Orkan von Hegi/Schuco wird restauriert

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    • Orkan von Hegi/Schuco wird restauriert

      Hallo an das Forum,
      ich restauriere gegenwärtig ich ein 50 Jahre altes, vielfach havariertes Rennboot von Hegi/Schuco (Orkan) und rüste es vom Verbrenner auf bürstenlosen Antrieb um. Die Mahagonifurnierung wurde vollständig ersetzt, Spritzleisten angebracht und Messingbeschläge ergänzt. In Betrieb genommen wurde das Boot 1963 mit einem 2,5 cm³ Dieselmotor, ohne Fernsteuerung nur mit Zeitschaltuhr. Zuletzt (ca. 1976) war Boot mit einem 10 cm³ Glühzünder HB61 / 1,8 PS und einer Metz-Mecatron 3-Kanal Fernsteuerung ausgerüstet. Ich habe jetzt einen bürstenlosen LBP4092*1050UpM/V mit Wasserkühlung und einem 4s Lipo eingebaut. Max. Abgabeleistung 4200 W. Beratung erfolgte durch rc-raceboats.de, sonst hätte ich mich nie an diesen Motor rangetraut. Aber für die vollgetauchte Schraube ist eine niedrige Drehzahl notwendig. Die alten Teflonlager brachten zu starke Resonanzen und gegen für Kugellager 8x5x2,5mm mit Bund ausgetauscht. Das Boot hat seit über 3 Jahrzehnte kein Wasser mehr gesehen. Bin auf die erste Fahrt gespannt.
    • Hallo Manfred,
      es freut mich, dass sich jemand für meine alte Lady interessiert. Leider habe nur noch ein Dia aus der damaligen Zeit. Du siehst es in meiner Galerie. Den Dieselmotor habe ich noch. Es war der Rasant von Graupner. Kostete so 30.--DM. Hat mir mein Vater damals wegen einer gelungenen Schulaufgabe gekauft. Die Dinger mit dem Gegenkolben waren sehr kompliziert zum Einstellen. Als Wasserkühlung diente ein um die Kühlrippen gewickeltes Messingrohr. Einen Auspuff oder Schalldämpfer gab es nicht. Die Verbrennungsrückstände sind voll in den Motorraum gegangen. Bilder vom Motor bringe ich im Forum nicht rein. Ich versuchs mal in der Galerie.

      Viele Grüße
      Gottfried
    • Hallo.

