Bilgepumpe Tipps gesucht

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    • Bilgepumpe Tipps gesucht

      Hallo ,

      Bevor das Schiff absäuft ... Ich will die Wasserdurchtrittsstellen (Steven Welle und Steven Ruder) NOCH NICHT fest verkleben, sondern das Modell erst testen, bis alles bei 99 Prozent ist, und dann erst verkleben (wenn überhaupt). Also erstmal das ganze Innenleben incl. Stevenrohre lose einsetzen, provisorisch abdichten (Silikon) und Probefahrt. Dabei fürchte ich, daß Wasser eindringen könnte.

      Daher würde ich gern eine Bilgepumpe einbauen.

      Was gibt es da zu beachten?

      Empfehlung welche Pumpe?

      Brauche ich dazu unbedingt einen eigenen Regler?

      Oder gibt es Pumpen, die man direkt mit BEC Kabel vom Empfänger betreiben kann?

      Gibt es vielleicht Pumpen,die automatisch starten, wenn Wasser eindringt, und gar kein RC brauchen?

      Fragen über Fragen.

      Danke für Empfehlungen.

      Gruß Holger
      Im Bau:
      Sirius II
      Experimentalschiff
    • Hallo Hoger,

      warum willst du diesen Unsinn überhaupt machen ? Und dann noch vielleicht fest verkleben, wenn überhaupt ???

      Nebenbei bemerkt: wenn du das alles in einem Holzboot "erproben" willst, dann sollte im Rumpf alles gegen Wasser versiegelt sein.

      Beim besten Willen, aber der Sinn oder besser der Unsinn dahinter, erschließt sich mir nicht ......
      • Im Hafen: African Queen II, Z-Class Racer - 1959, Griechisches Fischerboot Naxos, Chris Craft Powerboat, 12 Foot Outboard Runabout, Luftschrauben-Gleitboot "Silbervogel" von 1959, Arbeitsboot mit 2x Jetantrieb
      • In der Werft: Fischkutter "Rita" aus Maasholm
    • Moin Holger,
      mein Versuch einer Antwort auf ein paar Deiner Fragen:
      - eine Bilgenpumpe soll nur pumpen, wenn auch Wasser im Schiff ist. Das "weiss" ein Wassermelder oder Schwimmer besser als der Kapitän am Ufer
      - die Bilgenpumpe muss nur konstant fördern, also kein Regler (sondern schlicht Relais zum schalten)
      - Pumpenbauart würde ich als Zahnradpumpe wählen, da selbstansaugend
      - das Relais kann entweder die 5 Volt der Empfängerversorgung oder die xx Volt des Fahrakkus zur Pumpe durchschalten, wenn xx = 12 dann können preiswerte Pumpen aus dem Autozubehör Dienst tun.

      Genug Klarheiten beseitigt :???:

      Gruß Gerrit
      In Hamburg sagt man : Tschüß
      (dem Chef passt meine Nase nicht)
    • Danke für die Antworten.
      Damit kann man schon mal was anfangen:
      kein Silikon, es muß ein Schwimmer rein für den Wasserstand, Holz vorher versiegeln.

      Kleiner Irrtum:

      nicht Taucher Ralph war angesprochen, sondern Rennev21 (hatte die Antworten verwechselt),
      also Rennev21 wg warum der Unsinn:

      Der Rumpf ist fertig aus ABS. Das ganze Innenleben des Schiffes wird auf einem selbsttragenden Holzgerüst gebaut, das man in den Rumpf einsetzen kann, zwischendurch zum anpassen und am Ende, wenn es fertig ist.
      Solange das so ist, kann ich das Gerüst von allen Seiten (auch von unten) bearbeiten, z. B. Leisten raussägen, einen Spant versetzen usf.. Ist es aber verklebt, komme ich an alles nicht mehr heran. Das ganze kommt natürlich von daher, weil es keinen Bauplan gibt. Ich muß experimentieren, wie ich das Innenleben am besten unterbringe.

