Sns 142

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    • Hallo Micha

      Gratuliere zur negativen Entformung (im un-wahrsten Sinne des Wortes).
      Sieht doch alles Tip Top aus. Ich gehe davon aus dass du das Urmodell eh nicht mer brauchst und es darum egal ist wenn da ein paar Lackschäden dran sind.

      Übrigens... hab heute so ziemlich genau dasselbe gemacht...

      Bin auf deine weiteren Berichte gespannt, denn für mich sind die sehr lehrreich und mit den Bildern zusammen ermutigen sie einem zu mehr, Danke also dafür.

      Gruss und weiterhin frohes basteln mit Erfolg

      Silvan
    • Hallo,
      heute noch letzte Handgriffe an der Negativform gemacht und die Decksform mit Sperrholzstreifen stabilisiert. Da verwindet sich jetzt nichts mehr. Und als Nebenefekt habe ich gleich für das Deck eine sichere Standfläche beim Laminieren.
      @Silvan - freut mich, dass dir meine Berichte was bringen und du Anregungen für dein Projekt findest.
      Ja, die Urform wird eigentlich nichr mehr gebraucht. Ich benutze sie aber trotzdem noch als "Füllkern" für die Form, wenn diese Abgelagert rum liegt.
      Gruss Micha
      [IMG]https://lh6.googleusercontent.com/-vwljtPczvi4/T9SC3deIp8I/AAAAAAAAANc/fSV9JBqqyeo/s720/IMG_0434k.jpg[/IMG]
    • Hallo,
      hatte wieder etwas Zeit, da habe ich mit dem Rumpfbau weiter gemacht. Da die Form ja dafür fertig ist, geht es endlich mit dem ECHTEN los. Hatte noch vorher zwei weitere Proben mit dem neuen Sandwichmaterial gemacht und mich darauf hin für folgenden Laminataufbau entschieden: Von Außen nach innen Gelcoat, 40g Leinwandgewebe, 2x80g Köpergewebe, 2mm Airex Sandwich, und innen noch mal 2x80g Köpergewebe.

      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-HKfo61-q0Tc/T_XNoaT-u5I/AAAAAAAAAQo/pvVOPhya_vU/s720/IMG_0480k.jpg[/IMG]
      Die zweite Probe hat je Seite eine Lage 80g Gewebe mehr. Bringt aber nur noch unbedeutend mehr Festigkeit.

      Das Deck schien mir am leichtesten als "Probestück". Ich muss sagen, das ist schon was Anderes, als die kleinen Probestücken auf einer Glasplatte am Arbeitstisch zu laminieren.
      Die Gewebebahnen sind jeweils als ein Stück zugeschnitten. Da braucht es schon zwei helfende Hände mehr beim Einlegen.

      [IMG]https://lh3.googleusercontent.com/-Eue7knVCv4k/T_XPjjQnnzI/AAAAAAAAAQs/YHTtTART9tk/s720/IMG_0476k.jpg[/IMG]
      Die Airexplatte habe ich beim Laminieren mit Sandtüten beschwert. Zum Rand hin habe ich einen cm Platz gelassen und diesen in das feuchte Harz mit Baumwollflocken bestreut.

      [IMG]https://lh6.googleusercontent.com/-8ALuPwHUnQo/T_XLWH58JFI/AAAAAAAAAPw/o5erMCgpeDg/s720/IMG_0482k.jpg[/IMG]
      Am nächsten Tag habe den Rand noch komplett (Materialstärke des Airex) mit angedicktem Harz gefüllt und dann die beiden inneren Lagen aufgebracht.
      Über die Decksöffnung spannt sich noch das Gewebe. Es macht sich einfacher, das Gewebe später nach dem Festwerden des Harzes auszuschneiden. Da dort ja kein Harz getränkt ist, können diese Stücke noch weiter verwendet werden.

      Zwei Tage später ist es dann so weit. Form lösen. Das war aber schwerer als gedacht. Ich hatte leider zu sauber gearbeitet, so stand am Rand kaum was über, an dem man hat ziehen können. So habe ich mich von innen an der Decksöffnung heran gemacht. Dort ging es auch ganz ordentlich von der Negativform ab. Nur an den Rändern mit den Abformungen der Fussleisten und Relingsockel wollte sich zuerst nichts lösen. Doch irgendwann hatte ich auch am Rand einen Anfang und von dort aus ging es reihum.

      [IMG]https://lh4.googleusercontent.com/-4ecsNSk8Tp8/T_XLXCrOWQI/AAAAAAAAAP8/UfXfBTknxzE/s720/IMG_0483k.jpg[/IMG]
      Die Decksform ist raus und an den Rändern schon gesäubert.