      wie gross ist das Boot. Was kommt da für ein Prop dran. von den nominalen 4200 Watt bleiben natürlich an 4 S nunr noch ca. 1000 Watt übrig. Denn wenn Du von den maximal ca 100 A 75 A ausschöpfst wären das für ein Scaleboot irrwitzige Ströme. Aber das sind halt bei 14,4 V weniger als 1100 Watt.
      Nach den beschriebenen Motörchen die vorher drin waren, dürftest Du trotzdem keine Probleme haben. Die Charakteristik eines E Motors passt viel besser. Bei niedriger Drehzahl brauchst Du Drehmoment. Und bei Speed Drehzahl. Das macht der E motor ideal.
      Gefühlt würde ich sagen der Motor ist entweder zu gross oder zu hochtourig. Ist aber nichts, was sich nicht über Prop oder Spannung korrigieren liesse.
      Gruss Hanjo
    • Hallo Hanjo,
      vielen Dank für deine Ausführungen. Das Boot ist 75 cm lang. Meine Vorstellung bei der Restaurierung war, einen vergleichbaren Motor wie den zuletzt eingebauten Verbrenner zu verwenden. Der hatte 10 cm³ und 1,29 KW bei 16000/min und einen Propeller x50. Die Suche über die Leistung nach einen BL führte zu keinen Ergebnis, weil die Innenläufer in dieser Größe zu hohe Drehzahlen hatten. Außenläufer sind wegen der fehlenden Kühlung im Schiffmodellbau nach meiner (noch veralteten) Kenntnis nicht üblich. Der jetzt eingebaute Motor (LBP-B/5D*1050UpM/V) sollte dem alten eigentlich am nächsten kommen. Die 4 KW haben mich auch entsetzt. Aber bei den BL muss ich mich noch erst richtig einarbeiten. Als Regler ist ein Seaking 120A eingebaut. Als Lipo ein LC7000 4S 30C.
      Zum Ausprobieren habe ich
      SR-Renn-Propeller 45 mm
      XR-Renn-Propeller 47,5 mm
      SR-Renn-Propeller 50 mm
      XR-Renn-Propeller 50 mm.
      Was hältst du eigentlich von Sinterlagern druckseitig am Stevenrohr? Kannst du etwas über die Standzeit von Kugellager sagen? Sollten diese gegebenenfalls verklebt werden? Ich bin für alle Anregungen dankbar.
      Viele Grüße
      Gottfried
    • Ok.
      nehmen wir Deinen XR oder Sr Props . Die haben einen sehr zahmen Steigungsfaktor unter 1,0. Da ergeben sich rund 30 km/h. Eigentlich glaube ich, dass der Rumpf damit überfordert ist. Ich glaube, dass der Rumpf mit 3 S und ca. 22 km/h schöner laufen wird. Diese ca. 5 fache Rumpfgeschwindigkeit ist auch Gleichzeitig extrem ökonomisch. Ich rechne mit weniger als 50 Watt je kg also bei Deinem Bötchen von etwa 150 Watt. Für die 30 % mehr um bei 4S auf 30 km/h zu kommen ist etwa die doppelte Leistung erforderlich. Also 300 Watt.
      Durch die Fehlanpassung ist der Wirkungsgrad deutlich schlechter als bei vernünftiger Anpassung.
      Mehr als 250 Gramm Motorgewicht hättest Du nicht gebraucht.
      Ein guter Aussenläufer mit Turbogebläse bleibt bei solchen kindgerechten Belastungen auch kalt wie Hundeschnautze. Er hätte bei diesem Antriebskonzept besser gepasst.

      Nun fragst Du Dich natürlich zurecht, wieso Du angeblich nur noch einen Bruchteil der Leistung eines Glühzünders brauchst.
      Ganz einfach. Damit Du das Boot normal starten kannst, und nicht mit vollgas-aufheulenden Motor ins Wasser schmeissen musst holt man sich das fehlende Drehmoment durch drastische Überdimensionierung des Motors. Sobald das Boot gleitet wäre Drehzahl gefragt. Nun bietet der Glühzünder sein höchstes Drehmoment an, aber Du brauchst es nicht. Der Motor leistet also nur einen Bruchteil seiner nominalen Leistung.

      Also Fazit. Es war eine klassische Fehlberatung bei Rc-Raceboats aber trotzdem hast Du einen tollen Motor. Vielleicht baust Du morgen ein Mono für über 80 km/h und dann passt der Motor perfekt.
      Im Moment ist der schon etwas oversized. Es schadet aber nicht.
      Zu den Lagern. Keine Angst vor Sinterlagern. Noch besser sind Teflon Metall Lager. Schau mal bei Gundert.

      Kugellager werden nicht verklebt. du musst zwischen Prop und lagerköcher noch Teflon Drucklager/
      Edelstahlscheibe/ Teflondrucklager setzen.
      Der Schraubendruck soll also nicht bis zum hinteren Motorlager durchgereicht werden.
      Die fangen den Propdruck auf und fixieren gleichzeitig Kugellager. Gute Edelstahl-Kugellager in vernünftiger Dimension z.B. 9x4x4 halten bei diesen Drehzahlen ewig, wenn Du nicht Salzwasser fährst. Da sind dann plötzlich auch nominalle Edelstahllager häufig gestresst.
      Gruss hanjo
    • Hallo Hanjo
      vielen herzlichen Dank für Deine fundierte und einleuchtende Stellungnahme. Ich habe den sonnigen Januartag heute genützt um die Angaben in der Praxis zu überprüfen und das Boot nach langer Zeit wieder zu Wasser gelassen. Der Erfolg war allerdings mäßig und ich musste den Versuch abbrechen.
      1. Das Boot schwimmt
      2. Es bewegt sich
      3. Es lässt sich steuern
      4. Der Bug taucht schon bei geringer Fahrt ab und das Boot nimmt Wasser auf.
      Der Schwerpunkt ist etwa in der Rumpfmitte und, wie befürchtet, liegt er viel zu weit vorne. Um den Schwerpunkt, auf 1/3 der Rumpflänge vom Heck aus gesehen, zu verschieben, sind ca. 2 kg Ballast erforderlich. Das wird heftig! Gilt diese Regel auf für alte Flachbodenrümpfe? Eine Verschiebung des Lipos nach achtern bringt nicht viel und die damit verbundenen Verlängerung der Anschlusskabel mit dem zusätzlichen Einbau von Kondensatoren kann ich mir ersparen.
      Das Kugellager an der Druckseite des Stevenrohrs werde ich gegen ein Sinterlager, Bronze 5x8x6mm austauschen. Ein Teflondrucklager ist vorhanden. Durch etwas Spiel in der Hochlastkupplung wird kein Schub auf den Motor übertragen.
      Das Bund-Kugellager innenbords wird mittels eines Stellrings fixiert. Ist das in Ordnung?
      Viele Grüße
      Gottfried
    • Hallo Gottfried

