Baubericht High-End Dampfgenerator

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    • Baubericht High-End Dampfgenerator

      Ich habe mir gedacht, es gibt bestimmt noch eine Steigerung von dem letzten Dampfgenerator den ich gebaut habe.
      Um mal Tim Taylor zu zitieren:

      Wir brauchen mehr Power - Grunzgrunz

      Also ran ans Werk.

      Der Plan war fertig im Kopf und die Teile schnell geschnitten...

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      Dann alles zusammenlöten...

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      [img]http://up.picr.de/9383181tck.jpg[/img]

      ...und da der Generator mehr Dampf bringen soll, braucht er auch mehr Lüftungslöcher

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      Der Dichtungsrahmen wird hergestellt...

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      ...und den Anschluss für die Sicherheitsabschaltung. Bei so viel Power braucht man Sicherheit, ansonsten könnte der Dampfgenerator trockenlaufen und abfackeln. Und damit das ganze Schiff.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dieter ()

    • Jetzt ist der Luftkasten dran...

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      Der Lüfter passt...


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      Die Stehbolzen für den Deckel sind eingelötet.

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      Der Deckel selbst ist aus Plexiglas. damit man sieht was darin vor sich geht.

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      Die Bohrungen für die Schrauben und die Abluftöffnung...

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    • Die Dichtungen sind schnell zurechtgeschnitten...

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      und passt.

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      Man nehme sich ein Stück Elektroinstallationsrohr mit Muffe, hier in dem Fall M25...

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      ...und schneide die Muffe passend.

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      Dann einkleben.

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      Der erste Widerstand ist fertig...

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      Es geht weiter mit der Sicherheitseinrichtung.

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    • WOW sieht interessant aus. Was ich mich immer frage, wie lötet ihr Kupfer/Messing zusammen.

      Habe soviel schon probiert, bekomme es aber nicht hin.


      Dann könnte ich mir evtl auch mal einen selbst bauen, denn kaufen ist immer ein wenig teuer :D

      Weiter so!!!!


      Chris
    • Original von Schiffsbauer
      WOW sieht interessant aus. Was ich mich immer frage, wie lötet ihr Kupfer/Messing zusammen.

      Habe soviel schon probiert, bekomme es aber nicht hin.


      Dann könnte ich mir evtl auch mal einen selbst bauen, denn kaufen ist immer ein wenig teuer :D

      Weiter so!!!!


      Chris


      Die Patina vom Kupfer muss etwas poliert werden, dann gehts mit Elektroniklot ganz leicht
    • Der Schlauch wird angepasst...

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      Jetzt werden die Widerstände eingebaut...

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      Hier mache ich eine Dichtigkeitsprüfung mit Spritus. Das reinigt auch gleichzeitig den Behälter.

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      [img]http://up.picr.de/9383510qlx.jpg[/img]

      Die Glasfasermatten sind an den Widerständen befestigt. Wie ich diese Arbeit hasse. Die Fasern laden sich statisch auf und bleiben ÜBERALL hängen

      [img]http://up.picr.de/9383511rle.jpg[/img]

      Eine Glasfasermatte unten rein, damit es nicht schwappt...

      [img]http://up.picr.de/9383513knl.jpg[/img]


      Deckel druff...


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      ...und anschliessen.

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      Der Halter und die Platine fürs Bedienfeld

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    • Weiter gehts mit der Verdrahtung...

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      Hier wird der LDR eingesetzt.

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      So, fertig verdrahtet und Schaltung funktioniert.

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      [img]http://up.picr.de/9383627fby.jpg[/img]

      Video folgt...
    • Sieht wieder spitze aus.
      Welche Widerstände benutzt du?
      Eine art Materialliste währe mal echt super ;)

      Zum löten;
      Wieviel Watt braucht der Lötkolben mindestens?
      Brauche ich Lötfett oder sonstiges?
      Brauche ich eine besondere Lötspitze?

      Freue mich auf das Video...


      Christian
    • Original von Schiffsbauer
      Sieht wieder spitze aus.
      Welche Widerstände benutzt du?
      Eine art Materialliste währe mal echt super ;)

      Zum löten;
      Wieviel Watt braucht der Lötkolben mindestens?
      Brauche ich Lötfett oder sonstiges?
      Brauche ich eine besondere Lötspitze?

      Freue mich auf das Video...


