Fabrikschiff für PKW Produktion

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    • also ich freue mich vom weiteren Fortschritt der Dinge zu hören!

      Wegen der Taktung / Einbauzeiten würde ich Dir empfehlen mit einer Fachschaft Maschinenbau (zumindest heißen die bei uns in Österreich so) Kontakt auf zu nehmen. Das sind Studenten die Ihre Freizeit nutzen um anderen Studenten weiterzuhefen und auch den Kontakt zu den Profs pflegen wenn es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die sollten dann zu entsprechenden Fachstudenten oder Fachprofessoren (Also PKW Fließbandtechnik) weiterhelfen können. Die geben üblicherweise gerne Auskunft.

      Ansonsten natürlich einfach auf eine Uni gehen und dort so lange durchfragen bis Du bei jemandem landest, der Ahnung hat.

      Wegen CAD sind die Wege so vielfältig wie es Programme gibt. Wenn Du mit Deinen angestammten Programmen an Grenzen stoßt und etwas neues dazulernen musst, dann solltest Du viele Menschen fragen und weise wählen. Ich verwende zum Beispiel für die Konstruktion von Schiffskörpern und Tanks das Programm Delftship. Das ist aber für komplexe Räumlichkeiten und Einrichtungen ungeeignet. Ich vermute, dass Du mit Autocad alles notwendige machen kannst (weil Du Dich da schon gut auskennst) und eben Komplexität und verknüpfbare Vielfachebenen in dem Programm überhaupt kein Problem sind.

      Ich habe für ein 1:1 Projekt (ein neuartiges Flusscontainerschiff) den Schiffskörper in Delftship entworfen (und die ganzen Verdrängungs-, Ballast-, Schiffskörpergewichtsberechnungen damit gemacht), den provisorischen Decksplan habe ich dann in Corel Draw gezeichnet, weil ich das gut beherrsche. Autocad kann ich leider nicht so gut, sosnt wäre das natürlich deutlich besser gewesen. Von Solid edge habe ich auch schon viel gutes in richtung Schiffsausstattung gesehen, eventuell ist das für Dich auch einen Blick wert.

      viele Grüße,

      Maximilian
      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)
    • Das Thema der Realisierung und vor allem wirtschaftlichkeit wurde schon lang und brei diskutiert und bedarf glaube ich keinen neuen Aufguss. Arbeiten bei Seegang geht eigentlich auch immer bis zu einer gewissen Grenze, aber so ein roro Dampfer bringt auchein bisschen was auf die Waage;)


      Tja was die taktung angeht da wird man bestimmt nur schwer an genaue Zahlen kommen, aber ich hab da was von 30-90 Minuten im Hinterkopf? Es gibt ja auch diverse Dokus über Autoproduktionen, vielleicht wird ja dort was zu den Zeiten gesagt. Ansonsten auch einfach mal ganz dreist die Hersteller fragen, mehr als nicht antworten oder nein sagen können die nicht.

      Beim CAD Thema kann ich leider nicht weiterhelfen....


      Weiterhin gutes gelingen !
      Fahrbereit:
      Günther Schmidt ex. G. Neptun

      in Bau:
      Tirpitz 1:300
      VARD OSV PSV 09 "UOS Mariner" 1:75
      Pollux Umbau zum Ocean Towing Vessel

      In Planung:


      Im Hinterkopf:
      VARD 2 12 AHTS
      Größere X-Bow Einheit
      Arche Nr 7 aus 2012
      Solitaire von Allseas 1:200
    • In Bezug auf die Taktung hab ich in diversen Werkstätten gefragt aber da die haben gleich gesagt, nein ist nicht.

      Alternativ hab ich mich mal an diverse Pressesprecher der versch. Werke gewandt vllt. bekomm ich da ja eine passende Antwort.
      Am Ende besteht aber eh noch eine zeitliche Differenz da man in den Werken ja diverse Hilfsmaschinen beim Einbau hat z.B. so eine Art "Sitz in Auto Reicher" aufgrund Platzmangels gibt es die Möglichkeit auf dem Schiff nicht.
      Dokus hab ich mir schon einige angeschaut, hat mich für die Fertigung weitergebracht aber noch nicht bei den Zeiten.

      Hab ja auch gelesen,dass ein Goolf in ca. 18h komplett fertig ist und ein Smart in 4h..aber sich nur auf solche eine Angabe zu verlassen finde ich etwas vage.

