Berge Springer Tug

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    • Berge Springer Tug

      Hallo Kollegen,

      ich möchte heute ein Rettungsboot vorstellen.

      Aus der Not gebohren weil ich 1.5 Std am Teich gestanden habe um mein

      Powerboot was nach einer zu engen Kurve Schraube oben im Teich lag,

      weit und breit kein anderer Kollege mit Boot zum retten war der Entschluß

      ein handliches Rettungsboot zu konstruieren das Fazit des Erlebnisses am Teich.

      Die Wahl viel schnell auf einen Springer Tug, ein Modell rein nach Fantasie

      konstruiert mit der leichten Assoziation zu den heutigen Hafenschleppern

      der Großen Welthäfen.

      Besonderheit, der Rumpf entspricht den Abmaßen der Bootsregeln für

      Springertug Wettbewerbe, die Aufbauten sind frei Erfunden.


      Nachstehend nun die Entwurfszeichnung




      Viele Grüße

      Joachim


      :juhu: :juhu: :juhu:
      Dateien
      :bad:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von blackburnde ()

    • Nachdem mein Standardbergeboot so langsam in Richtung Verschleißgrenze tuckert,
      hab ich vor einiger Zeit auch angefangen einen Tug zu bauen.
      Mit Rennboot bin ich nie ohne Bergeboot unterwegs. Selbst bei Booten mit Flutkanal nicht.
      Kann immer irgendwas sein.
      Zweimal hätte ich allerdings dann auch fürs Bergeboot ein Bergeboot brauchen können :pf: :pf:

      Heiko
    • Wir haben bei uns im Verein mal Springer als Jugendmodell gebaut, allerding mit GFK Rümpfen und Alu Technikträger. Damals für 50.- Bausatz mit Rumpf, Motor, Ruder, Träger, BEC Regler, Servo beim Einkauf von 30 Einheiten und Spezialkonditionen...
      Allerdings ohne Aufbau. Den durften alle selbst gestalten...
      Als FS haben wir damals die HK 25.- Euro 6Kanal Funken angeboten.

      Hier Links zur "Resteverwertung":

      MDFR Springer

      "Springer" Barge der CCGS Samuel Risley


      Meine persönliche Meinung!
      Nehmen wir mal den Krick-Bausatz Ramborator als Massstab...
      Offiziell 85.- Teuros.

      Ich würde Motor, Welle/Stevenrohr und Ruder ev. Lichter/Sound als Option anbieten.
      Eventuell noch Alternativaufbauten, wie die unterschiedlichen Rivas?

      Nehmen wir also Qualität und kleine Stückzahl, dann dürften irgenwo zwischen 100.- und 120.- Euros anstehen. Zuzüglich Motor u.s.w.
      Über 150.- wird das Teil meines Erachten eher selten bestellt werden...


      Leo
    • Die Rümpfe waren bei dem Jugend-Projekt auch nicht von der Qualität, die wir hier ansprechen...
      Damals gings um preiswert Nachwuchs zu fördern. Ein 3Euro-Servo von HK hat auch andere Qualitäten, wie ein 40 Euro Teil. Ebenso Regler u.s.w.

      Springer von Kuhlmann ist aber eben kein Riva-Boot, und damit eher andere Kundschaft.


      Bei Deinen Punkten zu einem Bausatz-Entwicklungspreis hast Du sicher recht.
      Darum sind auch Hasse u.s.w. immer "etwas" teurer, wie Krick u.s.w.
      Die Menge macht's halt auch hier.
      Und trotzdem hat die "Geiz ist Geil" Mentalität Graupner ja in die Insolvenz geführt...

      Leo
    • Ja, das ist das Problem und der richtige Punkt, den Du ansprichst.

      Es macht einen himmelweiten Unterschied, ob ich eine 3000. Neuentwicklung eines Seenotkreuzers auf den Markt werfe, den es von China bis Meppen an jede rEcke gibt, oder ob ich wirkliche Preziosen anbiete.

