Baubericht NICOLA - basierend auf HOLTENAU

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    • Baubericht NICOLA - basierend auf HOLTENAU

      Hallo Freunde

      Die Auswahl für ein erstes Model auf Spant zu bauen ist ja nicht klein. Es finden sich da einige Möglichkeiten. Und so habe ich mich schon länger entschieden, wenn meine Barkasse fertig ist, die HOLTENAU in Angriff zu nehmen.
      Wie schon bei der Felix werde ich auch die HOLTENAU als Basis nehmen und meiner Fantasie in Details und Farbe freien Lauf lassen ohne Anspruch auf Originalgetreue.
      Die FELIX habe ich ja nach meiner Tochter benannt, und so wird logischerweise die HOLTENAU den Namen meines Sohnes erhalten, NICOLA (Anmerkung: Nicola ist in der Schweiz ein Bubenname, kommt aus dem italienischen)

      Wie bereits geschrieben ist das mein erstes Modell auf Spant, ich bin aber zuversichtlich, dass ich das mit Eurer Hilfe hinkriege. Und ich hoffe sehr, dass dieser Bericht zu der Minderheit der beendeten gehören wird :pf:

      Los geht's!
      Ich habe die Pläne 1.1 ausdrucken lassen und die Spanten und aufbauten auf 4, bzw. 2mm Sperrholz aufgeklebt.
      Die Stevenrohre und Wellen habe ich bei den Wellenmachern bestellt und das hat tadellos geklappt :juhu:

      So, jetzt verziehe ich mich in den Keller und schwinge die Laubsäge. Wenn es was zu zeigen gibt melde ich mich. Aber habt etwas Geduld mit mir, ja? :bd:

      Allen einen schönen Tag udn freundliche Grüsse
      Peter
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peter_H ()

    • Hallo Peter,

      Juchu, :juhu:.

      Ich finde es gut, wenn solch schicken Behördenbooten ein "zweites" Leben geschenkt wird. Nach einer eventuellen Ausmusterung werden ja nicht alle verschrottet.

      Ich hatte die "Holtenau" letztes Jahr auch vor, aber - der Job .

      Viel Erfolg und viel Spaß


      p.s. Baust du auch ein Querstrahlruder ein?? Gehört unter die Treppe zum "Klo".
      viele Grüße vom Schweriner See
      René



      Ich war dabei: Greven 2012, 2013, 2014
    • Hey René

      Genau, das war auch mein Gedanke zur Rechtfertigung, wenn ich meiner Fantasie etwas mehr Spielraum gebe, als ein solches Behördenfahrzeug zulässt :pf:

      Nö, ich baue kein Querstrahlruder ein. Ich stehe auch was die Technik angeht völlig am Anfang. Meinen Springer und die Barkasse habe ich lediglich mit Vorwärts/Rückwärts und links/rechts ausgerüstet. Hier denke ich ein bisschen intensiver über Beleuchtung nach, aber da werde ich Eure Hilfe dann ziemlich intensiv in Anspruch nehmen. Aber alles zu seiner Zeit, erst muss ich mal soweit kommen :kratz:

      So, Leute, kleines Update und einige Fragen...

      (Wenn ein Fernsehsender mal auf die intelligente Idee kommt, eine Sendung mit dem Titel "die dümmsten Fragen" zu machen, werde ich wohl Dauergast sein :???: :???: :frage:)

      Ich habe nun mal alle Spanten den Umrissen nach ausgesägt. Als nächstes werde ich das Innere aussägen, dann kommt die Vorbereitung der Helling.

