Baubeginn VIIc

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    • Baubeginn VIIc

      Nach den Erfahrungen mit dem Seehund (der jetzt in der Bucht davongeschwommen ist...) will ich jetzt den 3D Drucker exzessiv nutzen und einen Biber 1:10 bauen.
      Die äussere Hülle kommt aus dem Drucker, Druckkörper und Verschluss wieder von Brüggen.
      Das statische Tauchen soll diesmal mit einem Lufttank geregelt werden, eine el. Luftpumpe (Autozubehör) füllt einen Fahrradschlauch, der den Auftrieb erzeugt. Zum Tauchen wird in den Druckkörper entlüftet.
      Das Modell soll damit hoch aus dem Wasser kommen ( wie ein Schlauchboot ) und das Tauchen sollte schnell gehen.
      Wird sicher lustig...
      Dieses Mal will ich auch gleich auf Wartungsfreundlichkeit achten.

      Gruß
      Michael

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      Einsatzbereit: Z13, Z20, S13, S100, Tön12, Wiesel
      Im Bau: M43, Kreuzer Karlsruhe, Z5, Z24, Z32, U202, U5070 noch ein Wiesel, ein Dachs , und unendlich viele Plastikbausätze ... :s:
    • RE: Baubeginn BIBER

      Die ersten Teile kommen. Fehldrucke wandern in ein Glas mit Aceton, wo sie zu Klebstoff aufgelöst werden. Die Einzelteile werden damit regelrecht verschweißt. Nach dem Antrocknen kann ich das Zeug sogar modellieren !

      Der "Auftauchtank" macht heute Nacht seine Dichtheitsprüfung. Aufpumpen, unter Wasser drücken. Es kamen keine Luftblasen, also warte ich, ob er morgen noch Druck hat.

      Es kommt mir hier nicht so auf scale an, sondern auf die Technik.
      Dateien
      Michael

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    • Hallo,

      so ganz verstehe ich das Tauch-Prinzip noch nicht.

      Wenn der Schlauch mit Luft gefüllt ist wird die Luft über die Pumpe in den Druckkörper gepumpt. OK, das Boot taucht. Dadurch entsteht im Druckkörper ein Überdruck.

      Gibt jetzt ein Ventil, dass die Verbindung zwischen Schlauch und Druckkörper schließt?

      Soll dann der Überdruck im Druckkörper für das wieder befüllen des Schlauches ausreichen um ein Auftauchen zu ermöglichen?

      Das bedeutet, dass keinerlei Luft aus dem System entweichen darf, sonst gibt es irgendwann Probleme.

      Sollte ich das so richtig verstanden haben, sehe ich da einen Nachteil gegenüber eines herkömmlichen Tauchsacks im Druckkörper. Den kann man so justieren, dass schon eine gewisse Menge Wasser im aufgetauchten Zustand im Tauchsack ist. Das bildet dann eine Reserve die man zusätzlich aus dem Druckkörper pumpen kann, wenn irgendwo ein kleines Leck aufgetreten ist. Natürlich ist das auch nur begrenzt sicher, aber vielleicht doch ein Notnagel?

      Trotzdem interessante Lösung, mal schauen was daraus wird.

      Gruß Klaus
      K.P.
    • Salut, Du hast das Prinzip fast richtig verstanden. es gibt die Luftpumpe ( oder 2 wenn der Platz reicht), die die Luft in den Schlauch drückt. Dann erst wird der Druckkörper zugeschraubt. Der Luftsack ist also aufgepumpt, wenn das Modell ins Wasser kommt. Ein Pneumatikventil entlässt auf Knopfdruck die Luft in den Druckkörper. Der Wasserdruck hilft dabei noch nach. Beim Tauchen ist dann Überdruck im Boot. Pumpe einschalten-> Luft in den Schlauch, Boot taucht auf. Pumpe aus. Ventil schalten ->" Pfft"...Boot taucht.

      Soviel zu der Theorie...

