Baubericht Galaxy Class

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Baubericht Galaxy Class

      Hallo,

      Ich bau seit ca. 3 Jahren hier und da an einem Schiff und will den Fortschritt hier Vorstellen. Ich versuche jede Woche ein Update zu geben, bis ich am aktuellen Baustand angekommen bin.
      Zuerst aber eine kleine Einleitung:
      Ich selbst habe den Anspruch ein Funktionsmodell aufzubauen, wobei ich die Elektronik selbst erstelle. Das Aussehen ist nebensächlich und soll nur im Gesamteindruck wirken. Details sind daher nicht sonderlich fein ausgearbeitet. Das Langfristige Ziel ist das Modell mit genug Sensoren auszustatten um halbwegs selbstständig zu fahren. Zu Schiffen kam ich daher, weil dort zustätzliche Ladung weniger stört als bei Fahrzeugen oder gar Flugzeugen.

      Zur Modellwahl: Ich baue, wie die Überschrift sagt, eine Galaxy Class. Diese stammt aus dem Spiel 'Supreme Commander' und wird dort als Schlachtschiff klassifiziert. Diese überzeugte mich im wesentlichen durch das Design. Damit es nicht nur bei Worten bleibt gibt es ein paar Bilder aus dem Spiel. Ich hoffe damit einen Eindruck zu vermittel wo ich hin will.



      p.s: Wer sich an diesem oder anderen Modellen des Spiels versuchen will, schreibt mir eine pn. Ich hab ein Programm geschrieben mit dem sich die Modelle laden und im 3D betrachten/zerlegen lassen.
      Dateien
      • Galaxy1.jpg

        (92,75 kB, 1.009 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Alter....geil!

      Hatte auch mal mit den Schlachtschiffen der GDI aus C&C 3 geliebäugelt.

      Bin auf den weiteren Baufortschritt gespannt.

      Lg
      Porph.
      Fahrbereit:
      Günther Schmidt ex. G. Neptun

      in Bau:
      Tirpitz 1:300
      VARD OSV PSV 09 "UOS Mariner" 1:75
      Pollux Umbau zum Ocean Towing Vessel

      In Planung:


      Im Hinterkopf:
      VARD 2 12 AHTS
      Größere X-Bow Einheit
      Arche Nr 7 aus 2012
      Solitaire von Allseas 1:200
    • Zum Eigentlichen Bau:
      Ich habe das 3D-Modell in einzelne Baugruppen zerlegt. Ein wesentliches Ziel war es, das Unterwasserschiff freizulegen, welches mit GFK aufgebaut werden soll.

      In den Bildern seht ihr den eigentlichen Rumpf, wie er werden soll sowie den Spantenriss. Ich habe die einzelnen Spanten eingefärbt, damit der Verlauf erkenbar bleibt. Im Vorderen Teil passiert nichts besonderes, das Schiff wird nur Stück für Stück breiter. Im hnteren Teil gibt es eine Einschnürung, im Anschluss läuft der Rumpf spitz zusammen.
      Gegenüber den Spanten gab es nur eine Änderung. Die Spanten der Mitte haben am Boden keine V-Form sondern sind flach gestaltet (die äußeren Kanten sind heruntergezogen). Dadurch soll mehr Aufrieb zur Verfügung stehen und die Akkus, welche dort platziewrt werden sitzen tiefer, der Schwerpunkt sinkt ab.
      Die Zahlen passen jeweils farblich zum Spant und geben die Entfernung vom Bug oin Millimeter an. Das Bild ist Maßstabsgetreu, 1Pixel = 1mm.
      Dateien
      • GalaxyRumpf.png

        (90,4 kB, 867 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Spantenriss.png

        (13,62 kB, 858 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Uranwen ()

    • nach längerer Pause geht es weiter:

      Mit den oben gezeigten Spanten bin ich zu einem Schweißer gegangen und habe mir ein Skelett des Rumpfes machen lassen. Nicht gerade billig, aber immerhin eine gute Grundlage.
      Ich habe den Rumpf in Freiform aufgebaut, da ist ein Skelett sehr hilfreich.
      Dateien
      • Skelett1b.jpg

        (57,04 kB, 735 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Skelett2b.jpg

