Anfänger auf der Suche nach Rat

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    • Anfänger auf der Suche nach Rat

      Moin, moin!

      Einem Kameraden und mir kam die Tage die Idee uns mal mit dem Modellbau zu beschäftigen. Wir wurden uns dann relativ schnell einig, dass es ein Schiff und kein Panzer werden soll, ist wahrscheinlich einfacher umzusetzten. Da aber keiner von uns beiden Erfahrungen beim Schiffsbau von Grund auf ist, wollen wir jetzt einen Bausatz motorisieren. Da kennt man ja noch aus den Kindertagen Revell also dort umgesehen und uns viel die 1:350 Bismarck ins Auge. Schönes Schiff, und sollte genug Verdrängung aufweisen um da zwei Motoren für Vorwärts-/Rückwärts und das Ruder zu haben. Um den Bau des Modells an sich mach ich mir keine Sorgen, ich bastel seit 9 Jahren an Modellbausätzen herum, wenn auch nicht in der Größe.

      Wovon allerdings keiner von uns beiden Ahnung hat, ist wie man das tatsächlich motorisiert. Da so ein Schlachtschiff ja recht schmal ist, und ich keine Ahnung habe, was das dann entsprechend verdrängt würde ich gerne von eurer Erfahrung profitieren, soll ja einige geben die die Revellmodelle umbauen hier im Forum.

      Ich würde mich also über Tipps freuen, welche Motoren man da am besten verwendet, das alles anständig abdichtet, vor allem das Deck. Natürlich kann man das alles zukleben, dann kommt man nur nicht mehr dran, falls da mal was den Geist aufgeben sollte. Auch mit der Unterbringung vom Akku weiß ich noch nicht so recht, wie man das anständig machen kann. Mein Vater hat früher auch Modellbau betrieben und meinte, den könnte ich um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen als Lot unter dem Kiel anbringen damit das Schiff nicht umkippt.

      Ihr seht also, ne Menge Fragen, ich danke schonmal im voraus für die Hilfe :)
    • Ich würde den Rumpf 1cm über dem Boden abflexen und 20mm erhöhen
      MfG, Ernst
      (Moderator)

      Das Vorteilhafte an Standmodellen ist, dass sie selten absaufen...

      IG-Yachtmodellbau seit 1996

      Under Construction: Wider 32 in 1:10 - diverse Sunseeker-Yachten - :bd:

      MFC Ikarus Kempten - Modellfliegen auf 895,2m Starthöhe :)
    • Es gibt deutlich bessere Modelle von Revell zur Erlangung der RC-Fähigkeit.
      Z.B. die Hermann Marwede in 1/72 oder (wenn es denn was 'Graues' werden soll) die FlowerClass im gleichen Maßstab.
      Die 'kleine' in 1/144 sollte auch funktionieren - das habe ich allerdings noch nicht getestet.
      Die Plastikmodelle bleiben allerdings immer extrem empfindlich und bruchgefährdet - unsere Marwede bleibt deshalb inzwischen im Regal.

      Viel Spaß
      Jürgen
    • Nachdem ich in jungen Jahren die ersten Erfahrungen mit dem RC-Modellbau gesammelt hatte - unter anderem die PT-15 von Robbe - wollte ich so ein 1:350 Schlachtschiff auch mal motorisieren. Bei mir war es die Missouri...auf den ersten Blick ist da ja reichlich Platz im Rumpf. Aber man glaubt gar nicht, wieviel Platz und Gewicht Motoren, Fahrtenregler, Ruderservo, Empfänger und Akkus brauchen. Die Wasserlinie war damit auf gleicher Höhe wie die Deckskante.
      Natürlich gab es damals die heutigen Mikro-Bauteile noch nicht, mit denen könnte ich mir das ganze durchaus vorstellen. Ich denke, machbar ist das damit schon...aber halt nicht mal an einem Abend zusammengeschmissen :wink:

      Schöne Grüße und viel Erfolg bei deinem Vorhaben!
      Henning
    • Erstmal danke für die ganzen Antworten :)

      Scheint also doch alles um einiges komplizierter zu sein als gedacht. Wenn die Bismarck von Revell da nicht so zu geeignet ist, könnt ihr dann andere Militärmodelle empfehlen? Der Tipp mit der Hermann Marwede ist zwar nett gemeint gewesen, aber für uns steht schon fest, dass es doch ein Militärschiff sein soll.
    • Als rc-fähig hat sich bisher nur die Snowberry Korvette von Revell erwiesen...Maßstab 1:72. In wie weit die noch im Handel erhältlich ist, kann ich dir leider nicht sagen. Ich habe die selbst auch gebaut...das ist allerdings auch schon wieder 20 Jahre her.

      Ansonsten gibt es doch einige dicke Pötte von Trumpeter in 1:200, da ist das sicher auch machbar.

      Schöne Grüße
      Henning
    • Hm, von der PT 109 habe ich auf der Veranstaltung im Jahr 2012 in Westerstede einige Aufnahmen gemacht.
      Wobei ich ja der Meinung bin, dass man auch nicht unbedingt drei Motoren wie auf dem Bild einbauen muss. Zwei würden sicher auch reichen.

      Gruß
      Martin
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    • Bismarck 1:350 fahrfähig

      Hallo Daniel,

      ich habe das mal überschlagen und komme auf folgende Maße:

      Länge (WL) 68 cm
      Breite 10cm
      Tiefgang 2,8cm

      Gesamtmasse: 1,24 kg (analog 53000t original)

      Von den Dimensionen her ist das recht ähnlich wie mein Minensucher in 1:100, der ganz ordentlich funktioniert.
      Allerdings - wie schon angemerkt: Der Kunststoff ist deutlich schwerer als Balsa und Sperrholz.
      die Frage ist, was da noch für den RC-Umbau übrigbleibt.

      Mal überschlagen:
      3 Motoren + Wellen etc je 50g also 150g
      Ruder- Servo mit Gestänge 10g
      Empfänger 20g
      Fahrtregler bis 10A: 5g
      6 AA-Zellen NimH 150g

      Der ganze RC-Einbau sollte mit 400g locker machbar sein, das müsste der Baukasten von der Masse her übrig lassen.

      Stefan
      Stefan

      Modelle fahrbereit: T22, S130 (robbe), Bugsier 1 (2x)
      Baustellen: Weselmann-Kümo, Minensucher 1943, Tor Anglia
    • Hallo Daniel,

      aus Erfahrung kann ich dir nur raten , die 1/350er Bismarck nicht zu nehmen ( oder wenn, dann nur für den Pool ) Ist einfach zu instabil und aufgrund des Wellenschlags zu bruchempfindlich was die Details angeht.. Wesentlich besser geeigntet, wenns die Bismarck werden soll, ist die 1/200er von Trumpeter. Davon gibts etliche RC - Bauberichte.

      Ich persönlich fahre die 1/200er USS Arizona auch von Trumpeter. Der Pott ist bei einem Meter Länge rund 4 Kilo schwer, liegt super im Wasser und fährt toll. Da die Bismarck in 1/200 grösser ist , dürfte das ebenso sein. Zudem bieten die Schiffe Platz für Sonderfunktionen. Meine Arizona z. B. hat schwenkbare Türme und 4 Motoren .



      ( 2 Bauberichte im Forum , Plankenbruchs und meine)

      Habe in 1/ 350 sieben ! BBs gebaut, auch nur eines davon rc - fähig zu machen war mir zu kriminell.

      P.S. Die 1/72 Marwede ist klasse als RC Schiff.

      PPS. Wollte dir bestimmt nicht das Vorhaben vermiesen , aber du hast um Rat gebeten. Ich hab 20 Jahre Plastikmodellbau hinter mir, da kann ich ein bisschen mitreden.