      Und genau die werden immer nachgefragt werden, aber ein Springer Kunde wird (erstmal) kaum eine Riva anfragen.
      Das muss wachsen.
    • Warum muss es bei einem solchen Modell mit einfachen Konturen immer ein CNC- gefräster Bausatz sein? Gut, für die Fraktion, die "nur" das Bergeboot haben wollen, ist das vielleicht okay. Aber warum soll die Jugend oder ganz einfach der Anfänger nicht mal ein bisschen sägen lernen? Ich denke, dass ein Plan, meinetwegen auch als gegen Gebühr downloadbare Datei als preiswerte Variante sicher auch ihre Abnehmer findet. Als Beispiel möchte ich die Kartonmodelle für Modelleisenbahner nehmen, die von einem englischen Grafiker auf scalescenes.com angeboten werden. Das sind auch mit sehr viel Liebe und Arbeit konstruierte Kartonmodelle, die nicht als fertige Bausätze bzw. gedruckte Blätter, sondern gegen eine Gebühr von 3-5 £ downgeloaded werden können.
      Nicht weil ich noch zu der alten Generation von Holzwürmern gehöre, die noch in den Sechzigern mit nach Plan nachgebauten kleinen UHU's angefangen haben, sondern weil ich glaube dass ein paar handwerkliche Fähigkeiten, wie mit einer Laubsäge umgehen zu können, einfach zum Modellbau dazugehören.
      Ich will nicht die Fräserfraktion vergraulen. Bei Modellen mit vielen komplexen, runden Formen finde ich das durchaus angemessen.
      Herzliche Grüße
      Gernot


      Lass dem Schwein ruhig quieken, wir schlachten ihm doch!
    • Hallo Kollegen,
      ei jei was eine hitzige Diskussion, freue ich mich drüber.
      Ist doch noch Leben in uns Schiffchenmodellbauer.

      Wenn ich mal was die Wogen glätten darf.

      @Leo Danke für Deine Preisvorstellung die ist sehr Hilfreich.

      @Axel Dir auch Danke für das Erklären wie Aufwändig doch Entwicklung ist. Das erklärt vielleicht auch mal den ein oder anderen Preis.

      @Blechengeist danke das Du auch die Lanze für das Handwerk brichst. Leider habe ich es selbst erleben müssen das
      ein Großvater mit Enkel beim Modellbauhändler nach einem Bausatz
      für ein Rc Flugmodell gefragt hat und die Entgeisterten Verkäufer
      fast gleichzeitig Antworteten ....Bausatz...aber heute baut doch keiner
      mehr ....

      Ja leider ist das so.

      Ich selbst bin jetzt 46 und mit Schnellbaukästen groß geworden.

      Infiziert wurde ich über einen Onkel heute 76 der noch Freiflug und nach
      Plan gebaut hat.

      Meine persönliche Meinung heute ist da ich auch auf Laubsägeerfahrung zurückblicken kann, ich möchte in Holz bauen
      weil es mir ungeahnte Möglichkeiten der Formgebung ermöglicht
      aber ich möchte heute nicht mehr auf die Genauigkeit die mit einer Fräsmaschine möglich sind verzichten.

      Wenn ich Kinder hätte würde ich sie versuchen auch mit diesen Annehmlichkeiten an das Hobby heran zu führen.


      Viele Grüße

      Joachim
      :bad:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von blackburnde ()

    • Original von Belchengeist
      Warum muss es bei einem solchen Modell mit einfachen Konturen immer ein CNC- gefräster Bausatz sein? Gut, für die Fraktion, die "nur" das Bergeboot haben wollen, ist das vielleicht okay. Aber warum soll die Jugend oder ganz einfach der Anfänger nicht mal ein bisschen sägen lernen? Ich denke, dass ein Plan, meinetwegen auch als gegen Gebühr downloadbare Datei als preiswerte Variante sicher auch ihre Abnehmer findet. Als Beispiel möchte ich die Kartonmodelle für Modelleisenbahner nehmen, die von einem englischen Grafiker auf scalescenes.com angeboten werden. Das sind auch mit sehr viel Liebe und Arbeit konstruierte Kartonmodelle, die nicht als fertige Bausätze bzw. gedruckte Blätter, sondern gegen eine Gebühr von 3-5 £ downgeloaded werden können.
      Nicht weil ich noch zu der alten Generation von Holzwürmern gehöre, die noch in den Sechzigern mit nach Plan nachgebauten kleinen UHU's angefangen haben, sondern weil ich glaube dass ein paar handwerkliche Fähigkeiten, wie mit einer Laubsäge umgehen zu können, einfach zum Modellbau dazugehören.
      Ich will nicht die Fräserfraktion vergraulen. Bei Modellen mit vielen komplexen, runden Formen finde ich das durchaus angemessen.


