Baubericht vom Funktionsmodell der "Hellenic Spirit" im Massstab 1:100

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    • 4. Teil
      Ich hatte mal wieder Zeit, und nutzte sie um weiter an der Beplankung zu arbeiten. Der Rumpf ist nun sehr stabil.
      Nach euren Einträgen habe ich mich dazu entschlossen die Seitenwand nicht wie vorgehabt fertig gefräst zu montieren.
      Ich werde die Seitenwand fertig Beplanken, dann inkl. Seitenwände Laminieren und erst dann das ganze Schiff unter die Fräse zu legen. Dies hat den grossen Vorteil dass ich gleich in das GFK Fräsen kann.
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    • 5. Teil
      Nach etlichen Stunden Balsaholz streifen kleben und schleifen, kommt jetzt Abwechslung in die Arbeit.
      Zur Zeit arbeite ich am Heck, programmiere das Brückendeck und passe die Bugfläche ein.
      Vorne baue ich einige Spanten ein um eine schöne Front Form zu erhalten.
      Bei den Seitenwänden bin ich mir immer noch nicht ganz sicher. Die Gefräste Seite könnte ich auch einfach mit Laminat überziehen und danach von innen her die Fenster von Hand nachfräsen.
      Viele Überlegungen habe ich mir auch wegen des Zugangs gemacht. Leider habe ich keine Lösung gefunden bei der die Öffnungen unsichtbar bleiben.
      Oben am Schiff sieht man nun die Decksfläche die demnächst Festmontiert wird.
      In der oberen Öffnung wird später die Brücke, die Kojen der Mannschaft und etwas weiter hinten die Diskothek aufgebaut. Der schräge Abschluss ist passgenau die Grundform des Schornsteins. Dank dem das ganze abnehmbar ist habe ich so einen grossen Vorteil beim Bauen. Der Nachteil ist die sichtbare kante. Alles kann man leider nicht haben.

