Baubericht Minensucher Typ 1943

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    • Baubericht Minensucher Typ 1943

      Moin zusammen.
      Ab heute möchte ich mit dem Baubericht eines Minensuchers Typ 1943 - 775 to Wasserverdrängung - M 601 - in Maßstab 1 : 35 in loser Reihenfolge beginnen. Der Bauplan ist von H.Meinhardt, M 1:50. Wie so viele Baupläne läßt auch dieser Plan sehr zu wünschen übrig. Spantenriss auf 1:35 geändert und alle Montagenhilfen, sprich Motorhalterungen, Stevenrohr durchführungen, Schlingerkielanordnung usw, eingezeichnet. So war ich dann in der Lage die Spanten dementsprechend auszuschneiden. Die Spanten wie auch den durchlaufenden Mittellängsträger mit Vor und Hintersteven aus 8 mm Buchensperrholz hergestellt. Die Seitenstringer aus 6 mm Buchensperrholz. Nach dem Ausschneiden der einzelnen Bauteile müssen an diese noch die Schmiegen angebracht werden. Dies ist immer eine langwierige Schleiferei, da jeder Spant eine andere Schmiege/Scheäge hat. Die Seitenstringer haben eine sich fortlaufend verändernde Schmiege nach Vorne und Hinten.
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      Wo die Flotte hinfährt sind wir...die Minensucher...schon gewesen

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    • Hi..
      Sieht gut aus was du da baust..... :co: Und nich vergessen: :bild:
      Wie so viele Baupläne läßt auch dieser Plan sehr zu wünschen übrig.
      Das kenn ich von meiner Hamburg.... da is das meiste falsch eingezeichnet..... Vor allem bei Details nervt dass denn sehr..... Schanzkleider neigen sich nach innen statt nach aussen... die brücke hat falsche proportionen... Ausleger am Mast die das Vorbild hat gibt es laut plan nicht.... all so was :gr:
    • Baubericht Minensucher Typ 1943

      An dem Mittellängsträger habe ich im Breich des Vorstevens bis zum Übergang in den Boden eine Sponung eingearbeitet. Sponung ist eine eingearbeitete Vertiefung im Vorsteven/Balkenkiel oder auch Einlauf der Außenhaut. Im Vorstevenbereich ereicht mandamit einen besseren Übergang/Schärfe. Danach konnte ich dan die Bauteile miteinander verbinden/zusammenkleben.
      Bevor ich das Oberdeck/Backdeck mit den Spanten verbinde, habe ich Ruderanlage; Podest für Batterie, die Motoren und die Stevenrohre mit Wellen und Kupplung angepasst. Danach wieder Demontiert. Jetzt ich die vorgefertigten Decksteile mit den Spanten verbinden. Im Bereich des Schlingerkiel's habe ich zwischen den Spanten Hölzer mit einer vorgefertigten Nute 5X2 mm eingearbeitet. Nach herstellung der Außenhaut kann ich den Schlingerkiel 15 x 1,5 mm aus Messing in die Nut einlassen und mit Epoxydharz verkleben. Ereiche dadurch eine stabile Verbindung mit der Außenhaut. Bei Fahrmodellen werden die Schlingerkiele durch den Transport doch sehr häufig in Mitleidenschaft gezogen.
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    • Schönes Boot

      baue gerade nach den VTH Plänen den Minensucher Typ 1940 - frühe Version nicht das Kampfboot.
      Daher freut es mich endlich mal ein ähnliches Boot auch im Eigenbau zu sehen.
      Bei mir ist es ein relativ schwieriger Bau ....sitze auch schon sehr lange daran. Nun gut ist auch mein erster Eigenbau.
      Werde bei Gelegenheit mal Bilder machen.

      Freu mich auf Deinen Bericht.

