GI Joe Airboat

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Heiko
      Der Druck ist schon sehr glatt.
      Ich drucke mit einer 0,3 mm Düse und 0,08 mm Zustellung, kleiner in der Zustellung will ich nicht gehen, da es dann zu lange dauert und die Auflösung ist schon sehr gut
      Nur im Moment hatte ich ein kleines Problem mit dem Kabelbruch, den ich schon beseitigt habe.
      Für den nächsten Druck will ich neben dem Drucker bleiben, um das zu beobachten, nicht das noch ein Kabel betroffen ist, nur der Druck dauert 10 Stunden und derzeit
      bot sich noch keine Gelegenheit.
      Ich werde einmal in PLA HT und dann in ABS drucken. Wenn das nicht klappen sollte kann ich noch ASA und Holz nehmen, aus Metall will ich den nicht drucken da die Metalle sehr schwer sing und man eine dickere Düse nehmen muss.
      Die Narbe ist schon einmal ganz gut geworden auch passen die Propeller saugend in die Führungen.
      Bei ABS kann man die Oberfläche noch einmal mit ACETON bearbeiten dann ist die Fläche super glatt. Einmal in die Flüssigkeit tauchen reicht schon aus.
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art
    • Nach vielen Änderungen ist jetzt der erste Propeller bereit zum Test.
      SAM_1295.JPGhier ein kleiner Teil der Entwicklungsteile.
      SAM_1296.JPGso sieht es jetzt aus, nicht an der Farbe stören die kann man ja lackieren. Das ist aus ABS gedruckt. durch einiges Testen ist der jetzt auch flexibel genug,
      SAM_1297.JPGWenn der funtioniert und die Fliehkräfte aushält werde ich auch den davor sitzenden Propeller ersetzen, gezeichnet ist der schon.
      SAM_1298.JPGPasst perfekt, hier nur zum test eingesetzt, die Getriebestützen muss ich wohl neu machen da das Getriebe ja jetzt ein komplett anderes Gehäuse hat.
      In den nächsten Tagen wird getestet. das einstellen der Propeller ist sehr einfach. Die ganze einheit auf eine Plane unterlage legen und die Propeller so drehen das diese die plane Fläche berühren.
      Sollte mehr Steigung verlangt werden einfach eine unterlage unter der Narbe legen und neu einstellen.
      Die Narbe hat jetzt noch zusatzlöcher für Schrauben bekommen.
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art
    • Wow! :resp:

      Hut ab vor soviel Konstruktionsarbeit!
      In Arbeit:
      - LRP Deep Blue one (Umbau auf Brushless, da alte Elektronik abgeraucht)
      - Kyosho Blade Runner 101r (Beim ersten Testlauf ist die Elektronik in Flammen aufgegangen. Daher alles von vorn)
      - Mono, GFK Yellow Bullet (Benzinmotor ist wortwörtlich rausgeflogen)
      - Graupner Weser (Nur noch eine leere Hülle im Moment)
      ==============================================
      Patience is such a waste of time. But sometimes even waste turns into Gold.
    • Hallo Peter,

      Gratulation zu Deinen Drucken.
      Bin gespannt ob die Layerhaftung hält. Ich hätte lieber längs gedruckt, was aber ohne Stützmaterial nicht geht.
      Ein Knackpunkt wird auch die Einspannung in der Nabe sein.
      Angeregt durch Deinen Prop bin ich auch dabei einen für mein GI Joe Airboat zu zeichnen und dann natürlich auch zu drucken.
      Dazu in Kürze mehr in meinem Baubericht.

      Wichtig finde ich noch eine genaue Ausbalancierung der Props untereinander und eine gute Zentrierung der Nabe,
      um Schwingungen zu unterbinden.

      Ich würde auch versuchen die Props eher fest als flexibel zu getalten, um mehr Schub zu erhalten.

