allgemeine Frage zum Laden von PB-Akku

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    • allgemeine Frage zum Laden von PB-Akku

      ja,ja, ich schon wieder :bw:
      Frage.: In meiner Megayacht sollen unter anderem 2Stück PB 6V/7,2Ah (parallel verkabelt also 6V /14,4Ah)verbaut werden. Zum einen aus Balastgründen (2,250kg) zu anderen um zwei QSR´s zu speisen und den Empfänger zu speisen(möchte nicht gerne das BEC vom Fahrtregler für die Antriebsmotoren verwenden). Wenn ich diese bei Konstellation die beiden Batterien laden möchte, muss ich sie dann zwingend vom Empfängerbaustein abklemmen?
      danke für euer Verständnis *pfeiff*, bin halt kein Elektroniker :kratz:
      Gruß Norbert

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      geht nicht gibt es nicht, alles ist möglich
      ...wenn auch manchmal über Umwege ;)

      " Mega-Yacht" "Shangri-La" fertig für GREVEN 2017

      "NORTHWESTERN" Baubericht
    • Wenn ich gerade richtig gegoogelt habe liegt die Ladespannung eines 6V-Pb-Akkus bei ca. 6,9V. Die würde ich dem Empfänger nicht zumuten wollen.
      Daher empfehle ich, entweder die Akkus zum Laden ausbauen (willst Du wohl nicht, sonst müsstest Du ja deine Frage nicht stellen) oder durch einen Schalter zu trennen.
      Es gibt ja hier im Forum die ein oder andere Skizze dazu
      Gruß
      Christian
    • Hallo Norbert,

      an Deiner Stelle würde ich PB-Akkus nur im ausgebauten Zustand laden! Habe da schon sehr schlechte Erfahrungen machen müssen.. :gr: 2 kleinere 6 V PB-Akkus 1,2 und 3,4 A wollten unbedingt mal ihre Ursprungsform verändern. Waren nach dem Ladevorgang mehr oval statt rechteckig und der Gestank nach faulen Eiern im Keller war unerträglich, von der fast kochenden Ummantlung der Akkus ganz zu schweigen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn mein damaliges Ladegerät (Graupner Mc-Ultra Duo Plus 2) nicht abgeschaltet hätte.

      Nun stell Dir mal vor, so etwas passiert mit Deinen Akkus im Modell..
    • @Dieter
      wie habe ich mir diesen Umschalter vorzustellen????
      @Manfred
      bis jetzt hatte ich noch nie in meiner langen Zeit als Modellbauer Probleme mit dem laden von Akkus! Egal ob PB, NiCa,NmHi, oder auch LIPO. Ich habe ein gutes Ladegerät(habe damit sogar schon meine Autobatterie geladen) und setze da auch mein volles Vertrauen hinein! Kommt wahrscheinlich auch immer darauf an mit welcher Kapazität man ladet.
      Das mit dem Umschalter ist wahrscheinlich eine gute Variante. Die Beiden großen Akkus möchte ich zum laden nicht aus dem Boot nehmen da sie auch Ballastfunktion haben.
      Gruß Norbert

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    • Original von mb-maxi
      Hallo Norbert,

      ein gutes Ladegerät setze ich mal voraus (hatte ich auch), allerdings kann auch mal ein PB-Akku irgend einen Schaden haben..

      [I]Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste[/I], der eventuelle Schaden ist nicht reparabel! War auch nur ein gut gemeinter Rat.. :pf:


      habe ich auch nicht anders empfunden :chat:
      l.G. aus Celle
      Gruß Norbert

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    • Original von nobbi26
      @Dieter
      wie habe ich mir diesen Umschalter vorzustellen????


      Auf die Schnelle kann ich Dir da jetzt kein konkretes Teil empfehlen. Muss ja vermutlich etliche Ampere abkönnen. Da müsste man mal etwas suchen.
      Falls für die erforderliche Stromstärke sowas nicht fertig zu finden ist, könnte ich mir vorstellen, dass man dafür einen Kontaktesatz von einem Schaltschütz auf Handbetrieb umrüsten könnte. ( ich glaube, die gibt es sogar schon mit so einem Druckknopf um sie im Notfall von Hand schalten zu können).

      Ich habe hier Kippschalter mit 8 Anschlüssen. Davon sind in jeder Schalterstellung zwei Paar elektrisch verbunden. Du kannst die ganze Geschichte also sogar zweipolig schalten.
      Auf der einen Seite schließt Du den Akku an. Auf der anderen Seite die Ladebuchse und die Bordelektrik. In der einen Schalterstellung sind die beiden Pole des Akkus mit den entsprechenden Polen der Bordelektrik verbunden. Die Verbindung zur Ladebuchse ist offen. Legst Du den Schalter um, ist der Akku mit der Ladebuchse verbunden. Die Verbindung zur Bordelektrik ist unterbrochen. So ist sichergestellt, dass beim Ladevorgang keine Verbindung mehr zur Bordelektrik besteht.
      Bei einem einzelnen Schalter zwischen Akku und Bordelektrik könntest Du versehentlich vergessen, den Akku während des Ladens vom Bordnetz zu trennen.

      Gruß
      Dieter
    • hört sich für mich als "Nichtelektroniker" sehr kompliziert an :bw: :bw: Reicht nicht ein einfacher Ausschalter im+ zum Empfängerbaustein :hm:
      Gruß Norbert

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    • Man muss halt darauf achten was jeweils unter Spannung steht, ob man das will und welcher Strom über einen Ein/Aus bzw. Umschalter fließt.

