Segler wird Arbeits/Forschungsschiff

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    • Segler wird Arbeits/Forschungsschiff

      Moin moin aus dem schönen Cuxhaven,
      ich möchte euch hier mein neues Projekt vorstellen.
      Der Segler Skandia von Robbe wurde von mir auf einem Dachboden gefunden. Leider nur noch der Rumpf war vorhanden.
      Ich war sowieso grade auf der Suche nach einem Modell mit dem man bei 3-4 vielleicht auch 5 Windstärken noch in der Nordsee seinen Spaß haben kann. Da kommt der 104 cm lange schnittige Rumpf grad richtig.
      Also lange rede, nun zu den bereits fertigen Details:
      -Querstrahlruder kompletter Eigenbau mit einem 550er Mabuchi
      -Antriebsmotor ist ein 700er oder 800er Mabuchi (weiß ich nicht genau ist aus einem Bosch Akkuschrauber)
      -Selbst gedrehte Kortdüse um eine 50 mm 3 Blatt Schraube
      -Spannungsversorgung ist zur Zeit ein 6V 4,5Ah Bleiakku wobei ein zweiter noch identischer aus Kapazitäts und Gewichtsgründen dazu kommen soll.

      So weit erstmal. Für konstruktive Tipps bin ich immer offen.
      Wenn ihr gute Vorschläge oder Ideen habt ich bin mir beim Decksaufbau noch nicht schlüssig bzw. was es werden soll. Wichtig ist nur es MUSS Wetterfest werden. Hab heute schon den ganzen Vormittag am Hafen verbracht um Ideen und Bilder zu sammeln.
      Ich versuche auch noch Bilder hochzuladen.

      Danke an euch vorab!!!!!!!
    • Hm, ist dein Modell, aber ehrlich gesagt finde ichs schade, den Seglerrumpf so zu "verheizen", da das irgendwie kaum ein glaubwürdiges Modell geben wird.

      Auch der Aufbau bisher sieht mir, nimm es mir nicht übel, irgendwie nach "gewollt, aber nicht gekonnt" aus:

      Wozu so ein riesenlanger Servohebel? Unnötig, das wackelt nur und reduziert die Stellkraft. Beide kürzen, sowohl am Servo als auch am Ruder. Schrauben als Verbindungen: wird früher oder später Spiel bekommen, das wars dann mit Geradeauslauf.

      Motor fürs Bugstrahlruder (dessen Sinn mir auch nicht recht klar ist, da Seglerrümpfe im allgemeinen recht wendig sind) so gross wie der Antriebsmotor??

      Kortdüse ohne die dazugehörige Schraube, gibt auch nen lausigen Wirkungsgrad..

      Hättest das Teil wieder als Segler aufbauen sollen, die sind nämlich im allgemeinen, nahezu völlig wasserdicht und somit durchaus Seetauglich.

      Mir fiele nix ein, was man auf so einem Rumpf glaubwürdig aufbauen könnte, ehrlich gesagt..
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      Grüssle, Sly


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    • Okay solch eine Kritik hatte ich mir zwar nicht erhoft aber ist ja gut gemeint und begründet.
      Also zum Bugstrahlruder ich wusste nicht das Seglerrümpfe so wendig sind und wollte einfach in diesem Modell eins haben.
      Die Kortdüse sollte ursprünglich nur aus optischen bzw. Schraubenschutz Gründen dran. Das es Düsen und Schrauben zusammen gibt hatte ich zwar gesehen aber das die abgestimmt sind ist mir auch nicht klar gewesen.
      Zum Segler wiederaufbauen kam für mich nicht in Frage weil ich Modellsegeler nicht so spannend finde.
      Wenn es teilweise "unrund" wirkt liegt es daran,dass ich nur Dinge Ein/Anbaue die ich besitze oder die ich fertigen kann. Muss alles noch im Studentenbudget bleiben ;)

      Dies ist mein drittes Modell also scheut nicht mit Tipps!!!
    • Vielleicht fällt ja jemandem was ein, was man da, halbwegs glaubwürdiges draus machen könnte.
      Ich wüsste da echt nichts, da sich originale Seglerrümpfe auch für nichts anderes eignen.

      Hm, wenn ich so nachdenke: vielleicht irgendwas Uni-Forschungsmässiges? Die schrecken vor gar nichts zurück, da wird schonmal ein Katamaran mit nem Flettner-Rotor verunstaltet.;)
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      Grüssle, Sly


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    • Original von svenhk
      Also zum Bugstrahlruder ich wusste nicht das Seglerrümpfe so wendig sind und wollte einfach in diesem Modell eins haben.
      Zum Segler wiederaufbauen kam für mich nicht in Frage weil ich Modellsegeler nicht so spannend finde.


      wahrscheinlich weisst Du auch nicht, dass Bugstrahlruder bei fahrendem Schiff wirkungslos sind. Die funktionieren nur im Stillstand und bei ganz langsamer Fahrt.
      Und wenn Du Modellsegeln nicht spannend findest, hast Du es vermutlich noch nie probiert.

      Gruß
      Dieter
    • Hallo Dieter,
      ja das hatte ich schon mitbekommen und richtig Modellsegler habe ich noch nicht ausprobiert da gebe ich Dir sofort recht.
      Ich bin bisher nur auf einem echten Segler oft unterwegs gewesen und fand da schon immer alles Motorgetriebene interesanter. Wobei ich nicht sagen möchte das Segler nicht auch ihren Reiz haben!

