Anfrage betreffs Anbieter: Indianerkanu

  • Ok, also mit Adapterplatte und Abstandshaltern. :2:


    Diese Chinamotoren habe ich schon gesehen, wohl das einzige bezahlbare am Markt.


    Ich brauche leider eine 4 mm Welle, da ich nicht alles auseinander reißen will. 4 mm in Stahl auf 6 mm aufbohren ohne auf die Drehbank zu nehmen wäre heftig.
    Ich hab mal zwei Nummern kleiner genommen. Die haben 0,7 kg.cm Drehmoment, das sollte eigentlich reichen bei chinesischen 100 rpm.
    Obwohl ich Schlagzahl 100 schon enorm finde, ich werde wohl so auf 60 runtergehen um die alte Mechanik und die Lederklamotten nicht zu überstrapazieren.

  • Hallo Peter,
    die Abstandshalter ergaben sich dadurch, daß die Welle zu lang war. Sonst hätte die Mechanik nicht mehr in die Lager gepasst. Bzw. die Welle hätte das Pleuel blockiert.
    Wenn man die Motoren als erstes hätte. könnten die Befestigungslöcher auf den Alu Grundrahmen übertragen werden, man würde sich die Adapterplatten sparen. Aber man lernt ja nie aus.
    Mit der Schlagzahl das ist zum ausprobieren, man fährt ja nicht immer Vollgas.
    Gruß Helmut

  • Hallo Peter, kannst du mal ein Bild davon machen. In den Beschreibungen hab ich aber nichts von einer Feder gelesen. Wenn dann könnte es mit dem Zugseil zusammenhängen, daß dieses immer auf Spannung ist. Nur eine Annahme, man kann ja irren.
    Gruß Helmut

  • Die Feder sitzt vorn zwischen den Beinen. Nach hinten geht eine Strebe runter.


    Endlich habe ich beide Indianer soweit, dass sie ohne Hakeln paddeln.
    Ich hätte nicht gedacht, dass es so Schwierigkeiten macht, die Biester einzustellen.
    Die Motoren laufen bei 2 V an, bei 6 V hat der eine Indianer um die 100-150 mA, der andere 150-200 mA.
    7,2 V ist eine schöne Geschwindigkeit, 12 V gar nicht nötig.


    Rückwärts laufen sie aber viel langsamer, hängt wohl mit der Mechanik zusammen.

  • Nachdem ich noch einen defekten Fahrtregler und vier Servos entsorgt habe, kommen in mir Zweifel, ob das Boot jemals funktioniert hat.
    Die Mechaniken ist so weit nach unten verlängert, dass sie auf dem Boden des Kanus schleifen.
    Beide Indianer also auf die Fräse...


    Den Rumpf habe ich hoffentlich dichtbekommen, nicht nur von aussen sondern ich habe auch innen einen Pott Klarlack hineingegossen.


    Der vordere Indianer läuft etwas langsamer, obwohl der hintere an der Bordwand schrabbelt. Dabei sitzt der schon so weit aussen, dass das Kanu Schlagseite hat.
    250 bis 350 mA verbrauchen beide jetzt im Leerlauf.


    Leider habe ich bei der Aktion beide Indianer geköpft und ein paar Applikationen der Kleidung sind auch abgefallen. Federn haben sie dabei auch gelassen.


    Dauert also noch ein bisschen :kaf1:

  • Hallo Peter, ist es möglich die Schulteranlenkung noch etwas nach außen zu setzen, oder den Winkel des Paddelarms zu verändern . Damit käme er von der Bordwand weg. Daß die Mechanik so tief liegt ist gut , da der Schwerpunkt dann weit unten liegt. Wenn´s aber streift einfach auf den Auflagewinkel nen 1mm drauflegen. Frage kommt die Schlagseite vom Lack der vielleicht einseitig verlaufen ist. Hoffe da sich der Rest (Kopf und Federn) auch noch reparieren läßt.
    Gruß Helmut

  • Kanu und Figuren sind saniert.
    Nur der vordere mach Sperenzien, er paddelt nicht rückwärts. Der Antrieb eiert so dermaßen...
    Ein Sammler-Kumpel von mir hat ja ein 100 Jahre altes Indianer Kanu, das durfte ich sogar mal anfassen.
    Schon beeindrucken, wie die damals gebaut haben, aus Birkenrinde...

  • Den Kurbeltrieb des vorderen Indianers habe stundenlang eingestellt, aber er paddelte immer schlechter.
    Irgendwann baute ich den Motor aus und prüfte ihn im Leerlauf. Die Ursache war gefunden. Den habe ich wohl zerschossen.
    Also Lagerschild ausgebaut und siehe da, die Bürsten (wenn man das Popelzeugs so nennen darf) waren etwas angesengt.
    Nach dem Freikratzen und Zusammenbau läuft der Motor wieder und der Indianer auch rückwärts.
    Allerdings mit falscher Blattstellung. Auch hier nachgeforscht - Handgelenk gebrochen.
    Ausbauen, kleben, verstiften und wieder zusammenbauen.
    Jetzt stand das Blatt richtig, aber er zog das Paddeln nicht komplett durch - Ellenbogen kommt nicht weit genug hoch.
    Also auch hier nochmal rumgebogen, bis der Kerl endlich vernünftig paddelt.
    Jetzt muss ich seine Frisur neu richten.

  • Hallo Thomas, ich glaube da muss man viel Glück haben. Wenn in einem Nachlass die Mechanik oder Einzelteile sein sollten, wird das sicherlich nicht als Indianerkanu erkannt und weg geschmissen. Ein fertiges Kanu ist letztes Jahr unter Modellbauern zu einem horrenden Preis verkauft worden, meins habe ich dieses Jahr ergattern können.
    Das Problem ist ja nicht nur die Mechanik sondern auch die Puppen und ihre Kleidung. Zwar waren damals Hände aus Resin und der Kopf erhältlich, aber die gesamte Kleidung musste aus Fensterleder genäht werden, mit all den Applikationen und Kopfschmuck. Das ist richtig richtig Arbeit.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!