Minensucher 1943 in M1:100

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    • Minensucher 1943 in M1:100

      Hallo,

      dann will ich es auch mal wagen, mein kleines Modell ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.
      Gebaut werden soll ein Minensucher 1943 nach einem gescannten Originalplan:

      dreadnoughtproject.org/plans/KM_Minensuchboot_43_1944/

      Ein wenig in GIMP entgilbt und retuschiert, ist mir der Plan für einen Maßstab 1:100 gut genug.
      Die CAD-Experten könnten daraus sicher einen ordentlichen Linienriss zaubern.

      Mit max. 800g Verdrängung ist das ganze unter den vielen hier vorgestellten Dickschiffen ein ziemliches Leichtgewicht, aber sollte noch gut machbar sein. Mein Plan für den Leichtbau ist wie folgt:

      Normale Spanten aus 4mm Balsa-Sperrholz
      Motorspant, Bug- und Achtersteven aus 2mm Birkensperrholz
      Kiel aus 5x5 mm Kiefer mit angesetzer Sponung aus 3x3mm Leisten zur Verstärkung
      Stringer 3x3mm Kiefer
      Beplankung aus 2mm Balsa
      Der Rumpf erhält nach dem Schliff und Grundierung mit Porenfüller eine Lage Glasfaser 49g/m²

      Diese Bauweise hat bei mir schon gut funktioniert und der ganze Rumpf sollte dann so ca. 150g haben.

      Deck und Aufbauten aus 1mm Birkensperrkolz, z.T. auch 0,6mm.
      Damit das Schanzkleid vom Hauptdeck zuverlässig hält, soll es noch vor dem Laminieren angeklebt werden.

      Momentan passe ich den Motorspant an. Da ich diesmals die vorgesehenen Motoren noch nicht habe. muss ich die Bohrungen nur nach Zeichnung setzen und hoffen, dass es nicht zu falsch wird.

      Soweit erst mal

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • RE: Minensucher 1943 in M1:100

      So, jetzt noch 3 Fotos um einen Überblick zu geben, wie bei mir so gebaut wird:
      1. ein paar Bauteile,
      2.die Heck-Sektion mit dem Rahmen für den Deckel, der die Ruder-Ansteruerung freigibt
      3. Stringer fürs Backdeck werden aufgeklebt
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      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • RE: Minensucher 1943 in M1:100

      Salut,
      wenn dich die Faulheit packen sollte: :pf:
      Es gibt den Rumpf auch fertig...
      und Lassek hat den Schornstein im Programm.

      Anbei mein Versuch.


      Gruß

      Michael
      steinhagen-modelltechnik.de/htm/M43.htm
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      Michael

      Schiffsregister:
      Einsatzbereit: Z13, Z20, S13, S100, Tön12, Wiesel
      Im Bau: M43, Kreuzer Karlsruhe, Z5, Z24, Z32, U202, U5070 noch ein Wiesel, ein Dachs , und unendlich viele Plastikbausätze ... :s:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • RE: Minensucher 1943 in M1:100

      Original von iwan
      Salut,
      wenn dich die Faulheit packen sollte: :pf:
      Es gibt den Rumpf auch fertig...
      steinhagen-modelltechnik.de/htm/M43.htm


      Hallo Michael,

      das Angebot kannte ich nicht. Allerdings reizt mich hier gerade der Rumpfbau. Was mich an vielen Fotos von Modellen dieses Typs auffällt, ist die etwas runde Ausprägung des Knicks am Bug. Der sollte m.M. schon scharfkantig sein.

      Diese Woche ging wegen Dienstreise nichts voran.

      Woher stammt deine Flak-Bewaffnung?
      Ich sollte endlich mal mein Torpedoboot fertig ausrüsten mit 2mm Vierling, und 2x 3,7mm Zwilling, damit es nicht mehr so leer aussieht.

      Gruß Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • So, als Beleg, dass es bei mir trotz kleinem dienstlichen Ausflug nach Schweden weiter geht, hier ein Foto vom Beplanken des Rumpfes, bzw. was man vor lauter Wäscheklammern noch sehen kann.

      Viele Grüße
      Stefan
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      Stefan

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    • Frohe Weihnacht zusammen,

      vor und über die Feiertage ging es auch bei mir ein wenig weiter, so dass jetzt die Beplankung geschlossen ist.
      Offensichtlich ist ModellBAUEN so ein seltenes Hobby geworden, dass man nicht mehr mal schnell ein 2mm Balsabrett kaufen kann. Deshalb ist die Beplankung ziemlich gestückelt, wie man auf den Fotos noch erkennen kann. Ganz grob verschliffen komme ich jetzt auf 72g das Spantengerüst hatte 43g.
      Vor allem der markante Knick am Bug braucht noch etwas Detailarbeit, damit das Glasfasergewebe sauber liegt, aber nachträglich nicht zu dick gespachtelt werden muss.

      Viele Grüße
      Stefan
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      Stefan

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    • Hallo zusammen,

      mal wieder ein Update, und zwar die Ruder:
      gebaut aus einem Messinplättchen 0,5mm und angelöteter Welle aus 2mm Messing. Das Ruderblatt ist beidseitig mit ABS beplankt und profiliert.
      Die Ruderkoker sind ebenfalls Messingröhrchen.

      Die Anlenkhebel sollen mit Muttern verklemmt werden.

      Viele Grüße
      Stefan
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      Stefan

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    • Hallo,

      auch bei mir geht es nach einiger Pause wegen Feiern, Dienstreisen und einem Nebenprojekt (eine Péniche Freycinet in 1:100) wieder etwas weiter:
      Ich habe die Schanzkleider auf dem Hauptdeck aus 0,6mm Sperrholz ausgeschnitten und in eine Nut in der Balsa-Beplankung eingesetzt.
      die finale Stabilität soll das Laminat bringen. Ich hoffe, das gibt ausreichend Festigkeit um das Boot auch bedenkenlos anfassen zu können.