      Das Problem, wenn es denn eins ist, liegtr einfach darin, das "es" gemacht wird, weil man´s kann, man muss es nicht.
      Ich brauch es gar nicht. Ich habe kein Problem damit, mir meine Teile zu sägen.
      Es scheint aber übelich zu werden, den Modell"bau" immer weiter zu reduzieren.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AxelF ()

    • Hallo Axel und Joachim,

      Danke für das schöne Thema, das ich sehr gerne verfolge.
      Ich bin ja auch nicht ganz unbedarft im Zeichnen, aber an das, was ihr Kuhlmannschen Hofzeichner abliefert, komme ich natürlich lange nicht ran.

      Trotzdem frage ich mich, warum ihr ein fast totes Pferd wieder satteln wollt. Ich lese überall, dass der Springer Hype längst vorbei ist und viel meiden die Dinger wie der Teufel das Weihwasser als Kinderspielzeug und Schuhkarton (ist nicht meine Meinung, ich habe selbst 2 Stück). Und gegen den Aeronaut Preis könnt ihr eh nicht anstinken.

      Axel, da du um Anregungen gebeten hast, bringe ich mich gerne ein, ich stand nämlich kürzlich vor der selben Fragestellung. Ein Modellbaufreund wollte auch ein Bergeboot bauen, aber er wollte explizit keinen Springer haben. Ich erinnerte mich an einen kleinen Schlepper, den ich letztes Jahr in Faaborg gesehen hatte und habe diesen gezeichnet. Ein Plan und eine Fräsvorlage habe ich erstellt und inzwischen ist der Schlepper unterwegs. In einem kleinen Nachbarforum wurde er Forenmodell und im Moment wird an einem Tiefziehrumpf experimentiert. Die Maße sind ähnlich einem Springer und er ist sehr einfach zu bauen, aber so etwas könnte auch die Scale-Freunde zufrieden stellen. Hier ein link zum Anschauen (Lutz, ich hoffe du hast nichts dagegen): youtube.com/watch?v=ZT6duVGs-bI

      Gruß
      Wolfgang
      Dateien
      • Arkil1.jpg

        (95,9 kB, 606 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • Arkil2.jpg

        (96,98 kB, 607 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Original von Dante
      - Den Plan gibts kostenlos im Netz (ich glaube auch hier...).

      - Flacherer Rumpf entspricht halt nicht mehr den Regeln für die Springer-Wasserpolo-Spiele.

      Leo


      Ja haste Recht....nur mal ehrlich...bei all den Veranstaltungen wo ich bisher war,
      gabs nur eine mit einer Sringer Polo Match.... :kratz:.....und da warens auch noch
      vereineigene Modelle.....sprich Jugendarbeit.... :pf:


      @blackburne;

      :???: alle bekommen ein Komentar........un ich net...... :cry:

      @schaumburger

      :c:...wäre ein geiles Forenmodell......da hätt ich gern ein Plan davon....

      @Axel;

      mit nix neues....meinte ich nicht böse oder negativ....aber für den beschriebenen Zweck
      gibts genug Auswahl....deswegen solltet ihr euch was besonderes einfallen lassen, auch um
      euren eigenem Anspruch "Besonderes mit hoher Qualität, gerecht zu werden.....deswegen find
      ich den Vorschlag von schaumburger klasse
      Gruß Jens

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JB007 ()

    • Den Vorschlag von Wolfgang@schaumburger finde ich auch klasse: das wäre doch eine Alternative !

      Nichts gegen die "klassischen" Springer-Wasserpolo-Boote: aber zumindest bei uns spielt keiner damit und Rümpfe oder Pläne gibt's davon schon so viele wie Sand am Meer.

      Warum sollte es nicht wirklich mal etwas besonderes sein :kratz: (für mich dann bitte ca. 1m länge, wenn´s geht *pfeiff*) Den würde ich auch gleich kaufen .

      Um welches Forum handelt es sich bei dem Forumsmodell ? Den Plan hätte ich auch gerne :pf:
      • Im Hafen: African Queen II, Z-Class Racer - 1959, Griechisches Fischerboot Naxos, 12 Foot Outboard Runabout, Luftschrauben-Gleitboot "Silbervogel", Arbeitsboot mit 2x Jetantrieb, Fischkutter „Rita“
      • In der Werft: Baggerponton