Spinnenkatamaran

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    • Spinnenkatamaran

      cellar.org/iotd.php?threadid=12064

      fragt mich nicht was das darstellen soll aber es schaut komisch aus
      Modelle:
      Systems for sale?
      Gr. Vegesack Fahrbereit
      Gr. Johann Fidi in der Werft
      GR. Verena 9.5/10m kielgelegt

      Diverse Flugzeuge, Helis und Autos

      Sender: Spektrum DX3s und DX8i

      alle Tips gebe ich nach bestem Wissen und Gewissen, übernehme aber keine Haftung falls doch mal was schief geht
    • Interessantes Boot, würde mich ebenfalls brennend interessieren was für eine Motivation hinter dem Teil steckt. Ob die Amis nun spinnen, es also ein Funfahrzeug ist oder nicht ist dabei ne eigene Frage. Ich kenn hier einige Leute die auf anderem Gebiet irre Geschichten basteln - zum Beispiel ein Motorrad bei dem der Beifahrer während der Fahrt im Beiwagen ein warmes Wannenbad geniesen kann - leider wie meist werden diese Fahrzeuge zumindest hier in BRD niemals eine Strassenzulassung erhalten.

      Mit anderen Worten, wo man Kreativität nicht staatlich unterbindet oder einschränkt dauerts nie lang und es entstehen die skurrilsten Dinge.
    • Super links wolfgang! :2:
      also ich schreib mal was ich rausgelesen habe für alle die's mal nur kurz wissen wollen:



      Die Besonderheit ist die Seegängigkeit, die hohe Geschwindigkeit, der geringe Tiefgang, die Auslegung als leicht änderbares (in Containergröße zerlegbares) Modulsystem und der geringe Treibstoffverbrauch bei großer Reichweite (5000 Seemeilen).

      Gedacht ist das Ganze um auf offener See, aber dann auch in Lagunen, Flussmündungen oder in sonstigen seichten und unter Naturschutz stehenden Gewässern zu fahren, forschen und transportieren. Das ganze bei der einfachen Handhabbarkeit, dem geringen Tiefgang, der geringen Wellenbildung und der Ankergröße eines Sportbootes. Die meisten Layouts des Modulsystems haben eine absenkbare Frachtkabine die auch selbst ein autonomes Boot sein kann. Ein Auflaufen auf den Strand um Nutzlast abzuladen ist ohne Schäden möglich.

      Es ist kein Wavepiercing Boot, sondern die Rümpfe (Schläuche aus einer Schlauchbootfabrik) passen sich der Form der Wellen an - was angenehm und treibstoffsparend ist. Das hier gezeigte Fahrzeug ist das erste 1:1 Fahrzeug und hat Oberflächenantriebe (Arneson drives). Es ist aber auch jede andere Antriebsart (auch Außenborder) denkbar.

      Verdrängung: 12t
      Treibstoff: 7500 l (ausreichend f Atlantiküberquerung)
      Länge: 30,5 m
      Breite: 15,25 m
      Tiefgang: 20 cm vorne 40 cm hinten halb beladen
      Motoren: 2 x Quantum Series QSB5.9 355 mhp Cummins MerCruiser Diesel
      Antrieb: TwinDisc MG-5061A marine gears and Arneson ASD 8 surface drives.
      Besatzung: 2 Mann (haben bereits mehrere 1000 sm zurückgelegt)
      Nutzlast: 1814 kg (4000 lb) , Material und Module, derzeit eine Kabine für 6 Mann die ein autonomes Wasserfahrzeug ist
      Materialien: Titan, Aluminum und verstärkte Faserwerkstoffe.


      Für uns Modellbauer besonders interessant: das 2,4 m Versuchmodell:

      [IMG]http://www.wam-v.com/downloads/images/previews/BAY_TEST_Final.jpg[/IMG]

      genius
      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)
    • Interessant ist so ein Entwurf schon.