      Praktisch kann ich mit 1 Pumpe innerhalb von 10 Sekunden den Schlauch füllen.
      Das Ventil lässt die Luft dann schlagartig ab. Der Druckkörper hat ein Volumen von 1.9 Litern, der Schlauch theoretisch 700 mL.
      Das Gewicht der bisher gedruckten Rumpfteile ist 400g, der Rumpf kommt also auf ca. 1,1 Kg; ( hat aber Hohlräume, die beim Drucken nicht gefüllt werden. Möglicherweise sind sie Luftdicht...)
      Ich habe also theoretisch 700g + 800g Auftrieb.
      RC Anlage + Motor + Akku so lala 900 g.

      Die Vorteile des Systems wären, dass der Lufttank ausserhalb des Druckkörpers liegt ( der damit kleiner werden kann.)
      Ausserdem kann er er oben ( LOL) liegen , so dass der "Überwasserteil" des Rumpfes höher aus dem Wasser kommt.
      Ich muss ja nicht wie beim Wassertank den ganzen Zylinder des Druckkörpers über Wasser heben, sondern nur den "Ballon".
      Die Luftpumpe ist im Vergleich zur Wasserpumpe WINZIG und wenn der Ballon zu voll wird kannn ich den Überdruck ins Boot lassen.

      Problematisch kann das Drehmoment des Antriebs während der Tauchfahrt werden...

      :kratz: :kratz: :kratz:

      Das Modell wird ca 1m lang, ist also noch badewannenfreundlich.
      Brüggen hat als Sonderfertigung den Bajonettverschluss nicht als 2 Ringe sondern als Ring und DECKEL gefertigt. Ich habe so 12mm Metall, um das Technikgerüst, die Wellendurchführung und die Rudergestängedurchführungen zu verankern. Und eine der meistbelasteten Verklebungen entfällt.
      ( Die mir beim Seehund ja auch fast die Katastrophe beschert hatte.)
      Der Druckkörper dient auch gleich als Führung, wenn die Aussenhülle aufgeschoben wird. Im Kunststoff eingesetzte Magnete sollen dann Rumpfvorderteil und Rumpfhinterteil zusammenhalten, mit 2 Führungsstiften für die Positionierung.
      Michael

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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • Update:

      Vordere Rumpfhälfte im Rohzustand, Druckkörper eingesteckt, Torpedos als Bausatz.
      Es geht voran...
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      Michael

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    • Es geht voran.
      Mit dem Gewicht bin ich im Rahmen: der Druckkörper ist mit allem gefüllt, was rein muss, und bis jetzt habe ich ein Gesamtgewicht von 1.9 KG.
      :yes3:
      Im schlimmsten Fall habe ich auch noch genug Platz für einen zweiten Schwimmkörper...
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      Michael

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    • Als Badewannen-Pröfstand für die Technik wird der Rumpf noch verwendet werden, ansonsten wird das Projekt abgebrochen.
      Der Grund ist 2m 10 lang und heißt VII C .
      Mein Traum... Ich habe vor über 30 Jahren schonmal ein VII C mit Furnierholz auf Holzspanten gebaut, das aber nie richtig dicht wurde. Ich war Schüler und immer Pleite, es gab keine richtig dichten Antriebswellen... Vor den Bau eines Ubootes hatten die Götter den Besitz einer Drehbank gesetzt... Und der einzige Bausatz kam von Schaffer und überschritt meine finanziellen Möglichkeiten so was von erheblich.
      Und das ist jetzt alles anders.
      In der Bucht ist mir ein Schaffer-ähnliches Boot ins Netz gegangen, Der Rumpf muss aus USA kommen... zumindest habe ich ein Video gefunden, wo ein Amerikaner diesen Rumpf verwendet.
      Michael

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    • Los geht's: Versäubern, Flutschlitze feilen.
      Und ich habe nicht gerade zierliche Hände. :fg:

      Kann der Thread-name auf Baubeginn VIIc geändert werden, bitte ?
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      Michael