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      Auch mit den Abformungen der Fussleisten und Relingsockel bin ich zufrieden.

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      Leider hat auch etwas nicht ganz geklappt. An manchen Stellen habe ich Luftblasen zwischen den drei äußeren Glasschichten und dem Airex. Da hatte ich wohl noch zu wenig Sandtüten als Beschwerung drauf liegen. Na, wieder dazu gelernt. Mit Vakuumtechnik wäre das wohl nicht passiert. Aber das leiste ich mir jetzt nicht noch.
      Die größeren Stellen (2-5cm²) werde ich wohl später vorsichtig öffnen und versuchen Harz darunter zu spritzen oder wie auch immer.

      Gruss Micha
    • @Silvan, und den Rest der hier mitliest natürlich auch,
      das Airex bringt durch seine Materialstärke Stabilität in das ganze Gefüge. Und das bei einem Bruchteil von Gewicht, wenn man die gleiche Stabilität nur mit Gewebe erreichen will. Beides hängt also direkt miteinander zusammen. Vom Prinzip her wie beim Doppel-T-Träger. Je höher der Steg, um so mehr trägt der Träger.
      Kam eben wieder aus der Garage hoch. Der Rumpf ist jetzt ein ganzes Stück weiter. Alle Außenlagen drin und die beiden Bodenplatten eingeklebt. Kann jetzt die weiteren Platten immer nur eine am Tag einkleben, da ich ja mit Gewichten beschwere.
      Heute bei der ganzen "Sauerei" habe ich mal kein Bild gemacht. Werde ich aber morgen nachholen.
      Gruss Micha
    • War heute früh schon wieder fleißig und habe das nächste Seitenteil eingeklebt.

      [IMG]https://lh3.googleusercontent.com/-ismjExJVPMc/T_lJbQ8YREI/AAAAAAAAAQ4/gKM-EJFsuTM/s720/IMG_0489k.jpg[/IMG]
      So sah es noch mit den Bodenplatten aus. Dieses Mal mit mehr Gewicht auf dem Airex. Alle übrigen Flächen sind mit Baumwollflocken bestreut. Weil es jetzt ja nicht mehr Nass in Nass weiter geht.

      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-9bwJaujfOjE/T_lJcj_Va2I/AAAAAAAAARA/vryeIxJS420/s720/IMG_0490k.jpg[/IMG]
      Jetzt alles Gewicht wieder raus und die Baumwollflocken können sauber rausgekehrt werden. Natürlich kann man die wieder verwenden. Auf dem Gewebe bleibt nur eine dünne Schicht von diesen Flocken haften. Und so hat man eine gute Verbindung zur nächsten Laminat/ Sandwichschicht. Ich schleife aber extra auch noch alles an. An einigen Stellen stehen auch noch genug Glasreste über, die werden so gleich mit entfernt.

      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-sJ0s6sDV6lQ/T_lJc81QzSI/AAAAAAAAARE/akrwkidbb_0/s720/IMG_0491k.jpg[/IMG]
      Die nächste Airexplatte ist eingeklebt und mit genügend Gewicht beschwert.

      Gruss Micha
    • Tolles Schiff. Mal was anderes als die ewigen DGzRS Schiffe. Ich habe nichts gegen die, ich habe selbst eines. Aber auf die Dauer wirds langweilig. Da freue ich mich, wenn ich mal was anders sehe.
      Grüsse Dietmar

      Modell z. Zt. in Planung: Stromaufsichtsboot Fulda
      ________________________
      zur Zeit in Bau: Damen Stan Tug 1606 von Harztec
      ____________________________
      zuletzt fertiggestellt: Hafenaufsicht ARGUS Lotsenboot Schnatermann (Sievers)
      Schubschiff American Beauty Dumas
      AHTS Versorger Pacific Buccaneer 1 : 50 (Kagelmacher)
      Smit Nederland (Billing Boats) Schottelschlepper Karl (Hegi)
      Kleinschubschiff 2230, Schlepper Damen Tug 1907
      Opduwer Klorus, Festmacher L&R6
      Polizeiboot WSP 3 von Sievers
      Hafenschleppeer TORBEN Aeronaut
      Schlepper Bogdan, Sea Helper ModelMast
      KÜMO Geundiek
      __________________________________
    • Nur mal so am Rande, da das Thema gerade angeschnitten wurde.
      Man kann auch aus einem DGzRS-Seenotrettungsboot (Plan oder Bausatz) ein ausländisches Boot in anderer Farbgebung bauen. Mitlerweile fahren (oder fuhren) ja in einigen exotischen Ländern ehemalige DGzRS-Boote oder Lizensbauten.
      Denke da an Portugal, Uruguay, Namibia, Uganda, Island, Finnland.
      Muss also nicht immer DGzRS-Rot-Weiß sein.
      Gruss Micha
    • Hallo zusammen,
      so, weiter gehts. Habe heute den Rumpf entformt. Meine Erwartungen hinsichtlich des Gewichts sind voll erfüllt. Auch die gewünschte Steifigkeit des Sandwichlaminats hat sich erfüllt. Hier nun gleich die Bilder:

