obwohl ich die schon x-mal abgenommen und wieder aufgesetzt habe. Das Gewicht schätze ich mal 7-8kg.
      Die Aufbauten sind aktuell auch nur aufeinandergestellt, noch nicht miteinander verklebt. Das werde ich erst machen, wenn ich die Decksbeläge fertig habe.

      ciao
      Bernd
    • :co:

      Tolles Modell. Erinnert mich an das Bismark-Modell in 1/72 das jemand grad in Liverpool baut. Da sind die Aufbauten auch teilweise aus Messing.

      Aber meinen Respekt hast Du... :2:

      1/87...man denkt immer es gibt alles, aber Pustekuchen. Merke das auch immer mehr. Aber am Ende gibt es ein Modell was imposant wird.
      Als Matrosen kann man mitunter Bahnmitarbeiter von Preiser nehmen. Die sind zumindest auf meiner Iowa drauf wenn ich das richtig gesehen habe.
      Werde sie...wenn sie fertig ist...vermutlich in ein Trockendock-Diorama setzen als Scuastück wenn sie mal nicht auf dem Wasser sein sollte. Dafür findet man dann ja genug Material.

      Ich überleg ja auch mein Deck nach Vorlage neu zu belegen. Was muss man dabei beachten?
      Zumindest bei den Aufbauten werde zum Ändern der vorhandenen PS verwenden.
    • Hallo,

      vielen Dank erst mal für das Lob - an Bahnmitarbeiter habe ich auch schon gedacht, auf alle Fälle Figuren von Preiser sind dabei. Auf der Modellbaumesse in Friedrichshafen war der Stand von "das Kantoor" - die haben sogar Marinebesatzungen in 1:87, aber der Zeitpunkt ist noch zu früh dafür. . Zur Zeit sind noch "Gefangene" die Besatzung (als Anmutung an ein paar Stellen aufgeklebt).
      Ich nehme dies nun als Anlaß meinen Baubericht mit der Holzbeplankung der Decks fortzuführen.
      Zu beachten ist eigentlich nichts besonderes.
      Zuerst habe ich die gesamten Konturen für die Decksausschnitte, Lüfter, Aufbauten etc. auf die Decks gemalt. Bei größeren Flächen (z.B. Oberdeck) wurde die gesamte Fläche noch in ein Raster unterteilt (längs und quer), damit die Fluchten passen.
      Längs in 5 gleiche Abschnitte einer Planke (entsprechend der Verlegeordnung der ehemaligen deutschen Kriegsmarine liegt jede 6. Planke gleich) - das ergibt eine fiktive Reihe 0, 2, 4, 1, 3 und wieder 0 - da auch nur alle 2m ein Kreuzstoß existierte (die nächste Regel). Das Deck wurde von vorne nach hinten in der Reihenfolge 0, 1, 2, 3, 4 durchnummeriert. Quer ist der Abstand so gewählt, daß ich die Längsflucht beim Verlegen immer wieder einfangen kann.
      Verwendet habe ich Ahorn, relativ hell, da das Holz sowieso etwas nachdunkelt. Die Planken sind entsprechend der Originalgröße 5m lang und 15cm breit im Maßstab verkleinert und wurden aus Furnier zugeschnitten. Hierfür habe ich mir eine einfache Vorrichtung gebaut, damit ich immer die gleiche Größe erhalte. Als Kleber habe ich mir selber Epoxi mit 90 min. Topfzeit angemixt, so kann man eine gewisse Fläche verlegen. Die gesamte Holzbeplankung der Decks hat ca. 2 Jahre (oder anders ca. 350h inkl. der ganzen Vorarbeiten) gedauert. Ein paar Bauabschnitte sind in den Bildern im Anhang festgehalten. Die Decks sind noch roh, nicht verschliffen und versiegelt, das werde ich nächstes Jahr im Sommer in Angriff nehmen.

      ciao
      Bernd
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      • Beplankung5.jpg

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    • Hallo Bernd

      Ganz grosses Kino :resp: :resp:
      Wenn ich deine Bereichte so lese, baust du hier an einem echten Lebenswerk. (2 Jahre alleine für die Beplankung)
      Wieviele Stunden verschlang das gesamte Projekt bis jetzt?

      Mach weiter so und nicht vergessen: :bild: :bild:

      Greetz Seebueb
      Im Dienst
      Smit Rotterdam
      Frachter Hammonia
      Raketenzerstörer Sovremennyy
      Raketenkreuzer Slava
      Korvette Braunschweig
      Megayacht Antipodean
      Megayacht Obsession
      Megayacht Highlander
      Kaiser K-425

      Auf der Werft
      Megayacht Aurelia
    • Hallo,

      ich stimme dir zu, es ist mein Lebenswerk. Das habe ich aber nicht von Anfang an so geplant. Die Form für das Laminieren weiterer Rümpfe existiert immer noch und wird trocken gelagert. Der Teufel steckt halt im Detail. Die Leidenschaft für dieses Modell wird immer größer je mehr Details erkennbar sind und der Ehrgeiz es auch fertigzustellen ist noch ungebrochen. Ich baue auch nicht "die Bismarck", sondern den geplanten Ausrüstungszustand, d.h. z.B. die Wackeltöpfe alle vorhanden, ebenso die 10,5cm Flak einheitlich............

      Die Gesamtstunden, die ich bisher gebraucht habe, weiß ich nicht, ist aber meiner Ansicht nach auch nicht maßgebend. Dadurch, daß ich streckenweise einen ziemlich intensiven Job habe, ist sowas wie Planken verlegen, Rumpf schleifen - stupide - und genau der richtige Gegenpol dazu.

      Überschlagsmäßig denke sind im Lauf der Jahre so ca. 1500 bis 1700h zusammengekommen - reine Bauzeit, nicht einkalkuliert die "Nachdenkpausen".

      Das Problem ist auch, daß man sich im Laufe der Zeit auch neue Techniken und Fertigkeiten zulegt/aneignet, bei mir z.B. das Ätzen. Somit baue ich manches doppelt (die Geschütztürme, Lüfter an den Barbetten etc.)

      Es wird wohl noch eine Zeitlang dauern, Ziel ist nächstes Jahr Stapellauf und dazu alle Decks belegt und die Aufbauten als vorderes und hinteres Modul soweit untereinander befestigt.

      ciao
      Bernd