Baubericht CMA CGM TOSCA in 1:150

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    • Moin

      @JB007: Danke fuer das Kompliment und Entschuldigung fuer die späte Antwort... Anders als bei manchen 'open hatch' Feederschiffen sind die Lukendeckel hier bei der Fahrt immer geschlossen, selbst wenn keine Container draufstehen; ich möchte die Lukendeckel zwar abnehmbar machen um innen an das Ballast dran zu kommen, werde die Luken aber innen nicht ausbauen.

      Oben drauf möchte ich schon richtige Container haben, wenn möglich auch einzeln. Ich muss mich mal mit der Quelle auseinandersetzen die hier schon erwähnt wurde, ob es moeglich ist eine finanziell halbwegs tragbare Lösung zu bekommen fuer die Stückzahl die ich auf Deck brauche. Immerhin muss das Detail-Level in 1:150 nicht mehr ganz so tief sein.

      Alternativ wuerde ich mir vielleicht Profile in den entsprechenden Dimensionen besorgen und die Container dann "quasi am laufenden Meter" abschneiden, in den verschiedenen Reedereifarben spritzen, zu Blöcken zusammensetzen und dann an den aussenliegenden Abziehbilder unter Klarlack draufmachen. Ich denke, auch das sollte schon zu ganz guten Ergebnissen fuehren. In 1:50 wäre mir das nicht gut genug, da möchte ich schon die Container-typischen "Riefen" sehen können, aber wenn man sich mal klarmacht wie gross so ein 40-Fusser in 1:150 ist, stellt man fest, es ist nicht gerade gross... ;)

      Ich werde da demnächst mal etwas recherchieren und dann berichten wie es in dieser Sache weitergeht.
      Jetzt gleich gibt es erst mal ein kurzes Update zum Rumpf.

      Gruss Fabian
      Aktuelles Bauprojekt: CMA CGM TOSCA in 1:150

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    • Hallo Leute

      Und jetzt wie versprochen nach längerer Abstinenz mal wieder ein Update zum Bau; ein Update das vielleicht einmal wieder ganz gut zeigt was fuer Fehler man als Anfänger im Rumpfbau machen <kann> (es stellen sich sicher nicht alle so bescheuert an wie ich) und warum man es trotzdem unbedingt tun sollte ;)

      Ich selbst bin seit Mitte August bis Anfang Dezember zum Auslandsseminar meines Masterstudiums in Island.
      Vorher war noch Einiges zu erledigen... Da hier auf Island Alles - inkl. Wohnen - sehr teuer ist, habe ich meine Wohnung fuer die Zwischenzeit an einen Kommilitonen untervermietet. Soweit so gut, das bedeutete aber auch: Die Tosca muss vorher raus, also der Rumpf fertig werden.

      Daher war es den Sommer über mein Plan gewesen, den Rumpf bis zum Auszug zu laminieren damit er endgültig aus meiner Wohnung verschwinden kann. Doch dann habe ich fast den ganzen Sommer ueber gearbeitet, und anschliessend meine Mutter bei der Hausauflösung meiner Grosseltern unterstützt, die kurzfristig nötig geworden war. Und plötzlich habe ich festgestellt: Das wird nix mehr!

      Nachdem der Rumpf endlich fertig beplankt war, hätte ich allenfalls an ein paar Stellen spachteln sollen; stattdessen dachte ich unerfahrener Honk, ,,Spachtel mal den ganzen Rumpf zentimeterdick ein". Ich habe den falschen Spachtel, zu dick angemischt und daraufhin viel zu dick aufgetragen; weil ich's nicht besser wusste und er sich aber wegen des falschen Mischverhältnisses nicht mehr richtig Glattstreichen liess. Und weil ich vorher nur mit anderem 1K-Feinspachtel gearbeitet hatte, das längst nicht so hart wurde und sich deshalb viel leichter schleifen laesst. Was also nun tun? Neben der Tatsache dass mir die Zeit davon lief und ich nicht das richtige Werkzeug habe, musste ich auch einsehen dass ich mit meinem kleinen Balkon und Kellerraum keinen echten Ort habe um den Rumpf bei mir zu laminieren, da so eine Operation Dreck und Gestank verursacht den ich den anderen Mietern nicht auch noch zumuten kann/wollte.

      Glücklicherweise kam der nette @heiko79 zu meiner Rettung; entgegen meiner Erwartung ging der Rumpf auch auf der Helling problemlos durch's Treppenhaus und ich hab ihm den Rumpf vorbeigebracht, und er hat in den vergangenen Tagen mit einer Engelsgeduld, viel Einsatz und auch mit schwerem Gerät die Urform des Rumpfes wieder freigelegt und den Rumpf in seiner freistehenden Garage mit dem Gewebe und Harz laminiert, dass ich schon besorgt hatte.

      Bis zum Holzgerippe war eigentlich Alles gut, das dämliche Spachteln haette ich mir sparen können und somit auch Heiko sehr viel Arbeit erspart. Meine Lektion daraus habe ich aber immerhin gelernt, und dank der Hilfe fliegt der Rumpf jetzt nicht nur als Lernobjekt in die Tonne sondern wird auch noch was richtig Gutes. Der muss jetzt erst einmal trocknen und Aushärten. Nach einer groben Nachbearbeitung soll er dann zum Feinspachteln und Füllern wieder zu mir in die Wertft zurückkehren, allerdings in den Kellerraum, den ich mir mittlerweile als Werkstatt eingerichtet habe. Zum Füllern und Lackieren darf ich die Kabine der Flugzeugwerft nutzen. Hier auf Island nutze ich die Schlechtwettertage und zeichne Teile der Aufbauten in 3D. Am Ende kann man <fast> Alles retten, und aus Schaden wird man ja bekanntlich klug. Hoffen wir's... Fortsetzung folgt!

