Schiffchen aus dem 3D-Drucker

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    • Da kann man mal sehen wie Fotos irritieren können, so sehr viel größer als der Motor ist der Propeller garnicht (Motor 20mm und Propeller 24mm Durchmesser). Der nächste Propeller wird ja kleiner und passt dann.

      Von 2mm Wellen habe ich auch geträumt. Allerdings ließen sich für mich keine Kugellager mit 2mm Innenloch und 2RS-Dichtung auftreiben. Wer da einen heißen Tip hat, immer her damit.
      Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt war vorher im Bilde!

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    • ich bin hier gerade am Schwimmen, weil ich gemerkt habe, dass die Motor&Regler-Kombination bereits zu schwach ist nur die Welle zu drehen.
      Dabei ist jedoch der Regler (eigentlich eine Steuerplatine aus einem Servo) völlig überfordert und wird heiß, so hoffe ich, dass ein richtiger Regler die Lösung ist. Der Schwimmtest besagt glaube ich, dass ich auch einiges an Ladung mitnehmen kann.
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      • schwimmen.jpg

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    • Hallo Karen
      Die 3D-Druckerei drückt mir auch schon lange aufs Auge (mehrfache Kleinteile, komplizierte Teile), allerdings hab ich das aus Kosten- und Platzgründen noch nicht realisen.

      Mit der Perspektive hast du sicher recht. (Entweder kleine Hände, oder ein gutes Macro-Objektiv ;)

      Aber lass mich mal ein wenig konstruktive Kritik üben :)

      - Kugellager bei DER Modellgröße ist wohl "mit Kanonen auf Spatzen geschossen". Da wird der Motor wohl mehr mit den Lagern zu tun haben, als mit dem Propeller. Falls dir das wirklich wichtig ist: zB Hier gibt eas auch 2mm-Lager. Ich fahre meine 12cm-Bötchen nur mit 1mm Edelstahl-Welle in einer Spritzen-Kanüle. Ohne Dichtung, nur ein wenig Vaseline.
      Hier noch mit Messingrohren und viel zu schwerem Rumpf

      - Servo-Elektroniken sind heutzutage eigentlich ausgelegt, um möglichst schnell eine bestimmte Position zu erreichen und haben einen engen Nullpunkt. Für einen Steller kann man das ein wenig aufpeppen, aber erste Wahl wäre das für mich nicht. (Wenn nicht gerade ein Servo mit Getriebeschaden rumliegt....) Für meine Kleinen hab ich mir hier einen kleinen Steller geholt. Allerdings ist etwas Lötarbeit erforderlich.

      Peter

      PS
      Dein Modell scheint ja ordentlich im Wasser zu liegen. Ich mußte mühsam auf ~32g abspecken...
    • Hi Peter,

      dann kannst Du mir vielleicht noch erklären warum Du Vaseline verwendest.

      Ich hatte für meine Welle das Fett verwendet mit dem ich sonst die Getriebe meines Trialtrucks fette. Ich weiß, dass es für Schiffswellen auch spezielles Wellenfett gibt.

      Also warum Vaseline und nicht Modellschiffantriebswellenfett?

      LG,
      Karen
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    • Ähh...
      Weil ich sowas evtl. nicht kenne ??

      Ein "normales" Fett aus dem 1:1-Bereich wollte ich nicht verwenden, erschien mir zu zäh für die kleinen Motoren. Ausserdem sollte man auch tunlichst keine schillernden Streifen hinter dem Boot herziehen (nagut.. Vaseline ist auch aus Erdöl )
      Ausserdem liegt das Döschen eh für die verschiedensten Anwendungen in der Werkstatt rum.

      Meine beiden "Großen" fahren völlig ohne Schmiermittel. Die Sinter-Gleitlager sind schmierfrei und so spielfrei, dass sich an so einem SO-Nachmittag bestenfalls mal ein paar vereinzelte Tröpfchen finden lassen.

