Angepinnt Akkustecker

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    • Akkustecker

      Hier ein kleiner (unvollständiger) Überblick über die Steckertechnik bei den Akkus.

      Da ich nun schon eine weile RC-Modellbau mache, habe ich mich natürlich immer wieder mit dem leidigen Stecker-Thema befasst. Das ist auch immer eine Diskussion in den diversen Vereinen. Jeder hat da seine eigene Filosofie, und solange die elektrisch OK ist, ist dagegen auch nichts einzuwenden.

      Grundsätzliche Überlegungen:
      - Wieviel Strom soll da durch (also Ampere)
      - Wieviel Platz habe ich im Modell
      - Habe ich noch andere Modelle (z.B. Flieger, Autos, ...), wo der Stecker dann auch passen müsste, denn
      - Will ich einen einheitlichen Steecker für alle meine Akkus/Modelle?
      - Macht ein Vereins-Standard Sinn, damit ich auch mal den Akku von Kumpel nutzen kann, und umgekehrt?
      - Habe ich Bock auf verschiedene Steckersysteme (und einen Wust an Ladekablen)
      - Brauche ich Einbaubuchsen, z.B. zum Laden?

      Weiterhin kann man einige Steckertypen von vornherrein wegen Qualitätsüberlegungen ausschließen. Andere sind definitiv zu klein, andere zu klobig, je nach Modell.

      Daher hier eine Zusammenfassung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

      BEC-Stecker
      Bis 3A OK, aber eigentlich für kleinere Ströme gedacht.
      Prima für kleine Sachen, wie Beleuchtung, Radar-Drehmotoren, Winden (und alles in der Größe Mabuchi 130-280). Gibt es in Bündeln Männchen/Weibchen sehr billig in China.
      Verpolungssicher. Die Buchse (links) gehört an den Akku (und immer da hin, "wo der Strom her kommt").
      [IMG]http://www.gromotec.de/Dateien%20Zubeh%F6r/BEC_Kabelset.jpg[/IMG]

      Tamiya-Stecker (bzw. MOLEX)
      Gibt es vergoldet, und "normal".
      Beides ist absoluter Schrott! Die Kontakte sind aus weichem Blech gepresst, leiern sehr schnell aus, und die nicht-Vergoldeten oxidieren sehr schnell. Da es keine Zugentlastung gibt, brechen die Kabel schnell hinter dem Stecker an den Kontakten ab. Diese Stecker (gibt es in "normal" und "mini") stammen aus der Verkabelungstechnik (Stromversorgung von alten IDE-Festplatten, Platinen, usw.) und werden vom Hersteller (MOLEX) explizit nicht für häufiges Trennen empfohlen!
      Verpolungssicher
      [IMG]http://www.trollmodellbau.de/WebRoot/Store5/Shops/15514182/487E/3F93/E78E/ED9E/CEB3/C0A8/28BB/E84F/popup_images_image_12000160_1.jpg[/IMG]


      Goldkorbstecker
      Gibt es in 2mm, 3,5mm, 4mm, 5mm, 6mm und 8mm. Alle jew. in Normal und kurzer Ausführung.

      In 4mm entsprechen sie den "Banansteckern", die man von Ladegeräten kennt, und passen auch in diese Buchsen.

      Man kann sie als Paar mit einem Umgehäuse verbauen, was aber viel Platz braucht. Meist werden sie hart angelötet und mit Schrumpfschlauch isoliert.
      Um Verpolungssicher zu sein, muss man immer je einen Stecker und eine Buchse verbauen. Im Modellbau hat sich "Plus am Akku ist Stecker" weit verbreitet.
      Hier muss man dann dafür sorgen, dann man nicht versehentlich beide Kabel des Akkus zusammensteckt. Also Kurz hinter den steckern beide Kabel mit z.B. Schrumpfschlauch verbinden, damit davor nicht mehr genug Kabel zum Kurzschließen ist.
      Ströme:
      2mm <5A
      3,5mm <15A - die habe ich noch in einigen Modellen im Einsatz, rüste aber derzeit auf XT60 um.
      4mm <20A
      ...
      8mm < kleinere Schweißarbeiten an Eisenbahnbrücken und Flugzeugträgern
      [IMG]http://www.modellbautruhe.de/shop/images/5%20Goldkontaktstecker%203mm.jpg[/IMG](hier die 3,5mm)