      Was würdest du denn empfehlen?
      Gruß
      Im Bau:
      Sirius II
      Experimentalschiff

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hobbysegler ()

    • Wie bereits erwähnt eine Zahnradpumpe nutzen-- zb. VDO, hält ewig, Sieb davor setzen wg. Dreck, Splitter oä., selbstansaugend und gibt´s in 6 , 12 und 24 Volt.

      Habe ich immer in meinen Schiffen, auch automatisch und noch mal per Sender steuerbar mit Anzeige am Schiff, dass sie in Betrieb ist.

      Die Pumpe darf/kann ja mal ausfallen, von daher nie irgendwie mit BEC oder sonstwas laufen lassen, einfach vom Fahrakku die Spannung nehmen.
    • Hallo,

      ich habe mir bei Conrad eine Kraftstoff-Getriebepumpe für 13 € und ein Wassermelder Baustein für 11 € gekauft. Beides funktioniert mit 12V. Am tiefsten Punkt des Schiffes ist der Saugschlauch und zwei Kontakte für den Wassermelder befestigt. Funktioniert problemlos, einzig die Menge Wasser, die das rausgepumpt wird beunruhigt mich etwas. Entweder muss ein stärkerer Akku, oder ein dichtes Stevenrohr rein ;)
    • Den Wassermelder-Baustein hab ich mir jetzt auch bestellt.
      Ist vom Einbau her ja viel praktischer als ein Schwimmer.
      Pumpe hatte ich schon heute morgen ausgesucht, ist eine Membranpumpe selbstansaugend, welche auch im Dauerbetrieb den Motor nicht überhitzt.
      Und ja, ich laß den BEC draußen, Kraft kommt direkt vom Fahrakku. Das klingt total vernünftig.

      Also schönen Dank für die vielen Antworten.
      Im Bau:
      Sirius II
      Experimentalschiff
    • taucher RALPH schrieb:

      Was soll den im Falle des Falles an der Stevenrohrposition verändert werden ? Das Ding muss hin wo es hin gehört und da kann es auch verklebt werden-



      Ralph
      Das Stevenrohr ist fest mit dem Innengerüst verbunden. Wenn ich das Stevenrohr mit dem Rumpf verklebe, krieg ich das Innengerüst nicht mehr raus.

      Das ist aber noch lange nicht fertig. Mast und Rigg fehlen und die Servos/Motoren. Solange, bis das drin ist, will ich das Innengerüst weiter rausnehmen können.

      Aber ich will das Schiff im Wasser natürlich mal ausprobieren.

      Also Bootsbau verkehrt herum: ich bau das Schiff von innen nach außen.

      Gruß
      Im Bau:
      Sirius II
      Experimentalschiff
    • Jetzt hab ich doch ein Problem mit dem Wassermelder.

      Bin elektronisch nicht so bewandert.

      Bei Wasserkontakt löst das Relais aus und eine LED leuchtet.

      Wassermelder ist mit den beiden Kabeln 9-12V +- an Akku angeschlossen.

      Die beiden Relaiskabel hab ich direkt mit der Pumpe verlötet.

      Ich dachte nämlich, der Melder leitet seinen Versorgungsstrom direkt an die Pumpe weiter, wenn das Relais schließt.

      TUT ER ABER NICHT!

      Da kommt keine Spannung.

      Anleitung:

      Mit dem eingebauten Relais können dann entweder akustische Warnmelder aktiviert werden (z.B. Hupen) oder über ein Hilfsrelais können Pumpen eingeschaltet werden.

      Heißt das jetzt, ich brauche noch ein zusätzliches Relais zu dem vorhandenen?

      Oder kann ich das direkt schalten, wenn ich das anders verkabele?
      Im Bau:
      Sirius II
      Experimentalschiff
    • Hobbybastler schrieb:

      Hallo Holger

      Minus vom Akku mit Minus der Pumpe verbinden. Plus vom Akku auf Relaiskontakt legen. Den anderen Relaiskontakt mit Plus der Pumpe verbinden.

