RNLI-Gespann Landrover mit Schlauchboot

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    • RNLI-Gespann Landrover mit Schlauchboot

      Hallo!

      Nachdem ich hier bereits den Bau des Zugfahrzeugs für dieses Gespann vorgestellt habe, möchte ich hier nun den Bau des Schlauchbootes beschreiben.

      Während es für den Landrover einen sehr guten Karosseriebausatz gibt, ist für das passende Arancia-Schlauchboot (welches übrigens auch von der DLRG eingesetzt wird) leider nichts zu bekommen. Es gibt zwar einige ganz gute Schlauchbootbau- bzw. -materialsätze, aber keines davon hat nur annähernd Ähnlichkeit mit dem Vorbild.

      Von Vornherein war mir auf jeden Fall klar, dass die Verwendung irgendwelcher Schwimmnudeln oder Heizungsrohrisolierungen auf gar keinen Fall zum Einsatz kommen sollte. Also war Selbstbau angesagt. Nachdem ich nach langer Suche einige Pläne gefunden habe, die zwar nicht sehr exakt sind, aber zumindest eine gute Grundlage bieten.

      Das nächste Problem war nun die Suche nach passenden Kunststoffrohren. Es gibt zwar in der Tat Plexiglasröhren, aber aufgrund der Wandstärke von 2mm erwartete ich ein zu hohes Gewicht.

      Irgendwann hatte ich die Idee: Wenn man alle möglichen Rumpfformen in Spantbauweise herstellen kann, warum nicht auch ein Schlauchboot? Wenn man mehrere runde Scheiben auf einen Stab aufklebe und diese mit dünnem Kunststoff ummantelt, dann bekommt man eine Röhre. Gesagt, getan, das Ergebnis waren dann entsprechende Scheiben aus Protex Light, ein Material, welches ich mir letztes Jahr für den Bau einer Weihnachtskrippe besorgte. Es ist geschäumter Kunststoff von mittlerer Festigkeit, der sich gut bohren, sägen und schleifen lässt, dabei aber gleichzeitig sehr leicht ist. Für die langen Rohr- bzw. „Schlauch“-Stücke habe ich vier Scheiben auf ein Kohlefaserrohr aufgeschoben und anschließend mit 0,5mm Polystyrol „beplankt’“. Dazu habe ich eine passende Platte zurechtgeschnitten und das „Spantgerüst“ mit Sekundenkleber Stück für Stück angeklebt, so dass die Platte gewissermaßen aufgewickelt wurde. Für die kürzeren „Schlauch“-Stücke habe ich zwei Scheiben mit einem rechteckigen Stück aus Protex miteinander verbunden. So wiegt das lange Rohr mit 22cm Länge und 46mm Durchmesser gerade mal 32 Gramm.

      Die Klebenaht wird kaschiert, indem der „Schlauch“ an der Stelle mit der Bodenplatte verbunden wird. Dazu habe ich zunächst den im Bild erkennbaren Kiel erstellt, denn ich im hinteren Bereich etwas mehr nach unten gezogen habe, um die leichte V-Form des Rumpfes bis ins Heck zu ziehen. Ich verspreche mir dadurch einen besseren Geradeauslauf. Im Kiel befindet sich bereits ein Ausschnitt für den Akku, den ich nach Gefühl an diese Stelle gesetzt habe. Der Kiel ist ebenfalls aus Protex und wurde zur Stabilsierung mit Kiefernleisten verstärkt.

      Eine weitere Schwierigkeit war das Auftreiben eines passenden Außenbordmotors. Die derzeit lieferbaren Exemplare von aeronaut und Graupner sind allesamt zu groß. Nach längerem Stöbern fand ich dann aber ein Spielzeugaußenborder in der richtigen Größe (Höhe ca. 74mm). Hier ist der Motor direkt im Unterwasserteil des AB eingebaut. Im Motorgehäuse ist die Batteriehalterung mit Ein-/Aus-Schalter eingebaut. Diese Teile habe ich gleich ausgebaut, da ich den Akku wie gesagt im Rumpf unterbringen will. Der Motor ist damit für 3 Volt vorgesehen, ich werde ihn mit 4,8 Volt betreiben. Ein erster Test klang so, dass der Motor damit nicht überfordert sein sollte. Ob die Leistung ausreichend ist wird sich noch zeigen.

      Die Fernsteuerung mit Mini-Empfänger, Motorregler und Lenkservo wird komplett im Bug untergebracht. Entgegen dem Original will ich hier eine Abdeckung einbauen, unter der die Bauteile versteckt werden und vor Spritzwasser geschützt sind.