        (35,01 kB, 734 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Im nächsten Schritt habe ich in das Skellet Pape geklebt, die als Träger für den GFK fungiert (Bild 1).
      Auch wurden die waagerechten Deckabschnitte aus Pape erstellt (Bild 3 und 4). Diese wurden entsprechend ihres Höhenversatz zueinander auf den Boden gelegt, der Rumpf darüber gestüplt und die Verbindung ziwschen Deck und Rumpf erstellt (Bild 2).
      Dateien
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Uranwen ()

    • :clap: :resp: sieht super aus, immer weiter so!

      funktioniert das denn mit der Pappe als GFk Träger?
      Fahrbereit:
      Günther Schmidt ex. G. Neptun

      in Bau:
      Tirpitz 1:300
      VARD OSV PSV 09 "UOS Mariner" 1:75
      Pollux Umbau zum Ocean Towing Vessel

      In Planung:


      Im Hinterkopf:
      VARD 2 12 AHTS
      Größere X-Bow Einheit
      Arche Nr 7 aus 2012
      Solitaire von Allseas 1:200
    • Das mit der Pappe als Träger funktioniert prinzipell.
      Allerdings hatte ich einige Anfägnerfehler gemacht.

      1. habe ich teilweise dicke Pappe genommen, welche Hohlräume hat. Diese müssten komplett ausgegossen werden oder man nimmt dünnere Pappe.
      2. habe ich auf der Innenseite mehrere Luftblasen um das Metallskellt. Das müsste alles vergossen werden!
      3. da ich explizit ein eckiges Design habe, kam es häufig dazu dass die Gfk-Fasern nicht scharf genug um die Ecke geknickt wurden. Somit entstand eine Rundung und darunter ein Hohlraum. Abhilfe schafft hier sicherlich, dass man viele kleine Fetzen nimmt, welche sich leichter um Ecken biegen lassen.

      Kurz gesagt: Das mit Pappe geht, hat aber Nachteile da die Pappe vollständig in dem Harz vergossen werden muss um kein Wasser zu ziehen (oder alternativ entfernt man diese wenn die äußere Hülle ausgehärtet ist.
      Ich plane aktuell zwei kleinere Begleitschife. Bei diesen habe ich vor statt der Pappe PVC-Platte zu nehmen. Mit den Platten erstelle ich den Rumpf komplett und versteife ihn nurnoch mit Gfk von außen.
      vermuteter Vorteil: Wasserfest, verbiegt sich weniger als Pappe -> schärfere Kantenform, direkter Übergang zum Deck aus PVC-Platten.

      Unten noch einige Bilder. Das ist der zustand vor dem Schleifen. Der Teil welcher schwarz ist hat bereits die Abschlussschicht (das Harz wurde da eingefärbt).
      Auf der Innenseite sieht man deutlich die weisen Striche, da sind noch Luftblasen eingeschlossen. (die habe ich später nochmal aufgebohrt und Harz versenkt zum auffüllen.
      Dateien
      • 5_Rumpf_b.jpg

        (35,43 kB, 635 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 5_Bug_b.jpg

        (39,32 kB, 635 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 5_Innen_b.jpg

        (41,83 kB, 636 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Hier auch noch ein Vorschlag,ich benutze immer Schaumporestorol das ist bilig und lest sich z.B. mit einem heißen Draht oder Kattamesser schneiden.Ist die Form dann fertig Packetklebeband rüber als Trennschicht sonst löst sich das Schaumporesterol auf und jetzt Polyester mit Glasmatte.
      Nun schleifen bis der Arzt kommt.Dann kanst Du den Schaum von innen rausreißen und hast ein 1A Rumpf .
      Nachteil : das geht nur für Einzelanvertigungen
    • Zu der Frage wie die Begleitschiffe aussehen im Anhang ein Bild:

      Die Bezeichnungen sind die folgenden:
      1. Kommando-Klasse (Flugzeugträger)
      2. Siren-Klasse (Kreuzer)
      3. CI:18-Meerjungfrau (Gegenaufklärungsboot)
      4. Salem-Klasse (Zerstörer)
      5. Trident-Klasse (Fregatte)
      6. Plan B (Strategisches U-Boot)
      7. Silver (Angriffs U-Boot)
      8. Barracuda (U-Boot Zerstörer)
      9. Galaxy-Klasse

      Wenn Begleitschiffe hinzukommen, dass 2x die Siren-Klasse (die Teile vom Rumpf liegen schon bereit) sowie später einmal die Kommando-Klasse.

