Projektvorstellung und Fragen | Tonnenleger & Bergeboot

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    • Projektvorstellung und Fragen | Tonnenleger & Bergeboot

      Guten Abend Modellbaufreunde!

      Ich beschäftige mich zur Zeit mit dem Bau eines Schiffes, welches auch in rauer See eingesetzt werden kann. Beispielsweise als Tonnenleger für Segelevents und als Bergeboot. Es wird ein Verdrängerrumpf (laut Plan eigentlich ein Trawler) mit ~90 cm KWL (knapp 1 m Gesamtlänge), 25 cm Breite und etwa 7 cm Tiefgang. Das Modellgewicht schätze ich auf 8-10 kg. Das Modell wird komplett selbst gebaut.

      Den Rumpf möchte ich aus Holzspanten aufbauen, mit Leisten beplanken und mit GFK verstärken. Die Spanten aus 6 oder 8 mm Pappelsperrholz, Beplankung aus 3 mm Balsa, danach drei Lagen GFK-Gewebe. Die Spanten sollen später im Modell verbleiben. Einen Bootsrumpf baue ich zum ersten Mal, da kommen sicherlich noch einige Fragen auf, sobald ich mit den ersten Arbeiten begonnen habe. Derzeit suche ich aber noch nach einem geeigneten Antriebskonzept.

      Aus einem anderen Boot habe ich einen Regler und einen Akku, die ich beide gerne in dem neuen Schiff verwenden würde. Der Regler ist ein Graupner Navy V30R, der Akku ein 8,4V (7 Zellen) NiMH-Akku mit 3500 Ah. Mir fehlt also ein Motor und ein passender Propeller. Die maximale Propellergröße ist 60 mm. Vorgesehen ist eine ein-Motor-Lösung. Für eine zwei-Motoren-Lösung müsste ich den Rumpf entsprechend anpassen, was ich eigentlich vermeiden möchte. Bei der Auswahl der geeigneten Motorisierung ist zu beachten, dass ich genug Power haben möchte, um in rauer See - Stichwort Gegenwind – Lasten wie z.B. andere Schiffe schleppen zu können.

      Welche Möglichkeiten seht ihr?

      Soweit ich mich eingelesen habe, bietet sich hier die Verwendung von Langsamläufern mit großen Raboesch-Schrauben an. Also beispielsweise der Bühler Star Max II 12V mit 55 mm Raboesch 3-Blatt Typ C. Wie verhält der Motor sich bei Einsatz des 8,4V Akkus? Reicht eine 55 mm Schraube, oder sollte es im Sinne des besseren Vortriebs eine größere sein? Ist es erforderlich auf 12V aufzurüsten, oder kann ich das vorhandene Akkupack benutzen?

      Welche Alternative habe ich zum Star Max II? Ich habe zum Beispiel den hier gefunden: Bühler Motor 12V Typ 1.13.035.023. Der ist sehr viel günstiger als der Star Max II und dreht wohl auch etwas schneller. Was ist davon zu halten?

      Könnte ich mit dem vorhandenen Regler zwei Motoren betreiben? Zum Beispiel zwei vom Typ 1.13.035.023 oder Star Max II? Auch wenn ich eine ein-Motor-Lösung bevorzuge, wäre dies interessant zu wissen.

      Was ist denn eigentlich von einem Graupner Speed 600 8,4V mit 2:1 oder 3:1 Getriebe zu halten? Mit dem passenden Getriebe kann der mit angenehm hoher Drehzahl laufen und entwickelt bestimmt auch ein passables Drehmoment. Okay, laut wird das wohl sein, wenn der Motor hoch dreht und dazu noch das Getriebe… aber sonst?

      Weitere Alternativen, an die ich noch gar nicht gedacht habe?

      Ich freu mich auf Vorschläge!