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    • Da gebe ich dir völlig recht.
      Leider kann ich das aber selbst nicht sagen: Die Teile waren in der Bucht, jetzt sind sie hier. Der Verkäufer gab an , sie selbst hergestellt zu habem.
      Name Junkers 61, Xanten. Er schreibt, dass er für die Erstellung eines Satzes 2-3 Wochen braucht.
      Michael

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    • Damit wäre das Rätsel ja dann gelöst …

      Dein Typ VIIc 1/32 Bausatz ist durch Burghardtwerke in Kooperation mit Modellbau Wikinger entstanden.

      Hast Du schon eigene Ideen zur Realisierung eines entsprechenden Tauchsystems für ein U-Boot dieser Größenordnung entwickelt?
      MfG
      Christian

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von csteika2007 ()

    • Mit Begeisterung voran.
      Dateien
      Michael

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    • Hallo,

      Original von csteika2007
      In erster Linie wäre ja sicherlich von allgemeinem Interesse, von welchem Hersteller denn Deine in den Bildern gezeigten Bauteile überhaupt stammen!


      Bei dieser Frage kann ich weiterhelfen:
      es handelt sich um das VIIc in 1/32 von der Firma Burghardtwerke, für welche ich sämtliche Frästeile herstelle.
      Der Bausatz ist eigentlich nur für den us-amerikanischen Markt hergestellt worden, kann aber über mich ggf. bestellt werden bzw. stelle ich gerne den Kontakt her.

      Weitere Bilder zum Bausatz findet Ihr auf meiner Facebook-Seite:
      facebook.com/media/set/?set=a.…67.753073014783452&type=3

      @Iwan: wünsche dir viel Freude beim Bau :bild:

      Editgrund: Christian hat es bereits ja schon beantwortet.
      Dateien
      __________
      Gruss Bjoern

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bjoern ()

    • @ Björn

      Was hälst Du von der Idee, fertig gefräste Flutschlitzmasken aus GfK für den Rumpf anzubieten?

      Diese braucht der Modellbauer dann an den entsprechenden Stellen lediglich auf den Rumpf aufzukleben.
      Das lästige Ausfräsen und Nachfeilen der ganzen Flutschlitze im Bereich des Rumpfes kann damit gänzlich entfallen!
      MfG
      Christian

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von csteika2007 ()

    • Leise Kritik..

      So, da bin ich mal wieder.
      Ich habe jetzt etliche Telefonate mit Norbert Brüggen geführt, wie ich die Technik am besten pfriemele. Zuerst die Spanten, die im Boot eingeharzt sind RAUSSÄGEN. Rumpf und Deck passen nämlich absolut nicht zusammen.:w:

      Ich habe dann starken MS Draht in die Sektionen geklemmt, so dass der Rumpf auseinandergedrückt wird, bis die Breite des Decks erreicht wird.
      (Das Deck ringsum 6 mm schmaler schneiden hätte die ganzen Oberflächendetails zerstört). Dann die aufgespreizten Segmente auf den Scanner stellen und die Scans als mail an Brüggen. Er fräst mir die neuen Spanten aus Alu, mit Aufnahme für die Bajonettverschlüsse gleich drin.

      Das 8.8 Geschütz ist zwar nicht übel, aber ich tausche es trotzdem gegen ein Resinmodell von accurate armour.

      Das Schlitze feilen geht ganz gut voran. Im Bereich unten am Rumpf setze ich MS Bleche mit gestanzten Öffnungen ein.
      Dateien
      Michael

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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von iwan ()

    • Habe ich. X( Der Verkäufer hat geäussert:
      Das Deck ist mit Übermaß gefertigt, damit man es einpassen kann... !!

      Das dabei die Gravuren hops gehen ist anscheinend nicht aufgefallen.
      Auf den Fotos ist das Deck aus MS, bei mir aus ABS.
      Naja, ich will eh Metallspanten, berufsbedingt.
      Dateien
      Michael

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