Zwei Motoren ein Regler

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Original von MHaussmann
      Bitte auch noch berücksichtigen, für welche Spannung die Motore ausgelegt sind.
      Ich hatte früher 2 Stück EF76II (6-8V) in meinem Schiff, die bei Marschfahrt in Serie geschaltet waren und im Notfall auf Parallelbetrieb umgeschaltet werden konnte. Bei der Serienschaltung war an ein zielgerichtetes Manöverieren im Hafen nicht mehr zu denken, weil immer erst einer angelaufen ist und zu wenig Bremskraft von der Schraube bei wenig Gas da war, um den 2. zum Anlaufen zu bringen.
      Jetzt hab´ ich auf 12V Motore (Motraxx 555) umgebaut und fahre diese mit einem Regler vom Micha und alles ist gut.

      Grüße Martin


      Bei ner Reihenschaltung jetzt mal so ungefähr überhaupt nicht verwunderlich :pf:
      Da geht durch einen Motor einfach gar kein Strom, weil der Widerstand unterschiedlich ist.

      Bei ner Parallelschaltung ist das nicht so dramatisch, ebenso wenn man vernünftige Motoren nicht der alleruntersten Qualitätsstufe nimmt.
      Grüße

      Tobias
    • Original von Time Bandit

      Bei ner Reihenschaltung jetzt mal so ungefähr überhaupt nicht verwunderlich :pf:
      Da geht durch einen Motor einfach gar kein Strom, weil der Widerstand unterschiedlich ist.


      Hmm...
      Bei ner Reihenschaltung geht durch beide Motoren sehr wohl der gleiche Strom...
      Nur: Je nach Toleranz der Wicklungen fällt an einem der beiden mehr oder weniger Spannung ab. Damit steht auch unterschiedliche Leistung (Watt) an.

      Wie schon gesagt: Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, 2 Motoren in Reihe zu schalten. Warum auch? Mein Steller liefert stufenlos 0-100% Energie, wozu sollte man das noch umschalten?

      Greets
      Peter


      BTW
      Ich fahre übrigens 2 große Bühler (parallel) an einem Steller. Denen kann man beim "andrehen" wunderbar zuschauen und mitzählen. Deinem Qulitätsanspruch kann ich kann ich also nur zustimmen!
    • Tja, warum haben wir das gemacht, fast -- weil es geht!!

      nein , auch um einfach eine Sparstufe einzubauen, klar bei einem Schiff unter 15kn vmax macht es wenig Sinn, doch bei einem schnelleren Khan...

      Nötig, ist es natürlich nicht.

      "allerunterste Qualitätsstufe" -Schöne Bezeichnung für die mabuchi und Co. Gemeinschaft.
      Früher haben die ja wenigstens noch nix gekostet , heute aber..

      Das ganze bringt mich auch noch auf ´ne Idee, zum Test.

      Kann man ja seinen Antrieb ja mal testen, indem man die Motoren einfach mal in Serie schaltet. Dauert bei Bürstenmotoren nur 2 minuten.

      Was beobachte ich dann?
      Wie läuft dann mein Khan, noch geradeaus , auch bei minimalem Strom?

      Oder bei höherem Strom , fährt mein Schiff dann immer noch geradeaus?
      wenn ich Ruder geben muss um auf Kurs zu bleiben, sollte ich mir den Antrieb mal genauer ansehen und dass muss ja auch nicht nur am Billigmotör liegen, sondern am Getriebe, an der Kupplung , an den Wellen selbst (sind die noch schön gerade), oder an der lagerung dergleichen, bzw. sind es die Schrauben selbst?

      Wenn ich in allen Fahrstufen schönen Geradeauslauf feststelle, sollte alles i.O. sein.

      Auch zur einfachen Überprüfung der Antriebes im Laufe der Jahre nützlich, ist immer noch alles i.O. ?
      Oder hat die letzte Grundberührung doch etwas hinterlassen?


      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von nina ()

    • Original von nina


      "mabuchi" vorzugdrehrichtung? Wenn man in den motor mal genauer reinschaut wird einem sofort klar warum der nicht richtig laufen kann.

      Egal ob neu oder alt, links oder rechtsrum. eigentlich schade, war aber immer schon so.


      Hallo zusammen

      Wer mal Mabuchi-Datenblätter studiert hat, wird sehen, dass Mabuchi seine Motoren mit oder ohne Vorzugsdrehrichtung baut.
      ist als "CW, CCW oder 0" markiert.
      Bei den älteren Typen mit Kunststoff-Lagerschild an der Kollektorseite kann man manchmal sogar 3 Nuten erkennen, mit idenen diese Vorzugsrichtung eingstellt wird. Mitte ist neutral, die Außenpositionen CW bzw. CCW.

      Ich habe schon mal einen Mabuchi 385 "umgedreht", um mir ein gegenläufiges Paar zu basteln.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Hallo,

      habe mir bei Hobbydirekt zwei Robbe 755/40 Motoren bestellt. Als die heute angekommen sind schaute ich etwas verwundert, es waren Mabuchi RS 755 VC/WC Motoren in der mit Originalsigel Robbe abgeklebten Robbe-Schachtel mit Bestellnummeraufdruck von Robbe.

      Sind diese Motoren original ( auf den Abbildungen sind immer Robbe Aufkleber auf dem Statorring ) bei meiner Lieferung war das nicht der Fall ?

      Außerdem ist eine Laufrichtung angegeben. Ich will die aber beide in einem Modell in gegensätzlicher Richtung laufen lassen. Geht das dann da überhaupt ohne Leistungseinbuße bei Drehrichtung gegensätzlich zur angegebenen Laufrichtung mit 1 Regler bzw 2 getrennten Reglern ?