      Aber so ein Modell muss ziemlich gross werden, damit die Schwimmer überhaupt was tragen. Der Auftrieb eines solchen Doppelrumpfes ist extrem minimal :(
      Bei einer Bootslänge von ca. 3m und Schwimmervergrösserung von 1,5 facher Urgrösse und -tiefgang, bei extremer Leichtbauweise, lässt sich das vielleicht umsetzen.
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Riva Iseo 1/10 - Range Rover Projects 1/10 - diverse Sunseeker-Yachten

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Hallo

      Ist es richtig,
      ------------------------------------------------------------------------
      d = D * 1000 / M³
      • d = Modellverdrängung
      • D = Verdrängung des Originalschiffes in Tonnen
      • 1000 = Umrechnung in kg
      • M = Modellmaßstab
      -------------------------------------------------------------------------
      das ich bei 12 Tonnen Original nur ca 530 g wiegen darf?
      Maßstab 1 : 22,5.

      Ganz schön wenig.

      mfg
    • LLKK schrieb:

      Hallo Heiko

      Die Schwimmer sind wie ein Schlauchboot. Nur der hintere Teil mit dem Antrieb ist fest,
      und mit einem Gelenk verbunden.

      Hier Video , kannst Du etwa bei einer Minute sehen, wie die Schwimmer sich bewegen.

      Bild1.Jpg

      Das mit dem Abflußrohr geht wohl nicht.

      mfg
      Die beiden Gleitrümpfe, auf denen das sogenannte Wave Adaptive Modular Vessel ruht, unterscheiden sich von denen herkömmlicher Katamarane. Sie sind nicht etwa steif, vielmehr bestehen sie aus einzelnen Segmenten, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Zudem verfügt das Boot über Stoßdämpfer. Die flexiblen Rümpfe sollen sich den Bergen und Tälern im Wasser anpassen. "Proteus zerschneidet nicht die Wellen, es tanzt mit ihnen", dichtet die PR-Abteilung über das Spinnenboot""

      Zitat aus dem Spiegelartikel

      Heiko
    • LLKK schrieb:

      Hallo

      Ist es richtig,
      ------------------------------------------------------------------------
      d = D * 1000 / M³
      • d = Modellverdrängung
      • D = Verdrängung des Originalschiffes in Tonnen
      • 1000 = Umrechnung in kg
      • M = Modellmaßstab
      -------------------------------------------------------------------------
      das ich bei 12 Tonnen Original nur ca 530 g wiegen darf?
      Maßstab 1 : 22,5.

      Ganz schön wenig.

      mfg

      Nein.

      12.000kg duch 10 640 (=m3)= 1,128kg.
      Ist aber auch nicht viel.
    • Wie ich ja schon geschrieben hatte, sind Katamarane, o.ä., extrem heikel als Modellboot umzusetzen. Es fehlt beim maßstäblichen Bau immer der Auftrieb. Wir haben im Modellbau zwar den Vorteil, dass Wasser im Gegensatz zum Original für uns "dicker" ist, trotzdem immer noch zu "dünn" :(
      :bd:
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Riva Iseo 1/10 - Range Rover Projects 1/10 - diverse Sunseeker-Yachten

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Larger schrieb:

      LLKK schrieb:

      Hallo Heiko

      Die Schwimmer sind wie ein Schlauchboot. Nur der hintere Teil mit dem Antrieb ist fest,
      und mit einem Gelenk verbunden.

      Hier Video , kannst Du etwa bei einer Minute sehen, wie die Schwimmer sich bewegen.

      Bild1.Jpg

      Das mit dem Abflußrohr geht wohl nicht.

      mfg
      Die beiden Gleitrümpfe, auf denen das sogenannte Wave Adaptive Modular Vessel ruht, unterscheiden sich von denen herkömmlicher Katamarane. Sie sind nicht etwa steif, vielmehr bestehen sie aus einzelnen Segmenten, die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Zudem verfügt das Boot über Stoßdämpfer. Die flexiblen Rümpfe sollen sich den Bergen und Tälern im Wasser anpassen. "Proteus zerschneidet nicht die Wellen, es tanzt mit ihnen", dichtet die PR-Abteilung über das Spinnenboot""
      Zitat aus dem Spiegelartikel

      Heiko
      Und im gleichen Video kannst Du bei 1:20 sehen, wie die Segmentteilung ist. Als äußere Hülle dürfte darüber ein Schlauch wie beim Schlauchboot sein. Anders macht das keinen Sinn

      Heiko