      Gruß


      @Moderator: falls das Thema hier fehl am Platze ist, bitte verschieben - Danke sehr!
    • Interessantes Projekt. Ich würde bei einer Schraube bleiben, und würde diese Passend zum Rumpf wählen. Selbst mit einer 55er kannst du noch ordentlich Schub erzeugen, außerdem möchtest du Segeljachten verschleppen und keine Bohrinseln (wenn ich das richtig verstanden habe). Der Regler ist ok, schau doch einfach, was dieser für Ströme aushält. Dann weißt du auch welche Motoren passen und von welchen evtl. auch zwei passen (Der Regler muss die Summe aller Blockierströme aushalten!). Der Akku geht sicher, finde ich aber nicht allzu klug. Ein Bleiakku wiegt zwar mehr, bringt dir aber längere Einsatzzeiten und Gewicht hast du genug frei. Motormäßig würde ich auf jeden Fall einen Bühler/Langsamläufer verwenden - welchen genau kann ich dir nicht raten. Der Star Max läuft bei mir auf 40 mm Schottel gut, den anderen kenne ich nicht. Speedmotoren odr gar Getriebe würde ich weglassen. Die machen aus der schönen Energie nur krach und sind eine weitere Problemquelle (Was nicht dran ist, muss nicht gewartet werden und kann auch nicht kaputtgehen).

      Werde das Ganze gespannt verfolgen. ...

      Max
    • RE: Projektvorstellung und Fragen | Tonnenleger & Bergeboot

      Hallo Sascha,

      Auf meiner Webseite (link guckst Du Signatur) habe ich recht ausführlich den Bau meines ersten Rumpfes dokumentiert. Das Achterschiff war noch recht einfach zu beplanken, aber im Bugbereich habe ich die Planken des Bodens teilweise nicht an einem Spant enden lassen, was dazu geführt hat, dass einzelne Planken aufgestanden sind, bis der Leim ausgehärtet war und ich im Anschluß beim Schleifen hier ein Loch in den Rumpf schleifen mußte. Als Tipp kann ich Dir auf den Weg geben zwischen Bordwand und Helling so viel Platz lassen, dass Du auch noch bis zum Kiel in das Schiff langen kannst und außerdem die Spanten sollten zumindest in der Mitte des Schiffes auch nur ca. alle 10cm stehen. Meine waren zu eng und ich hatte zu wenig Platz, sonst hätte ich noch vor dem Schleifen hier etwas auffüttern können. In den meißten Bauberichten werden die Spanten auf die Helling geleimt, ich habe meine mittels Winkeln aus dem Baumarkt einfach auf die Helling geschraubt. Wo ich gerade so darüber schreibe, ich hätte ihn ja auch Abschrauben, Auffüttern und wieder festschrauben können.
      Wenn Fragen sind einfach hier stellen und :bild:

      Hilft der Vorstellungskraft der Horde wartender Unterstützer meißt besser auf die Sprünge :lol:

      Ach ja, Du wolltest ja noch einen Tipp für den Motor haben : PKW Gebläsemotoren. Die drehen so ca. 5000 U/min bei 12V und enormem Drehmoment und sind in der Bucht manchmal für nen Appel und Ei zu kriegen (für meinen hab´ ich nen Euro bezahlt, 7 Teuronen Versand, aber die gedämpfte Aufhängung war auch schon dabei).

      Viel Spaß beim Bauen

      Martin
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    • Ehrlich, das ist nen klassischer Einsatz für nen Starmax2 an nem 50er oder 55er Prop und das Ganze dann an 12V Bleiakku.
      Wenn du da richtig Last dranhängen willst (200 kg Schlauchboot) dann würd ich aber eher kleiner gehen mit dem Prop um den Motor nicht zu überlasten.
      Mit weniger Power zum Schleppen gehts auch an 8,4V. Den Regler kannst du mit der Kombi auf keinen Fall überlasten.

      Der Bühler 1.13.035.023 ist zu klein, der wird keine 10W Leistung bringen, Gebläsemotoren eher schon zu groß und zu schwer.
      Grüße

      Tobias
    • Du brauchst um Segelboote "einfangen" zu können ein Boot das sehr viel Leistungsüberschuss hat. Ein Segelboot u.U. gegen den Wind zum Ufer zu drücken ist heftig. Dazu brauchst du recht viel Kraft.

      Eine hohe Geschwindigkeit ist auch von Vorteil. Ein Segelboot das mit Steuerungs-Ausfall treibt musst du auch erstmal einholen können. Vor allem darf es während du versuchst ran zu kommen nicht zu weit abtreiben da du sonst nicht mehr ausreichend sehen kannst. Um es dann "einfangen" zu können brauchst du gegenüber dem Segelboot einen ausreichenden Geschwindigkeits-Überschuss.