      Lieben Gruss
      Micha
      Plankenanarchist
    • RE: Anfänger auf der Suche nach Rat

      Hallo Daniel

      Habe gerade erst deine Anfrage gelesen
      Ich habe vor Ca 20 Jahren mit der yamato von Tamya im Maßstab 1:350
      wieder angefangen Modelle zu bauen,mit RC!!!
      Danach auch die Tirpitz im selben Maßstab,und sie führ prima!
      Danach folgten noch Prinz of Wales und die Missouri
      Alle schwimmfähig mit RC.
      Das einzige worauf du achten musst,ist alle elektronischen Teile
      Wasserdicht zu verbauen und den restlichen Platz im Rumpf als
      Auftriebskörper zu nutzen.
      Etwas Wasser wird immer in den Rumpf eindringen (Spalt Deck-Rumpf)
      Deshalb war das die sicherste Methode,die Schiffe "unsinkbar "zu machen.

      PS: die Tirpitz habe ich noch,wartet auf den Wiederaufbau nach dem ich neue Wellen
      eingebaut habe, Lust darauf?
      Cousteau

      Der mit der lustigen roten Mütze :pf:

      Im Heimathafen: Calypso
      Ausrüstungskai: Kutter Elke
      Vom Stappel gelaufen: Fischereihilfsschiff Robert Koch
      Im Karton: HMS Hood
    • Hallo,

      ich habe vor Urzeiten auch mal die Bismarck und die Yamato von Tamiya gebaut und beide sind ganz gut gefahren. Kommt auch auf die Größe des Gewässers an, ob das fahren mit den Schiffen Spaß macht.

      Aktuell baue ich die Snowberry von Revell. Das ist schon ein richtig großes Modellschiff dagegen und wirklich seetüchtig. Es gibt sie auch mit Ätzteilesatz als Platinedition für kleines Geld, da kommt ein ziemlich detailiertes Modell bei raus. Da sie ein bißchen größer ist, ists auch kein Problem z.B. Beleuchtung oder Raucherzeuger einzubauen. Gewicht ist auch kein Thema, ich habe ziemlich viel Blei zuladen müssen bei einem 12V 5,2 AH Akku.

      Grüße
      Ferdinand
    • Hallo Daniel,

      das S-100 in 1:35 von Italeri eignet sich auch sehr gut um es auf R/C umzurüsten.
      Ich habe bei Ebay Kleinanzeigen ein halbfertiges Modell erstanden und es jetzt fast fertiggestellt.
      Da ist das Deck mit dem Rumpf verschraubt so das man es eventuell auch später mal wieder öffnen kann.Es ist halt mit ca. 1,00m Länge halt schon recht gross.
      Bei Bedarf kann ich Dir ein paar Bilder davon zukommen lassen.
      Ich werde auch demnächst, wenn es ganz fertig ist mal ein paar Bilder ins Forum stellen.

      Gruss Matthias
    • Hab die Hermann Marwede und 2 Flower Klassen (auch hier im Forum ,HMCS Snowberry und HMS Spiraea)
      Beide Modelle lassen sich gut umbauen aber Anfängern würde ich die Flower Class empfehlen da die Marwede einen Ticken kleiner ist.Die Marwede ist auch nicht das grobe Modell das man ins Wasser wirft und dann überall rumheizen kann.Man muss sich schon ein bisschen drum kümmern.Mit der Flower Class kann man eigentlich nichts Falsch machen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mika ()

    • Hi,
      die Modelle von TAMYA in 1:350 haben auch einen Motor und Getriebe dabei,
      Batteriebetrieb ist vom Kasten heraus möglich, alles dabei.

      Ihr braucht nur einen Fahrtregler, Empfänger und ein Servo zum Umrüsten.

      Anbei ein Bild vom Modell:

      MfG:
      Andy. "Die Arbeit steckt im Detail... :kratz:
      Aktuelles Modell

      Zahlen-Daten-Fakten des Original: LINK

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andy 103er ()