      Nun zu meinen Fragen:
      1. Einige von Euch haben die Verlängerungen der Spanten dran gelassen um diese an der Helling zu fixieren. Ander haben ganz ohnen Helling gearbeitet. Ich plane eigenlich, mit einer Helling zu arbeiten. Werden die Verlängerungen dann erst nach dem Laminieren entfernt? und womit? Mit der Laubsäge wird man dann ja wohl nicht mehr so gut dahin kommen.
      2. Beim fixieren der Spanten auf der Helling sind diese auf den fotos meist mir Wäscheklammern befestigt. Reicht das, oder habt Ihr sie zusätzlich an die Leisten auf der Helling geklebt?
      3. Die Löcher für das Stevenrohr sind auf Spant 3 angezeichnet. MAcht es Sinn, dass ich diese Lächer schon mal vorbohre, vor dem fixieren der Spanten auf der Helling? Natürlcih würde ich das Loch noch nicht in der "Endgrösse" bohren, da ja der Winkel noch nicht genau definiert ist. Aber ein 2mm-Loch um die Position schon mal exakt zu haben würde für mich Sinn machen.

      Schlagt mich, wenn ich Euch auf die Nerven gehe mit meiner Fragerei :lol: ABer ich bin nun mal blutiger Anfänger :dno:

      Gut's Nächtle und freundliche Grüsse
      Peter
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    • Nun zu meinen Fragen:
      1. Einige von Euch haben die Verlängerungen der Spanten dran gelassen um diese an der Helling zu fixieren. Ander haben ganz ohnen Helling gearbeitet. Ich plane eigenlich, mit einer Helling zu arbeiten. Werden die Verlängerungen dann erst nach dem Laminieren entfernt? und womit? Mit der Laubsäge wird man dann ja wohl nicht mehr so gut dahin kommen.
      2. Beim fixieren der Spanten auf der Helling sind diese auf den fotos meist mir Wäscheklammern befestigt. Reicht das, oder habt Ihr sie zusätzlich an die Leisten auf der Helling geklebt?
      3. Die Löcher für das Stevenrohr sind auf Spant 3 angezeichnet. MAcht es Sinn, dass ich diese Lächer schon mal vorbohre, vor dem fixieren der Spanten auf der Helling? Natürlcih würde ich das Loch noch nicht in der "Endgrösse" bohren, da ja der Winkel noch nicht genau definiert ist. Aber ein 2mm-Loch um die Position schon mal exakt zu haben würde für mich Sinn machen.

      Schlagt mich, wenn ich Euch auf die Nerven gehe mit meiner Fragerei :lol: ABer ich bin nun mal blutiger Anfänger :dno:


      Hallo Peter,

      schlagen wird Dich sicher keiner, waren ja schließlich alle einmal Anfänger.

      Zu Deinen fragen. Die Füße drannlassen, solange der Rumpf nicht beplankt ist! Du kannst die Füße auf die Leisten aufkleben und die Leisten von unten auf die Heling schrauben.
      Da tut Mann sich später mit dem trennen leichter. Wenn Du alles festklebst kannst die Füße am Schluß mit einem Sägeblatt abschneiden und dann auf Maß arbeiten.
      Manche nehmen den Rumpf nach dem beplanken von der Heling da besser zum hantieren beim Schleifen, andere haben lieber einen besseren Halt des Rumpfes beim laminieren.
      Du siehst es gibt da unterschiedliche Bauweisen.

      Und die Löcher für die Stevenrohre würde ich gleich mit dem richtigen Bohrer machen. Da wie Du schreibst der Winkel nicht genau definiert ist wirst da sowieso noch nacharbeiten müssen, und das von einem 2mm Loch ausgehend wirds mühsam.

      Vielleicht haben andere bessere Vorschläge, das sind eben meine Erfahrungen!

      Gruß Christian

      Ps.: Hast Post
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Hallo Peter,

      ich würde mich dem anschließen und die Löcher gleich in der richtigen Größe bohren. Durch den veränderten Winkel werden die löcher bei 4mm Materialstärke sich nur gering verändern.

      Nur weiter fragen dann können wir uns wichtig fühlen. :pf:

      Viel Spaß und gutes Gelingen Sven
      Gefion (Freier Nachbau einer Kapitänsbarkasse der Tirpitz)
      Mjölnir ein Segelboot (Miramare)
      Morgana eine Pirol aus dem Hause Robbe

      Werft:
      Eisbrecher Stettin

      Home
    • Hallo Peter,

      Ich mache das Hellingbrett immer nur so breit, wie der fertige Rumpf ist. Dann kann man ihn auch mal auf die Seite kippen, wenn eine Planke nicht so will.

      Dann schraube ich die Leisten durchs Hellingsbrett von unten an und die "Füßchen" klebe ich beim Ausrichten an die Leistchen. Zum Trennen (bei mir immer nach laminieren und Schleifen) erst von unten alles abschrauben, und sollte doch zu viel Harz unter die Leisten gelaufen sein, Hilft ein Stichsägeblatt mit Feststellzange oder eine Japansäge.

      Die Löcher für die Stevenrohre gleich auf Endgröße bringen. Du wirst staunen wie genau sich der Winkel beim beplanken von allein ergibt.

      Viel Erfolg, :juhu:

      und dumme Fragen gibts hier nicht
      viele Grüße vom Schweriner See
      René



      Ich war dabei: Greven 2012, 2013, 2014
    • Hallo Peter,

      die Fragen sind ja schon alle beantwortet.
      Hier noch mein Senf dazu:
      Ich lasse die Füsschen dran bis laminiert ist.
      Zum schleifen nehme ich den Rumpf von der Helling, man kann besser damit hantieren.
      Zum laminieren fixiere ich den Rumpf wieder mit ein paar Klammern.
      Dann kannst Du besser laminieren wenn der Rumpf fest steht.
      Ausnahme beim Vorabmodell des Fomo2013 habe ich vorm laminieren am Bug und Heck jeweils ein Stück vom Deck
      aufgeleimt, damit alles stabiler ist. Dafür musste ich die "Füsschen" wegnehmen.
      Dank Woilfgangs Änderungen mit den waagerechten Verstärkungen brauch man das jetzt nicht mehr.
      Bei der Holtenau kannst Du die Füsschen bis nach dem laminieren dran lassen.
      Um die Füsschen abzubekommen, habe ich mit dem Cutter leicht eingeritzt
      und dann mit der Zange weggebrochen. Den Rest sauber verschliffen.
      Vorraussetzung daß die Maserung stimmt. Sie nehme ich bei den Spanten immer quer.
      Fast vergessen: Die Löcher für die Stevenrohre auf alle Fälle in der richtigen Größe vorbohren.
      Es sei denn Du hast eine biegsamme Welle am Bohrer.

      Viel Erfolg

      Gruß Kurt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kurt Kremer ()

    • Sieht schon sehr gut aus! Ich bewundere wie sauber Deine Schnittkanten sind. Präzision bringt ein paar kleine Vorteile - verfalle aber bitte nicht in einen Perfektionsdrang. Selbst ein übel zusammengepfriemeltes (und dann vor dem Laminieren mit Holzstückchen geflicktes) Modell wird Dir in 10 Jahren angenehmer in Erinnerung bleiben als eines wo Du nach einem misslungenen Teilstück frustriert aufgegeben hast. Stell Dir einfach vor, Du baust nach dem ersten noch ein zweites ... so mache ich es immer ;)

      Ich weiß ja nicht, ob Du schon mit dem Sägen der Spanten fertig warst, aber zur Sicherheit habe ich Dir unten ein Bild angehängt wo man sieht, welche Innenteile zusätzlich zur Aussenlinie ausgeschnitten werden sollten. VOR dem Aufstellen auf der Helling!

      Zur Befestigung auf der Helling:

      Wichtig ist
      1. Abstand der Spanten zueinander
      2. die Aufsteller liegen über die ganze Breite auf der Helling auf
      3. eingezeichnete (strichlierte) Mittellinie mit allen Spanten auf einer gemeinsamen Linie
      4. und daß sie rechtwinkelig zur Helling stehen.

