Dampfmaschinen und Dampfkessel

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    • RE: Dampfanlage mit Babcock-Kessel und zwei Vierzylinder Oszimaschinen

      Heft 8 ist seit heute erhältlich und der 6-seitige Bericht steht in der Rubrik Baupraxis und hat den Titel "Der Superkessel"


      Auf Seite 31 links unten ist die Antriebseinheit abgebildet, allerdings stimmt die Bildunterschrift dazu nicht
      Aber ich habe euch das Foto, das die Unterseite des Babcock-Kessels zeigt,
      angefügt.




      Zum Vorplanen:

      30. Internationales Dampfschifftreffen am 29. und 30. August beim MBC Nürnberg

      Alljährlich lädt der MBC zu seinem legendären Dampfschifftreffen ein. So eine 2-tägige Veranstaltung sollte sich kein dampfinteressierter Modellbauer entgehen lassen.

      Da gibt es u.a. Dampfangetriebene Modelle und Schiffe in vielfältigern Versionen zu sehen. Nachdem die Erbauer dieser Schiffe persönlich anwesend sind, bekommt man von ihnen auch auf Fragen aussagekräftige Antworten u.a. auch Bezugquellen für div. Bauteile.

      Hier kann man den Betreibern bei ihrer Vorbereitung und dem Anheizen über die Schulter sehen. Die Inbetriebnahme solcher Dampfschiffe zeigt mit welchen Gerätschaften sie Heizer, Maschinist und nach dem „zu Wasserlassen“ auch als Steuermann in einer Person umgehen, wobei einzelne Bauteile, die zur Betriebssicherheit der Dampfanlage dienen, beobachtet werden müssen.
      Gerade weil solche Dampfschiffmodelle rar sind ist es eigentlich ein MUSS diese Veranstaltung zu besuchen.

      Ich bin seit Jahren bei dieser Veranstaltung, würde mich freuen, wenn wir
      uns dort begegnen!

      Dieter
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    • 29./30. Aug. Dampfschifftreffen beim MBC-Nürnberg

      Info ist alles:

      wer sich die Bilder ansieht und mehr darüber wissen möchte, der sollte es nicht versäumen diese Veranstaltung zu besuchen.
      Besonders im Mittelfränkischen Raum kann man sich kostenlos den Dampfvirus holen, denn dort treffen sich an diesem Wochenende auch einige Kollegen der Dampffreunde Nürnberg um sich über ihr Hobby mit anderen auszutauschen.

      Dass ich dort die auf den Bildern angefügte Dampfanlage erkläre und auch vorführe, ist selbstverständlich.
      Ich hoffe wir sehen uns.

      mbc-nbg.de/gelaende.html


      Dieter
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    • Frage an div. Kollegen

      Hallo Kollegen,

      nachdem seit etwa einem Jahr keine Reaktionen auf meine Einträge stattfinden
      und ich nicht als Alleinunterhalter tätig sein möchte, werde ich keine weiteren Einträge posten. Verwunderlich ist allerdings, dass reger Zugriff auf meine eingestellten Bilder erfolgten (einige >300), da sollte es doch auch Fragen zu diesen diversen Anwendungszwecken geben. Falls weiterhin keine Kommunikation erfolgt, stelle ich in diese Rubrik keine Infos bzw. Berichte weiter ein.

      Bin gespannt, ob ich mit meiner Reaktion doch den einen oder anderen dazu bewegen kann ein paar Zeilen zu schreiben.

      Dieter
    • Hallo Dieter,

      ich kann Deine Reaktion verstehen, doch finde ich es auch sehr schade, dass Du hier nicht mehr weiter machen willst.

      Ich habe als Quereinsteiger Deine Posts verschlungen und das meiste Wissen über die Dampftechnik habe ich von Dir.

      Dampf ist scheinbar auch in diesem Forum nicht so gefragt wie E-Motoren mit POWER...