      Gruß Stephan
    • Minensucher Typ 1943

      Original von Graf Spee
      Schönes Boot

      baue gerade nach den VTH Plänen den Minensucher Typ 1940 - frühe Version nicht das Kampfboot.
      Daher freut es mich endlich mal ein ähnliches Boot auch im Eigenbau zu sehen.
      Bei mir ist es ein relativ schwieriger Bau ....sitze auch schon sehr lange daran. Nun gut ist auch mein erster Eigenbau.
      Werde bei Gelegenheit mal Bilder machen.

      Freu mich auf Deinen Bericht.

      Gruß Stephan

      Hy Stephan
      freut mich das es dir gefällt was ich baue. Die Minensucher Typ1940 ist von kleinen Abweichungen fast wie Typ 43. Lagerung der Beiboote ist etwas anders, in der Bewaffnung, na ja fast gleich.Wie weit bist du mit deinem Modell,was nimmst du für Materialien?Wenn du die Möglichkeit hast, stell mal paar Bilder rein. Was hast du an eigene Unterlagen? Du merkst schon, ich bin nur neugierig.
      Gruß
      Ferdinand
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    • Minensucher Typ 1943

      Herstellung der Außenhaut.
      Mit der Anbringung der Außenhaut aus 1,5mm FSH bin ich wie bei allen anderen Modellen auch im Decksbereich angefangen. Hier konnte ich eine breitere Leiste anbringen weil die Spantform noch gerade ist, nur nach Vorne und Hinten in Längsform einlaufend. In der Länge der Back hat man damals eine Knickspantform gewählt, auch hier konnte ich zwei breitere Leisten übereinander anbringen. Am Hinterschiff in den kleiner werdenden Rundungen war ich gezwungen, Leisten mit einer max breite von 2mm zu verarbeiten, pro Seite ca. 20 Stk. Im Kimmwinkel und im unteren Vorschiffbereich habe ich 4 mm breite Leisten verarbeitet. Die übrige Außenhaut besteht aus 5/6 mm Leisten.
      Das Schanzkleid habe ich zuerst der Rumpfform angepasst, dann alle Öffnungen für Wasserbomben Auswurf Hinten, Wasserpforten und Tauklüsen eingearbeitet. Vor der Montage die Innenseite des Schanzkleides zweimal mit Porenfüller gestrichen und geschliffen. Nach der Montage ist dies kaum noch Möglich. Nun konnte ich den Rumpf von seinen Unebenheiten befreien und einmal satt mit Epoxydharz einstreichen. Das wäre dann für diesen Winter erst einmal alles. In der Garage /Schuppen ist es mir Jetzt zu kalt, mache im Frühjahr dann weiter. So kann ich mich in meinem beheizbaren Werkraum im Keller zurück ziehen und mit den Aufbauten beginnen.... Keller.... Hier zeigt der Modellbauer seinen wahren,edlen und feinen Charakter. Er begnügt sich mit den dunkelsten, feuchten und engsten Räumlichkeiten seines Heims, während sich die Familie in einem völlig überdimensionierten Wohnzimmer vor dem Fernseher räkelt.
      In diesem Sinne..
      Kommander
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    • Es sieht einfach immer wieder toll aus wenn ein Spantenbau sauber gebaut wird. Die Bilder sehen einfach toll aus, nicht nur das Modell sondern auch die Fotos. Selten das es so tolle Bilder eines guten Spantmodells zu sehen bekommt.
      Da bekomme ich auch mal wieder Lust mein angefangenen Minensucher weiter zu bauen...
      :resp: :resp: für die bisherige Leistung und das ganze auch Holz.... Toll
    • Ja da bin ich wieder.
      Dann diesmal mit Bildern, sofern die Dir helfen, da ich im Maßstab 1/50 baue. Aber ein M40 Boot war auch in der Modell Werft Ausgabe 4/2010 drin. Das war der Gewinner der German Model Masters, mir hat der Bericht ein wenig weitergeholfen, da ich die Otter Räumgeräte genauso machen konnte wie er es beschrieben hat.
      Mein Boot hat ein GFK Rumpf und bisher hab ich echt wohl zuviel mit Holz gebaut - Deck und die meisten Aufbauten - da man mit Plastik Profilen echt besser, haltbarer und sauberer Arbeiten kann. Bekomme nicht überall das Holz Profil rausgespachtelt.
      Ansonsten auch einiges an Alu verbaut vor allem die Halbrunden Aufbauten.
      Flak Stand mittschiffs zum Beispiel.

