Aeronaut Princess - (kein) Baubericht

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    • Aeronaut Princess - (kein) Baubericht

      Öh... Was denn nun? Nun ja, eigentliche Bauberichte gibt’s schon viele im Netz, und ausserdem bin ich seit einem halben Jahr schon dran und habe schlicht keine Fotos gemacht. Also will ich mich mal darauf beschränken, aufzuschreiben, was ich gelernt habe, wo’s weh getan hat, oder wo ich Dinge anders gemacht habe als vom Erfinder vorgesehen.

      Vorgeschichte
      Nach fast 30-jähriger Abstinenz sollte mal wieder ein Schifflein her – weil wir nur ein paar Gehminuten vom See entfernt wohnen, war das irgendwie naheliegend. Wörtlich. Nach längerer Schlaumachung habe ich dann beschlossen, dass ich selber bauen will. Modellkauf betreibe ich zwar gern bei Autos und Fluggeräten, aber bei Schiffen dachte ich mir, dass die Freude viel grösser ist, wenn man in das, was da grad 100 m vom Ufer entfernt am Absaufen ist, ein paar Monate Freizeit investiert hat.
      Die Princess hat sich dann irgendwie aufgedrängt, weil sie vom Aufwand her beherrschbar erschien, aber doch ein ansehnliches Ergebnis zu erhoffen war.
      Also nichts wie hin zum freundlichen Händler (den musste ich erst mal finden; bei uns in der Gegend schaut’s auch nicht anders aus als sonstwo: die sterben wie die Fliegen), und Grundausrüstung besorgt.

      Rumpf
      Am 1. August 2013 ging’s dann los: Spanten ausbrechen und rundum überschleifen, Helling aufbauen, und erst mal staunen. Einerseits darüber, wie gross der Kahn doch wird (knapp einen Meter), und andererseits über die Passgenauigkeit der Teile. Das muss man Aeronaut lassen: da wackelt nix.
      Erste Erfahrung, die ich hier gemacht habe: erst alles einpassen, alles trocken schon mal fixieren, den Arbeitsschritt dreimal trocken durchgehen, und erst dann den Leim zücken. (Habe ich auch nicht immer ganz konsequent gemacht, aber Schwein gehabt: ist immer gutgegangen.)
      Einen Fehler habe ich hier allerdings gemacht: ich habe den Motorspant gleich nach Anleitung eingeleimt. Die Befestigungslöcher des ausgesuchten Motors (ein Roxxy 3656/6, aber dazu später mehr) passten zwar, aber irgendwie kamen mir später Bedenken, ob ein 600 W-Motor wirklich mit M3-Schräubchen in dünnem Sperrholz festgeschraubt werden soll. Schlussendlich habe ich hier eine GfK-Platte eingezogen, die ihrerseits mit M4-Schrauben am Spant festgeschraubt wird. Das lässt mir etwas mehr Spielraum, um die Wellen auszurichten, und falls mal ein anderer Motor zum Einsatz kommen soll, bin ich flexibler.
      Eine Änderung gegenüber dem Bausatz habe ich am Rumpf vorgenommen: das rundum überstehende Deck habe ich bündig abgesägt/gefeilt/geschliffen. Weil nun stellenweise kleine Spalten zwischen Seitenbeplankung und Deck zum Vorschein kamen, habe ich hier erst mal spachteln müssen: Mahagoni-Schleifstaub in Epoxy eingemischt und damit zugekleistert. Mir persönlich gefällt’s nun besser. Ausserdem soll hier eine verchromte Scheuerleiste dran; allerdings keine selbstklebende Plastikchromleiste aus dem "pimp-my-KFZ"-Handel, sondern eine richtige, zum Anschrauben. Die kommt allerdings erst nach der fertigen Lackierung.

      (Fortsetzung folgt...)
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      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • Fortsetzung, die 1.