      Schaltet man den Umschalter (Lade-/ Betrieb-Schalter) zwischen Akku und sonstige Modellelektronik, so fließt beim Laden der Ladestrom des Ladegeräts, der mehrere Ampere betragen kann, über den Schalter. Ebenso beim Betrieb: Hier können je nach Motor(en) ebenfalls mehrere Ampere zusammenkommen. Nicht umsonst nimmt man hier bei Powerbooten u.a. eine Brücke aus einem hochquadratigem Stecker und Kabel (min. 4mm2).

      Setzt man beim Laden die Haupt-Modellelektronik durch Abschalten der Empfängerstromversorgung (BEC) außer Betrieb, so steht auch während des Ladens zumindest die BEC-Elektronik unter Spannung. Im Betrieb läuft dann der BEC-Strom, der je nach Servoanzahl auch recht hoch sein kann, über so einen Schalter.

      Gruß
      Lothar
      Es gibt 10 Arten von Menschen - die, die Binärcode verstehen und die, die ihn nicht verstehen. Dumm nur, wenn die, die ihn nicht verstehen, die 1000 anderen suchen!
    • das läuft mir jetzt zu sehr in´s Detail.
      Siehe Anfangspost :???:
      Über diese beiden PB- Akkus wird nichts anderes gespeist als die beiden QSR mit Motor a 7,2V und eben Das Empfänger-Modul. Mit 14,4Ah hält das ewig lange. aber irgendwann müssen die auch einmal geladen werden.
      Meine Frage bezog sich eigentlich nur auf das Empfängermodul "Graupner JR C19 FM40S"
      Ich möchte es halt nicht schrotten beim Akku laden.
      Also werde ich vorsichtshalber einen on/off Schalter in die +Leitung einbauen!
      Gruß Norbert

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    • Original von Chief EB
      Original von nobbi26
      @Dieter
      wie habe ich mir diesen Umschalter vorzustellen????

      Ich habe hier Kippschalter mit 8 Anschlüssen. Davon sind in jeder Schalterstellung zwei Paar elektrisch verbunden. Du kannst die ganze Geschichte also sogar zweipolig schalten.
      Auf der einen Seite schließt Du den Akku an. Auf der anderen Seite die Ladebuchse und die Bordelektrik. In der einen Schalterstellung sind die beiden Pole des Akkus mit den entsprechenden Polen der Bordelektrik verbunden. Die Verbindung zur Ladebuchse ist offen. Legst Du den Schalter um, ist der Akku mit der Ladebuchse verbunden. Die Verbindung zur Bordelektrik ist unterbrochen. So ist sichergestellt, dass beim Ladevorgang keine Verbindung mehr zur Bordelektrik besteht.
      Bei einem einzelnen Schalter zwischen Akku und Bordelektrik könntest Du versehentlich vergessen, den Akku während des Ladens vom Bordnetz zu trennen.

      Gruß
      Dieter


      Hallo Dieter

      Frage bitte : Kannst du mal ein Bild dieser "8 Pol-Schalter" einstellen?

      In etwa - glaube ich - weis ich was du meinst... :kratz:
      Suche solche Schalter zum betrieb in einer Pumpenanlage für Löschwasser. ( 12V-Anlage ) mit 2 Pumpen.
      Das Schaltprinzip ist verständlich... Hier wird nur zwischen 2 "Stromempfängern" hin und her geschaltet. Von einer Stromquelle ausgehend. ( Akku oder Ladegerät )

      Grüsse
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles...
      Doch mancher möchte alles besser wissen! :pf:
    • HaQu schrieb:

      Hi, was währe denn ein gutes Ladegerät?
      Bin wieder Einsteiger und möchte 2 lipo Akkus mit 7.4V und 8000 mAh laden
      Hi, ich glaub, ein eigenes Thema wäre besser gewesen... :)
      hier gings weder um Ladegeräte noch Lipo-Akkus... PB sind Bleiakkus, was gänzlich anderes... vom alter des Themas ganz zu Schweigen...

      Ich hab für meine Akkus nen Voltcraft (Conrad) ALC8500 Expert, da brauchst aber zusätzlich Balancer.
      Am meisten im einsatz hab ich aber ein Bantam BC6, nicht mehr der neueste Lader, aber tut sein Ding...
      letztlich wirst Du von fünf Leuten sechs Meinungen bekommen...
      Segler und Moderator im Yacht-Forum
      Fahrbereit:Diverses Werft:Diverses ( <-- kommt bei raus, wenn die Signatur anderen zu gross ist :bhi2: )
      In Zukunft: zwei Projekte warten im Keller...
    • Hier noch ein wichtiger Sicherheitshinweis:

      Wer seine Bleiaccus im Boot läd, sollte das nur bei geöffnetem Deckel, Luke oder abgenommener Kajüte tun - auf jeden Fall muss die Luft zirkulieren können.

      Ab 13,8 V fangen z.B. 12 V Accus an zu gasen, d.H. es entsteht Knallgas. Je nach Ladekurve wird entweder mit 13,8 V geladen (Dauerladung) oder mit etwa 14,7 V als Ladeschlußspannung. Billige alte Ladegeräte für Autobatterien "braten" schon mal mit höherer Spannung. Da kann dann auch mal ein Bleiaccu dicke Backen bekommen.

      Noch ein Tipp: Zu fast allen Accus gibt es auf der Herstellerseite Datenblätter, wo auch die Ladevorschriften beschrieben sind.

      @'Henry
      Ein gutes Ladegerät für alle möglichen Accus von Blei bis NiMh, Lipo, LiFe usw. ist z.B. das B6 - wird von verschiedenen Herstellern angeboten.

      Wolfgang