      MPX-Hochstrom
      Der Name ist Irreführend, denn was damals (1970er) als Hochstrom gehandelt wurde, ist heute Spielzeugelektrik. Etwa bis 10A, kurz auch darüber geeignet.
      Vorteil: Es gibt einen Einbaurahmen, so dass man schöne Ladebuchsen am Modell anbringen kann. Diese Stecker sind 6-Polig. Am Akku teilt sich jede Phase auf 3 Pole auf. Man kann natürlich auch Servos damit verbinden (6 Pole - also 4 Servos). Z.B. Querruderservos in Flugzeugtragflächen.
      Beim Verlöten muß man aufpassen, da die Kunstoffgehäuse nicht hitzebeständig sind! Sehr schwergängig.
      Polung ist aufgedruckt
      [IMG]http://www.helistore.ch/images/elektrik/mpx-connector.jpg[/IMG]
      Vorsicht! Hier gibt es Plagiate, die schlecht passen!
      Die Buchse links gehört an den Akku.

      Deans T-Stecker
      Gibt es in normal und mini. Verpolungssicher. Sehr schwergängig. Polung ist aufgedruckt. Kein sicherer Kontakt! Es gab schon Modellverluste, weil in solchen Steckern der Kontakt unterbrochen wurde. Billig, daher weit verbreitet, mittlerweile ein "Auslaufmodell".
      [IMG]http://www.rc-fabrik.de/bilder/produkte/gross/Gold-T-Stecker-1-Paar.jpg[/IMG]
      Die Buchse links gehört an den Akku

      XT60
      Recht stabile Stecker, verpolungssicher, bis 60A tatsächlich (Ich habe es ausprobiert - keine Erwärmung am Stecker bei 13,8V / 60A) geeignet. Aufgrund der großen Kontaktflächen ist ein sierer Kontakt gegeben. Leicht zu löten. Polung ist aufgedruckt. Vergoldet (keine Oxidation). Anfangs schwergängig, aber auch nach mehrmaligem Abstecken sicherer Kontakt. Nachtrag: Es gibt nun auch XT120 !
      [IMG]http://shop.rc-now.com/images/product_images/popup_images/xt-60.jpg[/IMG]
      Die Buchse (rechts) kommt an den Akku


      Hier steht oft "....die Buchse kommt an den Akku...", warum?
      Gan einfach: Man stelle sich einen 12V 24Ah Bleiakku vor, der den falschen (z.B.) XT60 verbaut hat, also den Stecker.
      Nun fällt da beim Basteln ein Schräubchen rein und verbindet die beiden Kontakte...

      :pf: ... :k:


      Löten:
      Grundsätzlich nimmt man natürlich Kabel, die vom Querschnitt her zum Strom passen. Dafür gibt es auch Formeln. Für uns genügen normalerweise ein paar Faustregeln:
      - Viel hilft viel.
      - Hochflexible Silikonkabel braucht man nur da, wo das Kabel oft bewegt wird. Woanders schaden sie nicht, kosten aber Geld und ggf. Gewicht (eher für die Folieger interessant).
      - Immer Litzenkabel nehmen, also mit vielen, dünnen Drähtchen. Die leiten den Strom besser (für uns eher egal), aber wenn da mal eins bricht, ist es egal
      - Motorkabel: Im Zweifelsfall das nehmen (Querschnitt), was am Akku verwendet wurde.

      Am leichtesten lötet sich das, wenn man sowohl das Kabelende, als auch den Stecker vorher schon mal verzinnt (Kabelenden vorher verdrillen, damit keine Drähtchen abstehen). Ideal ist Elektroniklot, Sn60Pb, mit Flußmittelseele. Der Lötkolben sollte mindestens 40W haben, besser 60 oder mehr (also kurz und heiß löten ist besser als den Stecker lange aufwärmen müssen).