      Jetzt bin ich gespannt auf Deine Testläufe.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • :fr: Danke für das Lob
      Bernhard
      Es gibt eine Studie über die Materialstärke beim Drucken und deren Festigkeit.
      Da sollte man meinen je dünner ich den Propeller drucke z.b. 0.1 mm in der Z Achse oder 0,05 mm (was die wenigsten Drucker schaffen) desto fester wird das.
      Das hatte ich auch einmal gedacht bis meine Versuche den Test bestätigten und ich den Propeller jetzt eine Schicht dicker drucke.
      Aus meinen Fehlern kannst du ja lernen und Material sparen.
      Also die Propps die ich in 0.05 mm Schicht dicke gedruckt habe, sind nach dem Druck und einer Biegeprobe sofort zerbrochen und das bei 100% Infill.
      Bei einer Stärke von 0,1 mm ist das gleiche passiert, auch die sind zerbrochen.
      Dann habe ich das Infill au 50% gesetzt, ja es war schon etwas besser aber nicht gut genug.
      Dann habe ich in 0,2 mm Schichtstärke gedruckt und man siehe da, das was wir alle nicht glauben, es gab keinen Bruch mehr.
      Auch habe ich mit dem Infill getestet von 10% bis 100% auch hier gibt es unterschiede.
      Diese Test habe ich mit PLA und ABS sowie mit Wood gemacht.
      Wood kann man als Material zum Drucken in die Tonne treten da verstopft die Düse laufend.
      PAL ist sehr gut aber etwas Hart und nicht so flexiebel.
      ABS ist bis jetzt das beste Material dafür, nur da musste ich einiges machen damit es sich nicht verzieht.
      Gedruckt habe ich mit einer 0.25mm und einer 0,3 mm Düse Wood mit 0,5mm.
      Als Ideal hat sich die 0,3 mm Düse erwiesen.
      Hier für die 3 D Druckgemeinschaft ein paar Daten mit denen ich so Drucke vieleicht Hilft es dem einen oder anderen.
      Zu bemerken ist das ich auf einer PEI beschichteten 5 mm Aluminiumplatte drucke.
      PLA (auch HT) : Bett 70° Hotend 230°
      ABS : Bett 235° Hotend 260°
      Also diese Werte beziehen sich auf meinen Drucker.
      Ich habe einen RF1000 mit diversen Umbauten und einer Speziellen Firmware.
      Alleine durch die Firmware hat man super Druckergebnisse.
      Die nächsten Propeller werden in PETG gedruckt

      Was man bei dem Modell nicht vergessen darf sind die unsummen von Stunden die man für so ein Modell verbraucht und einige KG Druckmaterial.
      Zur Info ich habe bei 2500 Stunden, aufgehört die Stunden zusammen zu rechen .
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art
    • Danke für die Druckinfo Peter.

      Meine Erfahrung bisher:
      Druck ist nicht gleich Druck
      Drucker ist nicht gleich Drucker
      Material ist nicht gleich Material
      Im 3D Druck gibt es unendlich viele Abweichungen. Was bei dem einen funktioniert, führt bei dem anderen zur Katastrophe.

      Mit meinem Anycubic I3 Mega habe ich sehr gute Ergebnisse mit GreenTECpro hinsichtlich Stabilität, Verzugsfreiheit und Optik gemacht. Layerhaftung mit 0,1mm keine Probleme...bombenfest.

      Stützprofil ist sicher immer ein Problem das abzubekommen.
      Wird der Abschleifvorgang gleichzeitig zum balancieren genutzt und anschließend mit Lack oder Alternativprodukten versiegelt,
      könnten die Props perfekt egalisiert werden.