      Egal, vielen Dank, dass Du Dein Wissen und Deine Erfahrung rund um die Modellbau-Dampftechnik an uns weiter gegeben hast.

      Gruß Klaus
      K.P.
    • Dampfmaschinen und Dampfkessel

      Hallo Dieter,

      hatte dir ja versprochen, mich mal in diesen Beitrag mal einzubringen, und den Monolog in einen Dialog und vl. mehr zu veretztn.
      Da ich ja zur Zeit auf Grund meiner Handverletzung, zum "fast" Nichtstun
      in der Werkstatt verurteilt bin, versuche ich mich hier "nützlich" zu machen. Denn ein Forum lebt ja nur richtig von Beirägen und breiter Interesse....Ich streue Asche auf mein Haupt, und gelobe mich in Zukunft aktiver zu beteiligen.

      Habe mir mal die Beiträge durchgelesen, und da ist mir einiges aufgefallen,
      wo Zweifel, Vorschläge und auch Fragen auftauchen.

      Ich werde das der Übersicht halber mal Thema für Thema einzeln ansprechen.

      1. Überhitzer:

      Mit Überhitzer habe ich mich lange Zeit beschäftigen müssen, mit mehr oder weniger Erfolg. Mein erster Überhitzer bestand aus Stahlrohr, und war der Brennerflamme direkt ausgesetzt. Nach kurzer Zeit versagte er mir den Dienst, in dem er durchbrannte. Nach dem mir Dieter mittelte, dass er gute Erfahrungen mit Überhitzer aus Nirostarohr in Hinsicht auf Wiederstandsfähigkeit gegenüber der Brennerflamme hat, ist meine Interesse nun geweckt worden.

      Dieter Du hast geschrieben:

      "Während der 15 minütigen Aufheizzeit hatte sich der Dampfdruck bereits auf 3 bar erhöht. Nachdem das Dampfventil am Kessel geöffnet wurde, strömte
      Nassdampf in den Öler, wurde dabei geölt und strömte anschließend durch die lange Überhitzerleitung, die U-förmig über dem Keramikbrenner verlegt ist.
      Der überhitzte Dampf erreicht bei dieser Methode eine Temperatur >300° C. "

      Hast du die Temperatur des Dampfes gemessen, oder nimmst du sie nur an? wie groß ist die Heizfläche des Überhitzers?

      Denn die Meinen haben einmal 480 cm² als Vorüberhitzer im Kamin, der Andere in der 2. Umlenkkammer hat 180 cm² ....und trotzdem erreiche ich die erforderliche Dampftemperatur von 165 C° nicht mal annähernd :kratz: :kratz:

      Grüße ..Reiner
      Grüße von der Alb ra..............Reiner

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    • RE: Dampfmaschinen und Dampfkessel

      Hallo Reiner,
      dir habe ich eine Mail gesendet.
      Wir sehen uns wieder bei den Laufer Dampfmodelltagen.

      Die Heizfläche des Keramikbrenners hat 153 cm2

      Ich verweise wegen der Dampftemperatur mittels Überhitzer auf den Regner-Katalog. Da wird von ca. 300 ° C geschrieben. Siehe Anhang.


      Mein Thermometer hat diese Spezifikationen :
      • Mess-Temperaturbereich....: -50°C bis +300°C (-58 bis 572 °F)
      • Umgebungstemperatur.......: -10°C bis +50°C (+14 bis 122°F)
      • Temperatur-Auflösung.......: 0,1°C (0,1°F)
      • Temperatur-Genauigkeit ca.:
      • Batterie..................: 1 x 1,5V, LR44 oder baugleiche (Testbatterie im Lieferumfang)
      • Fühlerlänge ..............: 70 mm
      • Haltefunktion des zuletzt gemessenen Wertes
      • Ein-/Ausschalter + automatische Abschaltung
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von dampfpinassen+dieter () aus folgendem Grund: Länge der Dampfüberhitzungsleitung = 40cm. Abstand dieser 4mm starken Nirostaleitung zum Keramikbrenner ist ca. 7mm. Die Maschinen sind etwas 10 cm weit entfernt und die Zudampfleitungen sind isoliert.

