USS Bainbridge DDG 96 Arleigh BURKE Flight IIa

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    • Also besser als JotDora hätte ich es auch nicht erklären können.
      Zum Beplanken würde ich dir zu Flugzeugsperrholz Birke raten, das ist nicht so labil wie Balsa. Und du schleifst auch nicht so schnell durch die Beplankung wenn sie stabiler ausgeführt wird.

      Gruß
      Fahrbereit:
      Graupner "H.M.C" Commodore

      Auf der Werft:
      -
      Neue Projekte:
      *F123 "Fregatte Brandenburg"


      Auf dem Reißbrett:

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    • Sooo, da ist der Anfänger wieder.... :pf:

      Erstmal vielen Dank für die Erklärungen. Sprech mal für mich wenn ich sage, ich bau schon seit über 20 Jahren Modelle ( wenn auch im RC - Bereich erst seit einem Jahr ) aber ich hab noch nie etwas NUR nach Plan gebaut.... ist halt doch was anderes

      Und nun gehts ans Eingemachte. Habe heute versucht, den Plan auf 1:100 hochzukopieren....der vierte Copyshop hats dann geschafft. :hm:

      Ist zwar nur Papier, aber ich ahne jetzt schon dumpf, welche Dimensionen dieser " kleine " Zerstörer annehmen wird :kratz:

      Danach die Spanten 16 mal kopiert und ausgeschnitten sowie reichlich 4mm Pappelsperrholz besorgt. Morgen gehts an die Sägeorgie. Habe an jeden Spant einen Fuss von 5m angezeichnet...müsste reichen.

      Mal was anderes....der Plan sieht keine Stringer vor.....braucht man die unbedingt? :???:

      Und hier mal ein paar Bilder vom Plan...

      Gruss
      Micha
      Dateien
      Plankenanarchist
    • Hi,

      nur nach Plan bauen ist wirklich nicht einfach und es gibt oft viel zu knobeln, aber Du wirst sehen, das macht Freude :D

      Ich als Stabilitätsfanatiker würde mindestens einen Stringer in der KWL vorsehen, eventuell noch einen an Unterkante Oberdeck. So habe ich das zumindest gemacht.
      Ist natürlich etwas abhängig wie viel Festigkeit Du später mit dem Laminat in den Rumpf bringst und in wie weit das Oberdeck in die Längsfestigkeit mit eingerechnet werden kann (wie Dick, wie steif, welche(s) Material(ein) usw.).

      Ich habe übrigens als Stringer durchgehende Kiefernleisten 5x5mm verwendet. Gibt's in mindestens 2000mm Länge im Baumarkt.

      Gruß Sebastian
    • Hallo,

      nochmal nachgedacht. Dein Rumpf wird ja ca. einen Meter kürzer als meiner, also denke ich dass ein Stringer in der KWL ausreichen könnte.

      Mein Rumpf (mit 2 Stringern) ist nach dem Beplanken mit 4mm Balsa und dem Streichen von innen mit einem Epoxy - Ethanol Gemisch (und noch ein paar eingeklebten Aussteifungen) stabil genug um ihn gefahrlos herumtragen, kippen usw. zu können.

      Gruß Sebastian
    • moin,

      könntest du mal ein Bild einstellen wie du das mit deinem Fuss von 5mm meinst.

      Ich will nicht klugscheißern, aber ich denke mal das du die sogenannte Kiel oben Bauweise versuchen willst. Demnach musst du den Decksprung vom Bug (der bei der Burke beachtlich ist) mit einberechnen. Soll heißen das der vorderste Bugspant einen Fuss von 5mm hat und die Nachfolgenden 5mm + Decksprung.

      Wenn nicht einleuchtend erklärt schreib mir ne PN dann versuch ichs mit Bildern verständlicher auszudrücken. :2:

      Gruß
      Martin
    • Nein, der Trottel bin ich. meinte natuerlich 5 CM !!!!!!!!! Und natuerlich ist damit der mittlerste Spant gemeint ....achtern beim Helideck ist der Fuss groesser, am Backdeck, wo der Deckssprung am hoechsten ist dementsprechend kleiner .

      Und hier hab ich noch keinen Klugscheisser erlebt, nur Freunde des Hobbys die schon oft diverse Probleme die ich hatte geloest haben.

      Gruss
      Micha
      Plankenanarchist
    • Noch ein kleiner Nachtrag: die hauptsaechlichen Unterschiede zwischen einem Flight I wie der Arleigh Burke und einem Flight IIA wie der Bainbridge sind folgende:

      Die zwoas haben einen Hangar fuer 2 LAMPS - Hubschrauber , nur noch ein Phalanx achtern und auch keine Harpoonstarter mehr. Dafuer ein vergroessertes VLS achtern auf dem Hangardach. Die Torpedodrillinge sind weiter nach vorn gerueckt und seitwaerts der Brueckenaufbauten stehen jeweils eine 25mm Maschinenkanone.