      Hab mir das Datenblatt dieses Motors besorgt und da ist auch die Laufrichtung angegeben.

      Vielleicht kann ja von den Motoren Freaks jemand was dazu sagen.



      Gruß Roland
      Dateien

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dreimaster ()

    • dann schau Dir aber genau die Daten der Motoren an und nicht nur den Preis.
      Ich bin zwar nicht ganz up to date was Graupner derzeit anbietet. Aber in der Vergangenheit war es so, dass in einer Baugröße mehrere Motoren angeboten wurden. Da waren z.T. erhebliche Unterschiede was Drehzahl, Stromaufnahme, Drehmoment usw. betraf. Für einen Schlepper brauchst Du ja eher weniger Drehzahl. Dafür aber Power.
    • Mach Dich nicht wahnsinnig... in 99 % aller Fälle reicht es, die Motoren anzuschließen und GUT IS. Erst wenn das absolut nicht hinhaut, musst Du anfangen nachzugrübeln.
      Viel wichtiger ist es, den Antrieb leichtgängig einzubauen, ohne unnötige Knicke, und die Antriebwelle nicht zu vergwöltigen. Ach ja, und wasserdicht einkleben war auch noch wichtig...
      :kratz: :kratz:

      Wie groß wird dat Ding nochmal ??

      Gruß
      Michael

      Schiffsregister:
      Einsatzbereit: Z13, Z20, S13, S100, Tön12, Wiesel
      Im Bau: M43, Kreuzer Karlsruhe, Z5, Z24, Z32, U202, U5070 noch ein Wiesel, ein Dachs , und unendlich viele Plastikbausätze ... :s:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • nun lass doch mal die Katze aus dem Sack. Soll das der Schlepper sein, den Du in der Signatur erwähnst?

      Es macht nämlich einen ziemlichen Unterschied ob da ein Schlepper gebaut wird (wovon ich bisher ausgehe) oder eine Motoryacht. Die Maße sagen darüber wenig aus. Die erforderlich Motorisierung wäre aber durchaus unterschiedlich.
      Für den Schlepper würde ich z.B. Langsamläufer von Bühler empfehlen. Nicht die schnellen Dinger von Graupner. Hängt aber letztendlich auch von den Propellern ab. Dazu hast Du Dich trotz der Frage noch nicht geäußert. Hast Du die schon?
    • Also ein Schlepper, 80 cm lang, 20 breit, 2 Motoren.



      hobby-lobby-modellbau.com/onli…---6-Volt----20-2310.html

      hobby-lobby-modellbau.com/onli…---2-3-mm----5001-20.html


      Wäre meine Wahl für Einsteiger. Einfache Montage, kein Ausrichten von Motor und Antrieb.( Die Befestigungsschrauben für den Motor nicht zuknallen !)

      Betrieb mit 6V, also RC-Anlage und Antrieb alles über EINEN Akku. Schrauben 25 oder 30mm Durchmesser ,normale Steigung, vielleicht Messing ? Ist für einen Schlepper wahrscheinlich immer noch zu flott, aber langsamer Fahren ist ja immer möglich.

      Und jetzt MACHT MICH FERTIG ....

      Gruß :chat:
      Michael

      Schiffsregister:
      Einsatzbereit: Z13, Z20, S13, S100, Tön12, Wiesel
      Im Bau: M43, Kreuzer Karlsruhe, Z5, Z24, Z32, U202, U5070 noch ein Wiesel, ein Dachs , und unendlich viele Plastikbausätze ... :s:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • auf dem Foto sieht man einen uralten Mabuchi 380 mit Graupner Label. der Motor ist hier drehrichtungsnteutral eingestellt - mittlere Kerbe, die Bürsten sind symmetrisch zum Permanentmagnet.
      Neuere Motoren haben die Kerbe nicht mehr, aber man kann es noch durch die Lüftungslöcher erkennen.

      Stefan
      Dateien
      • IMGP3194a.jpg

        (67,41 kB, 213 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Wenn schon 400er (ich gebs ja zu, mit den Kompaktwellen ist das echt praktisch) dann bitte den hier

      hobby-lobby-modellbau.com/onli…--12-Volt----20-2300.html

      an 2S Lipo oder 7,2V. Wie man am Bild sieht, sind die aber getimed.

      Der andere ist mit 30er Messingprops schon völlig überlastet, weil er zu schnell dreht.
      ABER eigentlich lieber die hier:

      hobby-lobby-modellbau.com/onli…2-Volt-Langsaml-ufer.html
      oder wenn das Boot fertig über 5kg wiegt 2x den hier
      hobby-lobby-modellbau.com/onli…ufer-12-Volt----2165.html

      12V Bleiakku und gut is.
      6V Blei als Empfängerakku ist eh meistens nicht so der Bringer, weil Spannungslage für viele Elektronik zu hoch, da muss man dann wieder extra drauf achten.
      Da die meisten Regler ein BEC haben braucht es keinen extra Empfängerakku.
      Grüße

      Tobias
    • Hi Daniel
      Ich würde diese China-Büchsen auch lieber weglassen, und Motoren nehmen, die zB Tobias in seinen letzen 2 links empfohlen hat. Mir persönlich gefällt die Drehzahl noch nicht so ganz. Ich denke, bei den recht kleinen Props dürften es schon mal 4000/U sein.

      Du kannst ja auch mal SO-Nachmittag mit deinem Projekt in Wendlingen am Schäferhäuser See vorbeikomen. Da könnte man dann ein wenig "klönsnäcken" ;)
      (Heute wohl nicht, See ist zugefroren)

      Peter