    • RE: Dampfmaschinen und Dampfkessel

      Hallo Dieter,

      habe von Dir noch keine Mail erhalten.

      Ob wir uns in Lauf sehn, ist noch ungewiss, aber als vorgesehner
      Termin ist der 15.11.......schaun wir mal :pf:

      Du hast mich da mißverstanden, mit der Frage nach der Heizfläche, habe ich die Heizfläche des Überhitzers aus Niro gemeint. Da Nirosta; V2A bekanntlich eine schlechte Wärmeübertragung hat. Auch ist der Nenndurchmesser(lichte Weite) des Überhitzerrohres von Belang: je kleiner um so größer ist die Dampfgeschwindigkeit, um so weniger Zeit bleibt dem Dampf im Überhitzer Wärme aufzunehmen!

      Hast Du die Dampftemperatur gemessen oder nimmst Du sie an?

      Grüße ...Reiner
      Grüße von der Alb ra..............Reiner
    • RE: Dampfmaschinen und Dampfkessel

      So jetzt komme ich mal zu dem "Herz" eine Modelldampfanlage :pf:

      Was ich vermisse in den Beiträgen, ist aus welchen Material ist Dampfkessel herzustellen sind. ein sehr wichtiger Aspekt!

      Das einzig richtige ist Kupfer. V2A und Messing haben im privaten Bereich (Bastel/Hobbykeller) nichts verloren. Das hat seine Gründe: MEssing; MS ist eine Legierung aus Kupfer und Zink. Es ist bekannt, dass bei Kontakt mit Wasser, das Zink aus der Legierung "ausgewaschen" wird. Und das ist bei einen Dampfkessel, was ja ein Druckbehälter ist, auch wenn er noch so klein ist, nicht unter den Tisch zu kehren!!! So gibt es ein Sondermessing, dass diesen Effekt nicht hat. Bei V2A sind vor allem die Löt und Schweißnähte problematisch. also die Finger bitte davon lassen. An meinen Dampfkessel ist alles aus Kupfer, die "Anbauten" wie Anschlüsse, Gewindebuchsen ec alle aus Rotguß selber hergestellt und eingelötet.

      Nun gibt es aber industriell hergestellte Dampfkessel aus MS und V2a , diese sind mit Sicherheit bedenkenlos verwendbar, sind ja von Profis hewrgestellt, die wissen was sie tun.

      Wen man einen Dampfkessel erstellt hat, ist es sehr wichtig, den Innenraum ( Wasserraum) von Lötrückständen zu reinigen. Im Anschluß vor der 1. Inbetriebnahme ist eine Wasserdruckprobe unabdingbar. Dazu werden alle Anschlüsse dicht verschraubt, abgedichtet. Dann wird der Kessel mit Wasser vollständig gefüllt. am Besten an die Wasserleitung angeschlossen, mit einen Manometer kann man dann den Druck überwachen. Er sollte nicht zu hoch sein, das würde das Material nur unnötig belasten!! Wenn ein Betriebsdruck von 3 Bar vorgesehn ist drückt man den Kessel mit dem 1,2 fachen Druck ab. Das wären dann rechnerisch 3,6 Bar Es daf da ruhig aufgerundet werden auf 4 Bar und ist auf der sicheren Seite und überansprucht das Material nicht unnötig.
      Den Druck hält man über ca 1 Stunde, auch 2 Stunden bei. Beobachtet alle Lötnähte auf Undichtheit. alles dicht? dann kann man weiter machen.........


      l.G. Reiner
      Grüße von der Alb ra..............Reiner

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    • Echtdampf Karlsruhe 2016

      An diejenigen, die mich bisher nur aus dem Forum bzw. meine Berichte aus dem SchiffsModell her kennen und mich einmal persönlich kontaktieren möchten.