      Der Bau ist tatsächlich schon weiter, aber ich wollte noch die bisherigen Schritte dokumentieren. Aktuell steht die Basis vom Deck, die wesentliche Elektronik und ich kämpfe mit den Motoren. Das Ziel ist die Fahrtbereitschaft diesen Sommer.
      Dateien
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Ich hatte dann den Rumpf erstmal stehen lassen und mich um die Aufbauten gekümmert. Die Vorgehensweise war, die komplette Geometrie im 2D abzubilden und nur all die Dreiecke verbunden zu lassen, die in einer Ebene liegen. Daraus ergaben sich ca. 700 Polygone.
      Diese konnte ich auf Große Papierstreifen drucken lassen. Aus dem Papier habe ich jedes Polygon mit einem Cuttermesser ausgeschnitten (siehe Bild 1).
      Anschließend habe ich die einzelnen Papierschnipsel auf die Kunststoffplatten aufgeklebt und die Polygone aus dem Kunststoff ausgeschnitten (Bild 2). Dabei kann man ein- zweimal mit dem Messer an der Grenzlinie Papier-kein Papier lang ritzen. Das Papier lässt sich dann abnehmen und im Kunststoff sind feine Rillen die sich vergrößern lassen.
      Vor dem Auseinanderschneiden des Papier hat jeder Schnipsel eine eindeutige Nummer bekommen. Diese habe ich nach abnehmen des Papiers vom Kunststoff auf den Kunststoff übertragen.
      Da Ergebnis ist ein Haufen Plastikteile (Bild 3) wobei jedes Teil durch eine Nummer eindeutig gekennzeichnet ist.

      Warum der Aufwand mit dem Papier?
      Ich habe sehr große Teile (ca. 30x50cm) bis zu sehr kleinen Teilen (ca. 3x5mm).
      Das Arbeiten mit Linear und Zirkel ist dabei recht ungenau. Ein Drucker der mit Computergenerierten Daten gespeist wird erzeugt keine Verzerrungen der Linien oder Winkel. Maximal ein Zoomfaktor kleiner 1% ist enthalten, aber das ist verschmerzbar.
      Dateien
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Nun ging ein Puzzel mit ca. 700 Teilen los. Ich habe Baugruppen erstellt. Diese beinhalten alle Teile welche direkt aneinander liegen und dabei auch um Ecken gehen dürfen.
      Anschließend habe ich jedes Teil seiner Gruppe zugeordnet. Einige größere Baugruppen wurden dann zusammengesetzt zu den dreidimensionalen Teilen.
      Dateien
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Das Projekt ist noch nicht in der Tonne und soll auch nicht dorthin wandern.
      Ich habe nur meine Zeit anderweitig verwendet (Umzug, Arbeit, Freunde und daddeln). Zurzeit forsiere ich das Projekt wieder, dass ich zur wärmen Jahreszeit zumindest die Saale entlang schippern kann.

      Aber erstmal einige Bilder der historischen Stände:

      Im 1. Bild sieht man den noch halboffenen Akkuschacht, in welchen die Bleiakkus aufgereiht werden können. Deren Größe kann bis 165x170x145mm gehen. Es passen bis zu 4 Stück, auch Gewichtsmäßig.

      Im 2. Bild sieht man das Deck welches in seinem Höhenverlauf durch eine Pappschiene festgelegt wurde. Der Rand des GFK-Rumpfs war nicht ganz eben. Das Deck sollte aber nach Plan stimmig sein. Daher habe ich das Deck über dem Rumpf 'schweben' lassen und einen angepassten Kranz auf den Rumpf aufgesetzt.

      Im 3. Bild sind die Servos für die Ruder und das Querstrahlruder zu sehen. Hier ist das spätere Hauptdeck aufgelegt und die Servos sind nur durch eine Luke zu sehen. Diese Luke wird später durch eine Klappe verdeckt.