      Achso und was ich gestern vergessen habe zu schreiben.
      Ich möchte kein vorbildgetreues Modell entwerfen. Ich möchte an diesem Erfahrungen sammeln und etwas halbwegs glaubwürdiges bauen.
      Also nicht das ich jetzt für total bescheuert erklärt werde ;)
    • Original von svenhk
      Ich möchte kein vorbildgetreues Modell entwerfen. Ich möchte an diesem Erfahrungen sammeln und etwas halbwegs glaubwürdiges bauen.
      Also nicht das ich jetzt für total bescheuert erklärt werde ;)


      Ich werde diesen Beitrag weiterverfolgen,
      Die Idee gefällt mir.
    • :hm: Nun haut den Sven mal nicht gleich in die Pfanne! :kratz:

      Modellbau darf man nicht immer nur eng sehen. Also lasst den Kerl gestalten wie er mag.
      Wir haben alle unsere ersten Projektleichen produziert, bevor wir uns auf was originalgetreueres gestürzt haben.
      Und der Vorschlag Uni-mäßig ein Forschungsboot zu kreieren ist doch ein guter Hinweis!

      Die Hinweise zum Ruderhebel und zum Querstrahlruder sind allerdings berechtigt. Da sollt nachgebessert werden.

      Aufbautechnisch kann man sich viele Anregungen bei boatdesign.net holen. Da toben sich angehende Designer und Studenten nebst Yachtbauern richtig aus.
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Wider 32 in 1:10 - diverse Sunseeker-Yachten - und das Dauerthema bei mir: Riva Aquariva 33' Variationen :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Ich hau keinen ohne triftigen Grund in die Pfanne, keine Sorge. ;)
      Hab ja versucht, konstrukltiv zu sein, aber bei einem völlig zweckentfremdeten Rumpf wird das schwierig.
      Ist irgendwie, als wollte man aus nem VIIC eine moderne Luxusjacht bauen..

      Ich würd schon versuchen, irgendwie so in Richtung Test-bzw. Versuchsschiff zu gehn.
      Immerhin haben Seglerrümpfe den Vorteil, mit sehr wenig Widerstand zu laufen. Da kann man sicher irgendwie eine "Forschungsaufgabe" drum herum "zusammenspinnen", und dann passend dazu bauen.

      Insofern ists schon möglich, irgendein leidlich glaubwürdiges Modell zusammen zu bekommen.:)
      Vielleicht so die Richung: wie schwer kann man so einen Rumpf belasten- würde ja zum Vorhaben (enn ichs richtig verstanden habe) passen, damit in die Brandung zu gehn...
      __________
      Grüssle, Sly


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    • Original von Rabenauge
      Hab ja versucht, konstrukltiv zu sein, aber bei einem völlig zweckentfremdeten Rumpf wird das schwierig.
      Ist irgendwie, als wollte man aus nem VIIC eine moderne Luxusjacht bauen..


      Ich schau mir den Baubericht mal ganz in Ruhe an.

      Da mein ETNZ Rumpf auch mit einem 540er Motor ausgerüstet ist, bin ich auch schon ohne Segel nur mit Motorkraft gefahren.

      Das hat mir Spaß gemacht.
    • Warum nicht?

      Hallo Sven,

      Bin gespannt was draus wird.

      Das Rollen sollte man mit Stabi-finnen a´la Graupner "Pegasus" in den Griff kriegen. Der lange Kiel wäre bei mir auch weg.

      Und wenn man rund um das Heck eine Plattform für Taucher bastelt könnte da auch ein Fisch- oder Riffforscher draus werden.




      viele Grüße vom Schweriner See

      René
      viele Grüße vom Schweriner See
      René



      Ich war dabei: Greven 2012, 2013, 2014
    • Hallo jürgen,
      also am ursprünglichen schwertansatz ist die motorträgerplatte aus 10mm alu. Der holraum darunter ist mit 350g bleikugel/ kleber gemisch ausgefüllt. Damit lag es schon gut. Mit zwei blöcken je ca. 700g habe ich die akkus simuliert und die positionen heraus gefunden an denen es sehr stabil schwimmt sich aber auch wieder schnell beruhigt. Aber mir ist dabei auch klar gewordden das die aufbauten seeeehr leicht werden muss!
    • Hey,

      Ich finde die Idee, daraus ein Forschungsschiff zu bauen eigentlich ziemlich gut.
      So ein Boot von Sea Sheperd habe ich hier liegen, allerdings mit Jet Antrieb und nur ca. 50cm lang und noch im Bau, wenn nötig, mach ich mal ein paar Fotos und stell sie hier rein.
      Freie Nachbauten unterstütze ich gerne, mache ich doch selber kaum was anderes ;) (siehe 1:100 Bergungsschiff "Northern Star" , da entsteht ähnliches ;) )

      Tauchfähige Typ VIIC Motorjacht, nicht schlecht die Idee :lol:

      Gruss Felix
      Auf glattem Damme schreit' ich stets einher,
      Dort auf die Heimat sinkt der Nebel schwer,
      Ich schaue auf die Flut, die wogt und wallt,
      Und Haus und Baum verlieren die Gestalt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nordwerk ()