      Am Samstag 9. Januar bin ich mit Kollegen von den Dampffreunden Nürnberg in Karlsruhe. Vielleicht kann man sich dort treffen um sich kennenzulernen.


      Dieter
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    • Messe Karlsruhe

      Min Dieter,

      ich habe hier noch einen Rumpf eines russ. Eisbrecher "Kassin" (L = 98 cm, B = 21,6 cm, T = 8 cm) im Keller, erste Berechnungen rund um die benötigte Antriebsleistung und den Kessel... und jede Menge Fragen.

      Bist du die ganze Zeit oder nur zu bestimmten Zeiten am Samstag vor Ort?

      Viele Grüße,
      Michael

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    • RE: Frage an div. Kollegen

      Hallo Dieter-
      vielen Dank für deine Hilfe zum Thema und die vielen PN´s.
      Deine Beschreibungen und Anleitungen sind derart perfekt, dass eigentlich ein Steam-handbuch daraus werden könnte. Vielleicht mag das den einen oder anderen- der eben nicht so professionell arbeitet oder auch nicht die Mittel dafür hat abschrecken mal eine Frage zu stellen.

      Ich kann nur jedem raten: tut das nicht. Es gibt keine blöde Frage. Es gibt auch keinen Grund etwas ernst gemeintes als blöd zu bezeichnen. Egal ob es Blechspielzeug oder eine professionelle Anlage für mehrere 1000 Euro ist.
      Ich kann nur sagen: hier wird euch geholfen - egal auf welchem Level.

      Falls es doch Mitglieder gibt, die sich ihren Frust austoben und ihre Antworten auf Kindergartenniveau abgeben - ignoriert sie. Die wissen meist selber nix.

      Also... lasst euch nicht erschrecken! Das Hobby ist viel zu schön dafür. Es ist einfach ein Stück "zurück zur Natur" :)

      so, jetzt darf kommentiert werden!
      Gruss
      Tom
    • Thema Stehkessel:

      Brennertypen für den Stehkessel (Dampfmodellbau)
      Während meiner langjährigen Hobbytätigkeit mit dampfbetriebenen Schiffmodellen habe ich einige Erfahrungen gesammelt und möchte diese in meinen Forumseinträgen den „Neulingen“ mitteilen. Um genügend Dampfvorrat zu bekommen und damit eine Dampfmaschine anzutreiben, evtl. auch eine Dampfpfeife in Betrieb nehmen zu können, sind gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. Ich habe mir für diesen Forumseintrag so genannte Stehkessel ausgewählt und weil ich mit diversen Brennertypen meine Erfahrungen gemacht habe, diese hier auch nennen. Beide der hier vorgestellten Brenner sind geeignet Dampf zu erzeugen. Die Anheizdauer hängt zunächst einmal vom Brenner und von der Kesselkonstruktion ab. Aber was ich besonders erwähnen will, ist, dass dem Durchmesser des Dampfkessels besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte. Denn Pilzbrenner gibt es, soweit mir bekannt ist nicht in solchen großen Durchmessern, wie sie bei den Keramikbrenner angeboten werden.
      Während der Pilzbrenner ähnlich wie bei den bekannten Gasherden aus früheren Zeiten funktioniert, ist bei den Keramikbrennern ist eine andere Hitzeabgabe zu verzeichnen. Den Unterschied sieht man auf den Bildern deutlich. Die diversen Brennerkörper weisen gravierende Unterschiede auf. Der Pilzbrenner zeigt viele kreisrund angeordnete blaue Flammspitzen und bilden so einen ringförmigen Flammenhof, das bedeutet aber nicht, dass die innenliegende Fläche keine richtige Hitzebestrahlung abbekommt, denn wenn genügend Abstand zwischen Kesselboden und Brenner vorhanden ist, verteilt sich die Hitzeabstrahlung über die komplette Fläche und strahlt auch bis in alle Rauchrohre hoch.
      Ich kenne Kollegen, die haben die Zudampfleitung oben aus dem Kessel entnommen, nach unten geführt und um eine bessere Hitzeausbeutung zu erreichen, indem diese Dampfleitung ringförmig verlegten, wobei sie eine längere Kontaktzeit mit der Flamme bekommt. So erzielt man überhitzten Dampf mit dem die Dampfmaschine effektiver arbeitet und als Resultat eine längere Fahrzeit erhält. Solche modifizierten Kessel haben immer genügend heißen Dampf, selbst wenn die Dampfpfeife öfters mal zum Einsatz kommt.
      Bei Keramikbrennern, die fast die gesamte Unterseite des Kessels großflächig beheizen verhält es sich nicht viel anders. Voraussetzung ist der angepasste Durchmesser des Brenners zu dem des Kessels. Im Modellbau-Fachhandel dampfmodellbau-keifler.de/ sind gebrauchsfertige Keramikbrenner in vielen Größen erhältlich.
      Je nach Dampfdurst der Dampfmaschine ist es angebracht für eine ausreichende Dampfmenge mit dem nötigen Dampfdruck zu sorgen. Und dafür ist speziell der Brenner verantwortlich, dass auch die dampfführenden Leitungen entsprechend wärmeisoliert sein sollten, brauche ich nicht weiter zu erwähnen. Vor zu hohem Dampfdruck, aufgrund eines effektiv arbeitenden Brenner, schützt die Verwendung eines Autom. Gasregelventils, welches auch einen Gasdruckminderer enthält.