      Plicht
      Der Aufbau der Plicht ist eigentlich unspektakulär. Wenn man genau nach Anleitung vorgeht, und die seitlichen Deckstringer grosszügig beschleift, flutscht die ins Boot rein wie nix.
      Aber die Sitze... Ich konnte mich mit der vorgesehenen Kunstleder-auf-Schaumstoff-Lösung überhaupt nicht anfreunden. Also habe ich die Sitze und die Liegefläche aus Balsa geschnitzt (erst mal einen 10 mm-Klotz als Unterbau gesägt und geschliffen, dann aus 2 mm-Brettchen die „Auflagen“ zugeschnitten, beschliffen und aufgeklebt) und mattweiss lackiert. Ist zwar kein Leder, gefällt mir optisch aber besser. (Ich habe mir auch noch weisses Lammnappa besorgt, aber erst mal lasse ich das so.)

      Windschutzscheibe
      Das war mal ein Akt... Zur Zeit bin ich beim vierten Durchgang. Der Scheibenrahmen aus dem Bausatz ist ein gestanztes Alublech, ca. 1 mm dick. Dazu gab’s eine Scheibe, 0,25 mm und etwas spröde.
      Erster Versuch, nach Anleitung: Alublech verschliffen (400er oder so) und lackiert; dann Scheibe mit Sekundenkleber eingeklebt. Resultat: sieht sch... aus. Man sieht unter dem Lack die Schleifspuren auf dem Aluminium, irgendwie wirkt das matt und etwas dreckig. (Dass ich auch noch etwas Sekundenkleber auf die Scheibe geschmiert hatte, dafür kann Aeronaut allerdings nichts.)
      Zweiter Versuch: alles wieder heruntergeschliffen. Makrolon 0,75 mm gekauft, neue Scheibe ausgeschnitten. Dann Polierzeugs besorgt (Micro-Mesh), und stundenlang (!) geschliffen, bis Hochglanz. Weil darauf dann kein normaler Lack mehr hält, mit verdünntem Epoxy eingepinselt – schlechte Idee, sah auch sehr bescheiden aus. Also alles wieder heruntergeschliffen.
      Dritter Versuch: Erst mal den Rahmen wieder poliert. Das Einkleben der Scheibe ging wieder in die Hose – ist extrem knifflig, wenn da nichts daneben gehen soll.
      Vierter Versuch, nach Herunterschleifen der Klebstoffspuren und abermaligem Polieren, mit transparentem Doppelklebeband (Tesa): auch nix, weil sich dieses Zeug nicht recht schneiden lässt und permanent an Schere oder Messer festpappt.
      Also nochmals alles von vorn. Neue Taktik: Scheibe erst rundum am Rahmen festklemmen (mit den allseits beliebten schwarzen Klemmzwingen), dann in den Rahmendreiecken mit Sekundenkleber fixieren. So ist alles schon mal am richtigen Ort. Anschliessend punktuell aussen zwischen Rahmen und Scheibe kleine Tropfen Sekundenkleber setzen, die dann in den Spalt laufen (aber nicht weiter...) und alles zusammenhalten.
      Irgendwann mal baue ich mir einen richtigen Rahmen, aus Messingprofilen, der dann verchromt wird. Die Sachen sind alle schon besorgt, aber erst mal habe ich keinen Bock auf Windschutzscheibe mehr.
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      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • Fortsetzung, die 2.

      Lackierung
      Das ist ja nun eine Wissenschaft für sich und hätte ein eigenes Forum verdient. Ich habe mich von einem Farbenhersteller beraten lassen (statt hier vom Forum...), und habe mir einen hochglänzenden PUR-Versiegelungslack für das Mahagoni und einen 2K-KFZ-Lack für das Unterschiff empfehlen lassen.