      Bitte Lade dir das programm hier mal runter KLICK HIER und installiere es auf deinem PC.
      Damit kannst du deine Bilder verkleinern, so das du sie hier in deinem Baubericht mit einfügen kannst.

      Es ist ein so schönes Boot und der Baubericht wird gleich 100x Interessanter.

      Bild mit dem Programm öffnen, dann drückst du STRG und die R Taste zugleich und dann kannst du die gräße vom Bild sehr einfach ändern.
      Dann auf Speichern und fertig.
      Über Dateianhänge in deinem Bericht einfügen und Tataaa.

      Denke wenn man hier im Bericht die Bilder gleich sieht ist es viel einfacher das dir auch geholfen werden kann.

      LG Timo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Graupnerspezi ()

    • Hallo,
      lass es mal langsam angehen.
      Schau Dein Boot mal von unten an. vom Heck gerechnet:
      Ruder bis max ca. 7,5 cm., Prop ca 10 bis 15 cm, Wellendurchbruch ca. 25-30 cm, Motorspant
      bei max ca 40 cm und Wellenwinkel ca 13 Grad wäre die Geometrie vordergründig in Ordnung.

      rutschst Du mit Dem Spant weiter nach vor, gibt es keine Chance mehr das Boot sinnvoll zu trimmen.
      Und 2 kg Blei reinzuschmeissen passt nicht. der Motor bleibt zu schwer.

      Der Schwerpunkt sollte beim Wellendurchbruch liegen. kannst Du über einem Stab balancieren.

      Der Brushless hat ein extremes Drehmoment. Zusammen mit dem 50er Prop musst Du wie ein rohes Ei beschleunigen. Die plötzliche Leistungsentfaltung bringt Dir sonst Probleme.

      Bei Hydro Rennboote begegnet man manchmal dieser Eintauchneigung beim Start durch Vollgas statt Vorsicht. Man bringt hat das Boot einfach in einer Sekunde ans gleiten. :pf:

      Aber empfehlen mag ich dem Versuch bei einem nicht wasserdichten Boot nicht. Oder ist es beim langsamen beschleunigen passiert. Dann könnte der Wellenwinkel viel zu steil sein. Je weiter der Prop hinten sitzt, desto mehr Lift hast Du auf dem HecK. Das gleiche gilt für den Wellendurchbruch.

      Schön wäre ein Foto von innen. Wenn die Geometrie nicht stimmt, muss die Welle sowieso raus.