      Nun werden erste einmal die „Schläuche“ fertigstellen. Danach werden diese in die passende Form gebracht und miteinander verklebt. Ich bin selbst sehr gespannt, ob alles wie gedacht funktioniert.

      Gruß
      Jörg
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joerg_B ()

    • Zwischenzeitlich hat sich einiges getan. So habe ich alle „Schläuche“ zusammengeklebt, einschließlich der kegelförmigen Enden. Das hat relativ gut geklappt. Man muss nur darauf achten, dass die Abwicklung, also der Mantel, genau die richtige Länge hat. Dabei kann man die Berechnung mit U=Pi*D getrost vergessen, denn so genau kann man das dann eh nicht anzeichnen und ausschneiden. Auch sind die Durchmesser der Scheiben nicht alle exakt. Ich habe daher einen Streifen Kunststoff genommen und die Länger der Abwicklung händisch ermittelt. Die Klebenähte müssen dabei nicht besonders schön sein, da sie, bis auf die hinteren Enden, später nicht zu sehen sein werden.

      Parallel dazu entstand das Grundgerüst des Rumpfes. Dazu habe ich eine Bodenplatte aus 1mm ABS zugeschnitten und mit dem Kiel verklebt. In die Bodenplatte habe ich gleich eine Öffnung für den Akku mit vorgesehen und im Bereich des Kielausschnitts eine kleine Platte zur Aufnahme des Akkus eingeklebt. Die Position habe ich nach Gefühl festgelegt, ich kann den Akku aber um ein paar Zentimeter hin und her schieben. Hier zeigte sich, dass es sinnvoll gewesen wäre, die Bodenplatte mit zwei Holzleisten zu verstärken. So ist es die Konstruktion doch etwas weich geworden

      Den Motorspant habe ich aus 3mm ABS ausgesägt und in einem leicht geneigten Winkel nach Plan ans Heck geklebt. Dabei habe ich mich gleich mit der Befestigung des Außenborders beschäftigt. Dieser wird später mit zwei 3mm Schrauben befestigt. Von den Dimensionen sieht das meiner Meinung nach ganz stimmig aus. Der AB bekam außerdem einen vernünftigen Propeller verpasst. Dieser sitzt direkt auf der Motorachse und ist nur aufgepresst. Mal sehen, ob das so dauerhaft hält.

      Der komplizierteste Teil kommt noch und zwar das Anpassen der „Schlauchelemente“ im Bugbereich. Hier müssen die Röhren angeschrägt werden. Dabei muss ich sowohl einen horizontalen als auch einen vertikalen Winkel berücksichtigen und das nach Möglichkeit symmetrisch.

      Gruß
      Jörg
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joerg_B ()

    • Gestern wollte ich mal versuchen die ersten „Schlauchteile“ aufeinander anzupassen. Das hat am Ende so gut geklappt, dass das Boot nun fast fertig ist. Auf den Fotos ist fast alles noch provisorisch mit Klebeband zusammengefügt, aber man kann nun schon erkennen was es werden soll.

      Das Anschrägen der einzelnen Röhren ist nicht so ganz einfach und es ist daher auch schwierig zu erklären. Das Anzeichnen der Schnitte erfolgte mit Hilfe des guten alten Geodreiecks, viel Augenmaß und Klebeband. Erst als ich mir ganz sicher war habe ich mit Bleistift die Schnittlinie angezeichnet. Abgetrennt habe ich alles mit einer Lexanschere. Da die Schnittlinien an den Stellen, an denen jeweils zwei Teile zusammengefügt werden, praktisch symmetrisch sind, habe ich den abgeschnittenen Teil dann als Schablone verwenden können, so dass es für die folgenden Teile dann einfacher wurde.

      Im rechten Schlauch befindet sich noch ein Kunststoffrohr, welches den Antennendraht aufnehmen soll. Dieser musste beim Zusammenfügen noch berücksichtigt werden, was aber keine größeren Probleme bereitete.

      Noch nicht ganz so gut passen die beiden vorderen „Schlauchteile“. Hier ist mir der Spalt im Bug noch etwas zu groß. Dieser Spalt wird dann noch mit einem passenden Streifen Kunststoff geschlossen. Aber das ist jetzt nur noch Feinarbeit.

      Auf jeden Fall bin ich mit dem Ergebnis bis hierher sehr zufrieden und es hat alles besser geklappt als ich dachte :).