      Der PUR-Klarlack (Knuchel Duropur FH-5000, vermutlich ähnlich dem G8 von Voss) ist sehr dünnflüssig und wird entsprechend sehr gut vom Holz aufgesogen. Er ergibt sehr dünne, extrem harte Schichten – die Hölle, bis man da eine wirklich glatte Oberfläche hat, weil die Schichten eben so dünn sind und entsprechend schlecht die doch recht groben Poren des Mahagoni füllen, und weil Schleifen wirklich Knochenarbeit ist. Wenn man zu wenig aufträgt, verläuft das Zeug nicht richtig und/oder bleibt irgendwie matt, und wenn man auch nur einen Hauch zu viel nimmt, läuft es an den senkrechten Flächen weg. Ich habe bestimmt schon zehnmal gestrichen und geschliffen, und bin immer noch dran. Ich habe beschlossen, wenn mal alles fertig ist, noch einige Schichten 2k-KFZ-Klarlack drüberzulegen, aber dazu muss ich mangels Spritzkabine auf wärmeres Wetter warten.
      (Extrem schick ist das PUR-Zeug übrigens für Balsa, weil dünnflüssig und hart. Macht aus Balsa HFK - holzfaserverstärkten Kunststoff. Federleicht und brutal fest.)

      Weil ich im Herbst schon mal dachte, ich wäre ja nun fast fertig, habe ich das Unterwasserschiff bereits lackiert, mit dem erwähnten 2K-Lack, ebenfalls von Knuchel. Ein erster Versuch mit Streichen ging in die Hose, also habe ich alles wieder heruntergeschliffen und mir erst mal Sprühausrüstung besorgt (einen Preval-Sprayer, eine clevere Idee für solche Kleinprojekte), abgeklebt, und gesprayt. Das Resultat: für einen Amateur ganz ok. Kreppband abgezogen, und die Übergänge zum Mahagoni leicht verschliffen, und dann nochmals eine Lage PUR-Lack aufs angeschliffene Mahagoni drauf. Und hier habe ich gesündigt: weil ich wohl nicht gut genug saubergemacht hatte, habe ich ein paar weisse Farbpigmente mit einlackiert. Das sah man zwar nur im Sonnenlicht, als ganz leichten weissen Schleier auf dem Holz. Aber ich habe dann alles wieder bis aufs Holz heruntergeschliffen und bin jetzt dran, neu zu lackieren. Mann, hab‘ ich geflucht.

      In Sachen Äusserlichkeiten ist das übrigens auch der letzte Stand. Bevor der ganze Baumschmuck drankommt, muss ja erst fertig lackiert sein. (Allerdings trage ich mich noch mit einem Badeplattform-Projekt. Mal schauen, ob das was wird...)
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      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • Hallo Rainer !

      Dein Boot sieht m.E. toll aus. Aber ich kenn das von mir auch : wenn man weiss, daß da irgendwo was nicht so ganz 100%ig ist sieht man das eben immer viel größer als es wirklich ist.

      Lackieren ist eine Kunst für sich. Ich kämpfe mich eben auch gerade mal wieder durch dieses Minenfeld mit meinem FoMo. Das ist aber zum Glück ein Arbeitsboot und muss daher nicht unbedingt die absolut perfektesten Oberflächen haben.
      Ich habe allerdings noch eine Yacht in der Werft liegen die in Schwarz-Metallic lackiert werden soll und bin wirklich am Überlegen ob ich das nicht in professionelle Hände legen soll :???:

      Bin gespannt wie es mit Deinem (Nicht) Baubericht weitergeht
    • Original von JB007
      Hallo,

      trotz aller Unwegsamkeiten......ist's ein tolles Boot geworden.


      Als Besitzer einer Princess kann ich nur bestätigen: Leoville, dein Boot sieht klasse aus !

      Christian
      Im Bau:
      Graupner Constellation, Chickie, 2-Master Isabell, Optimist 1/5, Restaurierung Graupner Nautic, Restaurierung Großsegler (2,2 m Masthöhe), Saudade (Hegi)

      Gebaut
      Azimut Atlantic Challenger, Jules Verne, Manhattan 46 (Basis Najade) mit 2 jets, Sunseeker XS 2000, Chris Craft Catalina Hegi, Queen, Princess, Diva, Spitfire 1/5,2, Classic, Catalina 50'', Vaurien (2 Stück), Carina von Graupner (3 Stück), Graupner Taifun, Robbe Diablo, Sea Jet Evolution, Scarrab 48, Graupner Powercat BL,...
    • Danke für die Komplimente. Ist ja auch nicht nicht fertig, und ich freue mich drauf, wenn ich dann man die ganzen Beschlagsachen dranmachen kann. Noch schaut's etwas nackt aus.

