Baubericht Billing Boats Calypso

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    • Original von nietlogger
      Die Beplankung des schwarzen Wasserpasses war bei der Calypso nicht sichtbar, da sie in diesem Bereich eine Eisbeplankung aus Stahlplatten hatte.


      Moin,

      kann man hier ganz gut erkennen, ist teilweise anscheinend verschweißt und teilweise vernietet.

      france3-regions.francetvinfo.f…/maxnewsworld269857_1.jpg

      Das werde ich bei mir vermutlich dann so andeuten. Im moment denke ich mir das so, dass ich den Rumpf dann mit PS in der Holzstärke der Beplankung aufdoppel und darauf dann mit 0,5mm PS die Platten andeute.

      Gestern habe ich aber erst mal zur Einstimmung an meiner Revell Calypso weitergebaut
      Gruß Holger
    • Hallo liebe Forumsgemeinde!



      Endlich habe ich mal wieder etwas Zeit um an meiner Calypso zu bauen, nachdem den Sommer über ein paar „Nebenprojekte“ (hier und hier) entstanden und das Leben aus seinen Platz beanspruchte, war nun nach Weihnachten endlich wieder Zeit J



      Zum Reinkommen habe ich mich erst mal mit ein paar einfachen Dingen beschäftigt. So waren nun die Stützen zum Oberdeck an der Reihe. Entgegen der Bauanleitung habe ich jedoch nicht die filigranen Sperrholzstreifen, die die Stützen zum Aufbau hin fixieren, angeklebt, sondern passende Messingprofile angelötet. Das hatte ich bereits vor der Pause erledigt, so dass nun nur die Löcher ins Deck gebohrt und die Vertiefungen an der Aufbaukante mit der Feile eingearbeitet werden mussten.



      Der aufmerksame Bildbetrachter wird feststellen, dass es auf der Backbordseite eine Stütze weniger gibt. Das ist beim Original tatsächlich auch so. Auf einem älteren Foto (hier sitzt der Kamin noch auf dem oberen kleinen Aufbau hinter der Brücke) ist sie auch noch vorhanden. Auf späteren Fotos fehlt sie. Warum sie entfernt wurde entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.



      Ein weiterer Punkt der mich schon lange beschäftigte, war der Einbau der restlichen RC-Anlage, also so wesentliche Teile wie u.a. der Empfänger. Da ich im Heckbereich ja alles vorbildähnlich ausgebaut habe (s.o.), fehlte mir dieser Platz nun. Ich hätte zwar alles auch irgendwie unter Deck noch unterbringen können, aber gerade an den Empfänger möchte ich ohne Verrenkungen herankommen.



      So blieb im Prinzip als Platz nur noch der Raum im unteren, hinteren Aufbau. Hier habe ich ein Brettchen angefertigt, welches mit vier Magneten gehalten wird. Dadurch ist es jederzeit ohne Werkzeug herausnehmbar, so dass ich jederzeit an die darunter liegenden Motoren und den Regler herankomme. Für solche RC-Einbau-Brettchen verwende ich gerne Sperrholz, weil es leicht ist und zahlreich in der Restekiste vorhanden ist. Das Brettchen füllt den Platz nicht ganz aus, da im hinteren Bereich später ein Lautsprecher für das Nebelhorn von der „Decke“ hängen wird. Diesen möchte ich unter dem Kamin montieren, der dazu geöffnet wird, ebenso das Deck auf dem er steht. Beim Ausschneiden des Kamins habe ich übrigens festgestellt, dass die kleinen Anbauten für den Lüfter leider falsch, nämlich genau spiegelverkehrt, angeformt wurden. Auf allen Fotos und Zeichnungen ist der Lüfter auf der linken Seite. Billing Boats hat ihn rechts angebracht ;(. Für Maßungenauigkeiten habe ich ja noch halbwegs Verständnis, aber solche offensichtlichen Fehler verstehe ich nicht.