      Auf dem zweiten Foto sieht man auch die kleine Péniche, ein Binnenschiffstyp noch unterhalb der Kampenaar. sie ist derzeit nur mit Motor, aber ohne RC geplant, um im Planschbecken im Garten fahren zu können.

      für meinem Minensucher überlege ich gerade, ob ich vor dem Laminieren auch noch das Backdeck aufkleben soll, damit ist ein Stück mehr ordentlich rissfest angebracht.

      Viele Grüße

      Stefan
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      Stefan

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    • In den letzten tagen habe ich mal ein störungsfreies Stündchengefunden, in dem mich keiner während der Topfzeit des Harzes stört - so konnte ich den Rumpf dünn laminieren.
      Von dem 28g angerührten Harz habe ich bei weitem nicht alles gebraucht.

      Zunächst 2 Fotos direkt nach dem Laminieren und als 3. nach dem Zuschnitt und erstem Verschleifen der Kanten.

      Jetzt mal eine Frage: im welchen Bereich sind die Schlingerkiele des Typ M43? Mein Plan hat keine eingezeichnet, ich habe aber schon welche auf anderen Modellen gesehen. Wer kann mir hier weiterhelfen?

      Ich müsste Schlingerkiele jetzt direkt auf die Laminierung aufkleben, bevor Spachtelmasse draufkommt.

      Viele Grüße

      Stefan
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      Stefan

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    • Schlingerkiele

      Salut,
      ich hab keine angebaut.
      Das Modell hat 2 cm Freibord. Also bei Wellengang fahr ich damit nicht raus, bei ruhigem Wasser schlingert nix. Und auf meinem Plan sind sie auch nicht drauf.
      Michael

      Schiffsregister:
      Einsatzbereit: Z13, Z20, S13, S100, Tön12, Wiesel
      Im Bau: M43, Kreuzer Karlsruhe, Z5, Z24, Z32, U202, U5070 noch ein Wiesel, ein Dachs , und unendlich viele Plastikbausätze ... :s:
    • RE: Schlingerkiele

      Hallo Michael,

      Original von iwan
      Salut,
      ich hab keine angebaut.
      Das Modell hat 2 cm Freibord. Also bei Wellengang fahr ich damit nicht raus, bei ruhigem Wasser schlingert nix. Und auf meinem Plan sind sie auch nicht drauf.


      danke für die Rückmeldung. Wenn Dein Plan auch keine Schlingerkiele eingezeichnet hat, dann hatte der Typ im Original-Plan wohl auch keine.
      Immerhin arbeite ich nach einem Scan von einem originalen Plan der Kriegsmarine mit russischen Stempeln...
      Vielleicht gab es ja diverse Nachrüstungen bei einzelnen Exemplaren.

      Viele Grüße

      Stefan
      Stefan

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    • RE: Schlingerkiele

      Kommander hat in seinem Baubericht ===> "Baubericht Minensucher Typ 1943 " die Schlingerleisten dran... und der Bericht ist SAHNE.
      Also falsch ist es wohl doch nciht.

      Tja.

      Gruß :kratz:
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      Michael

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • Welleneinbau

      Hallo,

      nach längerer Zeit mal wieder ein paar Fotos:
      Derzeit beschäftige ich mich mit dem Welleneinbau, nachdem ich endlich Motoren gekauft habe, die leider nicht ganz passten wie geplant.
      Den Motorspant musste ich daher mit einer Flexwelle aufbohren. Da die vorgesehenen Schraubenlöcher auch nicht passen, ist die finale Befestigung der Motoren auch noch offen. Festkleben??? Zumindest für den Welleneinbau klemmen sie ausreichend fest.

      Mit einem Hilfsbrettchen am Schraubenende und den Motoren ist die Wellenlage exakt definiert. Das temporäre Stevenrohr muss sich frei drehen lassen.
      Anschließend kann ich mich an die Wellenböcke für die freilaufenden Wellen wagen.

      Viele Grüße

      Stefan
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      Stefan

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    • Wellenböcke

      ...und weiter geht es mit der Antriebsanlage:

      Die Wellenrohre sind in bewährter Manier schnell aus Messingröhrchen zusammengelötet, die Lagerbuchsen aus 3,0/2,05mm Rohr.
      Da ich mich zum Ersten Mal an freilaufenden Wellen versuchen wollte, wird es etwas kniffliger: 2 Streben müssen an das Lager gelötet werden. Eine Schablone aus Sperrholz bringt aber im 2. Anlauf die Lösung: Bohrung für das Lagerrohr und einen präzisen Laubsägenschnitt für die Streben aus Messingblech. Die 2 Bauteile hält das Holz aus, auch wenn es ankokelt...
      Verglichen mit den Naben der 20mm Propeller sind die Wellenböcke geradezu zierlich.
      Ich hoffe die Weichlötung hält auf Dauer...

      Stefan
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      Stefan

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    • Und noch die Ruder...

      zu guter Letzt folgen noch die Ruderkoker.
      Wenn alles eingebaut ist ,d.h. alle Messingteile mit etwas Sekundenkleber angheftet wird mit etwas Epoxidharz und kleinen Flicken Glasfasergewebe auf der Innenseite alles gut verklebt.

      Jetzt folgt die Lieblingsbeschäftigung der modellbauer: alles schön glatt spachteln und schleifen...

      Bis zur nächsten Fortschrittsmeldung kann es also etwas dauern.

      Stefan
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      Stefan

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