      Ich kenne das als Bergeboot-Fahrer der Minisail-Regatta auf dem Fühlinger See. Das dortige manntragende Bergeboot schafft mit Elektro-Außenborder 6 km/h unter Vollgas. Das ist manchmal schon echt mühsam ein Segelboot einzuholen das mit gerade stehendem Ruder steuerlos abtreibt.


      Wie willst du die Segelboote eigentlich "einfangen" ? Schiebegabel ? Oder ein Arm mit Haken um in die Takkelage greifen zu können ?

      Wichtig ist auch das du die Schlepp-/Schiebeverbindung unter Last lösen kannst für den Fall das das Segelboot absäuft. Denn ein 10 kg Segelboot kannst du nicht mit deinem Modell über Wasser halten ...
      Viele Grüße, Holger

      Schiffsmodellgewässer in Köln :bd:
      Es ist mir egal wer dein Vater ist. Solang ich hier Boot fahre läufst du hier nicht über das Wasser.
    • Vielen Dank für die guten Tips! Die Planung geht voran...

      Wie groß ist denn der Blockierstrom eines Star Max II? Dazu habe ich bislang keine Angaben gefunden. Der Regler V30R hält 30A Dauerstrom bzw. 60A Blockierstrom (10s) aus. Das klingt schon mal recht ordentlich und könnte durchaus auch für zwei Motoren reichen.
      Von der Variante Speed 600 + Getriebe hatte ich mich innerlich eh schon verabschiedet. Danke für die Bestätigung. Ich werde es erst mal mit einem Star Max II an dem vorhandenen Akku und 55mm Prop versuchen. Wenn mir Leistung oder Fahrzeit nicht ausreicht, kann ich immer noch auf einen 12V Bleiakku wechseln.

      Der Baubericht sieht klasse aus. Sehr schöne Dokumentation mit hilfreichen Kommentaren. 8mm Pappelsperrholz scheint sich bewährt zu haben :) Ich suche noch nach einer günstigen Bezugsquelle in der Nähe. Wo hast du dein Sperrholz bestellt?
      Was mich aber noch interessiert... Wie hast du den Rumpf von der Helling bekommen? Wenn ich das richtig sehe, verdeckt der fertige Rumpf die Verschraubung der Winkel auf der Helling und auch die horizontalen Verschraubungen der Spanten verdecken sich gegenseitig... :kratz:

      Zum Thema Segelboot "einfangen":
      Dass die auch schon bei normalem Wind recht flink sind ist mir klar. Es gibt sicherlich Fälle, in denen ich den flüchtenden Segler nicht einholen kann. Das wäre dann ein Fall von dumm gelaufen ;) Das Einfangen selber könnte sich mit einem "Speerschussmaschinchen" realisieren lassen. Dazu habe ich mal einen Prototypen gebaut (Bilder kann ich gerne heute Abend einstellen), der sich mit einem Servo auslösen lässt und ca. 5m weit schießt. Der "Speer" verfängt sich mit Widerhaken in der Takkelage (oder bei umkreisen des Havaristen am Kiel). Ausklinken des Schleppgarns ist möglich. Das ganze funktionierte in ersten Tests ganz gut, auch Zielen ist recht gut möglich. Aber meine Condor 2, auf die ich den Speerwerfer testweise montiert hatte, hat Schleppeigenschaften wie ein Stück Kuchen, nämlich gar keine... Blöd ist nur, dass der Speerwerfer nur einen Schuss hat. Wenn der nicht sitzt, heißt es zurück ans Ufer und nachladen.


      Achja, Bilder gibt es bald... Ich arbeite momentan noch an den Plänen.
    • Hi Sascha,

      so eine Abschußvorrichtung hat Robbe im Programm, da mein Maschinenpark etwas dürftig für Metallbearbeitung ist, hab ich mir so einen gekauft.
      ist ein Bausatz, da braucht man nur löten können.
      Schußweite bis zu 7m, das langt allemal. Problem ist nur, wenn der Retter zu Nahe am Havariesten steht schießtvielleicht ein Loch in den Rumpf. :lol:

      Gruß Christian
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Danke für die Recherche zum Star Max II. Demnach sollten auch zwei Motoren ohne Probleme möglich sein.