      [IMG]https://lh3.googleusercontent.com/-hbSS0M0Mamg/UAwLygZYcRI/AAAAAAAAARw/_wieDPT7fjo/s720/IMG_0495k.jpg[/IMG]
      Der Rumpf frisch aus der Form und das bereits fertige Deck mal probehalber aufgelegt.

      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-Da46HY64zDA/UAwL95ihXzI/AAAAAAAAASk/d2VIxK9p-9M/s720/IMG_0492k.jpg[/IMG]
      Beides zusammen wiegt 1221g. (mein Ziel war unter 1,5kg zu bleiben)

      [IMG]https://lh3.googleusercontent.com/-wEpMo07Me0Q/UAwLzKGmz2I/AAAAAAAAAR0/Gqx0x5ygaEg/s720/IMG_0496k.jpg[/IMG]
      Rumpfschale und Deck noch einzeln.

      [IMG]https://lh6.googleusercontent.com/-MvDoP4bt20s/UAwL0Lxt_mI/AAAAAAAAASE/1fU5rrC3dMs/s720/IMG_0498k.jpg[/IMG]
      Innenansichten

      [IMG]https://lh4.googleusercontent.com/-8eC8TmDLuSo/UAwLzprhsvI/AAAAAAAAAR8/h18NavsyZz8/s720/IMG_0497k.jpg[/IMG]
      Die "extreme" Rundung am Bug habe ich ohne Airex laminiert. Natürlich sind dafür dort ein paar Lagen Glas mehr drin.

      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-pcA_rTJWnSI/UAwL0j2CIsI/AAAAAAAAASU/_38gkRC_ISc/s720/IMG_0500k.jpg[/IMG]
      Der doch etwas ungewöhnliche Bug.

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      Leider habe ich es nicht verhindern können, dass ich wieder Luftblasen zwischen den äußeren Glasschichten und dem Airex habe. Denke aber, dass ich dort noch was mit aufschneiden und Harz injizieren verbessern kann. Gedanklich muss ich mich wohl von meiner Sandsäckchenmethode verabschieden. Die liegen zwar beim Auflegen dicht an dicht, aber doch im Randbereich mit einem gewissen Zwischenraum, wo dann eben nichts oder zu wenig drückt. Die Gewichte sollten dann für diese Methode eben doch kleiner und auch schwerer sein. Und eben eng an eng liegen. Oder die Vakuummethode.
      Bin aber trotzdem mit meinem Werk zufrieden. Alle Kanten sind sauber abgeformt. Keine Luftblasen (außer die erwähnten) im Laminat. Was will das Modellbauherz mehr.
      Jetzt nur noch zusammenkleben.
      Gruss Micha
    • Hallo,
      nach kurzem Endspurt ist das Ziel nun erreicht. Rumpf und Deck sind jetzt Eins.

      [IMG]https://lh6.googleusercontent.com/-9kb_yWMNXy4/UA2Wl0jVJtI/AAAAAAAAATU/wLfWxJr-GEU/s720/IMG_0507k.jpg[/IMG]
      Die Öffnung für das Schlauchboot ist bereits ausgesägt.

      Aber nun der Reihe nach. Silvan, du warst gespannt, wie ich Rumpf und Deck verklebe. Eigentlich ganz einfache Sache.

      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-qjOw9hhVyuo/UA2Wj05UuTI/AAAAAAAAAS4/dsOBuX9g3eI/s720/IMG_0502k.jpg[/IMG]
      Alle Überstände von Rumpf und Deck werden bis auf Höhe Negativform entfernt. Lieber auch minimal unter der Kante bleiben. Auf keinen Fall Überstand.

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      Das Selbe auch am Deck. Und der Randbereich des Laminats wird auch gleich schön mit angeschliffen.

      Danach wird die Negativform in dem Randbereich, wo verklebt werden soll, wieder mit Trennwachs und Trennlack behandelt. Hier quillt jetzt garantiert beim Kleben Harz über. Das würde dann aus Form und Rumpf Eins machen und alle Arbeit wäre für den Sondermüll.