      Und nun endlich auch noch ein Bild vom Orginal
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    • 6. Teil
      An der Messe in Friedrichshafen hatte ich die Möglichkeit die ersten Teile für mein Schiff zu erwerben. Ich kaufte aber nur die Wellen und Schrauben von Raboesch alles andere hat noch viel Zeit.
      Dank dem meine Frau etwas Griechisch kann haben wir in einem Griechischen Fotoforum Bilder gefunden die für mich sehr wichtig sind. Die Bilder zeigen mein Vorbild im Trockendeck. Die Schrauben und der NuggiJ (Nuggi = Schnuller, meine Kinder sprechen immer vom Nuggi und nicht vom Bugwulst) sind gut abgebildet.
      Es bestätigt sich das mein Delpship Architekt Ralph (deadwood) hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich fand nur minimale Abweichungen die ich noch problemlos anpassen kann.
      Das hintere Fest deck ist nun auch fix montiert. Auf die zwei grossen Aussparungen werden die Abnehmbaren Decks montiert. Und somit ist auch jederzeit ein guter Zugang ermöglicht.
      Für die Front musste ich lernen Balsaholz zu biegen. Beim dritten Versuch klappte dies dann auch.
      Es hat sich so eingependelt das ich immer an 2- drei Orten gleichzeitig Arbeite. Dies einfach damit ich abwechslungsreiche Arbeit habe.
      Für den hinteren Teil benötigte ich sehr viel Zeit um die Decks flächen zu programmieren. Danach liess ich die Fräse ein paar Runden drehen. Und schon sah man wieder viel mehr.
      Die hintere Öffnung auf dem Open Deck wird der Pool geben.
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    • 7. Teil
      Mit den wenigen Plänen und einem einzigen Bild vom Schwesterschiff erstellte ich die Form so gut wie möglich und mir bekannt.
      Neben mir werkelte meine Fräse das erste Mal mit dem Eigenbau Vaccumtisch.
      Echt genial, Das Balsaholz saugt sich mit einem Staubsauger an und bleibt dort fest sitzen. Ich werde nur die Fenster durchfrässen. Türen und Lüftungsgitter werden dann später in die Aussparungen eingelassen.
      Wie ihr sehen könnt habe ich mich entschieden alle stehenden Seitenteile aus Balsa 3mm herzustellen. Auf der Decksoberfläche werden Nuten Gefräst bei dem das Balsa eingelassen wird. Dies gibt Stabilität und ich muss nicht lange ausmessen und positionieren.
      Im Inneren der Räume Fräse ich jeweils grosse Aussparungen um die Beleuchtungen und Inneneinrichtungen möglichst gut zugänglich zu halten.
      Im hinteren Teil wo die grossen Fenster zu sehen sind ist die Diskothek. Ich werde diese mit diversen Sonderfunktionen befeuern.
      Auch die Brücke ist nun gefräst. Die Befestigung ist nur Provisorisch und ich hatte Schweinisches Glück dass das Gewicht ausreichte.
      Die Seitenwände sind im vorderen Bereich Fix verklebt und geschliffen. Ich werde nun an den Decks weiterarbeiten damit ich noch vor dem Laminieren die Seitenwand problemlos anpassen kann. Weiter ist geplant ca. im Februar die Fähre zu laminieren, bis dahin ist auch mein neuer Frästisch fertig damit ich das ganze Schiff unter der Fräse befestigen kann. dem das Balsa eingelassen wird.
      Auch die Brücke ist nun gefräst. Die Befestigung ist nur Provisorisch und ich hatte Schweinisches Glück dass das Gewicht ausreichte.
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    • 8. Teil
      Mit den Fräsergebnissen der Balsaholzverarbeitung war ich noch nicht zufrieden. Ich testete einige Fräser und erzielte das beste Ergebnis mit einem Downcutter 0.8mm Fräser. 600mm/min Vorschub und einer Zustellung von nur 0.8mm. Ein sauberer Schnitt der es auch ermöglicht sehr feine Details darzustellen. An mehreren Stellen konnte ein Steg von 1mm Balsaholz stehen gelassen werden ohne dass es ausbrach. Auch baute ich einen Vakuum tisch, der meiner Meinung nach ein grosser Vorteil für solche Arbeiten ist. Das Werkstück hat wesentlich weniger Schwingungen wie andere Befestigungen was sich natürlich auf das Ergebnis positiv auswirkt. Der Vakuum Tisch hat die Masse 400 x 1000mm wird zurzeit noch mit einem Staubsauger betrieben. Er ist ein kompletter Eigenbau.
      Am Schiff habe ich an den Aufbauten weitergearbeitet. 1000 mal die Fotos studiert Fenster geplant Abwicklungen gezeichnet und die aufbauten zusammen geleimt. Eine Schwierigkeit ist es die beiden Abnehmbaren Teile in der Mitte zu vereinen das es dicht und trotzdem einfach trennbar bleibt. Obwohl ich auf ca 500 Fotos das ganze Schiff abgelichtet habe finde ich immer wieder Stellen von denen ich keine Bilder habe.
      Eine Schrecksekunde hatte ich natürlich wegen dem kürzlich passiertem Fährunglück! Ich war sehr beruhigt das es nicht mein im Bau befindliches Lieblingsschiff getroffen hat.
      Für diesen Sommer habe ich wieder eine Griechenlandreise geplant, natürlich reisen wir wieder mit der Hellenic Spirit. Dann kann ich auch die fehlenden Fotos noch machen.
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    • Der Hammer was du da ablieferst! :resp:
      [IMG]http://www.cruiser7.de/Animation2.gif[/IMG]

      Meine Werft-----> Werft

      Fahrgewässer: Elsenzer See Eppingen , Ehrlichsee Rheinhausen

      Oedheim 2010

      FT 2010,2011

      L.d.L 2010,2012

      Hyper Spider 1.63m
      Hovercraft
      Mäxchen der Paddler
      Riva Aquarama Spezial 1:5
      Eig.b. Schoner Yacht 2,20m
      Yamaha EX 40
      True Blue
      Rubin
      Trimaran
      Top Cat
      Düsseldorf
    • ganz großes Kino :co: :h: :h: :h: :h: :h: der Bericht über deine Fähre.
      Ich würde mir auch eine CNC Fräse wünschen, dann wäre vieles leichter :bd:
      Gruß Norbert

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      geht nicht gibt es nicht, alles ist möglich
      ...wenn auch manchmal über Umwege ;)

