U203 Typ VII/C von Engel by Grundgänger

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    • 19. Kapitel, Deckbegradigung

      Wie bereits im 8. Kapitel, Hauptspant ("verzogener Rumpf-Querschnitt"), erwähnt hat der Rumpf nicht durchgängig eine gerade, der Boot-Geometrie folgende Struktur. Soll heißen: Er ist leicht krumm (nicht zu korrigieren) und hat ein zum Teil stark eingefallenes Deck.
      Grundsätzlich lässt sich GFK in einem begrenzten Rahmen, durch eine längere Zeit einwirkende Kraft, in eine Richtung verbiegen.
      Beim meinen ersten Versuchen mit einem Holzstück das Deck aufzuwölben ist leider die Gelcoat-Schicht im Bereich der 8.8 gerissen (siehe auch 3. Kapitel). Deshalb habe ich eine bessere, feinfühlige Methode verwendet.

      Stütze. Aus Baumarkt Teilen habe ich drei Stützen gebaut. Der untere Teil einer jeden Stütze hat einen Holzsockel mit Fase zum besseren Stand in der Bilge. Der obere Teil ist beweglich und lässt sich durch die M6 Mutter in der Mittel in der Höhe verändern. Der Holzkopf des oberen Teils hat eine kurze und lange Seite, um die Auflagebereich unter dem Deck variieren zu können
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      Aufwölben des Decks. Die drei Stützen habe ich nun in einem FiFo-Prinzip unter dem Deck platziert und durch die mittlere Mutter aufgespannt. Jede Stütze verbleibt 4 Wochen an ihrer Stelle und wird dann demontiert und vor den beiden anderen Stützen neu positioniert. Der vollständige Durchgang zum Wölben des Decks braucht somit mehrere Monate. Durch Erwärmen des Decks mit einem Haar-Fön lässt sich die Aufspann-Mutter problemlos mit den Fingern drehen. Die Krafteinleitung ist feinfühlig dosierbar
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      Deck-Aufwölbung. Gut zu erkennen wie deutlich sich das Deck nach oben wölben lässt, ohne das die Gelcoat-Schicht Schaden nimmt. Ganz wichtig ist allerdings das Erwärmen des Decks mit dem Fön
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      Vorher / Nachher. Wie zu sehen ist der größte Teil der Delle verschwunden, aber wirklich gerade ist das Deck immer noch nicht
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      Fazit: Wenn ich mich mit dem Technikgerüst beschäftigen werde, werde ich einen weiteren Durchgang mit den Stützen durchführen. Ggf. werde ich dann auch Unterzüge, wie von Sascha empfohlen, platzieren. Siehe dazu
      Antwort 13: http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/index.php?thread/39397-noch-ein-engel-typ-viic/

      Gruß
      Henning
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    • 20. Kapitel, Auftriebskörper Teil 1

      Zur zusätzlichen Stabilisierung der Schwimmlage benötigt das Boot Auftriebskörper. Diese werden gemäß Baubeschreibung innen in die Satteltank-Wölbungen eingepasst und verklebt.

      Soweit die Theorie.

      In der Praxis habe ich mich damit unendlich schwer getan. Das Bearbeiten des Styrodur verursacht außerdem eine riesige Sauerei! Auf Grund der Anzahl an Bildern werde ich meine Vorgehensweise in zwei Kapiteln darstellen.

      Satteltank, innen. Ich habe die GFK-Mattenstruktur weggeschliffen, um eine glatte Oberfläche zu bekommen
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      Die dem Bausatz beiliegenden Styrodur-Stücke habe ich durch die ersten Freihand-Versuche komplett "vergurkt". Beim zweiten Anlauf bin ich mit dem neuen Styrodur systematischer vorgegangen.