      1 und 3 lässt sich gut erreichen, indem Du vor dem Auftstellen der Spanten eine Mittellinie und den Spantenabstand auf der Helling einzeichnest (gleich wie später im Kiel darüber natürlich). 3 erledigt sich üblicherweise durch die Schwerkraft, 4 kann sich schon allein durch die Einschnitte im Kiel automatisch ergeben. Das kannst Du am letzen Spant gegnüber der Helling nachmessen - wenn es da stimmt passen alle anderen auch. Von daher reicht es wenn die Spanten irgendwie auf der Helling unverrückbar sind - ob mit Leisten auf einer Seite, oder nur mit Stecknadeln fixiert, oder stumpf unten angeklebt ist eigentlich egal.

      viele Grüße,

      Maximilian
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      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von genius ()

    • Hallo Peter,

      möchte auch noch was beifügen:

      Säge die Nuten die die Spanten mit dem Kielspant verbinden nicht zu knapp. Der Kielspant sollte leicht, ohne Druck und Spannung auf die Spanten
      gesetzt werden können.
      Wenn Du den Kielspant in die Spanten drücken musst, kann sich das ganze Gerippe verziehen oder Du drückst den Spant kaputt :BH:

      (Hab ich alles schon erlebt) :pf:

      Gruß Kurt
    • Hallo Freunde

      Herzlichen Dank für Eure zahlreichen und ausführlichen Hilfestellungen in Wort und Bild :juhu: :juhu: :juhu:
      Da kann ja wirklich nichts mehr schief gehen!

      Trotzdem noch eine Frage bevor ich zum weiter sägen komme:

      Bei Spant 4 sind in gestrichelten Linien "zungen" mit Lächern für die Wellen eingeziechnet. Ich verstehe das so, dass später solche dort angebracht werden.
      Würde es nicht sinn machen, diese "Zungen" wie bei Spant 3 dort gleich an den Spanten stehen zu lassen?

      Danke nochmals für Eure Tipps!

      Freundliche Grüsse
      Peter
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      • Spant 4.jpg

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    • Hallo Peter,

      ich glaube so wars ja auch gedacht, daß die Zungen gleich am Spant dranbleiben.
      Hat super gepasst. Die Bohrungen waren da wo sie hingehören.

      Gruß Kurt

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kurt Kremer ()

    • Ob man die Zunge bei Spant 4 braucht oder nicht hängt vom folgenden ab:

      Das schräge Rechteck über Spant 4 (Seitenansicht des Bootes) soll einen möglichen Einbauort der Elektromotoren symbolisieren. Die Motoren wären also genau dort wo diese Zunge wäre. Sie ist als Option eingezeichnet für den Fall, daß die Motoren weiter vorne, also bereits komplett im Aufenthaltsraum platziert werden sollen.

      Der Vorteil des eingezeichneten Einbauortes wäre, daß der Aufenthaltsraum relativ frei bleibt und damit die Bank und der Boden dargestellt werden könnten. Die Motoren würden komplett unter die Bänke passen.

      Der Nachteil ist, daß die Motoren dann mit der hinteren Hälfte links und rechts neben dem Abgang hineinpassen müssen und der Zugang zum oberen Ende der Schraubenwelle (also dort wo die Kupplung zum Motor befestigt werden muß) nicht mehr über das Deckshaus möglich wäre.

      Die Entscheidung wohin er die Motoren haben will kann also jeder Modellbauer für sich abwägen.

      viele Grüße,

      Maximilian
      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)
    • Danke Kurt und Maximilian!
      Ich habe die Zungen nun an beiden Spanten mal dran gelassen. Wegfräsen kann man sie ja immer!

      Inzwischen habe ich die Spanten fertig ausgesägt, bzw. die "Innereien" ausgesägt. Die Schlitze um die Spanten zusammen zu stecken habe ich auf Kurt's Hinweis etwas nachgefeilt, dass sie sauber ineinander passen.

