Minensucher 1943 in M1:100

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    • Original von nina
      bei welcher Spannung soll denn der Motör laufen?


      Hallo,

      da ich kein vollständiges Datenblatt habe, muss ich etwas experimentieren, wenn der Rumpf zum ersten mal ins Wasser (Planschbecken) darf. Ich werde wohl mal mit 6NiMh-Zellen beginnen.
      Lt. Händler soll der Motor bei 6V 3300 U/Min Leerlauf haben
      Die Blattspitzen der Schrauben haben gemessen ca. 20° Anstellwinkel, d.h. Steigung bei 0,5

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit:
      T22, S130 (robbe), Bugsier 1, Bugsier 1 (2. Bau),
      Baustellen:
      Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia, Peniche
    • Original von KOMMANDER
      Moin Stefan,
      wenn du die Wellenböcke noch etwas verfeinern willst, dann lege unter die Stützen noch eine Dopplung - (Bessere Kraftübertragung zur Außenhaut) -
      ansonsten sieht alles sehrgut aus.


      Hallo Ferdinand,

      wie dick ist denn so eine Dopplung im Original? Ich denke mal normale Plattenstärke - das wären dann geschätzt 10mm also theoretisch 0,1mm in meinem Maßstab raktisch wohl ca. 0,5mm.

      Sowas müsste dann erst drauf, wenn alles schön verspachtelt ist.

      Stefan
      Stefan

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    • RE: Dopplung

      Hallo Ferdinand,
      wie dick ist denn so eine Dopplung im Original? Ich denke mal normale Plattenstärke - das wären dann geschätzt 10mm also theoretisch 0,1mm in meinem Maßstab raktisch wohl ca. 0,5mm.
      Sowas müsste dann erst drauf, wenn alles schön verspachtelt ist.

      Stefan[/quote]


      Mach die Dopplungen Oval - Ellipsenförmig - gibt Optisch ein gutes Bild.
      0,5 mm wäre i.O.



      Ferdinand
      Wo die Flotte hinfährt sind wir...die Minensucher...schon gewesen
    • Lackierschaden :-(

      Hallo zusammen,

      mit der Probefahrt wird es wohl so schnell nichts mehr.

      Nachdem ich das Unterwasserschiff sauber verschliffen und mit 4 dünnen Schichten mit dem Pinsel final lackiert habe, löste sich heute beim Abnehmen des Maskierbandes stellenweise Lack samt Grundierung.
      Offensichtlich habe ich überlagertes Klebeband erwischt ,was ich mir bei dem Tesa-Verbrauch meiner Kinder gar nicht vorstellen kann ...

      Aber der Kleber haftete nach dem Abziehen ekelig auf dem Lack und es war eine rechte Schmiererei, das wiederabzubekommen (überlagertes > verharztes Band).

      Jetzt muss ich ein größeres Loch wieder Stopfen und ... am bersten etwas liegen lassen bevoer ich alles an die Wand ...

      Mit was maskiert ihr?
      Wahrscheinlich bin ich der Letzte hier, der noch mit dem Pinsel herumklexelt

      Stefan
      Stefan

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    • RE: Lackierschaden :-(

      Diese Probleme hatte ich auch, das ko...zt einen richtig an.
      Ich nehme Tamiya masking tape, 10mm breit. Seitdem gibt es keine Schwierigkeiten mehr beim Abkleben. Es gibt auch andere Fabrikate, die ähnliche Kleber verwenden (Maler-Abdeckband z.B.) aber auch nicht viel billiger sind.
      ...komplett abschleifen, drunter wirst Du nicht zufrieden sein.

