Bergeboote für Havaristen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Original von alter_dampfer
      Ihr habt euch alle sehr viel Arbeit gemacht! Tolle Ergebnisse!
      Aber fahrt Ihr mit einem Bus zum Wasser, dass Ihr so viel Platz habt,dass Ihr ein Riesenschiff (das aus Rohren) extra mitnehmen könnt?


      Mein Rohrgebilde hat ca. 65cm länge

      Passt bei uns in Cabrio locker rein , und platz für noch eins ist auch

      frage mich nur wie das ganze ausschaut wenn mein 1meter Segler fertig wird :kratz:
    • Ja, ohne etwas Übung ist das Überwerfen eines Schwimmers schon etwas riskant Grins!
      Wir trainieren aber das Werfen der Angel und nur noch selten kommt ein Gelächter von meinen Kumpels, aber immer ein Dankeschön, Revanche kommt in der Kneipe!
      Gruß Michael

      Werft:
      Hafenboot Silke
      Pegasus III
      Rennjacht Magnum mit Z-Antrieb


      Hafen:
      Hafenschlepper Odin
      Kajütkreuzer Paloma
      Binnenmotorjacht Commodore
      Sportboot Scimitar Speed 2x
      Portofino
      Portofino Eigenbau mit 3 Jet´s
      Rennboot Express von Gundert
      Schlachtschiff Missouri
      Rennjacht Magnum


      Auf dem Speicher:
      Broom 44 von Krick
      Krabbenkutter Sirius von Krick
      Vermessungsschiff Norderney
      Rennyacht Riva 2000
    • Ahoi!

      Ich will aus gegebenem Anlass dieses Thema mal aufleben lassen.

      Letzte Woche Mittwoch war ich zum segeln bei wenig Wind aber ich dachte das passt schon. Nach 10 Minuten ließ der Wind nach aber ich bin draußen geblieben, das Wetter war schön und ich dachte der Wind kommt schon wieder. Aber nichts da, kurz darauf begann es leicht zu regnen.
      Dann war der Wind weg und der Regen wurde mehr, ich versuchte jede kleine Böe zu nutzen um ans Ufer zu kommen aber vergebens, näher als 5 Meter kam ich nicht und keiner hatte eine Angel dabei.
      Der Regen ließ das zusammengeklappte Segel meiner Double Dragon schwer werden und dann war es vorbei mit segeln und es hat geregnet wie seit Tagen nicht mehr!
      Wir haben noch versucht mit meinem Rennboot zu schieben aber das ist nur weg gerutscht, dafür war der Bug vom Renner schrott und mein Segler hat jetzt blöde Kratzer.
      Das Ende der Geschichte war das wir volle 2 Stunden in strömendem Regen versucht haben mein verdammtes Boot zu bergen und als wir es geschafft haben waren wir klitschnass, Akkus waren alle und ein Servo will nicht mehr.
      Mein Sitz im Auto war noch 3 Tage feucht und ich bin vom See direkt unter die Dusche.

      Das will ich nie wieder erleben.

      Also baue ich ein Bergeschiff, jetzt habe ich auch alle Beiträge und Bilder in diversen Foren durch und bin beim zeichnen.

      Vom Prinzip wird es ähnlich einem Springer Tug

      Maße:
      Länge 480 mm
      Breite 200 mm
      Höhe 120 mm

      Den Aufbau will ich so halten das es ein Multifunktionsschiff wird mit austauschbaren Modulen.

      In die Mitte kommt ein Hauschen in dem 2-3 Servos untergebracht werden um von dort aus über Bowdenzüge oder starre Anlenkungen die Sonderfunktionen schalten zu können (so die Theorie)
      Dann muss ich nicht überall irgendwelche Servos verbauen.

      Funktionen für das Hek:

      1. : Kippbare Rampe für eine Ü-Ei-Rettungskette und zum auslegen von Bojen

      2. : schwenkbaren Haken um meine Segler aus dem Schilf zu ziehen.

      3. : Vielleicht eine Schussvorrichtung für Haken mit Schnur.

      4. : Für schwere Fälle eine Rolle Angelsehne mit Haken zum einklinken in Wandten oder Reling. Einklinken - zurück fahren, dabei wickelt sich die Schnur ab und ich kann vom Land aus das Schiff ranziehen.

      Seitlich vom Schiff Fanghaken wie sie hier auch schon vorgestellt wurden.
      Rundherrum Polsterung.

      Funktionen für den Bug:

      1. : Schwenkbaren Haken zum abschleppen von Schiffen oder ausgelegten Bojen.

      2. : Gepolsterte "Hörner" wie bei Springern üblich

      3. : Ansteckbares Schiebegestell das ich auf verschiedene Höhen einstellen kann um auch flache Rennboote zu bergen.

      Die einzelnen Module baue ich austauschbar, je nach Bedarf. Ich baue das auch weil ich Lust dazu habe, nicht weil ich es unbedingt alles brauche. :pf:

      Ich überlege noch Ruder und Schraube in einen großen Drahtkäfig zu packen wegen Algen und derartigem.

      Im wesentlichen brauche ich das Schiff für meine Segler. Am liebsten segel ich und ich bin oft alleine unterwegs - entspannen nach Feierabend.

      Die Zeichnung ist nicht ganz perfekt und zeigt auch nur den Rumpf mit Sülrand. Bin gespannt auf eure Meinungen dazu. Sind eigentlich eure Schiffe die damals in Arbeit oder Planung waren inzwischen fertig?

