Baubericht Minensucher Typ 1943

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    • Baubericht Minensucher Typ 1943

      Hallo Ferdinand, Dein Boot muß ganz schön "unter Beschuß" gewesen sein so wie dieTeile aussahen. Ich glaube es Dir gerne, dass man da manchmal am Zweifeln ist. Habe Deinen Bericht immer schön verfolgt und kann es Dir nachfühlen, wie besch... man sich fühlt wenn so etwas geschieht. Aber du bist ja schon wieder bei der Instandsetzung gut voran gekommen. Ich wünsche Dir viel Glück bei Deinen weiteren Arbeiten am Modell.
      Ich kannte einmal in Berlin einen Kellner welcher einen guten Spruch drauf hatte,wenn es mit dem Bier zu lange dauerte. " Nicht verzagen,Benno fragen". Also, nicht verzagen.
      Gruß guenter
    • Moin zusammen.

      Ich nehme an, das alle Weihnachten und Silvester Gut und Heile überstanden haben.
      Jetzt beginnt alles wieder von Vorne. Wichtig ist das uns die Gesundheit nicht in Stich
      lässt damit wir weiterhin unser Hobby ausüben können.

      Ich zeige euch ein paar Bilder von den angefertigten Grätings. Diese habe ich mehrere Male
      verworfen weil mir immer irgendwas nicht gefiel. Bei dem letzten Versuch hat alles gleich auf Anhieb
      geklappt, habe die richtige Bauform gefunden und so bleibt es auch.
      Die einzelnen Teile habe ich aus Eichenholz Funier geschnitten 2,5 x 1,5 mm - Br. x H. als Unterlage
      habe ich Birnbaum Furnier benutzt 0,3 mm. Die einzelnen Hölzer mit Sek. Kleber verarbeitet. Nach dem Schleifen
      werden ich diese Grätings dann mit Leinoelfirnis streichen. Trockenzeit bis zu 4 Wochen.
      Somit habe ich für 2017 den Anfang gemacht.

      Gruß
      Ferdinand
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    • Bepkankung auf Brückendecks

      Hallo Ferdinand,

      die Beplankung der Brückendecks gefällt mir sehr gut.
      Ist diese Ausführung historisch belegt oder eher eine "Verschönerung"?
      Auf meinem Plan ist alleine das Heck mit Beplankung eingezeichnet und ich habe auch ein Foto vom Typ 1940, bei dem sie deutlich zu erkennen ist.

      Ich habe bei meinem Modell bisher Abstand genommen, könnte mir aber sehr gut vorstellen, die Brücke auch noch zu beplanken.

      Viele Grüße

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Hallo Stefan.
      Anhand meiner Unterlagen/Zeichnungen ist ein Teil des Peildecks und der Brückennock mit Gräting ausgelegt. Im Bereich der 2,0 cm Oerlikon und der Messgeräte hatte ich zuerst als Gräting 4 Oktagons ausgelegt aber das sah so Miserabel aus das ich die Gräting nach meinen Schiffbaulichen Erkenntnissen/Vorstellungen geändert habe. Diese Änderungen habe ich auch im Bereich der beiden 3,7 cm Flak vorgenommen.
      So wie du erwähnst macht es Optisch ein guten Eindruck. Dies ist für mich als Modellbauer Maßgebend.
      Im Bereich des Hinterschiffs ist bei den Typ 1943 das Holzdeck um mehrere Meter nach Hinten gekürzt worden - Material Knappheit. Das Holzdeck war nur noch von Hinten bis Anfang der Aufbauten ausgelegt. Glaube kaum das von diesen Booten - in den letzten Kriegsmonaten gebaut - Unterlagen dieser Baustadien existieren.

      Gruß
      Ferdinand
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    • Moin Manfred.

      Unterschied Beplankung/Gräting
      Bei einer Beplankung ist das Holz mit dem Rumpf verschraub/genagelt/geklebt.
      Gräting in dieser Form ist nur eine "Lattenroste" die lose an Deck liegt.
      Die Gräting in den Brückennocks oder Ruderhaus ist die Bauart etwas anders ( Mit Nut und Feder verarbeitet) wird aber auch als Gräting bezeichnet.

      Gruß
      Ferdinand
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    • Moin zusammen.

