Ponton mit Seilbagger

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    • Ponton mit Seilbagger

      Hallo Leute,

      ich möchte euch mein Winterprojekt vorstellen: ein selbstfahrendes Ponton mit einem funktionsfähigen Seilbagger.

      So sollte es in etwa aussehen: Bagger, Steuerhaus, Mulde und Ölfaß; alles mal grob zusammengestellt (Reling, Poller und alles weitere kommt dannn noch !) Der Seilbagger wird fix mit dem Ponton verbunden und ist in alle Richtungen beweglich.

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-q8-1e05.jpg[/IMG]

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-q9-3e89.jpg[/IMG]

      Maßstab: 1:12
      Länge: 110 cm
      Breite: 40 cm
      Höhe des Pontos: ca. 6 - 8 cm (Steuerhaus: ca. 18 cm)
      Gewicht: ca. 10 - 15 kg

      Den Bagger inkl. 2,4 Ghz-Fernsteuerung und Akku gibt´s fix und fertig von Carson als RTR. So sah er im Originalzustand aus:

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qa-6d0f.jpg[/IMG]

      Was mir Kopfzerbrechen macht, ist das Gewicht des Ponton: damit dieser nicht bei seitlich ausgefahrenen Ausleger des Baggers kippt, muß er ein entsprechendes Gewicht haben. Bei dem Volumen (länge 1100*breite 400*höhe 60) komme ich jedoch auf ca. 26 kg !!!

      Mal sehen, wie sich das ausgeht :kratz:
      • Im Hafen: African Queen II, Z-Class Racer - 1959, Griechisches Fischerboot Naxos, 12 Foot Outboard Runabout, Luftschrauben-Gleitboot "Silbervogel", Arbeitsboot mit 2x Jetantrieb, Fischkutter „Rita“, Baggerponton
      • In der Werft: Opduwer
    • Für die Lösung mit einem Quecksilberschalter habe ich zuwenig Ahnung davon :dno:

      Vielleicht hat schon jemand einen Ponton gebaut und stand vor dem gleichen Problem ?
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      • In der Werft: Opduwer
    • Hallo zusammen

      Das ist ein Interessantes Vorhaben.

      Wenn du das Ponton breiter machst, wird es stabiler.

      Ich kenne jetzt die Unterseite des Baggers nicht, aber sollte da eine Achse durch das Deck führen, könntest du unter Deck eine Scheibe, oder Stange anbringen.

      Dann ein Gewicht als Kontergewicht anbringen, das das Gewicht des Gittermastes ausgleicht.

      Somit wäre schon einmal ein Teil ausgeglichen.

      Die Original Pontons legen sich auch etwas zur Seite, bei ausgelegtem Kranarm.

      Zum Teil haben sie auch Ballst Tanks zum ausgleichen.

      Was allerdings bei einem Bagger kaum Umsetzbar wäre.

      Gruß Hans
    • sali,
      oh ja das kenne ich nur zugut, ich stehe vor dem selben problem,
      nur nicht bei eine ponton sondern bei einen schiff wo der ausleger 1,1m ist.

      nur bei mir habe ich das problem das ich hier in der schweiz keine quecksilberschalter bekomme, und die ersatz dafür von conrad.ch sind zuträge.
      so bin ich auch am suchen wo ich welche herbekomme.

      Dieter

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dokadidi1 ()

    • Hallo Dieter und Christian,

      fragt doch bei den U-Boot Fahrern nach, die brauchen/haben auch feinfühlige Lagesensoren. Ein Tipp wäre auch den Akku auf Schienen fahrbar zu machen, damit kein zusätzliches Gewicht durch Ballastwasser zu berücksichtigen ist.
      Kalkuliere auch ausreichend Freibord, sonst bekommt deine Besatzung schnell nasse Füße .

      Grüße Martin
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      Voith-Schneiderschlepper ISAR
      Baubericht

      im Hafen liegt
      - Löschkreuzer Elbe
      - Schlepper Homer
    • Hallo Christian,

      Es hat einen Grund, warum Du keine solchen Schalter mehr bekommst.

      Hier ein Auszug aus Wiki: Zitat:

      Quecksilberschalter dürfen seit März 2005 auf Grund der RoHS-Bestimmung nur noch in Ausnahmefällen verwendet werden. Als Neigungsschalter eingesetzte Quecksilberschalter können häufig durch quecksilberfreie Neigungsschalter ersetzt werden, in denen eine Metallkugel in Abhängigkeit von ihrer Lage ein Kontaktpaar schließt. Der einzige Nachteil dieser Systeme gegenüber Quecksilberschaltern ist der auftretende Kontaktverschleiß, weshalb diese Neigungsschalter nach Möglichkeit nicht mit hohen Schaltspannungen oder -strömen beaufschlagt werden. Zitat ENDE

      Ich denke, Modell-Schiffe auf einem kleinen See, in dem Tiere und Pflanzen zu Hause sind, sollten keine so giftigen Schwermetalle mit sich führe, da die im Fall einer Havarie frei werden könnten. Daher ja auch nur verschlossene Bleigel/vlies Accus und keine Autobatterien, aus denes Säure auslaufen kann.