      Und schmeisse das fahrfertige Boot mal auf die Waage.
    • Hallo Hanjo,
      hier folgende Angaben:
      Abstände
      Ruder/ Heck 9 cm
      Prop/Heck 14 cm
      Wellendurchbruch/Heck 30,5 cm
      Prop. SR für "schnnelllaufend Motoren" d=45mm, Steig.=34mm
      Schwerpunkt/Heck c. 38 cm
      Wellenwinkel 9°
      Gesamtgewicht 4,2 kg
      Gewicht E-Motor: 492 g
      Gewicht Verbrenner (bisher) 920 g

      Mit der alten Fernsteuerung ist das Boot mit einer 2 Punkt Steuerung gefahren. (Schnell und weniger schnell). Es könnte also durchaus sein, dass die Eintauchneigung damals nicht festgestellt wurde. Ich habe bewusst den weniger scharfen Prob genommen und wollte mich langsam heranzutasten. Ich bin froh, dass ich das Boot noch aus dem Wasser gebracht habe und der Motor keinen Schaden genommen hat, denn der Motorraum war ziemlich voll.
      Beim Trimmen in der Badewanne nach der in der Bauzeichnung angegebenen CWL (parallel verschoben) könnte ich mit 1 -1,5 kg Ballast auskommen.
      Ich habe ein paar Bilder angehängt und hoffe, dass es diesmal funktioniert.

      Viele Grüße
      Gottfried
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ltsaw ()

    • Hallo Gottfried

      Ich glaube zu Wissen warum, denn dein Motor ist viel zu weit vorne.

      Das gleiche hatte ich mal bei der Graupner Taifun ist deinem sehr ähnlich.

      Das mit den Gewichten lass sein, der Motor muss genau da hin (siehe Bild)

      Wie lang ist das Stevenrohr?
      Dateien
      • Boot motor.jpg

        (84,52 kB, 346 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Ja stimmt.Geht ja auch aus dem Schwerpunkt hervor, der halt nahe dem Wellendurchbruch sitzen sollte.
      Deiner sitzt halt ca. 8 cm zu weit vorn. Weil aber der Motor halt unbändig schwer ist hat Graupnerspezi mit der Motorposition bestimmt recht. Das bekommst Du bei vernüftigem Wellenwinkel wohl nur mit Flex hin, da der Motor sehr dick ist
    • Hallo,
      vielen Dank für Eure Bemühungen. Die Motorposition zu verschieben ist sicher die richtige Lösung, ist aber auch ein gewaltiger Aufwand und würde den Charakter des Bootes sehr verändern. Ich sehe das zunächst als letzte Möglichkeit. Nachdem das Boot schon mit einem noch schwereren Verbrenner gelaufen ist, werde ich es schrittweise mit Ballast versuchen und den Motorraum besser abdichten - Lüftungsschlitze sind nicht mehr notwendig. Ich will ja keine Wettbewerbe mehr gewinnen. Aber lassen wir mal das Frühjahr kommen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