      :dno:

      Hier habe ich zuerst grundiert, dann den schwarzen Streifen gesprüht, ihn abgeklebt, grau gesprüht, dann den oberen Teil mit Alufolie abgedeckt und den unteren rot gesprüht.
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      Michael

      Schiffsregister:
      Einsatzbereit: Z13, Z20, S13, S100, Tön12, Wiesel
      Im Bau: M43, Kreuzer Karlsruhe, Z5, Z24, Z32, U202, U5070 noch ein Wiesel, ein Dachs , und unendlich viele Plastikbausätze ... :s:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • 3mm Bullaugen herstellen

      Nachdem das Problem mit der Farbe samt Grundierung wieder einigermaßen behoben ist, konnte ich mich endlichden Bullaugen widmen. Zum Glück habe ich nur 20 im Rumpf, alle im Bug.

      die Löcher werden mit einem Holzbohrer gebohrt und dann das Balsaholz mit Sekundenkleber stabilisiert. Dann kann man nochmals nachbohren.

      Die Bullaugen bestehen aus ausgeharztem 3mm Messingrohr, in Stückchen gesägt. Diesmal habe ich mir eine Schneidelehre aus einem Stück Buchenholz gesägt. In einer Bohrung sitzt das Messing-Rohr recht straff und hält gut zum Sägen und anschließendem Planschleifen der Schnittfläche (bzw. Umgekehrt). Es sitzt so straff, dass jedes mal der Gummi-Hammer bemüht werden muss.

      Anschließend gibt es noch einen Hauch Wachs auf die Schnittfläche, womit es glatt genug ist.
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      Stefan

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    • Hallo,
      *wow* wirklich gute Arbeit mit den Bullaugen ... du hast nicht rein Zufällig Lust die für meine Graf Spee zu sägen :pf: :pf: :pf: :resp:
      -
      Ich nutze auch das Tesa-Klebeband zum abkleben, jedoch habe ich von einer befreundeten Lackiererin gelernt gehabt das man das Band abziehen muss wenn die Farbe noch Feucht ist,den in den Farben können Lösemittel den Klebstoff des Tapes negativ beeinflussen.
      Hatte früher auch immer arge Probleme mit dem abkleben ... der größte Fehler war bis jetzt das Malerkrepp im Discounter zu kaufen :gr:
      __________
      Gruss Bjoern
    • Für die Gaaaaaaaaanz Faulen :
      3mm Plexiglas-Stab mit Klebstoff "Nachtvogelmarke Hart" in 4mm Alurohr schieben ( Akkuschrauber ist dabei nützlich...). Absägen nicht IN der Vorrichtung sondern vornedran, dann kann man die Sägefläche gleich fein schmirgeln. Vorschieben und dann mit dem Minigasbrenner einmal dran, so dass die Fläche anfängt zu glänzen. Das Plexiglas quillt beim Anwärmen sogar etwas auf, die Sache wird nochmal dicht.
      Sägen (Laubsäge mit feinem Blatt),schmirgeln,vorschieben,wärmen,sägen.....

      Gruß
      MIchael
      :pf:
      Michael

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • RE: 3mm Bullaugen herstellen

      Original von iwan
      Idee gudd...
      Wird das noch Überlackiert, oder soll das Metall sichtbar bleiben ?


      Hi Michael,

      wahrscheinlich bleibt das Messing wieder sichtbar. Vor 11 oder 12 Jahren habe ich die Bullaugen wie beschrieben so eingebaut: Nach dem Einkleben der Bullaugen in den grundierten Rumpf mit Sekundenkleber (üppig Kleber von innen) anschließend einzeln mit einem runden Fleckchen Aufkleber abdecken. Das waren mit der Lochzange ausgestanzte Scheibchen aus einem Bogen Adressaufkleber für den Drucker.
      Danach wurde der ganze Rumpf mehrfach lackiert. Am Ende konnte ich die Aufleber wieder mühevoll abschaben.

      Damit ist auch ein Bullauge 1cm über dem Wasserpass dicht. Bei offen dem wasser ausgesetzten Sekundenkleber hätte ich meine Bedenken.
      auch innen wurde noch der Kleber mit Klarlack abgedeckt.