      Das mit dem mitdrehenden Gegengewicht an der Drehachse scheint mir die richtige Denkrichtung zu sein

      Wolfgang
      Wolfgang
    • Hallo Käptn´s,

      danke für die Info !

      Die Möglichkeit per Gyro, Gegengewicht, etc..., das Problem (das vielleicht gar keines ist) zu lösen ist mir technisch einfach zu aufwendig. Der Ponton soll aus einem ganz einfachen Kastenrumpf entstehen, ohne viel schnick-schnack.

      Ich habe kurz den Bagger gewogen: Gesamtgewicht beträgt ca. 1,9 kg. Laut Beschreibung dürfen max 0,5 kg von der Schaufel aufgenommen werden. Wobei das ganz Teil aus Plastik besteht und damit sowie keine gröberen Erdbewegungen vorgenommen werden können.

      Ich werde also den Ponton als Prototyp aufbauen und und dann sehen, wieviel ich an Blei für die Stabilität brauche.
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    • sali,
      @ Christian, bei dem gewicht würde ich mir garkeine gedanken machen.

      @ Wolfgang, zum glück gibt es noch genug auf dem markt, sogar sturzsichere.
      und das mit den neigungs schaltern und der kugeldrin, die hatte ich, haben keine 5 min gehalten und da wurden nur relais mit gesteuert! zitat: sie taugen nicht, zu träge und ungenau für den zeck zitat: ende

      Dieter

      Ps. Wolfgang und noch was, solange autobaterin in modellbooten verbaut werden , brauch mir keiner was über schwermetalle zu erzählen! da rüber sollte mann sich eher mal den kopf zerbrechen, der schaden der dadurch entstehen könnte ist weit höher.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dokadidi1 ()

    • Warum zerbrecht ihr Euch über Quecksilber-/Neigungsschalter/Kontergewichte?

      Warum den Ponton wie im Original mit Stützen absichern? Denn ich denke nicht, das auch im Maßstab 1:1 so ein Gittermastkran OHNE stützende Absicherung bedient wird. Es sei denn, die Fläche wird immens vergrößert.

      Googlet mal nach "kranponton". Dort seht ihr viel Bilder, wo an einem Ponton an mindestens zwei Ecken Stahlstützen zu sehen sind. Besser wäre es an allen vier Ecken eine Stütze anzubringen.

      Hier ein paar Beispiele:
      http://img210.imageshack.us/img210/8247/kranponton19.jpg

      http://www.bonnbeuel.de/wp-content/upload/2009/05/schwimmkran.jpg
      Gruss aus der Elbflorenz.. Olly
    • Das mit den Stützen stimmt, nur gefallen mir diese Stützen optisch nicht :no:. Und durch die geringe Tragkraft der Schaufel werde ich nach dem Motto "Versuch macht kluch" einfach handeln und mittels Bleigewichte den Ponton in der Waage halten (zumindest stelle ich mir das mal so vor *pfeiff*)

      Vorerst habe ich mich um die Entfernung der nicht benötigten Antriebsteile des Baggers gekümmert. Den Unterwagen mitsamt der Ketten demontieren war schnell erledigt, da alle Teile nur verschraubt waren. Die Kabeln der beiden Antriebsmotoren habe ich gekappt und mittels Schrumpfschlauch abisoliert (werden ja nicht mehr benötigt) Die obere Abdeckung des Antriebes hat da schon mehr Gegenwehr gezeigt und mußte schließlich der rohen Gewalt (bzw. dem Dremel) weichen !

      Das letzte Bild zeigt den freigelegten Drehmechanismus.

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qb-430c.jpg[/IMG]

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qc-ccc0.jpg[/IMG]

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qd-c401.jpg[/IMG]

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qd-c401.jpg[/IMG]

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qf-7fa7.jpg[/IMG]

      [IMG]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qg-cbb6.jpg[/IMG]
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      • In der Werft: Opduwer
    • Hallo Christian!

      Schönes Winterprojektdas Du ausgesucht hast!
      Aber wieso lese ich erst hier davon? :kratz:

      Ich würde es auch einmal so lassen und ausprobieren.
      Schau einmal das der Ponton gerade im Wasser liegt - in Ruhestellung des Baggers, dann siehst Du ja ob er sich stark zur Seite neigt beim drehen und späteren "Gewicht" heben.
      Bin schon auf Deine Fortschritte gespannt!