      Viele Grüße
      Gottfried
    • Hallo,
      da bin ich wieder. Nachdem ich mich für die zweitbeste Lösung entschieden habe, wurde das Boot etwas modifiziert. Der Lüftungsschlitz am Motorraumdeckel wurde abgedichtet. Der Motorraum bleibt jetzt staubtrocken. Die Motor-Regler-Einheit wurde aufgelöst, dadurch konnte der Akku ganz nach achtern verlagert werden, ohne die Anschlusskabel verlängern zu müssen. Der Einbau von Stützkondensatoren erübrigte sich dadurch. Der Verlauf der Kühlleitungen ist jetzt etwas abenteuerlich, aber Motor und Regler werden nach ca. 12 min Fahrt nicht einmal handwarm (LiPo 4S, 7000 mAh). Als Ballast sind nur noch 500 g wegen der langsame Fahrt notwendig. Der Schwerpunkt liegt jetzt 1cm vor dem Wellenausgang. An den Bildern sieht man, dass sich das Bötchen richtig freut, endlich wieder Wasser unterm Kiel zu haben. Anbei ein paar Bilder bei Schleichfahrt, langsame Fahrt und volle Fahrt.
      Viele Grüße
      Gottfried
      Dateien
    • Hallo Hanjo,
      nachdem mein Boot jetzt so läuft wie ich es mir vorgestellt habe, die Geschwindigkeit scheint bei ca. 60% Gasweg ausgereizt (wird kaum noch schneller, Prop.: 50/75) und das Boot geht sauber und stabil durch die Wellen. Ich weiß allerdings noch nicht wie schnell. Trotzdem habe ich doch noch ein paar Fragen zur Theorie. Deine vorgeschlagene Geschwindigkeit mit 22 km/h beinhaltet die 5 fache Rumpfgeschwindigkeit. Die Rumpfgeschwindigkeit 22/5 = 4,4 km/h (nach Wikipedia v H 4,5*Wurzel aus lw km/h) kann ich nachvollziehen. Am Beispiel eines 50mm Propellers mit h = 75 mm, Lipo 4s H 17 V, KV = 1050 U/min/V , komme ich rechnerisch auf 1050 U/min/V *17 V * 0,075 m = 1338,75 m/min = 80,3 km/h. Bei einem Steigungsfaktor von 1 ergibt sich 53,5 km/h. Beides sind unrealistische Werte. Sicherlich gibt es hier Erfahrungswerte für den Schlupf.
      Gefühlsmäßig scheint sich mein Boot (voll ausgestattet jetzt 5,1 kg also 250 W) in dem von Dir angegebenen Bereich 22-30 km/h zu bewegen. Wie hast Du die 30 km/h errechnet? Woher kommen die 50W/kg. Möglicherweise liege ich bei den Propellern voll daneben, allerdings schlagen Propeller mit geringerem Steigungsfaktor z.B. 0,75 mehr „Schaum“ als mit Steigungsfaktor 1,5.
      Viele Grüße
      Gottfried
    • Hallo,
      um mal irgendeinen durchschnittlichen Praxiswert für den Schlupf zu nennen: Ich rechne in diesem Fall
      mit einem Wirkungsgrad von 70 %. Ich habe ja mit Props unter 1,0 Steigungsfaktor gerechnet
      (also SR). Als 30 % Schlupf.
      Allgemeine kann man sagen, das vordergründig bei Verdrängern ein kleiner Prop mit hoher Drehzahl schlechter performt als ein Prop mit mehr Steigung.
      Bei Hydrontrieben ist es umgedreht. Gleiter mit getauchtem Prop liegen zwischen den Welten. Sehr leichte, schnelle Rennboote mögen kleine Props, hoher Steigungsfaktor und hohe Drehzahl.
      Schwere Gleiter mögen eigentlich eher grosse Props mit niedriger Drehzahl und moderater Steigung. Aber das muss man leider ausprobieren. Dein Boot läuft sehr nass. Es gleitet wenig auf. Es scheint nach wie vor zuviel Lift auf dem Hintern zu haben. Mach es aber nicht mit Blei. Versuche erst mal einen zahmeren Prop. und schau ob Du mit den Akkus noch weiter nach hinten kommst. Optisch zieht das Boot eine solch tiefe Furche dass ich eher 20 km/h vermute. Der Rumpf schneidet vorn das Wasser zuviel auf.
      Da wird zuviel nach aussen geleitet. Das fehlt für den Auftrieb.
    • Hallo zusammen,
      anbei ein Link zu einem Fahrvideo von meiner "Wasserfräse".
      youtube.com/watch?v=26sv5CMVhmY
      Der Einsatz eines Prop 50/75 mm hat einen 4S Lipo zum Platzen gebracht. Mit dem 45/34 mm Prop läuft es ganz gut. Motor und Regler beiben kalt und der Lipo wird nur noch handwarm. Nächstes Jahr möchte ich einen 5S Lipo ausprobieren.
      Viele Grüße
      Gottfried
    • Hallo, erst mal Glückwunsch. Dieser sehr bodenständige und fahrsichere Stil ist durchaus attraktiv. Aber du wandelst im Moment nur wenig vom theoretschen Vortrieb in Speed um. Der Rumpf läuft eigentlich so tief wie ein Halbgleiter. Das Boot wird mit 3 S kaum langsamer sei, mit 5 S kaum schneller.
      Zu Rasen brauchst Du sowieso einen Hydroantrieb.
      Es wären aber wahrscheinlich mit dem jetztigen Setup 1/3 mehr Geschwindigkeit drin, wenn das Wasser nicht so stark aufgeschnitten würde. Vielleicht ist das Boot auch sehr schwer. Aber wie gesagt, die sehr bodenständige Fahrweise ist attraktiv anzuschauen. Also dieser Rumpf ist kein Highspeed Teil.