      Auf jeden Fall sind auf dem Brettchen, neben dem Empfänger, der Schalter für die Empfängerstromversorgung und ein Schalter der den Regler vom Fahrakku trennt eingebaut. Eigentlich dachte ich der würde im eingeschalteten Zustand wunderbar blau leuchten, aber das tut er leider nicht. Ich bin auch noch nicht hinter das Geheimnis gekommen ihn dazu zu bringen. Weiterhin sind dort die beiden 4-Kanal-Schalter für die Beleuchtung, sowie drei Spannungswandler, ebenfalls für die Beleuchtung und die Ankerwinde untergebracht. Nun kann ich die Beleuchtung nach und nach verkabeln.
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    • Dann ging es weiter mit der Lukeneinfassung und der Lukenabdeckung. Die Einfassung war nicht besonders schwierig. Die Abdeckung besteht im Original aus mehreren zusammengesteckten L- und T-Profilen (zumindest sieht es auf einigen Fotos so aus). Ursprünglich wollte ich den Rahmen auch aus einem halbwegs passenden Messing T-Profil zusammenlöten, aber bereits beim ersten 90-Grad-Winkel ist es gebrochen, so dass ich den Rahmen aus 1mm ABS anfertigte und mit 1x1mm ABS-Profilen ergänzte, so dass es wie ein T-Profil aussieht. In diesen Rahmen werden dann insgesamt 18 einzelne Abdeckungen hineingelegt. Diese Abdeckungen stammen aus dem Baukasten und passten (fast) genau. Sie mussten lediglich an jeder Schmalseite um 1mm gekürzt werden. Zum Schluss wurden die Griffe zum Herausheben aus 0,5mm Kupferdraht angeklebt. Im Original sind die so eingepasst, dass sie nicht aus der Oberfläche herausragen, aber das war mir dann doch des Guten zuviel ;)

      Da diese Konstruktion bei der ersten Welle die über das Deck geht, fortgespült würde, habe ich für den Fahrbetrieb noch eine zweite Lukenabdeckung aus ABS angefertigt. Hier habe ich die einzelnen Abdeckungen nur eingraviert. Dann wurden die Löcher für die Griffmulden gebohrt (diese werden nach dem Lackieren von unten mit schwarzem Kunststoff verschlossen) und auch hier 36 Griffe, jeder 4mm lang, angeklebt. Damit alle Griffe gleich lang werden habe ich mir eine kleine Lehre gebaut. Der Kupferdraht konnte dann einfach mit dem Cuttermesser geschnitten werden.

      So habe ich nun die Möglichkeit, für die Präsentation an Land die Luke zum Teil geöffnet darstellen zu können. Da der Raum darunter beleuchtet ist, sollte das auf Ausstellungen einen schönen Effekt ergeben.
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    • Hallo Fans der Calypso!

      Nachdem mein RNLI-Gespann inzwischen fertig geworden ist, geht es nun auch auf dieser Baustelle endlich weiter.

      Vor der Pause hatte ich bereits den Kamin fertiggestellt. Entgegen der Bauanleitung habe ich ihn komplett hohl gebaut, da er als Schallaustritt für den kleinen Lautsprecher des Nebelhorns dient. Ein paar Sonderfunktionen soll es dann doch geben. Dazu habe ich von der Bodenplatte des Kamins nur einen schmalen Rahmen übrig gelassen, ebenso von der Haube. Diese erhielt als Abschluss ein feines Gitter in welches ich die Attrappen der einzelnen Abgasrohre eingesetzt habe. Den Kamin habe ich von innen matt schwarz gestrichen, damit man beim Blick von oben nichts sieht. Unter dem Kamin befindet sich im Deck ebenfalls eine Öffnung unter der der Lautsprecher sitzt. Auf dem Foto fehlt dieser. Ein erster Test war sehr vielversprechend. Warum der Kamin von Billingboats aber komplett spiegelverkehrt erstellt wurde weiß wohl nur der Himmel. Es war also wieder etwas Umbauarbeit erforderlich. Das seitliche Lüftungsgitter aus einem Ätzteil stammt von hobby-lobby.

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      Dann habe ich das bereits beplankte Hauptdeck mit Klarlack gestrichen. Normalerweise verwende ich dazu ganz gerne Parkettlack. Da aber mein „guter“ Lack mittlerweile etwas alt geworden ist traue ich dem nicht mehr so ganz und die heutigen Lacke auf Wasserbasis mag ich nicht, da sie sich meist nicht mit Wasser verdünnen lassen und damit recht dick auftragen. Außerdem gibt es die nicht in matt. Ich habe dazu erstmalig Yachtlack von Clou verwendet und bin begeistert. Die Konsistenz ist genial, so dass man ihn wunderbar verarbeiten kann. In matter Ausführung passt er dann auch gut zu einem Arbeitsschiff und wirkt nicht zu edel. Leider ist er nicht ganz klar, so dass das Holz dadurch deutlich dunkler wird, was mir nicht ganz so gut gefällt. Andererseits sind dadurch leichte Verschmutzungen in der Holzoberfläche, die vom Schleifen kommen, stärker hervorgetreten, was einen leichten Gebraucht-Look ergibt.