      Sie sind 2 Meter laenger und rund 1000 Tonnen schwerer
      Plankenanarchist

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Catti ()

    • Erst mal etwas planen..

      Hallo Sebastian,

      gerade wenn du zu mersten mal nach Plan baust, solltest du vielelicht erstmal noch eine 2. Plankopie besorgen zum darüber Nachdenken und die Details einzuzeichnen.

      Z.B. mal überlegen wie die Antriebswellen liegen sollen, welcher Motor am anderen Ende noch Platz hat. Das gibt dann den Motorspant, der ggf. schräg liegen muss. Wie werden die Ruderkoker befestigt (Spant 0?). Stevenstücke?

      wie soll das Deck aussehen, welche Öffnungen wie abdecken?

      Wie dick soll die Beplankung werden? -> Netto-Spanten die du aus dem Sperrholz aussägen wirst.

      Ich gehe hier 2-Stufig vor (die Besitzer einer Fräse werden wohl lachen)
      1. spantenriss n-mal kopieren, an der mitte falten und jeden spant aussscheiden -> Urschablonen.

      2. Urschablonen auf Karton (Pizzaschachel etc ;) ) auflegen nachmalen umdrehen und nochmals nachmalen, dabei Mittelachse markieren.
      auf der Pappe kannst du dann die Beplankung zeichnerisch abziehen, Ausschnitte für Stringer und Kiel markieren, Bohrungen für Wellen, kabel etc. Dann sauber ausschneiden. -> Schablonen für das Holz.

      Beplanken würde ich einen Zerstörer nicht mit Sperrholz. Das klappt vielelicht für ein Handelsschiff mit geradem Mittelbereich. Beim Zerstörer sind alle Spanten verschieden.

      Viel Erfolg

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Hi Stefan,

      keine Sorge, ich mache praktisch nichts anderes als Schablonen zeichnen (im Link in meiner Signatur sieht man ab und an mal paar Schablonen), planen und dann nebenbei mal ein bisschen bauen. Und irgendwie scheint am Ende tatsächlich ein Schiff heraus zu kommen :P

      Hab mir sogar mal Negativschablonen aller Spanten aus Alu angefertigt, das war aber quatsch und nicht nötig. Trotzdem immer mal wieder nett sie greifbar zu haben.

      Ich würde aber nicht in einem Plan herummalen, sondern mir den Plan einscannen (lassen) und in der digitalen Kopie arbeiten.

      Gruß Sebastian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JotDora ()

    • Servus Leut...

      irgendwie hab ich grad ne Denkblockade... und es wär nett wenn ihr das ner Blondine wie ich das bin nochmal erklären könntet.... ?(

      1. die doppelbeplankung.. nuja wenn man doch zweimal laminieren würde, sollte das doch reichen ... oder?? :kratz: ... die planken schmaler schneiden wenns eng und rund wird is klar...


      2. glasfaser... da seh ich oft, also fast immer, gewebe nie fließ .. warum


      3. der kleber des ganzen... meist epoxid harz ... welche alternativen gibt´s ...


      ich denke das die antworten darauf nicht nur mir helfen könnten ....


      dangää und grüßle
      Meine Werft:

      Bismarck 1:50 in bau
      Fennica 1:50

      Yamaha FJR1300 in use :fg:
    • Original von JotDora
      Hi Stefan,

      keine Sorge, ich mache praktisch nichts anderes als Schablonen zeichnen (im Link in meiner Signatur sieht man ab und an mal paar Schablonen), planen und dann nebenbei mal ein bisschen bauen. Und irgendwie scheint am Ende tatsächlich ein Schiff heraus zu kommen :P


      Hallo Sebastian,

      bei meinem ersten Planmodell habe ich genau die Arbeitszeit dokumentiert. Ich saß erst mal 20h, d.h. etliche Abende, vor der Plankopie (mehrere A3-Kopien zusammengeklebt) am Küchentisch und darüber nachgedacht, wie das alles werden soll. Aus dem Papierkorb fischte ich dabei die Pizzaschachtel für die Schablonen :)

      Spantenschablonen sind ja noch ganz einfach. Dazu kommen noch Schablonen für Stevenstücke, meine typischen Rahmen für das Heck etc.

      Für ein Modell verbrauche ich unzählige Detailkopien bzw. Ausdrucke, aus denen ich das Bauteil ausschneide und dann auf Sperrholz übertrage.

      Viele Grüße

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Hi Stefan,

      So soll es sein, Planung ist das halbe Leben. Ich baue schon seit einigen Jahren an meinem ersten Planmodell, allerdings mit einigen Sackgassen und Neustarts, ich kenne das :D Ich mag solche Abend, die sind oft sehr produktiv.