      Schablonen Erstellung. Mit Schablonen wurde die Innenform des Satteltanks ermittelt. Die 40mm Styrodur-Platte (gelb) hat eine höherer Dichte als die originalen Auftriebskörper (siehe hellblauen Styrodur-Körper) und ist dadurch perfekt schleifbar. Der Querschnitt des Basisblocks für die Auftriebskörper hat generell 40 x 64 mm
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      Formgebung der vorderen Auftriebskörper. Die Schabolen-Kontur wurde durch Feilen in Längsrichtung auf den Basisblock übertragen. Eine 60er Korund-Feile ergibt gute Ergebnisse und erlaubt ein schnelles Arbeiten
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      Aussparung für den Bugkonus. Damit der Bugkonus bei verbauten Auftriebskörpern durch die mittlere Revisionsöffnung eingesetzt werden kann, muss eine Aussparung vorgesehen werden (siehe Absatz im Styrodur auf 2 Uhr und 10 Uhr Position des Bugkonus). Gut zu erkennen das die 40mm tiefen Auftriebskörper beinahe am Druckkörper anliegen
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      Der Satteltank verjüngt sich nach hinten sowohl in vertikaler als auch horizontaler Ebene. Das macht die Formgebung noch komplizierter. Um die Arbeiten etwas zu erleichtern, habe die Auftriebskörper im hinteren Bereich des Satteltanks geteilt.

      Abmessungen des mittleren und hinteren Auftriebskörpers. Mit Klebeband habe ich die Sektionen für die beiden hinteren Auftriebskörper außen auf den Satteltank markiert. Mit einem Lineal lässt sich nun die Differenz zum 40mm-Maß des Basiskörpers bzw. des vorderen Auftriebskörpers ermitteln
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      Position der Schablonen für den hinteren Auftriebskörper. Die ermittelte Differenz der Außenkontur habe ich beim Aufkleben der Schablonen auf den Basiskörper berücksichtigt, siehe auch die die Gegenseite im Spiegel
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      Formgebung der hinteren Auftriebskörper. Mit der Dekopiersäge sind die Auftriebskörper grob in Form geschnitten worden. Das spart Arbeit beim Feilen ...
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      Backbord Auftriebskörper. Auf die lose in den Rumpf gelegten Auftriebskörpern wurde der Bereich, der dem Druckkörper am nächsten kommt, für einen Freischliff markiert (siehe kraklige, rechte Linie)
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      Freischleifen der Druckkörper-Kontur. Mit einer Feilen (Radius des Druckkörpers) habe ich bei allen Auftriebskörper einen Freischliff für den Druckkörper vorgesehen. Hiermit ist die Erhöhung durch das Einkleben (Montagekleber oder Silikon) berücksichtigt
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      Gruß
      Henning
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    • 21. Kapitel, Auftriebskörper Teil 2

      Schon beim Anfertigen der Auftriebskörper habe ich bemerkt, dass die beiden Satteltanks nicht identisch ausgeformt sind. Zusätzlich ist der Steuerbord Satteltank etwas höher, gemessen vom ebenen Kiel. Aus diesen Gründen, und weil ich eine höhere Schwimmlage anstrebe, habe ich die Auftriebskörper modifiziert.

      Höhenreißer mit langem Schaft. Aus Baumarkt-Teilen habe ich einen Höhenreißer gebaut, mit dem ich in den Rumpf eindringen kann. Im Hintergrund ist die Bleistift-Aufnahme zum späteren Markieren der äußeren Konstruktionswasserlinie (KWL) zu erkennen
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      Übertragen der KWL auf den 8B Bleistift
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      Anzeichnen der KWL auf die Auftriebskörper. Die Auftriebskörper habe ich mit doppelseitigen Klebeband in ihrer Position fixiert
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      Anzeichnen der Auftriebskörper. Die mit dem Höhenreißer angezeichnete Wasserlinie (KWL) habe ich mit einem Anschlagwinkel auf die Satteltank-Rundung übertragen. Die Markierung 5mm unterhalb der KWL ist meine angestrebte Wasserlinie (WL)
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      Bearbeitung der Auftriebskörper. Zwischen den beiden Markierungen, KWL und WL, habe ich eine Fase angebracht. Auf der Steuerbord Seite ist das Volumen des abgetragenen Styrodur, auf Grund der unterschiedlich ausgeformten Satteltanks, größer. Das Styrodur-Volumen oberhalb meiner WL ist nun auf beiden Rumpfseiten nahezu gleich
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      Auftriebskörper. Die sechs unversiegelten Auftriebskörper
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      Versiegeln der Auftriebskörper. Zum Versiegeln der Styrodur-Oberfläche mit Epoxy habe ich eine Schaumrolle benutzt. Vorteil: Schöner gleichmäßiger, dünner Auftrag. Nachteil: Die Schaumrolle frisst Unmengen Epoxy! Ich habe auf alle Seiten der Auftriebskörper ca. 5 Lagen aufgetragen. Jede Lage wurde nach dem Trocken überschliffen
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      Abkleben. Sowohl der Rumpf als auch die Auftriebskörper sind vorm Verkleben mit Tape abgeklebt
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      Auftragen des Montageklebers. In der Baubeschreibung wird zum Einkleben der Auftriebskörper Silikon angegeben. Da ich mit dem Werkstoff Silikon auf Kriegsfuß stehe, habe ich Karosserie-Kleber genommen
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      Eingeklebte Auftriebskörper. Herausgequollener Kleber wird mit dem Abziehen des Tape entfernt. Gleich nach dem Einkleben habe ich geprüft, ob der Druckkörper noch zwischen die Auftriebskörper passt. Beachte das verklebte Rumpfblei in der Bilge
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      Gruß
      Henning
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    • 22. Kapitel, Heckruder Ansteuerung