      In den Trocknungszeiten habe ich mich mit dem Kranfundament beschäftigt. Letztendlich ist dieses komplett in Eigenbau entstanden, da das Baukastenteil irgendwie nicht meinen Vorstellungen entsprach. Das Zuschneiden und Einkleben von 36 kleinen Verstärkungsecken war eine ziemliche Fummelarbeit, aber ich finde es hat sich gelohnt. Das Unterteil des Krans habe ich ebenfalls begonnen, aber auch hier habe ich einiges modifiziert, wie z.B. der Korb um den Bedienpult, die Schalthebel und die kleinen Hydraulikzylinder. Hier war mir der Plan vom vth-Verlag sehr hilfreich. Auf den richtigen Maßstab herunterkopiert werde ich danach arbeiten, denn dem Bausatzplan bzw. der Stückliste ist z.B. nicht zu entnehmen, welchen Durchmesser z.B. die Hydraulikzylinder haben.
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      Nebenbei habe ich außerdem das Backdeck auf der Unterseite mit G4 behandelt, denn das wird demnächst eingeklebt. Weiterhin habe ich mit der Unterkonstruktion des Brückenhauses begonnen, es wurden zwei kleine Ansauglüfter für die Motoren erstellt, die Ankerwinde wurde noch etwas optimiert etc. Und heute bekam das Unterwasserschiff seine erste Schicht rote Farbe.

      Als nächstes werde ich mich mit dem Brückenhaus weiter beschäftigen, parallel dazu wird der Kran entstehen.
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    • Moin!

      Nun hatte es mich gepackt und der Kran ist fertig. Er muss nur noch lackiert werden.

      Wie auch schon bei vielen Dingen vorher war das was Billing-Boats angeboten hat lediglich etwas was dem Kran sehr ähnlich sieht. Geht man ein wenig in die Tiefe der Details, so fallen einem viele Unterschiede auf.

      So haben z.B. die Seitenteile des Hauptauslegers einen Knick und der Ausleger ist unten im Bereich des Gelenks deutlich breiter. Auch fehlte eine Verkleidung der Unterseite mit einer langen ovalen Öffnung durch die die Hydraulikstempel geführt werden. Die Darstellung der Hydraulikleitungen fehlte komplett und es war nicht leicht herauszufinden welche Leitung wohin geht, da mir Vorbildfotos fehlten bzw. deren Qualität sehr schlecht war. Ich habe die Leitungen nun so verlegt, dass es mir logisch erschien.

      Der Kran ist in allen Achsen voll beweglich, ist aber ohne Funktion, da aufgrund des Ausbaus unter Deck keinen Platz mehr ist für eine Ansteuerung. Außerdem hat mir der Kran auf meiner Happy Hunter gezeigt, dass der Spieleffekt auf dem Wasser doch sehr gering ist, da man es meist nicht richtig sieht. Das ist eher was für den Schreibtisch. Letztendlich war mir die möglichst vorbildnahe Optik wichtiger als die Funktion.

      Nun bekommt er noch seine Farbe. Die Hydraulikstempel werden poliert und anschließend vernickelt.

      Gruß
      Jörg

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    • Hallo!
      Hier geht es grad etwas zäh voran. Der Kran ist fast fertig lackiert und kann dann wieder zusammengesetzt werden. Parallel lackiere ich gerade das Unterwasserschiff und ärgere mich mit dem Lack rum und noch viel mehr darüber, dass durch diverse Umzüge ein Teil der guten Lacke bei meinen Eltern geblieben sind und mein Vater die Gartenzwerge damit gestrichen hat :bw:

      Der Lack den ich jetzt habe ist angeblich seidenmatt, stellt sich aber als eher glänzend heraus. Die Deckkraft ist ebenfalls besch... eiden. Ersteres Problem hätte ich schnell lösen können, wenn in besagter Farbkiste nicht auch das Mattierungsmittel von Graupner gewesen wäre, welches so wohl kaum noch zu bekommen ist. Teste nun gerade noch einen anderen Lack. Da am Ende aber noch ein paar Tiefgangsmarken an den Rumpf sollen, werde ich alles mit einem seidenmatten Klarlack überziehen. Der ist tatsächlich eher matt, wie ein Test ergeben hat.

      Früher habe ich gerne mit Glasurit-Lacken gearbeitet, aber die bekommt man so gut wie gar nicht mehr in Baumärkten. Da gibt es nur noch den Billigsch.... rott. Ich hasse lackieren .... X(

      Welche Lacke für Pinsellackierungen verwendet ihr so? Außer Revell o.ä.

      Trotzdem allen Bastlern ein schönes Wochenende!
      Jörg
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    • Moin Jörg
      Was die Baumarktfarben angeht .... ohne Worte :(
      Ich habe gottseidank noch ein Malerfachgeschäft in der Gegend, und die bieten Caparol an, auch gemischt. Damit hab ich bisher gute Erfahrungen gemacht.
      Pinsel ist bei mir fast schon verschwunden. Für kleine/wenige Teile kommt bei mir die Dose zum Einsatz (zB Molotov). Gibt es für viele Standard-Farbtöne, und auch verschiedene Sprühköpfe (caps) sind verfügbar. Für so Kleinkram ist mir die Reinigung einer Airbrush einfach zu nervig.

      Für größere Objekte (Rumpf) kann ich auf eine kleine gute Spritzpistole zurückgreifen. Das geht dann allerdings auch nicht mehr im Hobby-Keller, sondern nur bei gutem Wetter im Garten.

      Peter
    • Hallo Peter,

      ich habe ja auch schon diverse Modelle aus der Sprühdose lackiert. Das Ergebnis ist gut geworden, dank der Tamiya-Lacke. Aber das geht bei mir leider auch nur im Hinterhof.

      Ich habe aber im www noch ein Malergeschäft gefunden, welches noch einen Restbestand an Glasurit-Farben hatte. Die sind heute angekommen. Und ich habe bei einem Modellbauhändler noch Mattierungsmittel von Graupner gefunden. Zwar sauteuer, aber das war es mir wert. Ich werde dann mal einen Test mit dem bereits genutzten Lack machen. Wenn das klappt werde ich den bisher verwendeten Lack weiter nutzen. Am Ende werden es wohl dann sechs Schichten sein. Klingt viel, aber ich habe zum Teil auch sehr dünn aufgetragen.

      Gruß
      Jörg
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    • Hallo liebe Forumsgemeinde!

      Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen! Nachdem ich das Unterwasserschiff nun endlich fertig lackiert habe (am Ende sind es sechs Schichten geworden) und es einigermaßen zu meiner Zufriedenheit geworden ist. Während der Rumpf kopfüber darauf wartete, dass die Farbe trocken wurde, habe ich die Zeit genutzt um an einigen Details. Zu arbeiten.

      So habe ich den Kran zerlegt, lackiert und wieder zusammengesetzt und die Hydraulikstempel noch vernickelt. Zum Schluß bekam er ein leichtes Washing aus stark verdünnter Revell Nr. 9 (anthrazit). Weiterhin entstand die kleine Vertikalwinde und eine Luke auf dem Achterdeck. Dabei zeigte sich, dass im Vergleich zum Original, die Fundamentplatten dieser Winde und die des Krans etwas zu schmal sind, denn dort ist die Luke ungefähr so breit wie der Abstand dazwischen. In meinem Fall ist dann doch etwas mehr Platz dazwischen. Aber so ist es, wenn man drei Pläne hat und keiner so richtig passt und man zu einem früheren Zeitpunkt eine falsche Entscheidung trifft.

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      Auf ein kleines aber feines Detail möchte ich noch hinweisen: So habe ich auf den Fotos aus dem Inneren der Tauchbootluke auf einer Seite immer eine Leitung gesehen, die ich aber nicht zuordnen konnte. Bis ich bei der x-ten Durchsicht der Fotos auf der Außenseite der Luke einen kleinen Schlauchanschluss entdeckt habe. Damit ergab die Leitung dann einen Sinn. Sie führt von den Wassertanks, welche sich zwischen der Tauchbootgarage und dem Maschinenraum befinden, zu diesem Schlauchanschluss. Dieser besteht aus einem kleinen Stück Rohr und einem kleinen geätzten Handrad.

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      Dann habe ich bereits mit der großen Winde begonnen. Hier habe ich wieder vieles selbst gemacht, u.a. auch die Windentrommeln. Diese liegen zwar als Messingdrehteile bei, sind aber viel zu klobig. Hier gibt es aber noch nicht viel zu sehen, deshalb habe ich davon noch keine Fotos gemacht.

      Den ursprünglichen Plan jetzt schon am Steuerhaus zu arbeiten, habe ich noch etwas zurückgestellt, da das vordere Deck noch nicht fest verklebt ist und sich dadurch zum hinteren abnehmbaren Teil des Aufbaus eventuell noch Differenzen in den Winkeln zueinander ergeben könnten, was zu unschönen Spalten führen würde, was man bei einigen Modellen immer wieder sehen kann.

      Letztes Wochenende habe ich dann die Decksbeleuchtung eingebaut. Das war eine ziemliche Fummelei und es war nicht leicht die richtigen Positionen der Lampen zu finden, da alle Pläne dazu wenig aussagekräftig sind. An einer Stelle bin ich damit auch nicht zufrieden. Fotos dazu folgen, wenn die Lampen angebracht sind, denn die kleinen Lämpchen sind auf Fotos kaum zu erkennen. Die feinen Zuleitungen habe ich soweit alle gut unterbringen können und ich habe Sie an den Verstärkungen der Deckshäuser mit Sekundenkleber angeheftet. Damit ist alles gut aufgeräumt. Sollte ein Ersatz erforderlich werden, so würden die alten Leitungen im Modell verbleiben. Die Enden der Leitungen wurden auf ein kleines Stück Lochrasterstreifenplatine gelötet. Zwischen den Deckshäusern habe ich eine steckbare Leitung eingebaut, damit ich alles noch wieder auseinandernehmen kann. Am Ende des Tages konnte ich dann die Lämpchen auch bereits per Fernsteuerung ein – und ausschalten, was ein sehr schönes Bild ergab. Leider habe ich davon kein Foto gemacht, aber das kommt noch.

      Heute habe ich dann den schwarzen Bereich des Rumpfes erstmalig gestrichen. Damit sieht das Modell nun schon ein bisschen mehr nach Calypso aus. Die eingeritzte Plankenstruktur kommt dabei auch sehr schön zur Geltung.

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      So geht es Stück für Stück weiter und ich stelle fest, es sind doch eine Menge Details. Aber, wenn man ein Schritt nach dem anderen macht, dann verliert man auch nicht die Übersicht. So habe ich gestern noch ein paar Schäkel (die leider etwas zu groß sind, aber kleinere konnte ich nirgendwo auftreiben) an einer Strebe des backbordseitigen Schanzkleides befestigt, nachdem sie eine kleine Alterung durch „Rost“ erhalten haben. Ich finde durch solche Details wird ein Modell erst lebendig.

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      Ich wünsche noch ein schönes Wochenende!

      Gruß
      Jörg
      Meine Homepage: Joerg´s Modellwerft
    • Hallo Calypso Fans!

      Ich weiß ja nicht ob hier noch jemand mitliest, aber zum Jahresende noch ein kleines Update.
      Nachdem das Unterwasserschiff und der schwarze Bereich des Rumpfes nun fertig lackiert sind, konnte ich die Wellen und die Ruder endlich wieder einbauen. Ich finde nun kommen die freilaufenden Wellen sehr gut zur Geltung und man kann auch sehr schon die gravierte Plankenstruktur des Rumpfes erkennen, wobei es auf dem Foto nicht so schön herauskommt.
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      Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung den Rumpf bereits jetzt zu lackieren, da sich so gut damit hantieren lies, ohne die Befürchtung zu haben diverse Flurschäden zu verursachen. Es müssen nun noch einige kleine Ausbesserungen am Heck durchgeführt werden. Hier war das Abkleben aufgrund der Leisten etwas schwierig.

      Dann habe ich in den Trocknungspausen ein wenig an der „großen“ Winde weitergebaut. Auf den Fotos fehlen noch ein paar Details, wie z.B. das Lagerbett für den Motor und die Leitungen nebst Steuerstand. Aus dem Bausatz habe ich nur wenige Teile verwendet bzw. habe ich diese noch ein wenig modifiziert. Zum Vergleich habe ich auf einem Foto das Fundament des Bausatzes daneben gelegt. Ich habe es letztendlich aus I-Profilen erstellt, was dem Original näher kommt. Auf einem weiteren Foto sind zum Vergleich die Windentrommeln des Bausatzes daneben gelegt, die mir einfach zu klobig waren. Der Rundlauf der Trommeln ist zwar nicht perfekt, da sie sich aber nicht drehen, ist das nicht weiter dramatisch. Positiver Nebeneffekt ist die Einsparung von Gewicht oberhalb der Wasserlinie.
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      Nun wünsche ich noch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

      Gruß
      Jörg
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joerg_B ()

    • tug_baer schrieb:

      Aber klar doch (wird hier mitgelesen), tolle Arbeit bis jetzt :resp:

      Gruß Gerrit
      Hallo.....und gutes Neues

      Dem kann ich mich nur anschließen, ganz tolle Detailarbeiten.....einfach zum genießen.

      Ja Leisten so abzukleben dass man da eine scharfe Linie hin bekommt, nicht einfach. Was bei solch
      Kanten/Ecken oft ganz gut klappt, ist der Einsatz von flüssigem Maskierfilm. Aber man muss dann
      beim arbeiten mit dem Skalpell, drauf achten nicht zu tief einzuschneiden, sonst bekommt man dann
      auch wieder eine Kante.
      Gruß Jens