      Beim Verlöten der Stecker immer das Gegenstück aufstecken. So bleiben die Gehäuse gerade, nicht alle Steckergehäuse sind hitzebeständdig.

      Nach dem Verzinnen das Kabel an den Stecker bringen, und beides so lange erwärmen, bis an beiden Teilen das Lot flüssig wird.
      Lötkolben wegnehmen.
      Nicht wackeln, nicht pusten. Einfach nen Moment warten. "Anheften" gibt es da nicht, immer vollflächig arbeiten!

      - Die Flußmittelreste bekommt man gut mit Alkohol/Spiritus weg, wenn man mag.
      - Dann mit farblich passendem Schrumpfschlauch isolieren (Rot ist Plus, Schwarz ist Minus).

      [IMG]http://4.bp.blogspot.com/-C14UV4GGrCI/Tu3QXqDDaeI/AAAAAAAAA18/V-1ZIMESTWI/s640/airsoft_deans_solder_tutorial_loeten_stecker_anleitung_aks_ak_020.JPG[/IMG]
      [IMG]http://1.bp.blogspot.com/-YoaLganIdkY/Tu3QYbHYZhI/AAAAAAAAA2E/JO_EiVZaEWU/s640/airsoft_deans_solder_tutorial_loeten_stecker_anleitung_aks_ak_030.JPG[/IMG]

      Hier mein Ladekabel für meine XT60-Akkus
      [IMG]https://dl.dropbox.com/u/13951636/XT60-Ladekabel.jpg[/IMG]


      Nochwas, Ladetechnik:

      Da man Akkus meist mit weniger Strom läd, als man sie entläd, kann z.B. das Ladekabel im Modell auch kleiner sein!
      Also im Boot verbaut man am Akku z.B. XT60 oder MPX, hat dann aber hinter einer Luke nur einen BEC, der dann einfach parallel am Akku hängt.
      Wichtig ist auch hier, dass man da etwas baut, was verpolungssicher ist.
      Die meisten Ladegeräte haben damit kein Problem mehr und piepen halt, wenn man den Akku falsch rum anschließt. Manche aber nicht! Sicher ist sicher!

      Ladekabel:
      Die haben ja an einer Seite den gewünschten Stecker, der auf die Akkubuchse passt, an der anderen Seite aber 4mm "Bananenstecker".
      Hierzu Folgendes:
      - Bananenstecker
      [IMG]http://www.rcoutlet.ch/images/shop/4mm-Laborstecker-Bananenstecker-rot-schwarz.jpg[/IMG]
      Sind nur genau die hier. Also massiver Zylinder, mit einem Federklemmdraht.
      Diese Stecker sind OK!

      Oft werden aber
      - Büschelstecker
      [IMG]http://uk-electronic.de/onlineshop/images/Bananenstecker%20Schwarz.jpg[/IMG]
      als Bananenstecker verkauft. Das ist erstens falsch (die "Banane" ist dier krumme Federdraht in dem anderen Stecker, s.o.), und dann sind diese Büscheldinger auch murks - man bekommt sie zum Glück nur noch selten.

      Optgimal sind hier die
      - Korbstecker
      [IMG]http://www.swiss-rc-helistuff.ch/images/sol_rs511_z1.jpg[/IMG]

      Was auch geht, sind die geschlitzen Modelle, entweder mit einem Schlitz, oder kreuzweise eingesägt.

      Wer Geld zu verschenken hat kann auch 4mm Hülsenstecker aus der Audiotechnik nehmen. Die sind prima! Aber da hat sich beim Preis einfach jemand mit dem Komma vertan. 7€ pro Stück!
      [IMG]http://www.hifizubehoer24.de/WebRoot/Store6/Shops/61644966/4938/7B0F/8E30/05A4/9430/C0A8/28BA/877F/BS-211B2_m.jpg[/IMG]

      Und dann noch eine Bitte:
      Keine Verbindungselemente aus der Haustechnik nehmen! Also speziell "Lüsterklemmen" und Ähnliches!
      Diese sind meist sehr Spannungsfest, aber kaum Stromfest!
      Eine 100W Glühbirne zieht bei 220V nicht mal ein halbes Ampere!
      Ausserdem sind die rein für den bewegungslosen Bau gedacht, denn das Haus schiebt und wackelt ja keiner durch die Landschaft (keine Holländerwitze jetzt!).