      Die Abschussvorrichtung von Robbe kenne ich, das genannte Thema zum Rettungsspeer auch. Meine Variante funktioniert ähnlich, aber mit etwas anderem Auslöser. Und da meine Möglichkeiten in Sachen Feinmechanik / Metallverarbeitung ebenfalls limitiert sind, habe ich den Speerwerfer sehr robust aus Holz und Kunststoff gebaut. Ist aber wie gesagt auch erst ein Funktionsmodell ;)

      Nicht nur den Rumpf halte ich bei unsachgemäßer Nutzung für gefährdet. Auch große Segelflächen können bei filigranen Speerspitzen und Widerhaken in Mitleidenschaft gezogen werden :lol:
    • Hallo Sascha

      Ich habe in die Spantenabstandshalter Löcher gebohrt, dann eine metrische Schraube horizontal eingeschraubt. Somit kann man die Schrauben mit 2 Ringschlüsseln ganz einfach abschrauben.

      Ich habe zwar ein paar Bilder während des Aufstellens gemacht, aber keines, wo man genau sieht, wie es gemacht wurde.

      [IMG]http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/user_bilder/bilder/362555_userid_9955.jpg[/IMG]

      Das Foto entstand, bevor ich den rechten Spant festgeschraubt habe und den vorigen in einem ungünstigen winkel, sodass die Mutter auf der M4 Schraube (Sechskantkopf, keine Kreuz- oder Schlitzschraube) gerade verdeckt ist :bw: und ich dachte ich hab´ alles fotografiert.
      Der Winkel ist dann mit ner Spax in die Helling geschraubt. Das Spiel, das da noch übrig bleibt reicht zum Justieren.

      Martin
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    • Kurzes Update:

      Aktuell säge ich in den Abendstunden die Spanten aus 8mm Pappelsperrholz. Die von einem Bekannten geliehene Hegner Multicut ist eine große Hilfe :) Etwa die Hälfte habe ich hinter mir. Parallel bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Helling.

      Bilder kann ich leider z.Z. nicht liefern. Das Übertragungskabel von meiner Kamera ist verschwunden und ein Kartenlesegerät besitze ich (noch) nicht... *hmpf* Spätestens wenn es ans Aufstellen der Spanten geht, werde ich mich um Bilder bemühen.
    • Hallo Sascha,

      ich hab´ für meine Helling ein Brett (20mm Pressspan) aus einem ehemaligen Einbauschrank verwendet. Da auf einer Seite eine Leiste aufgeleimt wurde ist das Brett gerade. Schau mal auf dem Wertstoffhof, ob Du eine Schrankwand oder ähnliches mitnehmen darfst, sonst bleibt noch der Weg zum Schreiner oder ein Reststück einer Küchenplatte, je nach Rumpflänge.
      20cm länger und ca. 10cm breiter ist ganz gut, dann ist Platz um noch Werkzeug abzulegen und zum Auffangen von heruntertropfendem Harz... ohne dass es gleich auf die Tischplatte darunter läuft. Es hängt natürlich auch davon ab, wo Du bauen darfst. Unsere besseren Hälften haben da manchmal ganz eigentümliche Ansichten :pf:

      und weiterhin viel Spass beim Sägen.

      Martin
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    • Morgen zusammen!

      Am vergangenen Wochenende war ich produktiv :) An den Spanten habe ich unter der Woche schon fleißig weiter gearbeitet, am Samstag war es dann geschafft *puh* Dank der Hegner war nur minimale Nachbearbeitung notwendig. Eine wirklich tolle Säge! Mit Geduld, wenig Druck und der richtigen Sägeblattspannung bekommt man sehr präzise - und auch gerade - Schnitte hin.

      Als Helling habe ich eine dicke MDF-Platte aus dem Resteholz des örtlichen Baumarktes verwendet. Es gibt sicher besseres, aber das Ding ist absolut formstabil und war billig (3€). Nach ein paar kleineren Korrekturarbeiten standen die Spanten dann auch wie gewünscht und lassen nun zum ersten Mal die Rumpfform erkennen. Ich bin zufrieden :)

      Anstehende Arbeiten in den nächsten Tagen: straken, Bug auffüllen und zurechtschleifen, Balsaleisten für die Beplankung zurecht schneiden... und... und... und...


      Die Antriebskomponenten habe ich ebenfalls bestellt. Ich werde mich also demnächst auch um den Einbau des Stevenrohrs und der Ruderanlage kümmern können. Danach werde ich mir ein geeignetes Vorgehen für die Beplankung des Hecks überlegen. Dort ist die Verschränkung ziemlich stark - ähnlich wie am Bug.