      Ein horizontal verbauter Keramikbrenner benötigt ein anderes Flammbild und das möchte ich hier etwas näher erläutern. Das Keramikplattenmaterial ist mit einer Vielzahl von kleinen Löchern versehen, durch das das Mischgas strömt und bezweckt, dass sie eine Art Flammenteppich bilden. Wer so einen Brenner bisher noch nie in Betrieb genommen hat, der begeht unweigerlich eine Falscheinstellung der Gasmenge. Wie das Flammbild für einen solchen Brenner aussehen soll, will ich kurz für „Neulinge“ erklären: eigentlich wird zur Hitzeentwicklung gar keine richtige Flamme benötigt. Hier wird über die gesamte Keramikoberfläche eine enorme Hitze abgestrahlt, so dass bereits nach kurzer Zeit die Oberfläche der Keramik zu glühen anfängt.
      Was man durch dieses Keramikplattenmaterial erzielt, ist, dass das hitzebeständige Material mit den vielen kleinen Löchern nur kleine Flammspitzen von nur wenigen Millimetern Höhe benötigt. Obwohl hier eine große Fläche heizt wird, ist kein großer Gasdruck nötig. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass je nach Größe der Keramikfläche = Heizfläche schon 0,5 bis 0,7 bar ausreichen, um damit einen Brenner mit 80 bis 90mm Durchmesser ein schönes Flammbild abzugewinnen. Ausrüstung: Wasserstandsanzeige, Manometer und Sicherheitsventil sind ein unbedingtes "Muss".

      Fotos eines Stehkessels mit abnehmbarem Kaminaufsatz mit Einfüllöffnung für das Kesselwasser und verbauter Nacherhitzerschlange.

      Dieter
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    • RE: Dampfanlage mit Babcock-Kessel und zwei Vierzylinder Oszimaschinen

      Ich möchte die interessierten Kollegen vorab informieren, dass über die Erfahrungen und die vorgenommene Modifizierung an meiner Babcock-Dampfanlage mit den zwei Vierzylinder V-Maschinen im SchiffsModell 5/2016 ein Fortsetzungsbericht erscheint.

      Wieder ausführlich beschrieben und mit erklärenden Bildern versehen, ist der 6-seitige Bericht mit dem Titel "Der Superkessel" ab dem 14.4.16 erhältlich.