      @"madmax":

      Ich denke mehrfach beplanken hat was mit Pragmatismus zu tun. Dann brauchst Du beim ersten Durchgang nicht perfekt arbeiten. Ich habe mir fürs Beplanken mehrere Monate Zeit gelassen, da ich nur ein Modell bauen will und das auch noch 20 Jahre dauern kann. Wenn man es etwas eiliger hat, dann macht das Sinn. Was meinst Du mit zwei Mal laminieren? 2 Lagen Gewebe? Laminieren auf bereits trockenem Laminat würde ich nur machen wenn es nicht anders geht. Ich an seiner Stelle würde für den Rumpf mindestens 3-4 Lagen nehmen, nass in nass.

      Gewebe bringt mehr Stabilität als Vlies.

      Kenne keine erschwingliche Alternative die Metalle, Holz und GFK verkleben und Hochleistungsverklebungen hestellen kann. Du? Paar hundert Spritzen + Stopfen kaufen, ein anständiges Gebinde 5 min und 60 min Epoxi bestellen, abfüllen. Fertig.

      Gruß Sebastian
    • Schalömchen,,

      also mit der doppelbeplankung stimme ich dir zu... aaaaber mit dem laminieren da hab ich andere erfahrungen... da meine pötte ein wenig größer sind würde naß in naß ein weeenig schwirig werden es sei denn du hast acht arme.. :dno:

      ..bei mir haben sich auch noch nie zwei schichten gelöst, allerdings nehme ich polyester harz.. bei epoxid harz sollte (muss) die oberfläche von dem zweiten laminieren angeschliffen werden..

      bei den matten finde ich das das fließ besser zu bearbeiten ist als gewebe.. kann man besser mit´m pinsel stubben und etwaige beulen füllen oder glätten... die stabilität des fließ ist sehr gut, bis jetzt hat sich noch jeder baukasten attentäter ne beule im rumpf gehohlt.. was jetzt nicht überheblich klingen soll, bei jedem unfall haben wir uns köstlich amüsiert ..

      polyester nehm ich auch der kosten wegen,, für 5kg muss ich 29.- euronen hinlegen und für 10m² fließmatte 11.- euronen...

      sodele genug kluggeschwetzt

      grüßle..
      Meine Werft:

      Bismarck 1:50 in bau
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    • Servus "madmax",

      ehrlich, mit Polyester habe ich überhaupt und null Erfahrung, habe es nie verwendet. Ich habe mir sagen lassen es stinkt wie doof und hat einige Probleme mit Schrumpfung (deshalb kam und kommt es für mich nicht in Frage, ich versuche auf 0,5mm am Original zu sein).

      Werkstofftechnisch scheint die Sache klar zu sein. Zumindest bei Epoxy ist bekannt dass sich nur dann eine homogene Werkstoffschicht bildet wenn nass in nass laminiert wird, diese Vorgehensweise führt auch zur größten Stabilität (mit entsprechendem Versatz der Faserrichtung gegen die Faserrichtung der darunter liegenden Schicht aufgelegten Köper Geweben, abhängig von der "Belastungsrichtung").
      Bei der Größe Deines Modells ist das natürlich ein Problem, verstehe ich.

      Bekannt ist allerdings auch dass Gewebe, egal ob Köper oder rovings, egal ob 90° oder 45° oder Fischgrät einfach stabiler ist als Vlies (oder auch Glasmatte). Für unseren Modellbau wird der Stabilitätsunterschied wahrscheinlich wurscht sein (wobei es bei Deinem Modell ausnahmsweise etwas anders aussehen könnte, die auf Deinen Rumpf wirkenden Kräfte müssen erheblich sein), aber ich habe mich für Gewebe entschieden weil es mir auf das Geld nicht ankam und ich einen stabilen Rumpf bevorzuge.

      In der Praxis haften nachträglich auflaminierte Schichten natürlich auch (richtig, Epoxy vorher scharf anschleifen), der Stabilitätsverlust muss aber trotzdem eintreten. Dass es so gut haftet muss den guten Klebeeigenschaften von Epoxy zugerechnet werden.

      Bitte korrigiert mich, falls ich irgendwo falsch liegen sollte.

      Gruß Sebastian

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von JotDora ()

    • Servus,

      also ich wollte niemanden zu polyester oder fließmatten bekehren .. nene .. und es stimmt, es stinkt wie hulle. ich verarbeite das zeug auch nur im gartenhaus... ich wollte auch nur meine erfahrung einbringen ,, machen soll jeder wie er mag...

      die geld frage stellt sich mir bei meinem hobby auch nich wirklich, obwohl mein weib das wie immer anders sieht... :lol: :lol: :lol:

      was ich nich versteh ,, was meinst du mit schrumpfung.. :kratz:.. also wenn man mit dem zeug gießen möchte.. das sollte man vergessen, in solchen fällen nehm ich auch epoxi..


      Grüßle Peter
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