      [IMG]http://img.i7m.de/images/b6p6x.jpg[/IMG]

      [IMG]http://img.i7m.de/images/nkzbr.jpg[/IMG]

      [IMG]http://img.i7m.de/images/7fw41.jpg[/IMG]
    • Hast du richtig gesehen :) Diese Methode hat sich als sinnvoll erwiesen, da die Ausrichtung der Spanten einfach korrigiert werden kann: Ich habe die Spanten mit Löchern durchbohrt, die etwas größer sind als die Befestigungsschrauben. So lassen sich die Spanten noch ein wenig in (vertikaler und) horizontaler Richtung verschieben.

      Danke für den Tipp und vor allem für die Fotos!

      Bis zum Wochenende wird aus Zeitmangel wohl erst mal nicht viel passieren...
    • Okay... Guten Morgen allerseits!

      Hier ein kurzes Update zum Stand der Dinge:
      Das Straken gestaltet sich besonders im Bugbereich schwierig bzw. aufwändig, aber in Kürze werde ich mit diesen Arbeiten fertig sein. Danach kann mit dem Beplanken begonnen werden. Dazu habe ich in den Abendstunden (wenn ich keine Säge- / Schleifarbeiten durchführen konnte) schon mal mit dem Ausschneiden der Planken begonnen. Aus Kostengründen habe ich keine Balsaleisten, sondern Brettchen gekauft, die ich mit dem Cutter in passende "Streifen" schneide.
      Die extrem 3D-gekrümmten Flächen im Bug- / Heckbereich werde ich mit Balsaklötzen ausfüttern und zurechtschleifen - Beplankung ist dort nicht möglich...

      Kommen wir aber zu einer nächsten Frage: Welche Größe sollte das Bugstrahlruder haben?
      Ich tendiere derzeit zu einem Modell aus dem Hause Raboesch mit 19 mm Innendurchmesser im Strahlrohr (22 mm Außendurchmesser). Ist dieses von der Größe in Ordnung? Angesteuert wird das Bugstrahlrohr mit einem separatem Regler, Sanftlauf ist also möglich. Optional könnte ich zusätzlich auch noch die Betriebsspannung von 7,2V auf 6V reduzieren.

      Grüße :wink:


      Edit:
      Um die Stromversorgung für das Bugstrahlruder von 12V bzw. 8,4V (Hauptakku) auf 6V zu reduzieren - könnte ich da einen DC/DC-Spannungswandler aus dem KFZ-Bereich verwenden? Beispielsweise sowas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knurrhuhn ()

    • Hallo Sascha,

      Bugstrahlruder funktionieren ja nur im Stand oder bei langsamer Fahrt, weil sonst die Strömung am Rumpf entlang nur noch sehr wenig Wasser ins BSR reinläßt. Das Reduzieren der Spannung mittels DC/DC Wandler würde ich mir sparen. Wenn Du ne Funke hast, die a bisserl was kann, dann kann man den Ruderweg auf 50% reduzieren (oder andere Werte), dann macht Dein Regler bei Vollgas nur noch 6V am Motor, aber durch die 12V starken Impulse bleibt das Drehmoment höher und der Regler muß mit weniger Strom umgehen (= weniger Verlustleistung)

      Ne andere Alternative, hängt aber von der verwendeten Akkuform ab, wäre:

      Denken wir uns mal einen Akku, der aus einzelnen Zellen besteht, die in Serie geschaltet sind. Da gibt es ne Menge Möglichkeiten unterschiedliche Spannungen abzugreifen. Wenn Du Dich nicht nur mit dem BSR im Kreis drehst, sollte die ungleiche Belastung der Zellen keine allzugroße Rolle spielen.

      Grüße Martin
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    • Hallo Martin,

      die Reduzierung des Servoweges ist ein interessanter Ansatz. Ich werde das mal testen, mit meiner Dx6i ist der Servoweg für jeden Kanal unabhängig einstellbar. Ich werde berichten...

      Zur Zeit bastel ich an einem BSR-Eigenbau. Finde ich bei weitem spannender als ein fertiges zu kaufen ;) Parallel wird natürlich auch weiterhin am Rumpf gewerkelt. Geht aber momentan wegen Zeitmangel eher schleppend voran...

      Grüße!