      @SirElkon: den Gedanken an einen Profi-Lackierer hatte ich auch schon. Aber eigentlich ist das ja ein Übungsboot, und so wollte ich das zumindest einmal selber probiert haben. Vielleicht bereue ich es ja. :fg:
      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • Jungfernfahrt die 1 1/2te

      Verehrte Schwarmintelligenz,

      Melde gehorsamst: das blöde Ding ist immer noch nicht ganz fertig. :)

      Folgendes ist in der Zwischenzeit aber passiert:
      • Kimmleisten am Boden angeklebt
      • Scheuerleisten am Heck angebracht
      • Unterwasserschiff neu lackiert (wegen Kimmleisten und so war das nötig)
      • ca. 4-5 Schichten 2K-Klarlack aus der Spraymax-Dose (mit mässigem Erfolg, also alles schön mit 400er nassgeschliffen)
      • finale Klarlackierung vom Profi (noch keine Rechnung erhalten; ursprünglich wollte er "bis zu" 500 CHF haben, also 400 €, aber ich hoffe, ich habe ihn davon abbringen können)
      • Pistolenfunke von Futaba gekauft
      • Elektronik eingebaut
      • Beschlagteile draufgepappt.

      Falls es noch niemand bemerkt haben sollte: ich hab' keine Bilder. Noch nicht. Kommen aber; versprochen!

      So. Und nun kommt der Moment, wo ich etwas Beratung brauche. Letztes WE war nun also die zweite Jungfernfahrt (die erste, im Rohbau, ist fast ein Jahr her), und irgendwie wollen meine Berechnungen nicht aufgehen. Denn das Boot läuft schön trocken, gleitet wunderbar, da wippt nix, fährt aber (gemäss GPS) nur gerade 33 km/h. Dabei zieht es, einmal in voller Fahrt, etwa 40 A, die der Motor locker verkraften soll - will heissen: der Motor läuft im grünen Bereich.
      Nur: Mit einem 1800kV-Motor (Roxxy 3656/06) an 3S und einer 39er K-Schraube müsste es nach Adam Risiko aber gegen 45 km/h laufen.

      Die km/h sind mir a priori erst mal ziemlich unwichtig; 33 km/h ist ja schön scale für 1:8. Aber ich wüsste gern, wo sich Theorie und Praxis denn gute Nacht gesagt haben. Will schliesslich noch was lernen.

      Mit Dank für die freundliche Aufmerksamkeit
      Rainer
      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • ...und die Bilders

      So, wie versprochen habe ich noch ein wenig geknipst. Hier ist. Sieht zwar auf den Bildern nicht so viel anders aus als im Frühjahr (traurig, eigentlich), aber in natura ist der Unterschied beträchtlich.

      Gruss
      Rainer
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      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • Wow , wie geil ist das denn ?? :co: :resp: :resp: :resp:

      Klasse gemacht, apropos Lackierung .....ich hab bei meiner Victoria gute Erfahrung mit Clou Yachtlack gemacht....allein von aussen 8 mal lackiert mit 800er Zwischenschliff und 36 Stunden Trockenphasen dazwischen.

      Bin für meinen teil sehr Zufrieden

      Gruss
      Catti
      Fahrbereit :
      ASW - Zerstörer USS " Ingersoll " DD990
      Krabbenkutter Graupner Tön 12 " Maus "
      Mahagoni - Yacht Aeronaut Queen " Aurora Borealis "
      Mahagoni - Yacht " Uisge Beatha "
      Segler Graupner Collie 1 " Susannchen "

      In der Werft:
      Schärenkreuzer Typ 30
      Lenkwaffenzerstörer USS " Bainbridge " , DDG 96
      Trumpeter Schlachtschiff " Bismarck "