      Die Bauplan Ausführung zur Ansteuerung der heckseitigen Ruder (Seiten- und Tiefenruder) ist sehr kompliziert und schwergängig vorgesehen. Dies trifft besonders auf die Ansteuerung des Tiefenruders zu. Das Doppelhebel-Prinzip ist mehr als fummelig und spielanfällig. Schon einige Modellbauer haben deshalb für ihre Umsetzung am Engel Typ VII andere Lösungen angestrebt. Auch ich habe mich entschieden hier Änderungen vorzunehmen und mich dabei an anderen Beispielen orientiert.

      Die Klemmung der Bowdenzug-Seele habe ich für alle Ruder, auch vorderes Tiefenruder, nach einem Beispiel aus dem amerikanischen Forum RCGroups umgebaut (Autor Horseman)

      rcgroups.com/forums/showthread…II42-C-Build-report/page5

      Löthülse (Gabelkopf) Modifizierung. In dem Bereich wo die Madenschraube des Stellrings den Bowdenzug klemmen soll, habe ich einen Schlitz gefeilt. Anschließend wurde der Stellring mit der Hülse verlötet. Die sich nun ergebene Bowdenzug-Klemmung ist deutlich direkter und spielfreier als die Engel-Umsetzung
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      Die dem Bausatz beiliegenden Ruderhebel und Stellringe aus Messing habe ich nicht vernünftig zusammen bauen können. Die Anlenkpunkte sind mir nicht 100% mittig und mit gleicher Hebellänge gelungen. Deshalb habe ich die Ruderhebel neu gebaut.

      Ruderhebel. Aus 1,5mm Messingblech wurden drei exakt identische Hebelbleche gebaut. Die neuen Stellringe haben einen entsprechenden Saum, um sie in einer 5,5mm Bohrung verlöten zu können. Der Abstand der Bohrungen wurde bei allen drei Hebel einheitlich gehalten. Nur so ist eine parallele Auslenkung der beiden Seitenruder gegeben. Die von mir verwendeten Kugelköpfe mit Befestigungsschraube sind außerdem näher am Ruderhebel zu befestigen als die die bausatzseitigen Stehkugelköpfe
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      Die Anlenkung der heckseitigen Ruder über Bowdenzüge ist mit den im Bauplan vorgesehene Mechanismen sehr schwergängig. Außerdem ist durch den Spant zur Montage der Gestängedurchführungen die Zugänglichkeit zum Heckteil stark eingeschränkt.
      Hauptursache für die Schwergängigkeit der Bowdenzug-Führung ist die doppelte Richtungsänderung. Um hier die Reibung zu minimieren, muss dieser S-Schlag flacher verlaufen. Das wiederum bedeutet, dass die Gestängedurchführung so nahe wie möglich bei dem jeweiligen Ruderhebel montiert sein muss. Leider knickt die dadurch verkürzte Bowdenzug-Seele bei der Kreisbahn-Bewegung des Ruderhebels scharf in der feststehenden Gestängedurchführung ab. Es entsteht wiederum eine erhebliche Reibung.
      Aus diesen Gründen habe ich eine bewegliche Halterung für die Gestängedurchführung gebaut.