      Gruß
      Jörg
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joerg_B ()

    • Lange habe ich nichts mehr geschrieben, aber dennoch ging es weiter, wenn auch langsam.

      Es wurden nun alle Röhren miteinander und auch am Rumpfgerippe verklebt. Dabei bedurfte es einer sorgfältigen Planung der Gehrungsschnitte im richtigen Winkel. Diese waren nicht nur in der Draufsicht sondern auch in der Seitenansicht zu beachten. Am Bug wurde dann ein Streifen herumgewickelt um diesen zu schließen. Hier entspricht das Modell nicht dem Vorbild. Hätte ich die Röhren direkt miteinander verklebt, dann wäre der Bug aber zu spitz geworden.

      Im Bugbereich war links und rechts noch ein Spalt zwischen Schlauch und Bodenplatte zu schließen und die Verkabelung für denn Akku und den Außenborder zu verlegen, bevor der Rumpf von unten geschlossen werden konnte. Dazu fertigte ich mir Schablonen aus Pappe, was nicht besonders schwierig war. Hier zeigte sich, dass ich recht genau gebaut habe, da die Teile weitestgehend symmetrisch waren ;). Der Rumpfboden besteht aus 1mm ABS und wurde im Bugbereich vorgebogen.

      Nach dem Spachteln und Schleifen konnte nun die erste Schwimmprobe erfolgen, die auch ganz gut aussah. Vielleicht ein klein wenig buglastig, aber das lässt sich noch korrigieren.

      Für den Motor hatte ich mir einen Regler mit BEC besorgt, angeblich von 4-7 Zellen gedacht. Es zeigte sich jedoch, dass bei vier Zellen am Empfängerausgang nur ca. 3,5 Volt ankamen was eindeutig zu wenig für das Servo war, was es mit deutlichen Zuckungen zeigte. Zum Glück hatte ich irgendwo noch einen alten Minicontroller von robbe. Der sollte ausreichen und damit funktionierte alles problemlos.

      Im Bug wurde mit einem Schott ein kleiner Raum abgegrenzt, in welchen die RC-Anlage untergebracht werden kann. Theoretisch hätte ich auch alles unter der Bodenplatte unterbringen können, aber spätestens das Servo hätte Probleme bereitet. Daher wurde dann noch eine Abdeckung erstellt, die „frei Hand“ aus 1mm ABS geformt wurde und später mit Klettband befestigt werden soll.

      Jetzt müssen noch ein paar Details angefertigt werden, wie z.B. Tragegriffe, Fußhalterungen, Halterungen für die Leinen und ein oder zwei Paddel. Dann geht es auch ans Lackieren, was ich aber auf Tage mit wärmeren Wetter verschieben muss. In der Zwischenzeit soll dann der Trailer entstehen. Dazu muss ich zunächst ein paar Skizzen anfertigen. Immerhin konnte ich schon ein paar passende Räder von LEGO ergattern.

      Gruß
      Jörg
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    • Hallo Jörg,

      ist zwar ein Stück länger, aber das ist schon mit Deichsel gemessen.
      Hab ich von einem Händler ergattert der sich in die Pension verabschieden möchte.
      Tiefziehteil, als Grundlage sicher brauchbar wenn man das von unten mit ner Platte zuklebt auch stabil genug.
      Wennst Interesse hast sag Beschaid.

      LG Christian

      Edit: sorry, hab vergessen das eine Bild vorher zu drehen!
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      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Hallo Christian,

      vielen Dank für das Angebot. Das sieht wirklich nicht schlecht aus, passt aber leider so gar nicht, denn der Trailer zu diesem Gespann ist deutlich kleiner. Nur eine Achse und auch nur eine zentrale Längsstrebe. Schade, denn das hätte einiges an Arbeit erspart, aber ich wollte es doch ganz gerne halbwegs ans Original angelehnt bauen.

      Hier mal der Link zur Lifeboat-Station, auf der des Gespann stationiert ist bzw. war. Der Landrover wurde zwischenzeitlich durch ein anderes Fahrzeug ausgetauscht: cricciethlifeboat.org.uk

      Gruß
      Jörg
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    • Hallo Jörg, ein interessantes Gespann ist da am Entstehen. Auch die Bauweise ist "merkenswert".