      Schornstein ist bei mir ein Spantenkosntruktion.
      Den Typ 1943 hätte ich aufgrund der stärkeren Bewaffnung auch gerne gebaut, hab aber dann gemerkt das Dein Rumpf, aufgrund des 10,5 cm Geschützes auf dem Back Deck, ein wenig länger ist.
      Für die Beschlagteile hat mir die Seite Hobby Lobby am meisten geholfen.

      Hoffe ich konnte ein wenig helfen.

      Gruß Stephan
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    • Minensucher Typ 1943

      Moin Stephan.
      Ich war sehr erstaunt als ich die Bilder betrachtet habe. Wenn das dein erster Eigenbau sein soll, Respekt. Das sieht sehr gut aus was du da baust.
      Ich fertige mein Aufbauten aus 0,7 mm Messingblech her, läßt sich hervorragent bearbeiten.(Viele arbeiten mit Polystrol, ich mag das Zeug einfach nicht)Schanzkleidstützen, sichtbare Konsolen usw stelle ich aus 0,5mm Mess. her. In M 1:35 sind nur sehr wenige Beschlagteile im Handel erhältlich, selbermachen wurde mir von einiger Zeit mal gesagt : du bist doch Modellbauer! Werde in den nächsten Tagen den Baubericht mit den hinteren Aufbauten fortsetzen.
      Weiterhin gutes Gelingen.


      Gruß
      Ferdinand
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    • RE: Minensucher Typ 1943

      Heute möchte ich mit dem Baubericht des Minensuchers Typ 1943 fortfahren und zwar mit der Herstellung der hinteren Aufbauten.
      Diese sind unterteilt in Aufbauten über den Wohnräumen / Maschinenraum sowie über den E - Raum und Kesselraum. Das Aufbaudeck ist durchgehend von der Back bis zur hinteren Plattform der 3,7 cm Flak. Das tiefergelegene Aufbaudeck über den Wohnräumen dient gleichzeitig als Plattform für das 10,5 cm Seezielgeschütz. Die Aufbauwände und das Aufbaudeck habe ich aus 0,7 mm Messingblech-halbhart, hergestellt. Nun werden einige Modellbauer fragen, warum ich die Aufbauten nicht in Polystrol oder ähnlichen Werkstoffen herstelle. Hierfür gibt es eine einfache Erklärung: Ich komme aus dem Metallsektor und habe ein Abneigung gegen Kunststoffe aller Art, ich weis nicht warum aber es ist eben so. Es ist schon eine Strafe für mich, wenn ich den Rumpf laminieren muss. So hat jeder seine Eigenarten und das ist es, was es Interessant macht. Die Öffnugen für die Bullaugen habe ich mit Boher aus der Holzverarbeitung hergestellt. Da diese Bohrer eine Zentrierspitze haben und die Schneiden flach geschliffen sind werden die Bohrungen Kreisrund. Auf den Bildern sind in den Aufbauwänden an verschiedenen Stellen zwei übereinander liegende Bohrungen vorhanden. Dies sind sogenannte Lötöffnugen für die Türen. In einen späteren Arbeitsgang werden die Türen an den vorgesehenden Stellen der Aufbauwände justiert und dann von innen verlötet. So muss ich später nicht in Mühseliger Arbeit das überschüssige Lötgut beseitigen.
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    • Geile Sache was de da zauberst... :resp:

      da ich ja auch noch ein MLR liegen hab, also das Gegenstück vom Ostblock,
      verfolge ich die ganze Sache schon eine ganze Weile und sehr interessiert.