      Gruss Fabian
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    • Heute habe ich mich aus dem Exil auf Island um zwei Dinge gekümmert:

      Zum einen habe ich im Autodesk mit dem Zeichnen von einer der Laschbruecken, der L11 begonnen; in 1:150 sehr fitzelig, soviel steht schon mal fest... wenn die Zeichnung fertig ist werde ich ein Bild des Entwurfes hier auch posten. Die Idee war/ist, die Brücken dann ggf. in einem Stueck zu drucken. Ob das so moeglich ist, hängt davon ab, wie viele Anpassungen ich zwecks der Materialstärke machen muss, und ob die Teile dann noch entsprechend aussehen. Mehr dazu etwas später.

      Zweitens habe ich mich mal etwas dem Container-Thema gewidmet. Ich habe mal die von @Kurt Kremer fuer seine Maersk Alabama verwendete Bezugsquelle angeschaut. Obwohl die Container dort schon deutlich billiger sind als bei sämtlichen Modellbahn-Bezugsquellen, selbst mit Mengenrabatt wäre die gesamte benötigte Menge in Form von Einzelcontainern wohl nie bezahlbar. Hier mal ein Rechenbeispiel wie viele Container ich in etwa brauche:

      Gesamtkapazität Container auf Deck: 4.653 TEU
      Nun ist die Mehrzahl aus Erfahrung 40-Fusser (1 40FT = 2 TEU), wie viel variiert ja immer ein bisschen... ich möchte eine möglichst realistische Beladung darstellen, es soll auch nicht "zu gerupft" aussehen. Also habe ich mal folgende Annahmen getroffen: 80% Ladefaktor insgesamt, 15% Anteil 20-Fusser.
      Ergibt dann 1582x 40FT und 558x 20FT... oder gerundet 1.550x 40FT und 450x 20FT.

      Ich habe dort mal angefragt was fuer unbedruckte Container in hoher Stückzahl zu machen ist, mache mir da aber keine allzu grossen Hoffnungen. Das bedeutet jetzt: Ich schau mir mal an, wie @funktionsmodellbau das Thema gelöst hat und ob das eventuell auch ein Weg ist, den ich in 1:150 in abgewandelter Form gehen kann. Andere Vorschläge sind natuerlich jederzeit herzlich willkommen!
      Eine meiner anderen Ideen fuer Einzelcontainer war mal sich Leisten im entsprechenden Querschnitt zu beschaffen und die Container dann am "laufenden Meter" zu fertigen. In der Stückzahl aber auch nicht ganz einfach, plus, es fehlt dann die "Riefen-Optik" an den Seitenwänden.

      Gruss Fabian
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    • Hallo Fabian,

      für einen LEGO-Frachter stand ich vor kurzem auch vor dem Problem, wie man in preislich akzeptabler Art und Weise mehrere Container hinbekommen kann. Ich habs vorläufig aus Balsaholz gemacht (dient auch als Technikabdeckung, daher musste ich was machen), das ist aber keine akzeptable Lösung.

      Von daher bin ich gespannt, was man noch machen kann. Drucken ist sicher auch zu teuer. Die Idee, die Container en block zu bauen, hatte ich auch. Aber ich glaube, es sieht dann nicht wirklich echt aus...

      Ich schau zu und freu mich über eine gute bezahlbare Lösung...

      Grüßle


      Martin
      in der Werft:
      Forenmodell Fast Crew Supplier 1:87
      Bugsier 18 Kuhwerder in 1:120

      einsatzbereit und fast fertig:
      Graupner Lotse Umbau zu Polizeiboot 1:25
      griechisches Fischerboot (Orca-Variante) 1:36
      Springer Tug (im Tim & Struppi Design, Haifisch-U-Boot-Trägerschiff von Kptn Haddock) 1:25
      Frachtschiff Santa Teresa 1:140

      weitgehend fertig:
      LEGO Frachter City 7994 mit RC
      Hansajolle von Aeronaut
      Motoryacht Mistral
      Seenotrettungskreuzer Theodor-Heuss
    • Hm und wenn du für jede Bay den Beladungszustand durch Balsa/Styroporklötze darstellst? Dann könntest einen Container abformen und so oft die Seiten und Frontteile kopieren,wie du möchtest/brauchst, klebst die an den Block und tada.

      Ich hoffe man versteht was ich meine, klingt ein bisschen verwirren,aber besser kann ich es gerade nicht beschreiben.
      Fahrbereit:
      Günther Schmidt ex. G. Neptun

      in Bau:
      Tirpitz 1:300
      VARD OSV PSV 09 "UOS Mariner" 1:75
      Pollux Umbau zum Ocean Towing Vessel

      In Planung:


      Im Hinterkopf:
      VARD 2 12 AHTS
      Größere X-Bow Einheit
      Arche Nr 7 aus 2012
      Solitaire von Allseas 1:200