      Ich hatte vor einigen Jahren auch mal so ein Trailer mit Boot gebaut. Allerdings in 1:12. Siehe hier Feuerwehranhänger Schlauchboot.
      Ich befürchte nur, das du mit dem Außenborder nicht viel Spaß haben wirst. Meiner Meinung nach ist die Antriebleitung zu klein für eine angemessene Fahrleistung des Modells. Mal abgesehen von dem "untergetauchten" Motor.

      Ich habe in meinem Boot den AB nur als Attrappe montiert und als Antrieb 2 x 20 mm Schrauben mit je einem Motor der 240er Größe. Gesteuert wird das Ganze dann quasi durch eine "Panzersteuerung".

      Gruß
      Wolfgang
      , der mit den großen roten Autos
    • Hallo Wolfgang,

      na, Dein Gespann kann sich aber auch sehen lassen und Dein Trailer gefällt mir sehr gut.

      Von dem kleinen AB erwarte ich nicht sehr viel. Mir war die Optik erst mal wichtiger. Ich werde wohl demnächst mal einen kleinen Test machen. Wenn Boot und Trailer am Ende dann nur als Schlepp- und Spielobjekt für den Landrover herhalten müssen, wäre das auch nicht so schlimm.

      Dafür, dass anfangs nur das Fahrzeug geplant war, bin ich bis jetzt ganz zufrieden.

      Gruß
      Jörg
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    • Hallo!

      Nun mache ich mir schon seit geraumer Zeit Gedanken darüber wie ich den Trailer baue. Zeichnungen habe ich im WWW keine finden können und die wenigen Fotos zeigen zu wenig um daraus Zeichnungen entwickeln zu können.

      Da Zeichnen aber ohnehin nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört, habe ich einfach mal angefangen und habe einfach ein Holzmodell gebaut. Aus 5x5mm Kiefernleisten wurde das Gestell zusammengeschraubt und geklebt. Die Dimensionen sind natürlich anhand der Fotos so gut es geht nur geschätzt, aber ich denke es ist ein stimmiges Gesamtbild entstanden. Die Räder – von LEGO – sind natürlich viel zu breit, aber ich habe bisher nichts passenderes gefunden. Zumindest der Durchmesser passt ziemlich gut. Der Rest wird dann unter den Schutzblechen versteckt.

      Der endgültige Trailer soll dann aus 4x4mm Vierkant-Messingrohr entstehen. Anhand des Holzmodells kann ich dann die Maße der einzelnen Teile recht einfach übertragen. Ich muss mir gut überlegen wie ich die Teile verbinde, da ich die Teile nicht Hartlöten kann. Es wird vermutlich eine Kombi aus Weichlöten und Schrauben. Das wird aber vermutlich erst nach Weihnachten passieren.

      Gruß
      Jörg
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    • Hi Jörg, sieht nicht schlecht aus!
      Nur kommt mir das irgendwie "Hochbeinig" vor.
      Hab mal schnell in meinem Archiv (Google :lol:) gekramt, schau mal die kleine Auswahl an.
      Ich selbst hab leider nur nen Plan für einen Trailer der für deine Verhältnisse viel zu groß wäre, 83cm Bootslänge passt da drauf!

      LG Christian

      Ps.: Schreib doch mal die Fa. Harbeck an ob sie Dir mit einem Plan oder Skizze weiterhelfen können. War damals die einizige Fa. die auf meine Anfrage positiv reagierte!!!
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      Gruß Christian
    • Hallo ,
      die Konstruktion des Trailers sieht doch schon richtig gut aus. Die scheinbare Hochbeinigkeit könnte auch durch die, meiner Meinung nach, zu kleinen Räder kommen. Vielleicht wäre ein geringerer Abstand zwischen Achse und Auflagepallen in Verbindung mit größeren Rädern günstiger für den optischen Gesamteindruck.

      Zur Stasbilisierung der weichgelöteten Stellen kannst du einfach ein kurzes Stück Cu- oder Ms- Draht in die Rohre einschieben und einfach mit festlöten. Bei quer zueinander stehenden Teilen ist eines der Bauteile vorher passend anzubohren.

      Vielleicht kannst du ja jetrzt schon eine Lösung vorsehen, falls der AB nicht genug Antrieb bringt.Ich habe keine Ahnung ob deine Konstruktion das später noch hergibt
      Ich würde nicht auf den Spass verzichten woillen das Boot mit dem Trailer ins Wasser zu bringen und auch zu fahren.