      @Maximilian:Was die "sauberen" Schnittkanten angeht: Als Goldschmied ist der Umgang mit der Laubsäge meine tägliche Arbeit und da lernt man, dass ein ungenauer Sägeschnitt enorme Materialverluste zur Folge hat. Und irgendwann kommt man an den Punkt (nach über 20 Jahren im Beruf) dass man auch bei Holz nicht mehr anders kann :pf:

      Dann habe ich mich mit der Helling beschäftigt. Dazu verwende ich eine Dreischichtplatte, die etwas länger und breiter wie das Modell ist.
      Darauf habe ich die Draufsicht aus den Plänen geklebt. Da sind die genauen Spantenabstände und die Mittellinie eingezeichnet und ich erspare mir das übertragen mit den darauf folgenden eventuellen Ungenauigkeiten.

      Einige Mühe bekundete ich mit dem Anbringen der Leisten auf das Hellingbrett. Jede zweite ist mir bei Anschrauben gespalten :bw: :bw: :bw:

      Nun werde ich heute im Hobbymarkt etwas grössere Leisten mit liegenden Jahrringen kaufen. Schätze, dann wird das besser funktionieren.

      Etwas verwundert schaute ich mir gestern die Stevenrohre an, die ich beim Wellenmacher bestellt hatte. Die Rohre haben einen Durchmesser von 9mm.
      Die Wellen sind dann mit dem normalen Durchmesser von 4mm, liegen einwandfrei im Stevenrohr und drehen ohne Widerstand und Spiel.
      Irgendwie scheint mir der Durchmesser etwas gross. Anderseits vermute ich, dass dieser Durchmesser wohl kaum einen Einfluss haben wird, wenn die Wellen rein passen. Kam mir nur etwas komisch vor, da was ich bisher verbaut habe deutlich kleiner war.

      Dann wird es wohl am Wochenende so langsam in die dritte dimmension gehen mit meinem Modell :juhu:

      Wünsche allen einen schönen Tag udn freundliche Grüsse
      Peter
    • Hi Peter,

      9mm Durchmesser das Stevenrohr. Da szmmit was nicht.
      Da meine Lieferung vom Wellenmacher nicht geklappt hat, habe ich Graupner verwendet. Stevenrohr 4mm, Welle 2mm Durchmesser.
      Der Wellenmacher hatte doch ein speziellen Angebot für die Holtenau
      das Stück für 7 Euro.
      Bin mir nicht mehr ganz sicher aber ich glaube die waren 4/6mm. Habs allerdings nicht mehr auf seiner Homepage gefunden.
      Habe aber gesehen, daß er viel mit so großen Durchmessern macht.
      Da ist die Welle wenigstens schön stabil.

      Gruß Kurt
    • Hallo Peter,

      Zu deinen Leisten: entweder selbstbohrende Spax nehmen oder durch die Arbeitsplatte 1-1,5mm kleiner als die Schraube
      durch die gesamte Leiste vorbohren.
      Zu deinen Stevenrohren: Die Wellen sind kugelgelagert! So ein Kugellager braucht seinen Platz. Auch wenn der Wellenmacher "Sehr schnell" liefert, sind die Anlagen top. Es past auch genug Vaseline zum Schmieren/abdichten zwischen die Lager.

      Bohr einfach alle Löcher zentrisch mit 9mm. Dann stimt der Winkel, sie passen stramm rein und brauchen nur noch mit 5min-Epoxy verklebt werden.

      viel Erfolg
      viele Grüße vom Schweriner See
      René



      Ich war dabei: Greven 2012, 2013, 2014
    • Original von Peter_H
      Ich habe die Zungen nun an beiden Spanten mal dran gelassen. Wegfräsen kann man sie ja immer!


      Hallo Peter,

      ich würde diese Zungen später einkleben. Insgesamt würde ich folgendermassen vorgehen.