      Gruß der andere Christian

      PS.: Falls der Unterwagen des Baggers keine Verwendung findet wüßte ich jemanden der ihn nimmt! :lol:
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Hallo anderer Christian,

      ich stelle gerade den Baubericht in unseren Vereinsforum ein, nur net hudeln :hihi:

      Den Unterwagen kannst du haben. Nehme ihn beim nächsten Vereinsabend mit: kannst du mich vorher kurz daran erinnern denn im forgeschrittenen Alter wird man leicht vergeßlich !
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      • In der Werft: Opduwer
    • Am Wochenende habe ich mir mal ein paar Gedanken über die Abmessungen des Pontons gemacht. Herausgekommen ist folgendes:

      Länge: 110 cm
      Breite: 42 cm (gibt es in exakt dieser breite im Bauhaus bereits fertig zugeschnitten)
      Höhe des Pontons ohne Aufbau = 10 cm, Wasserlinie bei 7 cm
      Antrieb: Graupner 720 BB Torque, 12 V
      Schraube: 55 mm, 3-Blatt von Raboesch
      Blei-Akku: 12 V

      Hier mal eine einfache Skizze davon:

      [img]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qh-1f44.jpg[/img]

      [img]http://www.bilder-hochladen.net/files/big/9mk8-qi-d045.jpg[/img]

      Der Freibord von 3 cm ist deswegen, damit nicht gleich jede Welle übers Deck schwappt. Hoffe, daß die Höhe dafür genügt ...

      Was ich leider überhaupt nicht weiß: wieviel Gewicht brauche ich um die Wasserlinie zu erreichen ???

      Was halten die Käptn´s davon ?
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      • In der Werft: Opduwer
    • 3cm wären mir bei so einem Brocken zu wenig.
      Ist ja nicht so, dass er nicht kippeln wird- das wird er nämlich. Dazu nen paar Wellen und du hast ruckzuck einige Liter Wasser an Deck und das kann auch noch frei hin-und herlaufen.
      Womit das Gekippel schlimmer würde...wennschon, dann ein leicht gewölbtes Deck und Speigatts, damit, was überkommt, auch sofort wieder runter läuft. Ausserdem muss das Deck dann natürlich etwas oberhalb der Wasserlinie.

      Was das Gewicht angeht: nun, bei einer Grundfläche von 10x10 cm und 10cm Eintauchtiefe passt genau ein Liter rein- also ein Kilogramm. Den Rest kannst du, bei deiner einfachen Form, leicht selbst ausrechnen.
      __________
      Grüssle, Sly


      Klick
    • Stimmt, Du musst nur das Volumen des eingetauchten Teils des Pontons berechnen.
      Da der sich, wie es nach Deiner Skizze aussieht, aus einfachen geometrischen Teilkörpern zusammensetzt
      (1 Prisma am Bug, 1 Quader Mittschiffs, 1 Prisma am Propellerwellenaustritt und 1 Quader am Hecküberhang)
      sollte das ziemlich leicht zu berechnen sein.
      Zur Not mag eine Formelsammlung mit Volumen- und Schwerpunktformeln einfacher Körper helfen.

      Bei komplizierteren Körperformen, die sich mathematisch nicht so einfach definieren lassen (wie z.B. Schiffen im allgemeinen), geht kein Weg an einer (numerischen) Integration des Körpers vorbei,
      wenn's genau sein soll.

      Wenn Du, entsprechend Rabenauges Beispiel, bei Deiner Volumenberechnung die Körperkanten in dm in die Formeln einsetzt,
      erhältst Du das Verdrängungsgewicht in kg.
    • Also, ich komme auf ein Gewicht von ca. 26 kg ! Das ist leider eindeutig zu viel für einen lockeren Transport zum Teich.

      Damit ist das Projekt wahrscheinlich gestorben ...
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      • In der Werft: Opduwer
    • 4,5 kg Gewicht entspricht ca. 1 cm Tiefgang (11dm Lang und 4,2 dm breit)
      Kalkuliere einfach mehr Freibord und dann passt das schon.
      5cm Freibord und Du bist schon bei 17kg angekommen.
      Bezüglich Transport : das geht mit nem gebrauchten Kinderwagen oder Bollerwagen.
      Das Einsetzen ins Wasser ist da eher ein Problem und vor allem wieder rausholen.
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    • Hallo Christian,

      zu deiner Zeichnung. Ich habe den Rumpf meiner River Star mit genau den selben Maßen gebaut. Ist leider nicht richtig durchdacht. Ich hab den gleichen Fehler bereits hinter mir.

      Versuche doch entweder die WL tiefer zu bekommen, oder zieh die Schräge vorne weiter hoch, so daß du nicht das "gerade Brett" durch´s Wasser schieben musst. Das kostet unnötig Energie.

      Bei mir ist ändern leider nicht mehr möglich, da der "Hintern" meiner Star so schwer ist, das ich vorn einiges an Gewicht reinpacken muss um sie gerade zu bekommen. Leider ist das schräge Teil am Bug dann völlig unter Wasser.


      Aber sonst, ne schöne Idee mit dem Seilbagger. Sowas such ich noch als Dampfversion.

      Gruss
      DerHolger
      Nicht alles was schwimmt ist ein Fisch!

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      in der Werft:

      - FoMo 13/14 Kempenaar "Lothar" Baubericht



      Fertig:

      - Missisippi Lady von Opitec (verschrottet)

      - Vorderkajütboot "Müritz" (zurück beim Eigner)

      - Sternwheel Towboat "Ohio River Star" ohne Plan...wie damals üblich (verkauft)