      Auf Lager :
      AHTS " Walhalla "
      Seenotkreuzer Hermann Helms
      Schlachtschiff USS Arizona
    • Neues zum Antrieb

      Ich habe nun folgende Motor-/Prop-Kombinationen geprüft und für halbwegs passabel befunden, jeweils an 3S:
      • Robbe Roxxy 3656/06 (1800 kV) an Graupner K 39 mm - zieht ca. 40 A Dauer bei Vollast (60 A Spitze) und fährt wie oben erwähnt 33 km/h
      • Turnigy Aquastar 3660 1460KV an Graupner K 45 mm - zieht minimal mehr Strom, fährt minimal schneller (1-2 km/h).

      Die Setups sind beide etwas auf Kante genäht - an den offiziellen Angaben gemessen die Roxxy-Variante noch etwas mehr. Laufen aber beide kühl; man könnte mit den Props noch etwas kleiner gehen, um Sicherheit zu gewinnen.

      Und weil ich ja noch in der Sturm-, Drang- und Experimentierphase bin, will ich's nun wissen. Und habe mir einen Leopard LBP4082-B 1000 kV besorgt; den will ich an 6S fahren. Die Idee ist, mit vielleicht etwas weniger Strom, aber dafür der doppelten Spannung zu schauen, was so möglich ist mit dem Boot, wenn da >1 kW reingepumpt wird.
      Aber bevor es so weit ist, will ich den Rumpf von innen noch etwas mit GFK verstärken. Der Leopard ist ein rechter Klopper - siehe Foto unten (von links: Roxxy mit Wasserkühler, Turnigy, Leopard). Ich werde berichten, wenn ich an den langen Winterabenden mal wieder etwas Musse finde.

      Gruss
      Rainer
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      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • RE: Neues zum Antrieb

      Original von leoville
      [*]Robbe Roxxy 3656/06 (1800 kV) an Graupner K 39 mm - zieht ca. 40 A Dauer bei Vollast (60 A Spitze) und fährt wie oben erwähnt 33 km/h
      [*]Turnigy Aquastar 3660 1460KV an Graupner K 45 mm - zieht minimal mehr Strom, fährt minimal schneller (1-2 km/h).
      [/list]


      Hi

      Sowohl die Queen als auch die Princess sind sehr empfindlich betreffend Schwerpunkt. Wenn der Akku zu weit vorne ist, bremst das ungemein.

      Ich fahre die Princess mit dem gleichen Roxxy Motor nun mit 4 S 5000mA.
      Alles bleibt Kühl und betreffend Speed kann ich mich nicht beschweren.

      P.S: Klasse gebaut !

      Viele Grüße

      Christian
      Im Bau:
      Graupner Constellation, Chickie, 2-Master Isabell, Optimist 1/5, Restaurierung Graupner Nautic, Restaurierung Großsegler (2,2 m Masthöhe), Saudade (Hegi)

      Gebaut
      Azimut Atlantic Challenger, Jules Verne, Manhattan 46 (Basis Najade) mit 2 jets, Sunseeker XS 2000, Chris Craft Catalina Hegi, Queen, Princess, Diva, Spitfire 1/5,2, Classic, Catalina 50'', Vaurien (2 Stück), Carina von Graupner (3 Stück), Graupner Taifun, Robbe Diablo, Sea Jet Evolution, Scarrab 48, Graupner Powercat BL,...
    • RE: Neues zum Antrieb

      Original von frenchi
      Ich fahre die Princess mit dem gleichen Roxxy Motor nun mit 4 S 5000mA.


      Hi Christian,

      Danke für die Blumen. :) Aber theoretisch und vom Hörensagen (und ich bin nun mal Zweithand-Theoretiker, sorry...) kommt mir ein 1800 kV-Motor an 4S schon etwas grenzwertig vor - du hast da (Leerlauf-)Drehzahlen von 26'000 u/min, an einem vollgetauchten Antrieb. Da müsstest du mit einer ziemlich kleinen Schraube fahren, damit der Motor nicht abraucht, oder? Was genau hast du denn drauf?