      [IMG]https://lh3.googleusercontent.com/-xC781m5x1Uo/UA2WkErF2CI/AAAAAAAAAS8/DL8IdkgbzQA/s720/IMG_0503k.jpg[/IMG]
      Dann kommt der Rumpf und das Deck jeweils in ihre Form und der Randbereich, wo verklebt werden soll, wird mit angedicktem Harz eingestrichen. Kann auch eine kleine Wurst sein.

      [IMG]https://lh6.googleusercontent.com/-M9uBgv72jbI/UA2WlHfUxmI/AAAAAAAAATQ/a-LIgJHbGMI/s720/IMG_0504k.JPG[/IMG]
      Jetzt wird Deck- und Rumpfform miteinander wieder verschraubt und mit dem Finger (Einmalhandschuhe nicht vergessen) die innere Kehle mit dem zu vielen Harz ausgerundet und verstrichen. Mein Plan war zwar jetzt gleich im Anschluss noch die Ecke mit Gewebestreifen zu verstärken, aber mit Spiegel und Pinsel war mir das unmöglich diesen sauber einzubringen. Man sieht ja alles spiegelverkehrt. Das war nur eine Sauerei mit dem Harz. Der Pinsel wollte einfach nicht dorthin, wo ich wollte. Das habe ich dann auch ganz schnell abgebrochen. Also laminiere ich die Gewebestreifen jetzt nachträglich rein, wenn der Rumpf vor mir steht. Da kann man nämlich etwas von außen durchschauen, wo man arbeitet. Auch durch das jetzt offene Heck kann man sehr gut arbeiten und auch sehen, was man wo macht.
      So, das wars jetzt erst mal mit der ganzen Rumpfbauerei.
      Auch wenn sich das über einen sehr langen Zeitraum hingezogen hat und der Aufwand dafür doch sehr hoch war, es hat sich für mich/uns doch gelohnt. Mit dem Wissen und der Erfahrung die ich hier wieder gewonnen habe wird der zweite Abzug bestimmt noch besser und noch einen Tick leichter werden.
      Gruss Micha
    • Hallo Micha

      Was da alles geht wenn man mal ein Weilchen im Urlaub ist.

      Sieht wiedermal sehr gut aus deine Arbeit. Danke für den ausführlichen beschrieb dieses Arbeitsschrittes.

      Bei dieser Lösung hast aber zum Schluss auch "nur" die Lucken welche mit dem Sülrand versehen sind, wo du "Wartungsarbeiten" machen kannst, sehe ich das richtig?

      Ich werde bei mir einen anderen Weg versuchen, ich möchte im Bedarfsfall das ganze Deck abnehmen können um im Rumpf arbeiten zu können. Wie genau ich das realisieren werde steht noch in den Sternen. Habe mir schon ettliche Zeit den Kopf darüber zerbrochen und bin hin und her gerissen...

      Mehr dazu dann aber in meinem Bericht, wenn es dann mal wieder weiter geht. Hatte gerade eine, na sagen wir mal kreativ-arbeitsintensive-Urlaubs-Haus-Garten-Modellbaupause.

      Danke für deine wie immer gute Berichterstattung, weiter so und viel Spass dabei.

      Gruss
      Silvan
    • Hallo,
      jetzt geht es langsam wieder weiter. Die Ruder und die Schutz- und Stabilisierungsflosse sind eingebaut und jetzt geht es an den Ausbau der Heckbox für das Schlauchboot.
      Im Prinzip alles normale Arbeiten, da lasse ich mal Bilder sprechen.
      [IMG]https://lh6.googleusercontent.com/-QGUx1axaChU/UGnss97FmSI/AAAAAAAAAU8/ZFkwZFqFxdA/s720/IMG_0004k.jpg[/IMG]
      Die fest eingeharzten Ruderkoker mit Stabilisierungstraverse und Anlenkung.

      [IMG]https://lh3.googleusercontent.com/-7IgQ6tTWp2Y/UGnstK3tyEI/AAAAAAAAAVA/QHl6eLdPn0o/s720/IMG_0008k.jpg[/IMG]
      Das Alles dann von unten gesehen. Die Flosse ist auch fest verklebt. Die Muttern innen sind jetzt nur noch "Show". Bleiben aber dran.

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      Die Süllränder und das "Heckportal" sind schon alle fest dran. Der Bodenbereich wird noch weiter ausgebaut. Dieser aber herausnehmbar gestaltet, um doch noch mal an die darunter liegende Technik heran zu kommen.

      [IMG]https://lh4.googleusercontent.com/-QM8gWwjHkJM/UGnsuNaS94I/AAAAAAAAAVM/6t0LQD99AO0/s720/IMG_0038k.jpg[/IMG]
      Die Haube war schon lange fertig und wird noch in der Höhe angepasst.