      Alternativ ist natürlich ein Schnitt und zweiteiliger Druck mit anschließender Verklebung interessant.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • Der einbau des neuen Getriebes mit dem Propeller hat natürlich einige Änderungen nach sich gezogen
      Da ich das Getriebe überarbeitet habe und dem eine Dichtung verpasst habe, so das kein Öl austreten kann musste ich jetzt auch den Seitenhalter überarbeiten.
      Motorstütze Teil1.JPGDen Halter habe ich jetzt etwas Länger und den Ausschnitt breiter gemacht .
      Getriebe mit Halter.JPGSo wird der Halter dann das Getriebe Abstützen so das es keine Bewegungen machen kann. Damit habe ich das Problem beseitigt das sich der Propeller an der Schutzwand abreiben kann wenn der Motor beschleunigt. Der Anlaufsdrehmoment wird somit komplett aufgefangen.
      Ein weiteres Problem das ich schon länger festgestellt habe ist die Befüllung des Getriebes mit Öl.
      Da ich keine Simmerringe einbauen konnte (Platzmangel) geht natürlich etwas öl verloren.
      In der Bohrung, die man oben am Getriebe sehen kann, wird das Öl eingefüllt. Da der Zugang des Getriebes von Oben durch den Kranz nicht so einfach ist muss ich einen Verlängerten Einfüllstutzen
      auf die Bohrung setzten.
      Da ich nicht immer mit einer Spritze mit langer Nadel unterwegs sein will und eine normale Flasche benutzen möchte muss der Stutzen so lang sein das man nichts daneben schütten kann.
      Da gibt es jetzt zwei Lösungen
      1. Ich Drucke einen Stutzen
      2. Ich drehe einen aus Metall mit einer Kappe zu verschrauben.
      Ich hatte ja schon bei der Bohrung ein M 6 Gewinde vorgesehen so das man den Stutzen nur aufschrauben oder Kleben kann.
      Mal sehen was sich nach dem Propellertest ergibt.
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art
    • Nun ging es etwas weiter nachdem ich das neue Material bekommen habe.
      PETG.. Kann gedruckt werden wie PLA hat aber auch die Eigenschaften von ABS.
      Die ersten Test sind wie üblich bei neuen Materialien daneben gegangen.
      Angegeben werden bei dem Material 70° Bett Temperatur nun da ich ja weis das ich etwas höher gehen muss habe ich 85 ° Eingegeben, das Hotend hatte ich gleich auf 135° eingestellt.
      Der Lüfter wurde ab der 3 ten Lage mit 50% eingeschaltet.
      Bei etwa einem Drittel hatte sich dann der Druck abgelöst. Jetzt habe ich die Betttemperatur auf 100 ° gestellt und da löst sich nichts mehr ab, wohlgemerkt die Daten beziehen sich auf meinen Drucker bei anderen Druckern kann das anders aussehen.
      Das Ablösen war wie immer bei der PEI Platte einfach, abnehmen und gut.
      Auch den Raft zu entfernen war einfacher als bei PLA.
      Die Propeller haben eine super Oberfläche und sind elastisch wie ich festgestellt habe.
      Bei jeden gedruckten Propeller mache ich einen Biegetest um zu verhindern das dieser im Betrieb" fliegen "geht.
      Testen ging bis jetzt wegen dem Wetter nicht.
      SAM_1302.JPGDie Narbe ist noch aus ABS
      Die Propeller drucke ich jetzt für rechts und linkslauf
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art
    • Ich gehe davon aus das der Propeller Test gut verläuft.
      Ich muss dann nur noch die zweite Narbe fertig zeichnen und drucken.
      Was bei dem Modell so kompliziert ist das man hinten alles abbauen muss um die Getriebeeinheit mit dem Propellern aus bauen zu können.
      Wenn alles klappt werde ich einmal eine Automatische Propeller verstellung bauen, na ja versuchen, bei dem wenigen Platz der vorhanden ist.
      Da das ALU und Messig fräsen auf der CNC Maschine nun schon einmal gut klappt und meine Drehbank jetzt endlich einmal zur CNC Maschine umgebaut wird, ergeben sich ja ganz andere Möglichkeiten.
      Einmal sehen ob ich die Drehbank in eine 5 Achs Maschine umbauen kann.
      Da ich derzeit meine Werkstatt umbaue wird es aber noch ein wenig dauern.
      Den Zauber Werkzeugschrank habe ich fast fertig.
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art
    • Gestern hatte ich endlich einmal die Gelegenheit den Propeller zu testet.
      Der Propeller bringt reichlich Druck, im Vergleich mit denen die ich vorher darauf gehabt habe.
      Der Test ging aber nicht lange da sich durch die ernorme Kraft, meine Madenschrauben, die die Welle fixieren verabschiedet haben.
      Da muss ich jetzt eine dickere Hülse drehen um dickere Madenschrauben einbauen zu können.
      Die Gewinde habe ich beim Festziehen abgedreht.
      Was der Test aber gezeigt hat das meine gedruckten Propeller die Last ausgehalten haben und die Luft Leistung zugenommen hat.
      Getestet habe ich meine Propeller aus PLA mal sehen wie die anderen Materialeien sich so schlagen werden die ich schon gedruckt habe.
      Die aus Kupfer gedruckten Propeller werde ich wohl nicht verwenden da diese einiges an Gewicht mit sich bringen, dafür kann man diese aber auf hochglanz polieren was auch schön aussieht.
      Da ich derzeit wichtigere Projekte habe wird es etwas dauern bis ich die Befestigungsnarbe neu gedreht habe
      Gruß Peter

      In Bau F123 Fregatte Bayern 1:100
      Schnellboot Klasse 143 in Bau
      GI Joe Airboat in der Entwicklung
      Erfindungen jeder Art