      Bewegliche Halterung. Aus PCV-Resten des Technikgerüsts wurden zwei Lagerböcke und ein drehbares Mittelstück gebaut. Die Lagerbuchse im Lagerbock hat nach innen einen leichten Überstand, um die Reibung zwischen den PCV-Stücken zu verhindern. Die Gestängedurchführung wurde in das bewegliche Mittelstück eingeklebt. Alles ist sehr leichgänge und hat trotzdem fast kein Spiel. Die Lagerbock-Schenkel für das Seitenruder müssen eine unterschiedliche Länge haben, damit die Drehachsen von Halterung und Ruderschaft parallel verlaufen
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      Heckruder Ansteuerung. Der Abstand zwischen Auslass der Gestängeführung und der Bowdenzugklemmung entspricht der Länge des Faltenbalgs zur Abdichtung der Verbindung. Der Pfeil zeigt die Bewegung der Gestängedurchführung im Sinne der Kreisbahn des Ruderhebels.
      Gut zu erkennen wie flach der S-Schlag des Bowdenzugs verläuft und die Zugänglichkeit des freidurchfluteten Raums erhalten bleibt
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      Funktion Tiefenruder. Zu sehen sind ausschließlich Vollausschläge. Ich hoffe der Ruderausschlag reicht ...
      youtu.be/hpizUzI_Xpg

      Funktion Seitenruder. Beachte die Bewegung der Gestängedurchführung bei den Ruderausschlägen und die Ausfräsung an der Rumpfwand, damit der Ruderhebel nicht anschlägt. Auch hier sind nur Vollausschläge zu sehen
      youtu.be/9-2lArrafYU

      Gruß
      Henning
      --
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    • Hallo Clemens,

      letztendlich hast du mich darauf gebracht die Anlenkung anders zu gestalten. Der nun von mir gewählte Aufbau sieht komplizierter aus als er ist. Mit Tellerschleifer, Höhenreißer und Bohrständer/Kreuzschlitten hatte ich die Lagerböcke an einem Vormittag fertig.
      Trotzdem geht es bei mir nur sehr langsam voran. Werde wohl noch eine Weile brauchen...

      Gruß
      Henning
      --
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    • 23. Kapitel, Turm-Anpassung

      Nach etwas längerer Pause an meiner Bau-Projekt werde ich nun hoffentlich wieder etwas häufiger berichten können …

      Nun endlich habe ich mich durchgerungen und das lange aufgeschobene „Turm-Problem“ in Angriff zu nehmen. Wie schon im 5. Kapitel gezeigt sind die Kanten der Turmseiten stark konkav. Zusammen mit dem ebenfalls konkaven Deckverlauf im Bereich des Turms ergibt sich eine beträchtliche Lücke von fast 3 mm!

      Spalt zwischen Deck und Turmkante (Wiederholung des Bildes aus 5. Kapitel)
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      Da der Turm aus Resin gefertigt ist, ist es naheliegend unter Einfluss von Wärme den Turm in die richtige Form zu bringen.

      Turm Stabilisierung. Damit sich beim Erwärmen im Wasserbad der Turm nicht unkontrolliert verformt, habe ich einen Stabilisierungsblock aus 15mm Balsa gebaut. Per Scan und Bild-Spiegelung habe ich die Innenform des Turms auf das Balsabrett übertragen
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      Wasserbad. Der so stabilisierten Turm wurde in eine Auflaufform mit kochendem Wasser gesetzt und anschließend mit Gewichten auf die Arbeitsplatte gezwungen. Gut zu erkennen, dass das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist. Vermutlich müsste zum erfolgreichen Ausrichten der komplette Turm mit heißem Wasser erwärmt werden. Das habe ich mich allerdings nicht getraut ...
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      Nach diesem Fehlschlag bleibt nur die Überarbeitung der Turmkante!