      Ergebnis siehe hier:
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      Stefan

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    • Original von Bjoern
      @Stefan: *wow* das ist natürlich auch ein schönes Modell, gefällt mir wirklich sher . Wie gross ist das Modell?


      Hallo Björn,

      schön dass es dir gefällt.

      Gezeigt habe ich auf dem Foto mein T22 (Flottentorpedoboot 1939), es ist fast exakt 1m lang, 10cm breit und 1,6kg schwer.
      Es liegt trotz dem hohen Aufbau sehr gut, da alleine 600g Akku unter der Wasserlinie im Rumpf liegen.

      für das noch recht kleine Boot habe ich über 100 Bullaugen verbaut mit 2,5, 3 und 4mm Durchmesser.
      Bei deiner Graf Spee dürfte es ein Vielfaches sein. Solch extremen Fleißarbeiten - neben der unhandlichen Größe - halten mich davon ab, so ein Dickschiff zu bauen.

      Viele Grüße

      Stefan
      Stefan

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    • Antrieb fertig

      Nachdem ich es endlich geschafft habe, auf zwei Edelstahlstäbe ein halbwegs gerades M2 Gewinde für die Schrauben zu schneiden, konnte ich den Antrieb fertig stellen. Für den finalen Einbau samt Verkabelung der Motoren fehlt mir genau ein 100µF Kondensator :bw:
      Ein Testlauf samt Vermessung der Stromaufnahme ergab nur 100 bis 110 mA @ 6 NiCd pro Motor, wobei der Motor alleine schon 70mA braucht.
      Die Welle war aber nur ganz leicht geölt. Mit Wellenfett dürfte es schon mehr werden.

      Ausgebremst durch so ein kleines Teil blieb mir nur, das Deck etwas weiter zu bauen. Damit nimmt das Boot schon Gestalt an. Über die Öffnung werden die Aufbauten gesetzt - für meinen Baustil unüblich mit starren Seitenwänden. D.h. ich werde die Aufbauten auf dem Hauptdeck nicht als abnehmbare "Hauben" samt Seitenwände ausführen, sondern nur mit abnehmbaren Deckel.
      Grund ist der geringe Freibord und das Schanzkleid, das das Wasser auf dem Deck hält.

      Mit aktuell gewogenen 277g dürfte ich meine Ziel-Verdrängung von 0,8Kg erreichen.

      Stefan
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      Stefan

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    • Heute habe ich schon mal den Schaft des Schornsteins in Spantenbauweise gebaut. Dazu habe ich eine zweiteilige Beplankung um eine Innenkonstruktion geklebt.

      Das Ganze ist damit superleicht. Ggf. kann ich die Spanten noch öffnen, wenn mir nach einem echten Schornsteinzug ist, z.B für einen Rauchgenerator. Die Haube, die noch oben drauf kommt, dürfte aber den Eindruck eines echten Schornsteins geben.
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      Stefan

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    • Hallo Ferdinand,

      aus Messingblechen lassen sich die ganzen Aufbauten sicher toll bauen.
      Das würde mir aber oben viel zu schwer. Du baust zwar nur 3* so groß, aber für die Masse ist das schon Faktor 27.
      Ich muss zugeben, dass ich schön öfters in deinem Thread "gespickt" habe, wenn mir nicht klar war, wie der Plan zu lesen ist.

      Hast du dein Modell schon mal im Wasser erprobt?

      Viele Grüße

      stefan
      Stefan

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    • Moin Stefan.

      Ein sogenannter "Stapellauf" habe ich noch nicht durchgeführt. Habe die Bautätigkeit an dem Minensucher in Okt. 2013 unterbrochen da ich ein Motorsegler umgebaut habe was mir schon lange auf der Seele lag.
      Ab diese Woche werde ich mich wieder mit dem Minensucher beschäftigen.



      Gruß
      Ferdinand
      Wo die Flotte hinfährt sind wir...die Minensucher...schon gewesen