      Auch die Kfz-Technik kann man besser links liegen lassen. Auch hier ist eher das schnelle verstöpseln von Komponenten bedacht worden und die möglichst billige Konstruktion - nicht die Qualität.

      Und wenn man sonstwo billige Angebote für irgendwelche Stecker findet - immer den gesunden Menschenverstand benutzen. Manchmal kommen diese Angebote auch aus der Motivation
      "Your crash is my cash" :hm:
      Thomas ...viel zu viel im Regal, und noch mehr Baustellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Bogomir67 ()

    • Ja, sehr interessant und informativ.
      Ich möchte mir aber eine Bemerkung zu den Tamiya-Steckern erlauben. Da die ja oft bereits an Akkus dran waren, habe ich die auch in größerer Stückzahl verbaut. Allerdings nicht die im Beitrag Gezeigten mit dem "Blechinnenleben", sondern die mit dem massiven "Innenleben".

      Gruß
      Dieter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chief EB ()

    • Sorry, ich habe mich da geirrt. Es waren nicht die Tamiya-Stecker sondern die andere Sorte (AMP ?). Habe ich jetzt gemerkt als ich die Fotos machen wollte.


      Gruß
      Dieter
      Dateien
    • Akkustecker

      Entschuldigung wenn ich mich einmische und etwas anderer Meinung bin.Das Steckerproblem ist ja auch ein nicht kleines Geldproblem. Somit verwende ich seit 40 Jahren nur sog. AMP Stecker. Dieses sind die Stecker die aus den Bleiakkus rausschauen.Allerdings sind an den Bleiakkus zwei Größen.
      Aber dazu kann ich schon sagen ger Größere passt immer.Wichtig ist man sollte schon für die Kabel spez. Zange nehmen. Man nennt sie auch Handwerkerzange.Den Schuh verlöten, Schrumpfschlauch drüber, fertig.Und das Gute, es gibt auch Gegenstücke,mache ich z.B an F.- Regler. Allerdings beim schrumpfen etws "Kontakt" lassen.Somit passt bei mir jeder Akku überall hin!Das Ganze sind nur Ct
      Beträge.Übrigens in Waschautomaten oder Autos werden sie oft verwand. Noc ein Vorteil, sollte sich im Laufe der Zeit der Stecker etwas weiten-einfach zusammen drücken.Und schon könnt ihr das Ersparte woanders für ausgeben.
    • Hallo Siggi,

      Ich gebe Dir recht, die Stecker sind gut und preiswert, mit der richtigen Zange den richtigen Querschnitt gequetscht oder verlötet sind sie für die meisten Anwendungen ausreichend.
      > ABER: es sind nicht unbedingt Hochstromstecker
      > UND sie haben keinen Verpolungsschutz.
      Man muß also immer genau aufpassen, dass man sie nicht verwechselt - dann evtl. Bumm und neuer Regler - bei Steckersystemen kann man die mechanisch nicht verpolt zusammenstecken.

      Wolfgang
      Wolfgang
    • Akkustecker

      Hallo Wolfgang!
      Leider hast Du sogar Recht, ein verpolen am Regler ist mir auch schon passiert!Aber ich sehe das so wie im Straßenverkehr :AUFPASSEN! Aber mit der Belastung hatte ich noch nie Probleme. Man hängt ja schließlich sonst 3KW bei 220V auch dran.Was mich betrifft, bleibe ich aber dabei....
      VG Siggi
    • Hallo,
      ich setze jetzt seit ca.3 Jahren die Deanstecker ein, bei RC-Cars und auch bei RC-Booten.
      Die sind sozusagen idiotensicher, falls man aber beim Anlöten der Kabel zu lange Wärme in den Stecker einfließen läßt, können die schonmal einen Wackelkontakt haben. Dann sollte man einen neuen Stecker anlöten und den alten direkt entsorgen, denn auf dem Wasser kann man nicht mal eben zum Modell hinlaufen, so wie bei den Autos :gr:
      Gruß
      Stefan

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Forman ()

    • MOLEX, JS und Amphenol (AMP) sind Hersteller von Industrie-Steckverbindungen.