      Abgeschliffenes Nietband. Alle Nietbänder am Rand der Turmkante wurden abgefeilt, um einen glatte Seite zu bekommen
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      Auflaminieren der Turmseite. Mit einem Tesafilm Streifen als Begrenzung habe ich die Turmkante mit Epoxy-Microballon-Mix erhöht. Nach dem Aushärten wurde dann die Turmkante dem Deckverlauf angepasst
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      Angepasste Turmseite. Der Spalt ist verschwunden (vergleiche mit dem Bild oben). Die hier noch zu sehenden Nietbänder-Fragmente links und rechts wurden später entfernt
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      Der Turm hat auf dem mittleren Revisionsdeckel sehr viel seitliches Spiel. Um den Turm passgenau auf den Rahmen zu kommen, muss dafür der Spalt ausgeglichen werden. Das Ziel soll sein, dass der Turm nicht mit dem Revisionsdeckel verklebt werden muss, sondern lediglich gesteckt werden kann.

      Abformen des Revisionsdeckel-Rahmens. Der Revisionsdeckel ist mit Folie beklebt. Als Trennmittel zum Rahmen habe ich Vaseline genommen. Anschließend wurde die Turm-Innenseite mit einer dicken Epoxy-Raupe versehen und der gesamte Turm auf dem Revisionsdeckel ausgerichtet
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      Abgeformter Rahmen. Gut zu erkennen ist der Epoxy-Abguss vom Rahmen im Turm. Im Hintergrund ist der mittlere Revisionsdeckel mit dem Rahmen-Rand zu sehen
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      Gruß
      Henning
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    • 24. Kapitel, Turm-Nietbänder

      Um die Nietbänder wieder an die Turmseite zu bekommen wollte ich ursprünglich schmale Epoxy Platten-Streifen, bündig zu Kanten-Rand, aufkleben. Mir erschien diese Arbeit aber nicht so leicht. Wie die Streifen fixieren? Was ist mit der verwinkelten Kontur auf der Backbordseite?
      Wegen diesen Unwägbarkeiten habe ich ein anderes Vorgehen gewählt.

      Klebeband-Steifen. Aus vier Lagen Klebeband (in Summe ca. 0,5mm hoch) habe ich mit dem Skalpell schmale Streifen geschnitten
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      Nietband-Nut. Die Streifen habe ich 2mm oberhalb der Kante als Begrenzung verklebt. Als Abschluss an der Kante dient hier wieder Tesafilm. Anschließend wurde die so entstandene Nut mit Epoxy-Microballon-Mix verfüllt
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      Nietband verschleifen. Der Klebeband-Streifen ist eine prima Auflage beim Verschleifen der Epoxy-Überstände. Nach Entfernung des Klebeband-Streifens hat man ein (schon fast zu perfektes) neues Nietband an der Turmseite
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      Markierung der Nietlöcher. Mit Schablonen lassen sich die Markierungen für die Nietlöcher einfach anzeichnen
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      Niete. Zuschneiden der 0,5mm Niete, Schaft 0,3mm
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      Niete verkleben. Jedes Loch wurde mit wenig Epoxy benetzt und anschließend der Niet eingedrückt
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      Fertiges Nietband. Beachte die hässlichen Lötzinn-Tropfen zur Darstellung der Durchgänge in den Handläufen der Reling. Ein Thema für das nächste Kapitel
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      Gruß
      Henning
      --
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    • 25. Kapitel, Turm-Relings

      Auch die vormontierten Relings am Turm sind beim Bausatz (Revision Oktober 2015) aus Stahlblech gefräst/geätzt. Dadurch haben sie eine kantige Form und wirken, aus der Nähe betrachtet, unschön. Wie bereits im „Kapitel 18, Deck-Beschläge“, habe deshalb auch hier die Konturen rundgeschliffen.
      Des Weiteren sind zur Darstellung der Durchführungen an den den Handläufen von Haus aus Lötperlen an die Kreuzungspunkte gesetzt worden, ebenfalls sehr unschön!

      Zur besseren Zugänglichkeit beim Bearbeiten der Relings habe ich diese vom Turm abgebaut. Durch Erwärmen mit einem Lötkolben lassen sich die Reling-Stutzen aus dem Resin ziehen.