      " Mega-Yacht" "Shangri-La" fertig für GREVEN 2017

      "NORTHWESTERN" Baubericht
    • Ohne Worte :)
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    • hallo Arno,
      habe mir heute deinen Baubericht das x-te mal durchgelesen.
      Aus meiner Erfahrung würde ich, den Rumpf mit 3 Lagen laminieren und zwar bis 5cm über WL. Die restliche Bordwand mit einer Lage 90er Köper. Das steigert die Stabilität und das Balsaholz verliert seine Druckempfindlichkeit!
      Wie hast du dir denn die Befeuerung deiner Elektronik vorgestellt. Bei deinem "Schiffchen" von 2m Länge würde ich zu 12V PB Akkus tendieren. Du wirst jede Menge Ballast brauchen um dein Schiff auf die WL zu bekommen.
      Selbst bei meiner Yacht sind schon 2 PB Akku´s a 6V/7,2Ah und 4LIPO`s S3 verbaut und die ist "nur" 165cm lang.
      Meine Anregungen sind auch als Frage zu verstehen. Ich sitze in deinem Kino ganz vorne um nichts zu verpassen.
      l.G. aus Celle
      Gruß Norbert

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      "NORTHWESTERN" Baubericht
    • Hallo Norbert

      Über diese Fragen habe ich auch schon lange nachstudiert!

      1. Das Laminieren denke ich mit 3 Lagen Glasgewebe 163gm2 Köper 100cm müsste es ausreichend sein. Ein Modellkollege aus der gegend der Rennboote baut und beruflich in einer Schiffswerkstatt arbeitet wird mir beim Laminieren helfen.
      In der mitte zu trennen gefällt mir nicht so, lasse mich aber gerne eines besseren belehren, habe damit noch keine Erfahrung.

      2. Auch Bei dieser Frage habe ich verschiedene ideen. Seit ca 5 Jahren habe ich ausschliesslich Lipo Akkus, und bin damit auch sehr zufrieden.
      Ob es für dieses Schiff auch Lipos werden weiss ich noch nicht. Mit 7.2 Volt alles zu betreiben würde mich reizen. Für die Motoren meine ich müsste das genügen. Für die Musikanlage könnte es knapp werden. Über dieses Thema werde ich ebenfalls noch viel Lesen müssen und bin um Tipps von euch auch sehr dankbar.
      Lipos gibt es ja auch bereits 2s mit 20000ma/h. 2-3 Stück und eine saubere umschalltung sobald der erste leer ist ! (Sicher nicht Paralell) müsste eine Ausreichende Fahrzeit ermöglichen. Ob ich ein Balast Tank oder rein mit Bleibefüllung Arbeite weiss ich auch noch nicht. ich denke dies entscheide ich erst wenn ich den Rumpf das erste mal ins wasser setze.

      3. Ich habe zwei Raboesch Form C 4 Blatt Schrauben mit 45mm Durchmesser und 450mm lange Wellen mit M4 Gewinde. Die Motoren sollen Brushlees Aussenläufer von guter Qualität sein. Welche Leistung ich benötige erhoffe ich mir hier zu erfahren! :) ???? Die Leistung soll etwas übermotoriesiert sein. in anderen Schiffen habe ich damit gute erfahrung gemacht. Da ich ca 50% der Motorleistung verwende habe ich kaum wärme und Feuchtikeit im Schiff. Wenn in einem Fluss die Strömung mal gegen mich arbeitet habe ich zusätzlich etwas mehr Reserve um mich aus der misslichen Lage zu befreien.
    • Hallo,

      hab neulich meinen Rumpf auch laminiert (hat bei mir ca. 10-11h gedauert, danach war ich platt :lol:). Habe insgesamt zu viele Lagen verwendet, 3 sollten wahrscheinlich reichen. Ich habe 160gr, 110gr und 25gr Köper Gewebe verwendet. 25gr würde ich das nächste Mal weglassen das lag nicht gut (kann auch an mir gelegen haben), aber an Deiner Stelle als Decklage ein 110g Gewebe nehmen, dann musst Du etwas weniger spachteln und schleifen als bei einem 160gr Gewebe als Abschlusslage.

      Gruß Sebastian