      Dieter
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    • Weiterbau an der Moulay Idriss

      Derzeit arbeite ich an den Aufbauten meiner Mulay Idriss. Hier handelt es sich um einen Holzaufbau, der allerdings eine gewaltige Abänderung bezügl. der Baubreite erfordert. Aufgrund des Superkessels wurde nötig, dass alle die die Breite betreffenden Holzteile vergrößert werden müssen. Schließlich braucht der relativ große Kessel eine angemessene „Ümmantelung“ um einen Wärmestau zu vermeiden. Eine 3 cm Verbreiterung halte ich für angemessen und eine Verlängerung des Kesselhauses musste ich auch noch in Betracht zeihen, damit der Dampfverteiler samt Manometer untergebracht werden konnte. Zwischendurch habe ich mich mit dem Kamin beschäftigt und eine Auswechselung des schweren Messingkamins vorgenommen.

      Der neue Kamin ist aus zwei leeren Gaskartuschen entstanden, deren Körper mit einem Diamantsägeblatt abgesägt wurde. So erhielt ich leichteres Rohrmaterial. Die Lackierung habe ich mit Schleifvlies aufgeraut damit der hitzebeständige Spraylack optimal haftet.
      Ronden aus Alu verschiedener Stärke und passenden Durchmesser wurden Ringe gedreht, woraus Teile wie Kaminkrone, Mittelring um daran Augenschrauben für die Montage der Abspannseile anzubringen und der Kaminsockel zusAbspanammen mit einem Gegenlager entstanden. Für die Augenschrauben habe ich vier Gewinde M2 geschnitten. Diese Schrauben konnte ich aufgrund ihrer Länge dazu benutzen, dass sie damit auch den Mittelring mit dem Rohrkörper befestigen.
      Immerhin habe ich mit diesem Kamin eine Gewichtsersparnis von ca. 300 gr. erzielt.
      Das mag im ersten Moment nicht viel erscheinen, aber man darf die Kaminhöhe nicht unterschätzen. Mit diesem leichten Kaminmaterial habe ich den Schwerpunkt nach unten verlagern können und dadurch den Schiff seitliche Schaukelbewegungen erspart..
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    • modifizierter Kaminstutzen für Abdampf und Rauchgas

      Ich habe den Kaminstutzen auf dem „Superkessel“ modifiziert.
      Über einen Silikonschlauch wird der Abdampf aus dem Kondensator durch ein 90° gebogenes Kupferrohr geleitet, das in dem Kaminstutzen eingelötet ist. Ein Adapterrohr ermöglicht, dass ein 23cm langes Alurohr aufgesteckt werden kann. Durch den Kamin mit 66mm DM entweicht der Abdampf zusammen mit dem aus dem Keramikbrenner aufsteigenden Rauchgas

      Dieter
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    • Es geht voran: der Moulay-Aufbau begann

      In div. SchiffsModell -H Magazinen wurden bisher bereits zwei Berichte über den „Superkessel“, welcher in der Moulay Idriss verbaut ist, verfasst. Darin habe ich nur über diesen Kessel und den dazu gehörigen Antriebsmaschinen berichtet und mir vorbehalten mich demnächst auch den Aufbau zu widmen.
      Ich habe mir vorgenommen, dass ich zu den 20. Dampfmodell-Tagen in Lauf diesmal die Moulay Idriss mit dem dazu gehörigen Aufbau präsentiere.

      Um den Dampfschlepper Moulay Idriss fertig zu stellen, mussten wegen der beträchtlichen Abmaße des „Superkessel“ fast alle mir vorliegenden Holzteile neu angefertigt werden. Es war unumgänglich neue Teile anzufertigen bzw. mindestens verbreitert und verlängert werden mussten. Kurz gefasst, es wurde ein Neuaufbau, der sich zeitraubend und trotzdem noch interessant gestaltete.

      Dieter
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      • Moulay Aufbau.jpg

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