      Christian


      Man braucht:

      - Platinenrohmaterial beidseitig 1 mm dick
      - 3 Widerstände 10 Ohm 11W
      - 1 Lüfter 12V 40 x 40 x 20 mm
      - Glasfasermatte


      Zum löten hab ich einen regelbare Lötstation von Weller. Mit einem 50 W Lötkolben kommt man aber auch aus.
      Lötfett ist nicht nötig wenn du Elektroniklötzinn verwendest. Da ist Kolophonium schon drin. Die Lötspitze sollte nicht zu groß sein, sonst kannst du nicht genau löten. Für die Platinenarbeit nehme ich Spitzen mit 1,5 mm breite.
    • Original von Schiffsbauer
      Aufjedenfall. Was für ein Öl benutz du denn????

      Das würde mich interessieren.

      Zum löten: Ich habs endlich geschafft Messing zu verlöten :) DANKE !!!!


      Chris


      Ich nehme das normale Dampfdestillat von Graupner. Ist glaub ich das gleiche von Seuthe.
      Der Vorteil ist. Es hinterlässt keine Rückstände auf dem Schiff.

      Und zum löten :bitte: gern geschehen
    • Hallo Dieter,
      alle Achtung, keine schlechte Idee :resp:. Derzeit sind bei meiner Happy Hunter zwei Rauchgeneratoren von Graupner verbaut. Leider ist die Rauchmenge unzureichend. Außerdem läuft der Rauch am Kamin herunter, wenn kein Wind weht. Also muß eine andere Lösung her.
      Ich habe bereits ähnliche Versuche mit zerdrückten Drahtwiderständen gemacht. Allerdings versuche ich mit der Heizleistung weit unter 10W zu bleiben. Ich brauche ja auch nicht annähernd soviel Rauch wie du. Ein Widerstand soll reichen. Außerdem nehme ich 5Watt-Widerstände. Diese sind kürzer, kühlen also durch den Lüfter nicht so ab.

      Auf der Modellbaumesse in Bad-Salzuflen letztes WE hatte ich einen Rauchgenerator gesehen, der mit reinem Wasser funktionierte. Der Aufbau sah ähnlich aus wie deiner. Mit dem Unterschied, dass an Stelle der Heizwiderstände ein Ultraschallgenerator in einem Wasserbad lag. Der ausgestoßene "kalte" Wasserdampf war nicht wenig. Hinterläßt keinen Schmierfilm und ist nicht gesundheitsschädlich! Das destilierte Wasser
      ist auch wesentlich preiswerter, als das Dampfdestilat. Habe mir einen Nebler bestellt, der angeblich auf 12V läuft. Mal sehen....

      Ach, eine Frage hab ich noch. Werden die Anschlüsse bzw. die Schrauben an denen die Widerstände festgeklemmt sind denn nicht zu heiß? Nicht das die Acrylglasplatte um die Schrauben herum weich wird.

      Gruß Heiko
    • Moin Dieter,

      faszinierend :2:

      Hast Du Lust uns noch einen Schaltplan von Deiner Steuerung einzustellen. Aus den Videos wird nicht ganz ersichtlich, was die Schalter steuern.

      Toll gemacht !
      Marco
      Meine Modelle:
      - Classic von Aeronaut
      - La Marie Amelie von Steingräber
      - Mini-Prop von Graupner
      - Sumpfgleiter "US CoastGuard"
      - Graupner/Nauticus Jugendboot mit Lipo
      - Feuerlöschboot Dolly von robbe
    • Original von marcedi
      Moin Dieter,

      faszinierend :2:

      Hast Du Lust uns noch einen Schaltplan von Deiner Steuerung einzustellen. Aus den Videos wird nicht ganz ersichtlich, was die Schalter steuern.

      Toll gemacht !
      Marco


      Ist nichts kompliziertes. Der Dampfgenerator hat 3 Heizungen. Eine davon ist dauernd in Betrieb, zusätzlich kann ich den zweiten und den dritten einschalten.
      Es kommt drauf an wieviel Show man machen will.
      Und da ich zwei Dampfgeneratoren einbaue, saugen die mir bei voller Leistung von 6,4 A schnell den Akku leer. Bei kleinster Stufe sind es gerade mal 2,15 A, bei mittlerer 4,3 A.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dieter ()

    • Hallo Dieter,
      hast du statt Rauchdestilat, Nebenfluid aus dem Discotheken-Bereich schon mal ausprobiert? Müßte doch eigendlich auch funzen, oder?
      Ist zumindest preiswerter, hinterläßt keinen Ölfilm auf Deck und ist weniger gesundheitsschädlich. Wenn noch nicht getestet, werd ich es mal ausprobieren. Schließlich war damals meine erste Nebelmaschine für den Show-Bereich auch selbst gebaut. Dies sollte doch im wesentlich kleinerem Maßstab machbar sein.
      Doch zuerst probier ich dem Ultraschall-Verdampfer. Habe einen gefunden, der auf 12V laufen soll.

      Gruß Heiko