      Gruss Micha
    • Hallo,
      habe mich nun an die Herstellung der Wellenanlage gemacht. Die Wellenhosen waren überhaupt die ersten Teile, die ich am Modell gebaut habe.
      Das Stevenrohr ist ein handelsübliches 8x1mm Alurohr. Die Welle ist aus 4mm Edelstahl mit aufgeschnittenem Gewinde. Motorseitig habe ich eine Hülse für einen Wellendichtring und Kugellager gedreht.
      Mal eine Frage an die Dreher unter euch. Wie stellt ihr einen stramm passenden Kugellagersitz her? Ich habe bestimmt den Drehhstahl 20 mal in dem Kugellagersitz mit geringster Zugabe hin und her bewegt. Messbar war das ganze schon gar nicht mehr (Habe nur einen ganz normalen Messchieber).
      Wenn wir schon dabei sind, meine Kugellager haben einen Innendurchmesser von 4mm. Ebenso die Wellen. Jetzt passen die aber ganz leicht auf die Wellen. D.h. sitzen nicht stramm drauf. Wie macht ihr das, dass die Kugellager fest auf den Wellen sitzen? Soll aber noch demontierbar sein.
      Gruss Micha
      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-sbUSaqknVS8/UIE76CJnuxI/AAAAAAAAAWU/_4kXoaAsSWs/s720/IMG_0066k.jpg[/IMG]
      [IMG]https://lh6.googleusercontent.com/-JhemD7qchSY/UIE76epTJ6I/AAAAAAAAAWE/3b9U28_sGFE/s720/IMG_0070k.jpg[/IMG]
    • Ich mach meine Lagersitze mit einer Handreibahle, da hab ich mal nen ganzen Satz H7 Reibahlen von 4-20 mm günstig und gebraucht bei ebay geschosse.

      Die Reibahle spann ich im Bohrfutter ein und dreh dann aber das Futter von Hand. Schmiermittel ist bei mir normales Schneidöl.
      Vorher halt ca. 1/10 Aufmaß drinlassen, dann geht das prima.
      Wenn dann die Bohrung immernoch zu klein ist, verwende ich Kühlerfrostschutz als Schmiermittel :lol:
      Da bin ich durch Zufall drauf gekommen, weil die Reibung zu klein war und mit Spucke zu groß geworden sind.. Deshalb habe ich rumprobiert und der Kühlerfrostschutz stand gerade im Keller rum :juhu:
      Hat sich bewährt, also wird es bis heute benutzt.

      Also klein: Schneidöl
      Mittel: Kühlerfrostschutz
      Groß: Spucke
      Grüße

      Tobias
    • Hallo Tobias,
      danke für deine Erklärungen. An solche Reibahlen dachte ich auch schon. Neu werde ich mir sie wohl nur einzeln nach Bedarf leisten (können und wollen).
      Die Kugellagersitze sind ja fertig, da brauche ich sie jetzt nicht mehr. Aber für die Gleitlagern werde ich mir wohl endlich eine 4mm-Ahle leisten.
      @ Alle
      Habe begonnen, die Stevenrohre und Wellenböcke einzukleben. Musste dabei leider feststellen, dass die 4mm Edelstahlwellen einen leichten Schlag aufweisen. Und das funktioniert dann bei drei Lagern pro Welle nicht. Also meine Bestände noch mal durchgeforstet und eine Welle (reicht für zwei) ohne Verzug gefunden. Positiver Nebeneffekt - die Welle ist einen my dicker als die Alte und ich kann die Kugellager straff aufschieben.

      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-Hev0f3oE1zA/UJAtjzFxoxI/AAAAAAAAAWs/IvZ2TOdHQPQ/s720/IMG_0289k.jpg[/IMG]
      [IMG]https://lh5.googleusercontent.com/-eeh47Lm1ZjM/UJAtjiIGBoI/AAAAAAAAAWo/TXa2vQF3GEw/s720/IMG_0291k.jpg[/IMG]
      Habe mir eine Lehre aus Alublech mit zwei Aufnahmen für die Wellen gebaut. Das habe ich mit Klebepads auf den Rumpf und Flosse geheftet.

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      Innen tut's ein Sperrholzbrettchen mit Bohrungen für die Wellen.
      Das alles garantiert mir sauber ausgerichtete Wellen.

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      Nach dem gleichen Prinzip habe ich auch die Stevenrohre eingeklebt. Unter die motorseitigen Lager kommen natürlich noch Abstützungen zum Rumpf hin.

      Gruss Micha