      Gruss
      Rainer
      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • RE: Neues zum Antrieb

      Ich habe eine Graupner 39 mm zweiblatt schraube drauf.

      Alles bleibt nur warm...

      Viele Grüße
      Im Bau:
      Graupner Constellation, Chickie, 2-Master Isabell, Optimist 1/5, Restaurierung Graupner Nautic, Restaurierung Großsegler (2,2 m Masthöhe), Saudade (Hegi)

      Gebaut
      Azimut Atlantic Challenger, Jules Verne, Manhattan 46 (Basis Najade) mit 2 jets, Sunseeker XS 2000, Chris Craft Catalina Hegi, Queen, Princess, Diva, Spitfire 1/5,2, Classic, Catalina 50'', Vaurien (2 Stück), Carina von Graupner (3 Stück), Graupner Taifun, Robbe Diablo, Sea Jet Evolution, Scarrab 48, Graupner Powercat BL,...
    • Schritt eins der Operation „Full Schmackes“ ist vollbracht: ein neues Ruder. Irgendwie habe ich der Aeronaut-Konstruktion mit der 3 mm-Messingwelle und dem eingeklebten Sperrholzblatt nicht so recht trauen mögen. Also habe ich ein neues Ruder geschnitzt, mit einem Blatt aus 1 mm-Edelstahlblech (aus einer Maurerkelle) und einer 4 mm-Stahlwelle, für die eine unbenutzte Wellenanlage hat dran glauben müssen. Die Welle geschlitzt (mit Dremel und Trennscheibe), das Blatt eingeklebt und verstiftet – müsste halten.

      Der Koker ist wie das Original 50 mm lang und besteht aus einem Messingrohr mit 7 mm Aussen- und 6 mm Innendurchmesser; da habe ich, wiederum aus Messing, an den beiden Enden 5 mm lange Hülsen eingeklebt; Bundbuchsen in den nötigen Abmessungen habe ich nirgends gefunden. Für die Abdichtung vertraue ich auf die Länge und eine grosszügige Fettpackung.
      Den alten Koker habe ich durch Erwärmen (mit dem Lötkolben) erstaunlich problemlos herausoperieren können. Die Kielbrettchen habe ich im Bereich des Kokers aufgedoppelt, und das neue Teil grosszügig eingeharzt.

      Die Brücke, welche den Koker oben abstützt und das Servo aufnimmt, habe ich neu gebaut, aus 3 mm Flugzeugsperrholz, und rundum verstärkt. Dann kam ein Digitalservo in Standardgrösse mit Metallgetriebe hinein, welches das Ruder über Schub-/Zugstangen betätigt. Ist wahrscheinlich alles Overkill, aber weil das ja auch mein Übungsboot ist, wollte ich’s halt mal richtig bombenfest haben.

      Mit der Blattform bin ich noch nicht so glücklich, primär aus optischen Gründen - getestet habe ich's ja noch nicht. Falls irgend jemand ein paar nette Fotos hat, wie so etwas im Original auszuschauen hat (leider hat die Princess nicht wirklich ein Vorbild...), bin ich dankbar; auch funktionsbezogene Hinweise und Empfehlungen zu Ruderformen nehme ich gern entgegen.

      Und nun habe ich für heute fertig. Es grüsst
      Rainer
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      • Ruder_2.jpg

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      Ich hab' auch keine Ahnung, ich tu nur so.
    • RE: Neues zum Antrieb

      Also der T20 ist mit 6S nicht besonders aufregend - ausser dass die Temperaturen von Regler und Motor in jeder Situation absolut im Keller bleiben. 30°C waren das Maximum. Werde in der nächsten Saison also mal umstellen - entweder den Motor auf höhere Drehzahl oder vielleicht auch mit 12S.
      Zur Zeit bin ich grad wieder mehr in der Luft unterwegs - die Helis lassen mich, zumal jetzt auch mein Junior damit angefangen hat, nicht los.

      Grüße vom Bodensee,
      Thomas