      Bin z.Z. mit der Anfertigung der beiden Otterkrane beschäftigt.Mit
      diesen beiden Geräten werden die Otter/Räumgeräte zu Wasser gebracht.
      Anhand der Unterlagen/Skizzen/Bilder sind diese Geräte in ihrer Anfertigung
      mit einer Bauhöhe von ca. 33 mm doch sehr Arbeitsintensiv.
      Bin doch erstaunt wieviel Vorlagen ich für die Anfertigung benötige.
      Soweit erst mal.

      Gruß
      Ferdinand
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    • Moin zusammen.

      Es ist immer wieder dasselbe: ob Ausstellung oder Messebesuch es geht
      immer wieder etwas verloren oder wird beschädigt.
      So auch auf der Modell Messe in der 3. KW in Bad Salzuflen. Mein Verein
      SMC Espelkamp, hatte Modelle seiner Mitglieder mit ausgestellt. Wie es nun halt so ist
      ist mir das Oberteil des Dreibein Mastes verloren gegangen, wo auch immer. Dann war
      mir in der Halle die "Matratze" des FMO auf den Hallenboden gefallen. Die dünne Bespannung
      0,25 mm Mes. Draht war nicht mehr zu reparieren. Da mein Nervenkostüm noch i.O. ist
      habe ich die Ausstellung über mich ergehen lassen und nach der Rückkehr die Teile neu
      angefertigt. Der Weiterbau des Otterkrans wurde somit eine Woche unterbrochen.

      Grüße
      Ferdinand
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    • Moin zusammen.

      Kleine Fortschritte an dem Otterkran.
      Der Ausleger habe ich aus 2,0 mm - 1,5 mm
      und 1,0 mm Rohr angefertigt. Die beiden Rohre oben auf dem Krangehäuse
      sollen die Schneckenantriebe der Seiltrommel darstellen. Das Horizontal
      angebrachte Rohr Hinten am Gehäuse beinhaltet die Schnecke für den Drehkranz.
      Eigenart des Kranes ist die Grundplatte/Fundament sie besteht aus einem Dreieck.
      Als letztes muss ich noch die Zangen/Greifer anfertigen.

      Gruß
      Ferdinand


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    • Moin zusammen.

      Inzwischen habe ich die Zangen auch angefertigt und konnte
      so mit dem zusammenbau beginnen. Nur die Zangen sind beweglich
      alles andere nicht. Wenn das Modell dann Irgendwann Fertiggestellt ist
      werde ich von der Räumwinde ein Seil über die Rollen des Auslegers nach unten führen.
      Das Ausbringen der Otter war einmal mit dem Otterkran von Hand möglich und einmal
      über die Räumwinde.

      In der Bedienungsanweisung des Otterkranes wurde auf folgendes hingewiesen:

      Beim Einhieven der Otter in der Zange mit der Leinenwinde vorsichtig und mit Gefühl arbeiten!
      Nicht mit der Leinenwinde heftig einrucksen, denn dadurch läßt sich das stärkste Material zu Bruch bringen.
      Grundsätzlich:
      Hieven bei eingeschwenktem Otterkran (also von Deck aus) nur mit Handbetrieb!
      Hieven bei ausgeschwenktem Otterkran (also von außenbords) mit Leinenwinde!
      Hierbei jedoch, wenn Zange nur schwer einrastet, Otter zunächst an Deck fieren
      und dann Handbetrieb bis zum Einrasten hieven.

      Bei neuen Otterkränen ist die untere Führungsrolle für den Heißstander zum Teil fest angebracht.
      Auch in diesem Falle darf jedoch auf die obere Führungsrolle keinesfalls verzichtet werden.
      Anscheinend habe die Kameraden mit der Räumwinde wohl sehr viel Bruch gefahren.

      Gruß
      FerdinandMinensucher Typ 1943 M 601 001.jpgMinensucher Typ 1943 M 601 012.jpg
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    • Nachtrag.

      Zwei Bilder von der Bordmontage. In diesem Bereich des Hinterschiffes fehlt
      noch die Holzbeplankung. Ottergeräte werde ich nicht an Bord geben da diese
      Boote reine Kampfboote waren und nicht zur Minenräumung eingesetzt wurden.
      Uboot Bekämpfung / Luftabwehr / Begleitschutz waren die Hauptaufgabe.

      Ferdinand

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    • Moin zusammen.