      Die Löcher in den Spant 3 bohren. Nach dem Beplanken die Durchbrüche für die Stevenrohre einbringen. Stevenrohre einsetzen. Hinten (aussen) eine provisorische Vorrichtung anbringen in der die Stevenrohre gelagert sind. Damit stellst Du sicher, dass die Enden der Stevenrohre an der richtigen Stelle und in der richtigen Lage sind. Dann die Stevenrohre einkleben. Und jetzt erst würde ich innen am Spant 4 diese Zungen auf die Stevenrohre stecken und alles verkleben. Dann sind die Stevenrohre in der richtigen Lage und innen noch einmal abgestützt.


      Gruß
      Dieter
    • Hallo Freunde

      Danke für Eure Wortmeldungen. Also ist das i.O. mit den Stevenrohren.

      Ich habe nun die "Zungen" am Spant 4 entfernt, da sie schlicht zu klein waren für ein 9mm-Loch.

      Zur Helling... :bw: :bw: :bw: Ich sollte mir immer wieder vor Augen führen, dass ich a) schon lange nicht mehr Schreiner bin und b) der Sohn eines Lehrers der alle Klisschees eines solchen erfüllte und mir mitgab..."ich bin Lehere, ich kann alles..." (oder eben Schreiner)
      Sich etwas Gedanken machen, und ev. nachmessen vor dem befestigen wäre besser als alles dreimal zu machen :gr:


      Der langen Rede kurzer Sinn: Im dritten Anlauf war meine Helling dann einsatzbereit und die Kiellegung (oder wie nennt man das, wenn man den Rumpf kopfüber baut?) konnte beginnen.
      Die vorderen Spanten musste ich mit zugeschliffenen Sperrholzstreifen "anklemmen", da ich mit Klammern nicht zwischen Spant und Hellingleiste des nächsten Spantes kam. Die restlichen Spanten konnten mit Klammern fixiert werden.

      Eine Frage: lasst Ihr die Klammern bis zum Schluss dran (so sieht es zumindest meistens auf den Fotos aus) oder entfernt Ihr diese nachdem der Kleber getrocknet ist? Wäre für mich ansich logischer, damit man die Klammern beim Laminieren nicht versabbert.

      Der Mittelspant wurde dann (erst "trocken", man lernt *pfeiff*) aufgesteckt und dann, nochdem ich gesehen habe, dass er wunderbar passt verklebt. Und es passt wirklich sehr gut, da hat derjenige, der die Pläne gezeichent hat ganze Arbeit geleistet!!! :resp:

      So, nun muss das erstmal richtig durchtrocknen, bis ich dann mit der Beplankung anfangen kann.

      Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
      Peter
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    • Hallo Peter,

      Solltest du eine Klammerfabrik besitzen, kannst du sie auch dranlassen. :lol: :lol:

      Nee, du brauchst sie doch noch! Also ab damit.


      Tante Edit: Wenn man sie aber schnell griffbereit haben muß, sind die "Füßchen" ein ideales "Klammermagazin".
      viele Grüße vom Schweriner See
      René



      Ich war dabei: Greven 2012, 2013, 2014

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Waterjetfan ()

    • Hallo Peter,

      es wird doch.
      Schau mal die ersten 3 Spanten, ist das nur eine optische Täuschung oder
      stehen die Spanten schräg?
      Es sieht aus aus wären die 3 Spanten nach hinten gedrückt.

      Zum belassen auf der Helling:
      Ich würde das Spantgerüst solange auf der Helling belassen, solange Du beim beplanken gut damit arbeiten kannst.
      Ich habs erste weggenommen als ich die Füllklötze im Bug angebracht habe.
      Auch zum laminieren habe ich den Rumpf wieder auf der Helling befestigt.
      Man (Ich) kann einfach besser arbeiten wenn der Rumpf fest steht.
      Ist aber nur meine Meinung.

      Gruß Kurt