      Da diese Steckverbindungen Massenware sind und verfügbar, werden die von den Modellbau-Herstellern gerne verwendet.

      MOLEX: Balancerstecker, Tamiya-Stecker
      AMP: Akkustecker
      JS: Balancerstecker (2 Typen)

      Die Preisdiskussion verstehe ich aber nicht ganz.

      Ein Paar XT60 kostet etwa 1€, ein Paar 3,5mm Goldkontakt etwa 0,60€

      das gebe ich gerne aus, wenn der Rest vom Modell vieleicht 100€ oder auch 1000€ kostet.
      Thomas ...viel zu viel im Regal, und noch mehr Baustellen.
    • Original von Bogomir67
      Die Preisdiskussion verstehe ich aber nicht ganz.

      Ein Paar XT60 kostet etwa 1€, ein Paar 3,5mm Goldkontakt etwa 0,60€

      das gebe ich gerne aus, wenn der Rest vom Modell vieleicht 100€ oder auch 1000€ kostet.


      Moin,

      das verstehe ich auch nicht. Zumal EIN gehimmelter Regler die Kosten zur Ausrüstung der ganzen Flotte mit verpolungssicheren Steckern rechtfertigt. ...nicht, dass man sich arm spart!

      Gruß,
      Hannes
    • Nachtrag zu den Steckern:

      Es gibt keine "Graupner" oder "Kokam" - Balancer-Stecker! Diese Begriffe sind irreführend, da sich mindestens einer der oben Genannten schon mal andere Stecker bei seinen Produkten angetan hat.

      Letztlich gibt es - von ein paar Exoten abgesehen - 3 Sorten LiPo-Balancer-Stecker:

      JST XH(P)
      Wanne mit 2 Schlitzen
      [img]http://www.modelflying.co.uk/sites/3/images/article_images/IMG_9686400x247.jpg[/img]


      JST EH(R)
      [img]http://www.dl1dlf.de/images/content/stecker-jst-eh.gif[/img]
      Wanne mit einem breiten Schlitz

      MOLEX .1"
      [img]http://www.flugwiese.de/images/stories/elektronik/llipo-1.jpg[/img]

      Alle diese Stecker sind - mal wieder - nicht für häufiges ab-und-anstecken gebaut, damit werden normalerweise Paltinen in Geräten beim Zusammenbau verbunden und dann nie wieder angepackt. Daher immer mit Vorsicht behandeln, vor Allem beim Abstöpseln/Rausziehen.

      Bei Funktionsmodellen muß man oft die Aufbauten mit dem Rumpf elektrisch verbinden. Nimmt man dann den Auufbau mal ab, verheddert man sich im Kabeldschungel.

      Dies kann man umgehen mit einem einfachen Trick:
      Mehrpolige Kabel mit Stecker!

      Hier eignen sich - je nach benötigter Anzahl Leitungen - alles Mögliche an Steeck-Kablen, von Netzwerkkabeln über o.a. Balancerstecker, bis zu Flachbandkabeln.

      [IMG]http://www.rm-computertechnik.de/Shop/picturesbig/Pfostenbuchsenleiste%2016%20GR.jpg[/IMG]

      Ich habe da sehr viel Möglichkeiten bei Nessel-Elektronik gefunden.
      Die Bestellung dort ist etwas... naja... "gewöhnungsvbedürftig", meistens schreibe ich einfach ne Mail, was ich wie oft brauche, und fertig.