      Im 4. Bild sind die Fahrmotoren mit Achsen zu sehen. Der weiße Rand ist der Kranz, welcher das Deck mit dem Rumpf verbindet.
      Dateien
      • 9b_Akkuschacht.jpg

        (95,05 kB, 288 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 8b_Deck.jpg

        (111,11 kB, 286 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 10b.jpg

        (103,31 kB, 285 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 11a_Antrieb.jpg

        (91,43 kB, 285 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Hier nochmal ein Bild wie später grob die Deckaufbauen zusammengestellt sind.

      Dann hatte ich mich über die Elektronik her gemacht. Im 2. Bild sind Relais zu sehen. Diese sollen die Fahrmotoren und die Elektronik auf die Akkus schalten, so dass ich von einem oder mehreren Akkus gleichzeitig fahren kann oder diese nacheinander leer fahren kann. Rechts sind die orangen Anschlussstecker. Links die Relais der Fahrmotoren. Die anderen Relais sind durch die Kabel verdeckt.
      Auf dem Deck liegen einige der DC/DC Wandler. Diese verwende ich, da ich nicht für 12V, 5V und 3,3V verschiedene Akkus nutzen will.

      Im 3. Bild sieht man nochmal die Einbaulage. Im Hintergrund sind die Relais. Im Vordergrund sind die Fahrmotoren versenkt. Dazwischen befindet sich der Schacht für die Akkus.
      Dateien
      • 14a_Brücke.jpg

        (101,91 kB, 282 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 13b_Relais.jpg

        (91,98 kB, 283 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 14c_Akkuschacht.jpg

        (112,81 kB, 284 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff
    • Hier ein kleiner Ausblick auf die Beleuchtung welche später über das ganze Schiff verteilt werden soll.
      Eigentlich wollte ich die Beleuchtung eher zum Ende machen, aber ich brauchte Licht in den Maschienenräumen um dort zu werkeln.

      Im 1. Bild seht ihr eine Handvoll von weißen LEDs von denen je drei Stück in Reihe geschaltet hintereinander liegen. Dies hat gleich zwei Vorteile: Ich habe eine Flussspannung von 9V und damit an 13V Bleiakku weniger Wärmeverluste. Und die ca. 7mm langen Platinen sind bei Maßstab 1:100 (eher 1:115) nahezu so groß wie Leuchtstoffröhren.
      Die zwei Käfer auf den größeren (aber immernoch kleinen) Platinen sind Konstantstromquellen mit denen ich bis zu 16 LEDs einzeln schalten kann. Der Strom von 20mA wird dabei immer eingehalten, solange die Batteriespannung ausreicht. Ich habe also auch bei schwacher Batterie noch die volle Helligkeit. Die ICs werden über SPI angesteuert und lassen sich prinzipell beliebig hintereinander schalten. Daher kann ich eigentlich beliebig viele LEDs über das Schiff streuen. Grenzen sind nur das Buget und der Platz, da nicht in jedem Winkel eine LED zu sehen sein sollte.

      Im zweiten Bild sieht man dann zwei dieser LEDs im Schacht des Querstrahlruders. Wäre die Platine nicht im Weg sieht man den Motor.
      Das dritte Bild zeigt den Schacht der Fahrmotoren mit aufgelegten Lüfter. Das die Lüfter blaue LEDs bekommen habe war eine Stylefrage und hat nichts mit der Ausleuchtung an sich zu tun. Die weißen LEDs hängen unter den Auflagen der Lüfter (2 quer eingehängte Strahdrähte, 1mm Durchmesser; zu sehen als Schatten unten links nebem dem Lüfter).
      Als Abschluss sieht man im vierten Bild die Ausleuchtung des Akkuschachts. Allerdings sind hier die LEDs und Kabel noch nicht vollständig angeklebt sondern hängen im Weg. An sich eine schöne Idee um Akkus auch bei Dämmerung herein/heraus nehmen zu können, allerdings muss dafür bereits ein Akku stecken... Vielleicht kommt doch noch ein Notfall-LiIon-Akku rein.
      Dateien
      • 10a_LED.jpg

        (99,52 kB, 209 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 10b_Licht.jpg

        (109,48 kB, 205 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 10c_Licht.jpg

        (87,3 kB, 205 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • 10d_LichtImAkkuschacht.jpg

        (75,68 kB, 207 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Derzeit im Bau: Galaxy Class Schlachtschiff