      Bis dann
      Wolfgang
      , der mit den großen roten Autos

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfgang Brang ()

    • Hallo Gemeinde

      Mir gefällt der Trailer recht gut. Er steht fast gerade hinter dem Zugfahrzeug und von "Hochbeinig" kann man auch nur reden wenn man "sehr genau" hinschaut.
      Schliesslich soll der Trailer ja auch ein wenig Geländegängig sein...
      ( Man hat ja nicht immer eine geteerte Fahrbahn... )
      Ich würde bestenfalls größere Räder dran machen. Vieleich um 1cm größer? :kratz:
      Nicht viel mehr sonst müsste man die Aufhängung ändern.

      Grüsse
      Mikel
      Wenige wissen vieles,Niemand weiss alles... :pf:
    • Hallo!

      Vielen Dank für eure kritischen Blicke. Das Boot liegt in der Tat etwas zu hoch. Das hat gleich mehrere Gründe. So sind die Achsen der Räder nur sehr provisorisch befestigt und sitzen dadurch bedingt etwa 2mm zu tief. Die weißen Auflagen sind auch nur ein Provisorium. Die waren erforderlich, um den Trailer, trotz Schraubenköpfen, kopfüber auf der Tischplatte ausrichten zu können. Das sind auch noch mal 3mm zuviel. Später liegt das Boot auf Rollen, die links und rechts vom Holm angebracht sind. Dadurch schrumpft dieser Abstand also um ca. 4mm. Dann kommen noch die Schutzbleche über die Räder, die den Abstand zwischen den Rädern und dem Boot optisch auch noch etwas reduzieren. Der Durchmesser der Räder passt aber ziemlich genau. Das konnte ich aus den mir vorliegenden Fotos doch recht gut ermitteln.

      Viele Dank Christian für den Link, aber die Trailer dort sind viel zu aufwändig. Das Original ist in der Tat so ein spargeliges Teil. Ist wohl ein britisches Produkt ;). Ich bin auch nicht unglücklich darüber, dass der Trailer im Original scheinbar nicht über Rücklichter verfügt. Zumindest habe ich kein einziges Foto gefunden, welches so etwas zeigt. Das scheint in Groß Britannien wohl erlaubt zu sein und scheinbar werden mit dem Gespann auch keine großen Überlandfahrtenn durchgeführt. Das Boot muss vom Schuppen an den Strand, um dann im küstennahen Bereich eingesetzt zu werden. Anders dagegen die sog. Flood Rescue Teams die im Landesinneren unterwegs sind.

      Gruß
      Jörg
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    • Hi Jörg,

      also die Trailer für die Schlauchboote sind auch bei Harbeck nicht aufwendig!
      Ok, so "klapprig" wie Du das schilderst sind die nicht. :lol:
      Aber wenn das wirklich so ein einfaches Teil sein soll google mal nach Hafenwagen oder Slipwagen. Die sind dann eher so filigran gehalten.

      LG Christian
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Hier noch mal ein Link zu zahlreichen Fotos vom Schlauchboot:
      flickr.com/photos/lifeboatphotography/sets/72157627331701851

      Man muss ein bisschen scrollen. Dann findet man auch Fotos vom Trailer. Ich glaube dann versteht man was ich meine ;). Dieser unterscheidet sich aber von den Slipwagen, die von Hand gezogen werden. Die sind in der verlinkten Bildersammlung ziemlich zum Schluss zu sehen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Joerg_B ()

    • Die dürften wirklich anders bauen als am Festland!
      Oder aber das ist ne Spezialanfertigung.
      Hab jetzt nach RIB Trailer speziell gegooglt. Das kommt dem schon näher, nur das da meist keine Rollen sind sondern längliche Auflagegummis.
      Siehe hier zB.

      LG Christian
      Durch alle elektronischen Bauteile strömt Rauch, tritt er aus ist das Bauteil defekt!

      Gruß Christian
    • Für diese "Spielzeug"bötchen ist genau dieser Trailer gedacht.
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Riva Iseo 1/10 - Range Rover Projects 1/10 - diverse Sunseeker-Yachten

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Nabend

      Als alter Schlauchbootkaptain mal erzählt.

      Schlauchboote zum zusammenlegen ohne festen Kiel also Holzbrett oder komplett aufblasbar. Werden nicht auf dem Kiel liegend transportiert. Die haben "Langauflagen" unter den Schläuchen.

      Boote mit GFK oder Alu Festrumpf werden auf Kielrollen geslippt.

      Mein ehemaliger Dealer hat da so dies und das. gruendl.de/shop/Wasserski-Ange…zubehoer/Trailerzubehoer/

      Ralph