      Gruß, Franz
      Danke für den Tipp.
      Es funktioniert aber nicht.
      Es ist jetzt so verschaltet:

      Wasssermelder Power (+) -------------------------------------- Akku (+)
      Wassermelder Relais Eingang -------------------------------- Akku (+)

      Wassermelder Power (-) --------------------------------------- Akku (-) ---------------------------------------Pumpe (-)

      Wassermelder Relais Ausgang----------------------------------------------------------------------------------Pumpe (+)

      Bei Wasserkontakt hört man ein deutliches Klack, und die Diode leuchtet auf.


      Es ist aber ausgangsseitig am Relais keine Spannung zu messen, weder vorher noch nachher.

      GANZ KURZ ZUSAMMENGEFASST:

      Das Relais liefert ausgangsseitig keine Spannung.
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      Sirius II
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    • Der Wassermelder ist nagelneu und unbenutzt. Klar, er könnte trotzdem defekt sein.

      Könnte es vielleicht sein, wegen dem komischen Text in der Anleitung, in der ausdrücklich von einem Hilfsrelais gesprochen wird,

      daß das Relais keinen Strom durchläßt, sondern beim Auslösen nur ein Signal sendet, mit dem zweites Relais geschaltetwird, an dem der Stromkreis mit der Pumpe hängt?

      Wenn das so wäre, könnte der Sinn darin liegen, daß man mit dem 12V Relais auch stärkere Stromkreise schalten könnte, z. B. 240 V, in denen das passende Relais sitzt.

      Just my 2 cents.
      Im Bau:
      Sirius II
      Experimentalschiff
    • Hallo Hobbysegler,

      hast Du mal den Relais Ausgang des Moduls auf "Durchgang" gemessen. Hat dieser nahezu 0 Ohm, wenn das Relais geschaltet hat? Also Plus und Pumpe abklemmen und dann die beiden Drähte vom Modul an Dein Messgerät und dieses auf Widerstand einstellen, sofern das Messgerät da kann. Ansonsten habe ich auch keine andere Idee.

      Hier gibt auch ein schönes Beispiel für die Verschaltung : klick oder klick


      Gruß


      Burkhard
    • bkkr schrieb:

      Hallo Hobbysegler,

      hast Du mal den Relais Ausgang des Moduls auf "Durchgang" gemessen. Hat dieser nahezu 0 Ohm, wenn das Relais geschaltet hat? Also Plus und Pumpe abklemmen und dann die beiden Drähte vom Modul an Dein Messgerät und dieses auf Widerstand einstellen, sofern das Messgerät da kann. Ansonsten habe ich auch keine andere Idee.

      Hier gibt auch ein schönes Beispiel für die Verschaltung : klick oder klick


      Gruß


      Burkhard
      Von dem schönen Beispiel mit der Verschaltung habe ich eine Hardcopy gemacht (Bild). Dort werden zwei Stromquellen verwendet. Hab ich auch gemacht, zweiten Akku dazugenommen,

      Ergebnis: Pumpe springt nicht an. Schaltet man das Meßgerät dazwischen, Null Volt, wenn Relais offen, und Null Volt, wenn Relais geschlossen.

      Durchgangsmessung:

      Mein Meßgerät ist ein Excel XL 830 L. Es hat eine Schalterstellung, da steht o)))

      Wenn man dann die Meßsonden zusammenhält, ertönt ein Piepton. Ich denke, das ist der Durchgang.

      Ergebnis:

      Das Relais hat keinen Durchgang. Weder offen noch geschlossen.

      Ich hab noch einen Schwimmerschalter (hab ich aber jetzt nicht hier), der schließt wahrscheinlich einfach mechanisch und zack, Durchgang.

      DIesen Waterswitch finde ich aber besser, weil der Schwimmer natürlich erstmal viel Wasser braucht, bis er aufschwimmt, und zweitens vom baulichen her schwieriger unterzubringen ist.

      Und jetzt?
      Dateien
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