      Abfeilen der Lötperlen. Entfernen des Lötzinns am langen Handlauf der Backbordseite
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      Modifizierter Handlauf. Der fertige, rundgeschliffene und verklebte Handlauf hat nur noch leichte Verdickungen an den Kreuzungspunkten
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      Eckiger Handlauf mit Lötperle
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      Modifizierter Handlauf. Vergleiche mit Bild oben
      IMG_0610.jpg

      Das Modifizieren des Wintergartens ist deutlich aufwändiger als das Anpassen der Handläufe. Auch den Wintergarten habe zur besseren Zugänglichkeit "abgebaut"

      Demontierter Wintergarten. Gut zu sehen sind die Löcher im Resin, die durch die Erwärmung der Reling-Stutzen leicht deformiert wurden. Alle Löcher wurden anschließend mit Epoxy verfüllt, neu gebohrt und verschliffen. Dabei wurde ggf. die Lochposition angepasst um eine bessere Winkligkeit der Reilingstreben zu bekommen
      IMG_0625.jpg

      Bearbeiteter Wintergarten. Alle Relings des Wintergartens sind gerundet, die Sitzbretter und die Stutzen zum Einkleben wurden gesandstrahlt
      IMG_0630.jpg

      Verkleben des Wintergartens. Ich habe den Wintergarten mit Epoxy verklebt, die Gummibänder dienen der Fixierung. Die Kleber-Überstände habe ich kurz vor dem Aushärten des Epoxy mit einem Skalpell entfernt
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      Modifizierter Wintergarten
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      Gruß
      Henning
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    • Lieber Henning,
      als langjähriger Modellbauer bei den Flugmodellen und Schiffen lese ich mit großem Respekt Deinen Thread mit! Ich bin sehr beeindruckt, welche Mühe Du Dir gemacht hast, die Flutschlitze scale hin zu bekommen. Deine Fertigkeiten beim Einsatz des Epoxydharz/Micro-Ballon-Gemischs und Deine selbst erstellten Schablonen sind spitzenklasse und habe ich so noch niemals erlebt.
      Ich bin U-Boot-Anfänger und baue gerade das 212A von Engel und ein Tyo VIIC ist für mich schon ein Wunschtraum seit Jahrzehnten. Ich habe immer auf die Boote von Robbe und von der Graupner Premium-Line geschaut, aber das Engel-Boot erscheint mit um Lichtjahre besser - erst recht, wenn man Deinen Thread verfolgt.
      Ich habe wirklich den Kopf geschüttelt, wieviel Zeit - eher in Jahren als in Monaten bemessen - Du investierst um das Boot absolut vorbildgetreu fertigstellen zu können. Ich denke, dass machen nur ganz wenige so.
      Mach weiter so - auch wenn ich befürchte, dass wir erst 2025 den Abschluß des Thread lesen können mit einem perfekten Engel-Boot!!
      Viele Grüße
      Guido
    • Hallo Guido,

      vielen Dank für dein Feedback!
      Ja, leider hat sich Anteil meiner Freizeit, den ich für den Modellbau verwenden kann, deutlich reduziert. Dennoch bleiben ein paar Stunden pro Woche die ich dafür nutzen kann ^^ Bis 2025 wird es also hoffentlich nicht dauern :D
      Aktuell bastele ich an der Beleuchtung. Demnächst gibt's ein Kapitel dazu

      Grüße aus dem viel zu warmen Braunschweig

      Henning
      --
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    • 26. Kapitel, Positionslichter Teil 1

      Im Bausatz werden die Acryl-Glaskörper für die vier Positionsleuchten, Backbord (V36L), Steuerbord (V36R), Achterlicht Turm (V37) und Achterlicht Heck (U26) mitgeliefert. Diese können, nach dem Lackieren, einfach in die entsprechenden Stellen geklebt werden.
      Bei einem Funktionsmodell sollte man jedoch der Ehrgeiz haben hier auch eine entsprechende Beleuchtung vorzusehen. Hierzu meine Vorgehensweise:

      Einkleben der LEDs. Im ersten Schritt habe ich die Lampengläser aufgebohrt, damit die LEDs hinein passen. Anschließend wurden die LEDs mit klarem Epoxy eingeklebt und gleichzeitig der Anschluss abgedichtet. Die Widerstände sind bemessen für 12V. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen der Leuchtstärke der verschiedenen Farben Rot, Grün und Weiß. Siehe auch Teil 2 dieses Kapitels
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      Lampengläser mit LED-Beleuchtung. Die vorbereiteten Positionsleuchten, im Uhrzeigersinn von oben: Achterlicht Turm, Backbord und Steuerbord, Achterlicht Heck. Beachte: Die seitlichen Positionsleuchten müssen an die Schräge des Wellenbrechers vom Turm angepasst werden. Dadurch ist der Sockel leider nicht rechtwinklig. Evtl. lässt sich das durch Lackierung der Lampengläser-Kragen kaschieren
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      Anpassung der Aussparung (Achterlicht Turm). Damit das Lampenglas vom Achterlicht des Turm überhaupt Platz hat, muss die Aussparung tiefer gefräst werden
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      Damit die großzügige Aussparung des Achterlichts die Form des Lampenglases bekommt, habe eine Anpassung durch Abformen vorgenommen.

      Stempel zum Abformen des Lampensitzes (Achterlicht Turm). Der Stempel ist als Trennschicht mit Klebefolie umspannt und hat die äußeren Abmessungen des Lampenglases
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      Abformen. Eingeklebter Stempel
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      Lampensitz (Achterlicht Turm). Der verschliffene Lampensitz wurde anschließend mit einem Leitungskanal versehen. Der Kanal mündet in den Raum unterhalb des Wintergartens
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      Einpassen der Leuchte (Achterlicht Turm)
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      Gruß
      Henning
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    • 26. Kapitel, Positionslichter Teil 2

      Lampensitz (Steuerbord). Um Patz für die Lampe zu haben, habe ich den Lampensitz vorsichtig aufgefeilt. Auf Grund der Perspektive scheint der Lampensitz nicht winklig zu sein. Beachte die Ausfräsung im Hintergrund (zwischen der weißen Markierung). Diese ist notwendig, um Anschlussleitung und Vorwiderstand durchfädeln zu können
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      Einpassen der Leuchte (Steuerbord)
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      Einpassen der Leuchte (Backbord)
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      Lampensitz (Achterlicht Heck). Unter der Gehäuse für das Achterlicht vom Heck habe ich ein Loch gebohrt, passend für die weiße Zylinder-LED (3mm)
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      Lampenglas Fixierung (Achterlicht Heck). Die Hecklicht-LED wird von unten durch den Revisionsdeckel gesteckt und damit wird gleichzeitig das zugehörige Lampenglas fixiert
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      Anschluss (Achterlicht Heck). Das Hecklicht wird über einen Dipol-Anschluss mit Spannung versorgt. Der vorbereitete Außenanschluss ist mit verklebenden Schrumpfschlauch abgedichtet und wird anstatt eines der 3mm Messingröhrchen im Getriebeblock eingeklebt. Mehr zu den Außenanschlüssen im nächsten Kapitel
      IMG_3882.JPG

      Ich habe verdrahtete LEDs mit Widerstand genommen (Quelle: http://www.leds-and-more.de/catalog/bedrahtete-leds-allen-groessen-c-199.html). Sowohl die rote, grüne als auch weiße LED habe ich durch zusätzliche Widerstände auf eine einheitliche Leuchtstärke angepasst (siehe Tabelle unten). Zusammen mit der Dimmfähigkeit des Schaltausgangs vom Beier Soundmodul USM-RC-2 lässt sich die Leuchtstärke zusätzlich anpassen. Die aktuelle Einstellung in der Software ist 66%. Evtl. Ist hier noch eine weitere Reduzierung nötig.

      LED
      Widerstand
      Rot
      -
      Weiß
      1 kΩ
      Grün
      0,5 kΩ



      Beleuchtete Positionslichter
      IMG_0594.JPG


      Gruß
      Henning
      --
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    • 27. Kapitel, Außenanschlüsse

      Da ich von Beginn an eine Umsetzung zur Beleuchtung (Positionslampen) und Sound-Ausgabe berücksichtigen möchte, habe ich schon in der frühen Bau-Phase mehrere Anschluss-Varianten ausprobiert.