      Schönen Gruß
      Mücke
      Dateien
      • Bergeschiff 2.jpg

        (33,21 kB, 257 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Sieht gut aus. :resp:
      Aber, Warum baust du nicht direkt eine "richtige" Tug? Ich stell mir das mit den vielen Plänen im Netz leichter vor, außerdem hast du weniger zu sägen ( du hast ja recht viele Ecken und Kanten drin). Auf der Anderen Seite hast du ja nur gerade Flächen was den Zuschnitt erleichtert. Das geht aber auch nur auf wenn du recht dünnes Holz für den Boden nimmst. Ansonsten musst du mit Gehrungsschnitten anfangen. Das Problem hast du halt bei der bauchigen Tug nicht.

      Was mir auffällt ist, dass der spitzzulaufende Bug dein Konzept etwas erschweren könnte. Wenn du einen kastenförmigen Rumpf baust musst du einfach nur drauf halten und kein Boot kann wegrutschen/ wegbrechen.
      Außerdem würde ich beim Bau eines Bergeboots generell darauf achten es simpel zu halt. Jede Sonderfunktion ist eine mögliche Fehlerquelle. Wenn man sich mal ansieht wie das Wasser die Tugs überspült, musst du zusehen das du die Aufbauten wasserdicht hinkriegst. Nicht das dein Bergeboot bei Regen, hohen Welle usw. ausfällt weil die Servos einen kurzen gekriegt haben. Ich würde definitiv mit Empfängerakku arbeiten.

      Gerade für dein Segelboot bzw. generell um Dellen vorzubeugen würde ich den Bug gut auspolstern, ggf. sogar einmal ringsrum ( Fahrradschlauch o.ä), damit das Boot unbeschadet ankommt.

      Übrigens: Je nachdem was du an RC Komponenten verbaust musst du ordentlich Blei/ Gewicht in den Rumpf geben. Ich hab eine Tug mit den selben Maßen im Bau in der ich direkt 600 Gramm eingegossen habe.
    • Danke für deine Gedanken dazu, die Form mache ich so weil mir die original Springer zu eckig sind und ich zumindest einen etwas zulaufenden Bug haben wollte.

      Zum Boot Schieben baue ich sowieso noch eine extra Gabel vorne dran.

      Durch die Schrägen habe ich zwar mehr Bauschwierigkeiten aber da ich gelernter Tischler bin sollte das klappen...

      Das ist allerdings meine erste Eigenkonstruktion. Wenn ihr meint ich soll das irgendwo anders machen sagt bescheid.
      Als Holz wollte ich 4 mm Pappelsperrholz nehmen.

      Den Stromkreislauf für Antrieb und Sonderfunktionen werde ich wohl trennen.

      Morgen fliege ich eine Woche in die Türkei und während sich meine Freundin bräunt kann ich Aufbauten zeichnen...
      Bis dahin bräuchte ich blos eure Tips und was euch so zum ändern einfällt.

      Zum Antrieb und so habe ich noch keine großen Gedanken aber ich habe noch einen 6 V Bleiakku der da gerne rein soll.

      Gepolstert wird der Vogel natürlich und vielleicht ziehe ich vorne und an den Seiten die Bordwand noch höher um weniger überspült zu werden. Mit dem spitzen Bug wollte ich ansich lockerer durchs Wasser schneiden.

      Meinst du ich bekomme die Sonderfunktionen vom Führerhäuschen angesteuert? Komplizierte Funktionen sollen es ja nicht werden.
    • Hört sich doch gut an.
      Ich sin selber neu bei den Schiffe, aber da deine Maße den der Tugs entsprechen sollte das passen. Als Tischler solltest du keine Probleme haben :D

      Ich denke das eigentlich knifflige bei den Sonderfunktionen ist es die Kabel wasserdicht ins innere zu verlegen. Hier gibt es ja enige Möglichkeiten die im Forum beschrieben werden: Verschiede Stecker (MPX, Monitor/ VGA etc. anpassen).

      Ansonsten wird ich halt drauf achten das der Scherpunkt nicht zu hoch kommt.
      Vllt kannst du dir bei den Seglern ja was abgucken die ja auch alles an Segelwinden etc. unterdeck haben. Anleitungen für den Umbau von Servos zu Winden findest du im Netz.
    • Auch ich hatte mir Gedanken gemacht, wie ich meine Smit Rotterdam bei einer Havarie an Land bekommen würde.Herausgekommen ist das Ergebnis :juhu: Das Bergeschiff besteht aus Spielzeugresten wie ein Playmobil Schiff und Bruder Traktorteilen.Arm ist voll beweglich und lässt sich jedem Schiff anpassen. :id: IMG_20180512_202636.jpgIMG_20180512_202627.jpgIMG_20180512_202648.jpg
    • Sehr gut! Prima Idee!

      Ich habe für mein Playmobil-Boot eine Art seitlichen “Galgen“ aus stabilem Draht gebogen. Daran hängt ein Band mit einem “Enterhaken“, der sich am Boot festhaken kann. Wenn das gelungen ist, wird das Boot an Land gezogen.

      Dein Boot ist aber vermutlich bedeutend effektiver!
      Gruß
      Jürgen


      Thunderbird Iroquois 23" ('Flipper'-Boot)
      - Baubericht
      - Video