      Bei deiner Gewindewelle sieht das natürlich anders aus

      Peter
    • Hallihallo,

      das Schiffchen wird vielleicht doch noch etwas.

      Hab grad mal die Elektrik mit dem neuen Regler angeschlossen und der Motor hat Dampf. Genug um die Welle und den Propeller zu drehen und auch mal ordentlich zu sprudeln. Die neue Sorge ist, der Motor wird gut warm. Wenn das PLA weich wird sage ich bescheid.

      Einen Testaufbau habe ich mal gedruckt, um zu probieren wie schwer diese werden darf. 80 Gramm ist glaube ich absolute Schmerzgrenze. Dummer Weise kann ich mit dem Testaufbau nicht in See stechen, weil das Servo bischen zu weit oben raus schaut. Sie druckt gerade neu. 6,5 Stunden warten.

      Nun zur Steuerung. Ich glaube ich muss ein neues Ruder drucken. Länger muss es werden um einen besseren Wendekreis zu erzielen, denke ich... :dno:

      LG,
      Karen
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    • Es fuhr gut. Für spaßige fünf Minuten. Dann hat sich der Motor gehimmelt.

      Der Motor wurde immer heißer und schließlich wars das mit dem Vortrieb. Der Motor hat eine recht niedrige Nennspannung. Kann zwar kurzzeitig 9 Volt ab (so gibt es der freundliche Chinese an), aber das heißt lange nicht, dass er permanent 2S Lipo ab kann.

      Der Vortrieb klappte richtig gut. Nur Rückwärts hat das Schiffchen keine gute Leistung.

      Die Motorwelle hält erstaunlich dicht. Das Prinzip mit den beiden Lagern und einfach einen Gewindestab zu nehmen ist nicht unmöglich.

      Zumindest habe ich gelernt was beim nächsten Schiffchen anders werden muss. Ob es bei Schiffchen bleibt weiß ich zwar noch nicht, denn ich kenne mich nur mit Motoren aus, die deutlich größer sind.

      LG,
      Karen
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    • Nachdem sich kein Ersatzmotor auftreiben mit genug Kraft unter 2S Lipo auftreiben ließ habe ich mal geschaut was ich sonst noch an Motoren liegen habe. Mir fiel da ein 170er Motor aus einem Minirockcrawler (Vaterra Silickrock) in die Hände.

      Jetzt druckt meine sechste Zeichnung.

      Etwas größer das Schiffchen. 175mm lang. Wird diagonal im Prusa gedruckt.
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      • Rumpf03.jpg

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    • Heute ist der Wellenverbinder entstanden.

      Da die Motorwelle auf der einen Seite abgeflacht ist und ich auf die Gewindewelle die selbstsichernde Mutter mit eingefasst habe brauche ich keinen Sekundenkleber mehr. Allerdings ist die Montage so fummelig, dass ich mehrere Ansätze brauchte, aber geschafft und funktioniert!

      LG,
      Karen

      P. S. Als Motor verwende ich nun einen Mini Rock Crawler "Vaterra Slickrock" oder von Losi.
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    • Es fährt!

      Es fährt sogar länger als 5 Minuten!

      Es war ein ganz schön weiter Weg einmal um den Leuchtturm rum, aber geschafft! Die großen Geschwister haben teilweise riesige Wellen gemacht und es ist nicht gekentert.

      Einige Schwachstellen gibt es auch. Die Motorbefestigungsschrauben lösen sich. Der Motor wird handwarm. Das Ruder sitzt etwas zu lose, der Wasserdruck verstellt es. Mein Klebeband zum Abdichten ist in die Jahre gekommen (ü. 20) und klebt etwas schlechter als wenig (dafür war es nach etwa 30 Minuten Schiffchen fahren aber noch recht trocken unter Deck).

      Im Anhang ein Bild von der Jungfernfahrt.

      LG,
      Karen
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