      Zu der Darstellung mit einem diversen Programm, vom Prinzip her muss ich ja "nur" die jeweiligen Decks darstellen, inklusive der Pkw sowie Abstände und Lagerstätten..lt. ihm ist es am Ende eine Anordnung von Recktecken und Quadraten, kann also nicht so anspruchsvoll sein, aber erstmal ins Programm einarbeiten.

      Da ja zwischen den PKW bzw. in/ an diesen gearbeitet wird veranschlage ich einen Arbeitsradius von 2m pro Pkw für die erforderlichen arbeiten, sollte m.M.n. ausreichend sein.
    • Original von Yuri
      . Ich sehe das ganze Projekt als reine Zeitverschwendung.
      Was passiert bei Orkan? Was bei Wellenschlag? Was bei schwerem Seegang? Willste die Autos dann teuer an der Pier produzieren? Den Prof. ist ein Spinner und will dich nur beschäftigen.


      Naja, das ist eine Abschlussarbeit im akademischen Bereich an einer Hochschule. Es gibt für den Kram immerhin einen Abschluss.

      Grundlagenforschung oder Diplom/Bachelor/Master-Themen sind oft ein bischen sehr theoretisch und manchmal auch total etwas unrealistisch.
      Das darf auch mal an der Realität vorbeigehen, aus den anfänglich dämlichsten Sachen sind schon die besten Erfindungen entstanden.

      Aber selbst wenn die Arbeit am Ende sagt, so gehts nicht, weil zu teuer/technisch nicht möglich/Unsinn ist das auch ein Ergebnis. Und man hat gezeigt, dass man in der Lage ist, sowas zu erarbeiten. Und für den Studenten nicht unwichtig, er hat diesen Wisch wo drauf steht, dass er fertig ist.

      Zurück zum Thema:

      Ich hab als fast fertiger Maschinenbauer bischer schon mit Inventor 2008-2012, Solid Edge, Catia und Pro E gearbeitet.

      Ich komme am besten mit Inventor klar, da doziere ich gerade an meiner Diplomarbeit mit rum. Das ist aber auch Geschmackssache. Am schlimmsten fand ich Pro E.

      MfG

      Tobias

      Edit: Schon mal die Gläserne Manufaktur in Dresden angeschaut? Die fertigen ja auch auf engen Raum in mehren Etagen den kompletten Phaeton. Kann man sogar besichtigen, ist sehr Empfehlenswert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rossi ()

    • Mittlerweile nimmt das ganze Gestalt an,
      aber weiß vllt. zufällig jemand wie ich an die Daten vom Hafen in Shanghai komme?
      Bis auf Tiefgang habe ich nichts finden können, aber brauch noch Längen und Tiefgangsbeschränkungen um die Schiffshauptabmessungen eingrenzen zu können.

      Über einen Hinweis wäre ich dankbar.
    • Moin , ich guck nachher mal ob wir das buch hier haben, dann mach ich Bilder und schick sie dir zu, aber nur vorrausgesetzt dass wir das Buch haben . Meld mich später nochmal.
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      Solitaire von Allseas 1:200
    • Alternativ, da habe ich mir jetzt den Hafen vom Yokokama gewählt, bietet sich ja auch gut für RoRo an, aber Shanghai wäre noch immer interessant, falls du dazu etwas finden kannst, aber wenn ich den Daten vertraue die ich mittlerweile gefunden habe ist dort bei 150m Länge schluss..

      so oder so vielen Dank
    • So hier mal die Daten aus dem IHS Port and Terminal Guide (alles in Metern):

      Max vessel size: max draught: 9,5
      max LOA: 320
      Load line zone: summer

      Für baoshan (muss wohl ein teil des Hafens sein) : loa 225

      RORO Berth : length 315

      Hoffe es hilft
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    • Moin Leute!

      Ich wollte EUCH ALLEN, an dieser Stelle einmal meinen Dank aussprechen, für die gemachte Kritik, sowie die Vorschläge, Anregungen etc.

      Das Thema PKW Endausrüstung auf dem Seeweg ist abgeschlossen, ich habe gezeigt, dass es realisierbar ist mit diversen Abstrichen zum reinen Neuwagentransport, aber durchführbar ist. War scheinbar auch alles nachvollziehbar, da am Ende das Prädikat "gut" rausgekommen ist.

      In diesem Sinne nochmals tausend Dank an jeden einzelnen, der sich hier mit eingebracht hat, ob es nun Kritik war" von wegen das ist Mist, bringt gar nichts" oder kleine Denkanstöße. Alles in allem hat das mir doch sehr geholfen.

      DANKE :juhu: