Baubericht vom Funktionsmodell der "Hellenic Spirit" im Massstab 1:100

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    • Baubericht vom Funktionsmodell der "Hellenic Spirit" im Massstab 1:100

      Hallo Miteinander
      Auf dieser Seite stelle ich den Bauvortschritt meines Schiffs ein.
      Vorgeschichte
      Auf der Hellenic Spirit der Anek Lines reisten wir mehrmals mit Camping on Board von Ancona nach Patras.
      Für uns war es jedes Mal eine sehr ruhige überfahrt auch wenn wir nicht immer nur ruhige See hatten. Ebenso beeindruckte uns die Sauberkeit des Schiffes.
      Die Faszination für das Modell wurde richtig gross als ich dank meinen Kindern zum Kapitän Janis eingeladen wurde und die Hafenausfahrt von Ancona ab der Brücke erleben durfte.
      Dieses Jahr (2014) war das Schiff leider wesentlich schmutziger.
      Ein weiterer massgebender Punkt dieses Schiff zu bauen war dass ich nun in meiner Werkstatt eine CNC Fräse mein Eigentum nennen darf.
      Ich habe den Entschluss definitiv gefasst Die Hellenic Spirit im Masstab 1:100 zu bauen. Es soll ein Vorbildliches Modell werden das mit sehr viel Funktionen ausgestattet wird. Ich rechne mit 3-4 Jahren Bauzeit.
      Nach ausführlicher Recherche über das Schiff war mir klar dass ich nicht zu den Original Plänen kommen werde. Somit hat mir Ralph glücklicherweise anhand von Fotos einen Rumpf mit Delftship erarbeitet. Besten dank für deine Arbeit. Gut ein Jahr hast du nichts mehr von mir gehört, somit freust du dich sicher darüber dass deine Datei nun weiter bearbeitet wird. Ich musste mich zuerst in CAD einarbeiten um meine Fräse bedienen zu können. Ich habe an dem Plan den Tiefgang von 6.8cm auf 7.8 cm erhöht. Ich erhoffe mir eine Stabile Fahreigenschaft und genügend Gewichts Reserven. (Meint ihr kommt das gut?)
      Aus der Delftpship Datei erstellte ich 29 Querspannten und 5 Längsspannten die ich dann nach den Ferien auf meiner Fräse aus 6mm holz ausschneiden werde. Die Palanungsarbeit machte ich hier in Griechenland wo ich zur Zeit auch noch bin, ich kann euch sagen es waren sehr viele Ferienstunden um die Daten möglichst genau in Vcarvepro abzulegen. Ich hoffe das ganze passt dann auch so wie ich mir das vorstelle.
      Viele Grüsse aus Eubea Arno
    • Efcharisto für deine einleitenden Worte zu dieser schönen Fähre. Ich vermute, dass es DIESE hier ist. Zeig uns doch bitte viele Fotos von deiner Arbeit. So ein Projekt interessiert mich auch, obwohl ich ja in erster Linie Yachtfan bin.
      Schönen Urlaub noch :)
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Wider 32 in 1:10 - diverse Sunseeker-Yachten - und das Dauerthema bei mir: Riva Aquariva 33' Variationen :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • RE: Baubericht meines Schiffchens

      Original von Arnowomo
      habe den Entschluss definitiv gefasst Die Hellenic Spirit im Masstab 1:100 zu bauen. Es soll ein Vorbildliches Modell werden das mit sehr viel Funktionen ausgestattet wird. Ich rechne mit 3-4 Jahren Viele Grüsse aus Eubea Arno


      Hallo Arno,

      als ANEK-Stammkunde weiß ich, wo ein Plan zu finden ist: er hängt direkt im Schiff!
      Zumindest in einen der beiden Schwesterschiffe hängt in einer versteckten Ecke ein riesiger Generalplan auf zwei Bögen (Zeichnung vieler Decks in Maßstab ca. 1:100) bezeichnet als "Olympic Spirit".

      Als Modellbauer habe ich natürlich Fotos gemacht ;)

      Für die Planerstellung wären die natürlich hilfreich gewesen

      Leider nur PKW-Deck 3. Das Deck 2 (das "letzte Loch", in dem ich meistens mein auto abstellen musste) und der dahinter liegende Maschinenraum fehlt leider.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Original von Dante
      Kann man auf dem Kahn campen?
      Wie/Wo die Heringe???

      Leo


      Ja kann man - ganz offiziell im Wohnwagen/Wohnmobil auf dem obersten LKW-Deck oder als Deckspassagier einfach unterm Sternenhimmel, manche stellen sogar ein Iglu-Zelt auf. So lange du keine Häringe ins Stahldeck schlagen willst und nichts blockierst, ist man da sehr tolerant.

      Das mit dem Wohnmobil ist nur auf griechischen Schiffen erlaubt.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Original von StefanK
      Original von Dante
      Kann man auf dem Kahn campen?
      Wie/Wo die Heringe???

      Leo


      Ja kann man - ganz offiziell im Wohnwagen/Wohnmobil auf dem obersten LKW-Deck oder als Deckspassagier einfach unterm Sternenhimmel, manche stellen sogar ein Iglu-Zelt auf. So lange du keine Häringe ins Stahldeck schlagen willst und nichts blockierst, ist man da sehr tolerant.

      Das mit dem Wohnmobil ist nur auf griechischen Schiffen erlaubt.

      Stefan


      Das ist wirklich eine verblüffende Auskunft für mich,
      von der ich nicht vermutet hätte, dass sowas auf Fähren zulässig ist.
      Zumindest bei den bei uns in der Ostsee operierenden Linien kann ich mir das kaum vostellen.
      (Allerdings habe ich keinerlei Erfahrungen mit Fährpassagen mit dem eigenen Gefährt, ganz zu schweigen von mitgeführten Wohnmobilen)
      Deshalb hatte ich die Frage von Leo zunächst für eine flapsige, rhetorische Scherzfrage gehalten.

      Wenn man Zelte auf dem Fahrzeugdeck aufschlagen wollte,
      was ich mir nun selbst auf griechischen Fähren nicht vorstellen kann,
      glaube ich, könnte man die Heringe getrost im Beutel lassen,
      gibt es doch meist in die Wagendecks eingelassene Augen/Ringe/Schäkel (wie heissen die Dinger?),
      an denen z.B. LKW Trailer oder Eisenbahnwagons (auf Trajekten) verzurrt werden können und meist auch müssen,
      um ein Ausbrechen oder Umkippen der rollenden Ladung mit evtl. katastrophalen Schwerpunktverlagerungen im Seegang zu verhindern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von deadwood ()

    • Hallo Arno,

      wir brennen natürlich darauf, die ersten Bilder von Deinem ambitionierten Schiffsmodellbau zu sehen,
      nachdem Du uns mit Deinen einleitenden Bemerkungen den Mund wässerig gemacht hast.

      Dass Du den Tiefgang um einen guten cm vergrössert hast, kann bestimmt nicht schaden.
      Im Gegenteil, es wird der Stabilität des Modells betimmt entgegenkommen.

      Ich beneide Dich, dass Deine Familie Dir die Ruhe lässt,
      Dich während des gemeinsamen Urlaubs intensiv der weiteren Planung und Konstruktion Deines Modells zu widmen.
      Von meinen bisherigen Familienurlauben bin ich eher gewohnt, dass das die mit Abstand stressigste Zeit des Jahres
      und es mit Entspannung, Muße, Kontemplation und Erholung nicht weit her ist.


      Gruß
      Ralph
    • Hallo Arno,

      ein schönes Projekt hast Du da vor Dir. Ich finde es immer gut hier noch einen Baubericht von einer Fähre zu finden.

      Die Delftship Risse von Ralph sind eine gute Grundlage. Ich habe auch noch einige Dateien hier von ihm auf Lager, weiß aber noch nicht wann ich dazu komme.

      Wie hast Du daraus die Spanten für die CNC aufgearbeitet? Ich hab das noch nicht so ganz hinbekommen. Gibt es da besondere Tricks.

      Und Fotos vom Baubericht natürlich nicht vergessen. :bild:

      Grüsse aus Kamen.

      Oliver
      ______________________________________________________________
      im Bau: Elisabeth Russ 1:100
      SS Passat 1:100

      (im Moment nicht) Fahrbereit: TT-Traveller 1:100
    • Original von deadwood
      Wenn man Zelte auf dem Fahrzeugdeck aufschlagen wollte,
      was ich mir nun selbst auf griechischen Fähren nicht vorstellen kann,
      glaube ich, könnte man die Heringe getrost im Beutel lassen,


      ich habe mich offensichtlich etwas missverständlich ausgedrückt:
      Zelt aufschlagen klappt sicherlich nicht auf dem LKW-Deck. Das würde nichtgeduldet und außerdem ist da kein Platz, so eng wie zur Hauptsaison die Autos gestaut werden. Auf dem Camperdeck kann man nur sein Wohnwagen/Wohnmobil parken und erhält wohl Stromanschluss, da Gasfeuer verboten ist. Dieses Camperdeck ist oben offen oder hat zumindest riesige Öffnungen in der Bordwand, wie die "Hellenic Spirit". Zugang gibt es auch nur für die Camper.
      Kleine Zelte (Iglu oder Tunnel) habe ich nur in "abgelegenen" Bereichen auf dem Offenen Deck gesehen, z.B. Bootsdeck oder ganz oben. Die Masse der Deckspassagiere schläft auf Luftmatratzen Iso-Matten oder auch Hängematten und belagert zunehmend die Innenräume. Letzteres finde ich manchmal schon belästigend aus sicht Kabinen-Passagier.

      Vermutlich ist es auf der Ostsee etwas anders.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von StefanK ()

    • Hallo Miteinander
      Erstens mal ein paar Antworten:
      Die Deckpassagiere dürfen nicht mehr in jeder Ecke Schlafen, das wurde sehr stark eingeschränkt und ist für uns sehr angenehm. Die Hellenic Spirit war auf der Rückreise wieder sauber wie wir es aus früheren Reisen kannten.
      Aus der Delfship Datei konnte ich eine DFX erstellen und diese in Vcarve Pro in einzelne Spannten umwandeln. Genau das war die grosse Arbeit die sich aber gelohnt hat.

      Baubericht 1. Teil
      Mit 800mm/min war meine Fräse etwa 8h beschäftigt mir 18 Spannten aus 6mm Holz zu erstellen. Ich wählte dazu einen 1.6mm Fischschwanz Fräser damit ich möglichst wenig Ecken Feilen muss. Es ging genial vorwärts und ich hatte keine Zwischenfälle. Die Bilder zeigen nur ein Provisorium der definitive Spanntenabstand kann ich erst zeigen wenn die Längsspannten gefräst sind. Zuerst aber werde ich die letzten 10 Spannten Fräsen.
      Vom Fräsen hab ich einen Film gemacht. hier der Link dazu. http://youtu.be/sKI5_BEQImU
      Und hier noch ein Paar Bilder.
      Dateien
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Arnowomo ()

    • Und hier noch ein Paar Bilder. Endlich sehe ich die Dimensionen.
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    • Hallo Arno,

      Bauberichte von Fährschiffen verfolge ich besonders gerne!

      Dein Spantengerüst sieht schon mal sehr imposant aus! Ich werde deine Fortschritte mit großem Interesse weiterverfolgen. Bleib dran und zeig und weiter so schön viele Bilder!

      Gruß
      Ole

      P.S.: Vielleicht kannst du ja den Titel des Threads noch umbenennen und den Namen des Modells hinzufügen damit die Zuordnung leichter fällt, oder können das nur die Mods?
      Fahrbereit:
      Queen (Aeronaut)

      In der Werft:
      Smit Rotterdam

      In Planung:
      Bohuslän
      Silja Symphony

      Es ist so leicht, ein Held zu sein, und so schwer, ein Mensch im Alltag.
      Ernst Cassirer
    • 2. Teil
      Das Schaufahren in Basel am Eglisee war schon seit langem ein Termin in meinem Kalender wo ich unbedingt mit der ganzen Familie dabei sein wollte. Vom Organisator wurde ich angefragt ob ich wieder eine Bauarbeit am Stand machen würde. Obwohl ich dies eigentlich nicht vorhatte, entschied ich mich kurzerhand die Hellenic, mit Hilfe der Gäste, zusammen zu Leimen. Dies kam sehr gut an und machte mir und den Helfern grosse Freude. Vor lauter Betrieb am Stand habe ich leider kein einziges Foto geschossen. Nach Hause ging ich dann mit dem Fertigen Rohgerüst.
      Zuhause ging es dann weiter mit dem inneren Rahmen und der Beplankung. Nebenbei plane ich am PC die Seitenwand die ich auf der CNC Fräse mit allen Öffnungen Ausschneiden werde. Die Seitenwand ist sehr Flach, deshalb bietet sich das gut an. Noch nicht ganz sicher bin ich mir bei der Material Wahl. Ist Besser eine Balsaholz Wand oder ein Buchen Sperrholz! Ich überziehe die komplette Seitenwand noch mit GFK somit bin ich zur Zeit eher auf der Balsa Holz Seite zugunsten des Gewichts. Stabilität dürfte dank der Grundkonstruktion kein Problem sein. Was sagt eure Erfahrung?
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    • Hallo Arno,

      wenn es nicht eine halbe Weltreise wäre, wär ich gern bei Eurer Veranstaltung dabei gewesen.

      Das nenne ich ja mal echte Animation, dass bei Euch die Besucher an den Modellen mitbauen dürfen.
      Ich kann mir vorstellen, dass solche Mitmachaktionen sehr gut ankommen und vielleicht sogar den einen oder anderen für den Schiffsmodellbau gewinnen.

      Und das Resultat kann sich, dank Deiner exzellenten Vorbereitung und Anleitung, wirklich sehen lassen.

      Erstaunlich finde ich die beiden Stringer (ich würde sie fast Aussenkiele nennen).
      Sieht man selten, dass die die Lage und Kontur von Längsschnitten haben.

      Wenn Du sowieso vorhast, mit Gewebe drüber zu laminieren, sollte Balsaholz eigentlich für die Seitenwände genügen.
      Andererseits kann ich mir vorstellen, dass das eher zum Ausfransen und Einreissen der Schnittkanten der vielen Fenster neigt,
      die Du ja, wenn ich das richtig verstanden habe, vor dem Aufplanken ausfräsen möchtest.

      Sehr schöne Arbeit.
      Bin gespannt auf die weiteren Baufortschritte.

      Gruß
      Ralph
    • Original von Arnowomo
      Noch nicht ganz sicher bin ich mir bei der Material Wahl. Ist Besser eine Balsaholz Wand oder ein Buchen Sperrholz! Ich überziehe die komplette Seitenwand noch mit GFK somit bin ich zur Zeit eher auf der Balsa Holz Seite zugunsten des Gewichts. Stabilität dürfte dank der Grundkonstruktion kein Problem sein. Was sagt eure Erfahrung?


      Hallo Arno,

      ich würde definitiv Sperrholz nehmen. Am liebsten ist mir Birkensperrholz (1mm 3 Lagen), das ist am geschmeidigsten und kann man sehr gut mit dem Cutter-Messer schneiden. Buche ist da viel spröder und neigt zum Splittern. Wie die beiden Holzarten sich beim Fräsen verhalten, weiß ich aber nicht. Mit 1mm Sperrholz hast du realistische Wandstärken und kannst die Scheiben einfach hinterkleben. 1mm Balsa ist schon sehr empfindlich in der Bauzeit und du hast sofort Macken drin.

      Viele Grüße

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von StefanK ()

    • Und gleich die Gelegenheit benützt und den Sonntag in meiner Zweitwohnung verbracht. Kinder und Frau waren ausgeflogen.
      Ich hatte grad noch ein paar 3mm Balsahölzer und Fräste mal eine Seitenwand, dazwischen arbeitete ich an der Beplankungsarbeit vorwärts. Da die Wand von ihnen kein einsehbar ist und die Fenster sowiso CNC gefräst werden und in die einzelnen löcher passen, brauchen ich nicht zwingend die 1mm Wandstärke.
      Aufgrund eurer Einträge bin ich mir noch nicht sicher ob ich diese Seitenwand verwende. Doch auf jeden Fall sehe ich mal die Dimensionen. Nur an zwei Stellen ist mir ein Teil ausgebrochen.. Es wäre aber kein problem diese Seitenwand zu montieren.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Arnowomo ()

    • Original von Arnowomo
      Und gleich die Gelegenheit benützt und den Sonntag in meiner Zweitwohnung verbracht. Kinder und Frau waren ausgeflogen.


      Wie geil ist das denn?
      Zweitwohnung, statt fürs Schäferstündchen mit der Geliebten, zu dem Zweck um endlich seine Ruhe vom Moloch Familie zu haben und ganz relaxed zu werkeln! :co:
      Mein Gott, wie ich dich beneide. :bw:


      Sieht übrigens klasse aus Deine gefräste Seitenwand! :resp:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von deadwood ()

    • Original von Arnowomo
      Da die Wand von ihnen kein einsehbar ist und die Fenster sowiso CNC gefräst werden und in die einzelnen löcher passen, brauchen ich nicht zwingend die 1mm Wandstärke.
      Aufgrund eurer Einträge bin ich mir noch nicht sicher ob ich diese Seitenwand verwende. Doch auf jeden Fall sehe ich mal die Dimensionen. Nur an zwei Stellen ist mir ein Teil ausgebrochen.. Es wäre aber kein problem diese Seitenwand zu montieren.


      Was mir gerade einfällt: die Seitenwand mag so gefäst wunderbar exakt sein - wenn ich da mir die Seitenwände meiner Fähre ansehe *pfeiff*. Aber wie geht es weiter, wenn du das ganze laminiert hast - nochmals das Schiff in die Fräse und nachschneiden?

      Da würde ich doch definitiv etwas dickeres Sperrholz nehmen (z.B. 2mm 5 Lagen) und dann nicht mehr laminieren - zumindest nicht mehr in der Höhe des obersten Fahrzeugdeckes mit den großen ovalen Öffnungen, die ja ohne Scheiben sind.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943
    • Aber wie geht es weiter, wenn du das ganze laminiert hast - nochmals das Schiff in die Fräse und nachschneiden?


      Gute Frage von der Fräse her würde das gehen. Der Aufwand dafür wäre aber enorm. Nur mit Holz die Seitenwand zu machen gefällt mir irgendwie nicht. Ein rempler eines anderen Schiffs und schon der erste Schaden.

      Aber am besten wäre vieleicht die Seitenwand alleine zu laminieren, und dann zu fräsen. Laminieren ist eh neuland für mich. In diesem Punkt brauche ich dann noch viel Hilfe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Arnowomo ()

    • Original von Arnowomo
      Nur mit Holz die Seitenwand zu machen gefällt mir irgendwie nicht. Ein rempler eines anderen Schiffs und schon der erste Schaden.

      Aber am besten wäre vieleicht die Seitenwand alleine zu laminieren, und dann zu fräsen. Laminieren ist eh neuland für mich. In diesem Punkt brauche ich dann noch viel Hilfe.


      Ich weiß nicht, ob wir beide vom gleichen Holz reden.
      Ich denke an 2mm Birkensperrholz in 5 Lagen kochfest verleimt. Kein Pappelsperrholz aus dem Baumarkt. Da passiert bei einem Rempler nichts und die Oberfläche ist schon so glatt, dass es praktisch nichtgespachtelt werden muss, im Gegensatz zu überlaminiertem Balsa-Holz; auch bei einem 49g/m² muss die Textur überspachtelt werden.
      Aus dem o.g. Sperrholz säge ich "funktionswichtige" Teile wie Motorspant und Anlenkhebel für Ruder.

      Ein überlaminiertes Balabrettchen ist entweder ein Harzklumpen, weil sich die Poren ohne Vorbehandlung wieder mit Harz vollsaugen oder mit Vorbehandlung ist das Laminat nur eine dünne Haut, die sich bei einem Rempler an so einem großen Modell eindrücken lässt.

      Beim Vorlaminieren verlierst du außerdem den eigentlichen Vorteil der Prozedur: das "Arbeiten" des Holzes und damit Rissbildung am Rumpf zu unterbinden.

      Letztzendlich gibt es viele Wege zum Ziel und ich bin wahrlich kein Experte. Vielleicht melden sich ja noch andere Modellbauer zu Wort.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x), Örjan (14cm Schlepper)
      Baustellen: Griech. Fischerboot, Weselmann-Kümo, Minensucher 1943