      In der Zwischenzeit habe ich mich mit den Flakwaffen beschäftigt.
      Die angefangenen 3,7 cm müssen noch einmal überarbeitet werden, noch zu viele
      Unstimmigkeiten.
      Die 2,0 cm Oerlikon Flak 28 habe ich aus der Zusatzausrüstung von dem S - Boot 100 entnommen.
      Unter dem Geschützsockel fehlt noch eine Scheibe von 3,0 mm, damit steht das Geschütz höher als die Gräting.
      Rohre dieser Flakwaffen werden brüniert / geschwärzt.
      Lackiert wurden diese Rohre erst ab einen Kaliber von 5,0 cm.
      Soweit erstmal.

      Gruß
      Ferdinand


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    • Moin zusammen.

      Inzwischen habe ich die beiden 3,7 cm Flak zu 90% fertiggestellt.
      Schutzschilde werden nach der Lackierung angebracht ebenso die Munition.
      Das gezeigte Rohr auf den Bildern wird noch gegen ein anderes getauscht, Liefer Schwierigkeiten.

      Der zusammenbau dieser Flakwaffen bedurften schon ein großes Geduldspiel insbesondere bei den Lötarbeiten.
      Werde die Metallteile mit Aceton und warmes Wasser reinigen und dann lackieren.


      Grüße
      Ferdinand
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    • Hallo zusammen.

      Die Restarbeiten an den 3,7 cm Flakwaffen sind erledigt.
      Neue Rohre -SCHATON - wurden eingebaut.
      Schutzschilder werden erst nach dem Lackieren befestigt.
      Halterungen für Helme habe ich nicht an den Schildern angebracht,
      diese befinden sich an der Schanz.


      Grüße
      FerdinandIMG_9180.JPGIMG_9182.JPG
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    • Hallo Ferdinand,

      Dein M43 wird schon werden, was Du schon gezeigt hast, da könnt ich neidisch werden,
      wenn ich mir deine Lötarbeiten anschaue, kann ich nur staunen, das würde ich nicht hinbekommen,
      ich werde also weiterhin Deinen Bau verfolgen,
      Grüße aus Eldena / Mecklenburg, Norbert
      [IMG]http://up.picr.de/19394496tj.jpg[/IMG]
      Meine Flotte:
      im Hafen:
      R 11 (Rettungsschiff Habicht),
      In der Werft:
      Schuber Käpten Brass & Prahme

      im Konstruktionsbüro:
      516 (R218 ),
      C11 (Tanker 600),
      DBRSCH2360 (KSS 190Z)
      Schubprame 3 Ausführungen
    • Moin zusammen.
      In der Zwischenzeit habe ich mein Minensucher von den Lackschäden befreit. Messebesuche oder Ausstellungen mag ja eine schöne Sache sein, stelle meine Modelle auch gerne zur Verfügung aber....
      Die Flakwaffen 3,7 cm, 2,0 cm Vierling und die beiden Oerlikons sind fertiggestellt. Geschützrohre habe ich Brüniert - dies war auch an den Originalwaffen so. Ab 5,0 cm hat man die Rohre Lackiert. Die Bilder zeigen das Modell noch in der Ausrüstung nach der Behebung der Lackschäden. Als nächstes erfolgt die Montage der 10,5 cm SK C / 32 soweit erst einmal.
      Grüße
      Ferdinand
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    • Ausrüstung, Gegenstände werden weniger. Inzwischen habe ich die Feuerlöscheinrichtung / Deckwaschleitung, Ventil, Spritze, Schläuche angebracht. Bevor das Oberdeck gestrichen wird wurden noch die Notausgänge - Kesselraum - auf dem Oberdeck angebracht. Rettungsringe in den Halterungen gehängt, Diese Rettungsringe waren in Roter Farbe gehalten
      RAL 3010. Die Rettungsflöße erhielten die Farbe RAL 1003. Die Flakwaffen wurden an den vorgesehenen Stellen befestigt. Im Drehbereich dieser Waffen wurden die Knitterfreie Kopfbedeckung sprich Helme in ihren Halterungen gelagert. Die lose Reling im Drehbereich der 10,5 cm Geschütze - Hinten / Vorne wieder Montiert. Die lose Reling auf dem Backdeck muss noch montiert werden.

      Gruß
      Ferdinand
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