      Erster Umsetzungsstand. Der erste Versuch war wenig elegant und wäre vermutlich auch nicht wasserdicht gewesen. Von links nach rechts: Lautsprecher-Leitung in Messingrohr (Abdichtung per klebenden Schrumpfschlauch), Leitungsanschlüsse für Beleuchtung Turm / Heck und Antenne
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      Dipol-Kontakt. Um eine kompaktere und wasserdichte Lösung zu bekommen, habe ich aus einem 3mm Messingrohr, 2mm Bowdenzug und 1mm Messingdraht einen zweipoligen Anschluss für die Turm- und Heck-Positionslichter gebaut. Die Einzelteile sind mit Epoxy verklebt
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      Prüfung auf Dichtigkeit. Alle Kontakte sind mit 3 Bar abgedrückt
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      Weitere Außenanschlüsse. Nach dem gleichem Prinzip habe ich für die Antenne und den Lautsprecher einen Außenanschluss gebaut. Der Lautsprecheranschluss berücksichtigt die Plus- und Minus-Leitung inklusive Abschirmung
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      Einbau der Außenanschlüsse. Turm Positionslichter (Gelb), Antenne (Rot) und Lautsprecher (Blau). Damit die Anschlüsse im Bugkonus platzt haben, waren zusätzliche Ausfräsungen im Spant Q nötig
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      Leitungsanschlüsse an der Energiekupplung. Das Anlöten der Leitungen an der Energiekupplung ist etwas fummelig. Hier kommt es auf die richtige Leitungslänge an, um Platz zum Löten zu haben und trotzdem die Leitung im Bugkonus unterbringen zu können (Beleuchtung, Antenne, Tiefenruder-Servo, Lautsprecher)! Damit die PVC-Ummantelung beim Verlöten nicht so stark schrumpft, habe ich die Aderenden mit etwas Schrumpfschlauch gesichert
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      Anfänglich ist mir die Bedeutung der Rohr-Anschlüsse am Getriebeblock nicht sofort klar gewesen. Da ich die Messingröhrchen zusätzlich eingeklebt habe, musst ich mir für deren Längsausrichtung darüber Gedanken machen was innen oder außen angeschlossen werden soll.

      Überblick zu den Getriebeblock-Anschlüssen. Blick auf den Getriebeblock (freidurchfluteter Raum des Heckteils)
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      13mm Anschluss, normalerweise ungenutzt, wird von innen oder außen mit Gummikappe verschlossen. Ich habe das Röhrchen als Dipol umgebaut zum Anschluss des Hecklicht, siehe auch 26. Kapitel
      23mm Anschluss für TAES (statische Tiefenregellung), innen angeschlossen mit 4/2 Silikonschlauch
      33mm Anschluss für LTR6 (Lage- und Tiefenregler), innen angeschlossen mit 4/2 Silikonschlauch
      48mm Anschluss für KT2 (hinteren Kolbentank), innen angeschlossen mit 9/6 Schlauch
      58mm Anschluss für KT1 (vorderen Kolbentank), innen angeschlossen mit 9/6 Schlauch
      64mm Anschluss für WDS (Druckschalter), innen angeschlossen mit 5/3 Silikonschlauch. Im Engel-Bausatz ist ein 6/4 Silikonschlauch beigelegt! Wie soll das bei einem 4mm Rohr funktionieren?
      74mm Anschluss für Dichtigkeitsprüfung, außen angeschlossen mit 5,8/3,5 Schlauch. Abgedichtet durch X39 (Verschlussstopfen)
      84mm Anschluss für die Durchführung des Bowdenzugs vom Tiefenruder (Abdichtung: 5/2,5 Silikonschlauch). Im Engel-Bauplan für das Seitenruder genutzt (Original-Abdichtung: 4/2 Silikonschlauch)
      94mm Anschluss für die Durchführung des Bowdenzugs vom Seitenruder (Abdichtung: 5/2,5 Silikonschlauch). Im Engel-Bauplan für das Seitenruder genutzt (Original-Abdichtung: 4/2 Silikonschlauch)
      ccw, cwDie roten Pfeile beschreiben die Drehrichtung der Antriebswellen bei Vorwärtsfahrt




      Gruß
      Henning
      --
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