      Kabel und Schrumpfschlauch (mit "r". Ohne ist es Schlumpfschlauch, und der ist immer blau) kaufe ich gerne im Modellbauladen bei mir um die Ecke, denn der hat das Sortiment von Muldental-Elektronik. Kabel und Schrumpfschlauch in "Modellbau-üblichen Mengen".
      Thomas ...viel zu viel im Regal, und noch mehr Baustellen.
    • Accustecker

      Hallo Gemeinde
      Eine sache habe ich noch:

      An den Spannungsteil immer eine Buchse.....
      Also Accu=Buchse....Ladekabel =Buchse...

      Wie lade ich dann den Accu.????????

      Ich bin Elektriker und habe das mit etlichen Kollegen schon diskutiert.........!!!!!

      Für unsere Kleinspannungen habe ich das so gelöst:

      Für mich besteht die Lösung darin : An Ladekabel Stecker und Buchse und
      an Accu Stecker und Buchse umgekehrt und an Reglereingang dementsprechend.

      Vom Regler zum Motor:Am Regler Buchse und am Motor Stecker.
      Sollte der Motor dann falschherum laufen einfach umstecken.

      MfG Manfred
      Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen:
      Intelligenz ohne Moral (John Osborne 1929-1994)
    • Conrad halt. Die gibt es sicher woanders auch für kleineres Geld.

      Nur haben die wohl keine Federkontakte, daher könnten Die mit der Zeit auch ausleiern.

      Man sollte mal testen, ob nicht die 2mm Goldkontakt-Stecker in die Tamiya-Gehäuse passen und sich da einrasten lassen. Denn die Umgehäuse (der weiße Kunststoff) ist ja nicht schlecht, zumal mit der Rastklemme.
      Thomas ...viel zu viel im Regal, und noch mehr Baustellen.
    • Original von Offshorer
      Moin,

      wobei 4,99 € pro Paar schon heftig ist. :kratz:


      man muss sie ja auch nicht dort kaufen. Habe ja nur den Link reingestellt, weil ich derzeit die Teile nicht selber fotografieren kann.

      Das da nichts federt, ist natürlich richtig. Allerdings kann ich mich auch nicht erinnern, dadurch Probleme irgendwelcher Art bekommen zu haben.
      Die mit den Dünnblechkontakten leiern da schon mal aus oder verbiegen, so dass man sie kaum noch zusammen bekommt. Weil die Pins die Buchsen nicht mehr treffen.

      Gruß
      Dieter
    • Hallo Thomas,

      vielen Dank für deine Mühe zu dieser sehr informativen Übersicht an Steckverbindern, insbesondere auch zu den Erfahrungsberichten dazu.

      Zum Thema Ladekabel möchte ich ergänzen, dass es die Bananenstecker zum Anschluss an das Ladegerät auch in Bauformen mit Schutzhülse über dem Steckerstift gibt. Dies ist sinnvoll, um Kurzschlüsse der freien Ladekabelstecker zu vermeiden, wenn man das Ladekabel zuerst am Akku anschließt und dann erst am Ladegerät einstöpseln will... (ich weiß, man sollte stets die umgekehrte Reihenfolge einhalten: erst Ladekabel am Ladegerät anschließen und dann den Akku - abe wir wissen auch aus Erfahrung, dass man sich da schon einmal vertun kann)

      Diese Sicherheitsbananenstecker (ich habe momentan leider kein Bild zur Hand) gibt es mit Hülsen, die durch Federkraft vorschieben und beim Einstecken selbsttätig zurückgleiten, aber auch in einer Form, wo man erst die Hülsen mit einer Taste entriegeln muss, damit sie den Steckerpin freigeben.
      Derartige Stecker sind nicht gerade billig, allerdings billiger, als nachher einen Brandschaden zu reparieren.

      Alternativ zu solchen Sicherheits-Bananensteckern kann man natürlich auch eine KFZ-Flachsicherung in eine der Zuleitungen einlöten, die im Falle eines unbeabsichtigten Kurzschlusses der freien Bananenstecker Schlimmeres verhindert (angepasst an die zu erwartenden Ladeströme, meist nicht mehr als 5A)
      viele Grüße
      Hermann
      (Allroundlaie)

      ...et kütt, wie et kütt, äwer et hätt noch immer jod jejange! (Rheinische Lebensweisheit)

      Situs vilate inis et avernit!