      Mal ein bischen Spionage betreiben... :weglach:
    • Minensucher Typ 1943

      Moin zusammen.
      Möchte meinen Bericht mit den vorderen Aufbauten fortsetzen. Inzwischen habe ich die vorderen Aufbauten zusammengebaut, in Rohbau. Es fehlen noch die Konsolen (Knotenbleche) unter den Überhängenden Decksteilen, Brückennock und Peildeck im Bereich der 2 cm Oerlikon. Ferner alle Schanzkleidstützen, Podeste für Signalgast Oberkante Schanzkleid Hinten,Peildeck. Die Oberkanten der "Winddüsen" am Brückennock und Frontwand/Peildeck sowie das Schanzkleid habe ich mit 1 mm Messingdraht abgerundet. An mehreren Stellen der Aufbauwände, befinden sich zwei Bohrungen übereinander. Dies sind die Lötöffnungen der später anzubringenden Türen.(habe ich schon einmal erwähnt). Zum Teil habe ich die Bullaugen vor dem Zusammenbau in die Aufbauwände eingelötet, dies wäre nach dem zusammenbau nicht mehr Möglich gewesen. Die Frontwand habe ich aus 0,7 mm Zinnblech hergestellt nachdem ich die ersten beiden "versaut habe". Auch das kommt vor,muss man mit leben können.

      Grüße
      Ferdinand
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    • Hallo Ferdinand,
      erstmal danke für den Baubericht. Beim lesen ist mir eingefallen, das ich noch Fotos aus dem Jahr 1996 habe, die ich damals mit dem Minensucher Bauplan bekommen habe. Das Modell wurde in 1:50 gebaut. Bei Interesse kann ich noch weitere Bilder zur Verfügung stellen.
      Ich hoffe, dass ich noch einiges zu lesen und vor allem zu sehen bekommen.
      Gruß
      Rafael
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    • Na da bin ich aber auch dran interessiert.
      Habe ebenfalls weitergebaut, und bin nun kurz vorm Stapellauf.
      Detail bilder kann man immer gut gebrauchen, sind im Netz doch ziemlich rar.
      Aber Ferdinand eine 2 cm Oerlikon war bei dir aber nicht vorne drauf wenn dann eine Flak 38 das deutsche Geschütz, aber wenn mich nicht alles täuscht war ein 10,5 und ein 3,7 cm Zwillings Geschütz vorne bei Dir auf der Back.

      Gruß Stephan
    • Minensucher Typ 1943

      Moin Stephan
      Ein Wort zur Bewaffnung. :kratz:von Vorne angefangen. Auf der Back eine 10,5 cm SK C/32 nL in 8,8 cm MPL C/30. Auf der erhöhten Plattform vor den Aufbauten eine 3,7 cm Flak M 42. Zwei Decks höher auf dem Peildeck an St.B. und B:B: Seite je ein 2 cm Oerlikon Flak 28. Weiter nach Hinten: auf dem Deckshaus/Proviantlast eine 3,7 cm Flak M 42, dann folgt eine 2 cm Vierling C 38 und zum Schluss nochmal auf dem tieferliegendem Deck/Plattform eine 10,5 cm SK C/32 nL in 8,8 cm MPL C/30. Hinzu kommen noch div. Wasserbombenwerfer, Einrichtung zum Ausbringen verschiedene Seeminen. Mittschiffs noch an St.B. und B.B. Seite ein Torpedorohr für Ausbildungszwecke. Am Bug gab es noch eine Einrichtung(Bugspriet) zum ausbringen der Geräuschboje GBT (M) dies war aber nicht mehr bei allen Booten Vorhanden.
      Freut mich das du weitermachst an deinen Minensucher. Wenn möglich stelle ein paar Bilder rein von dem was du gerade anfertigst.

      Grüße Ferdinand
      Wo die Flotte hinfährt sind wir...die Minensucher...schon gewesen