Telemetrie mit Arduino

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    • Hi,
      Rx / Tx passen. Baudraten habe ich verschiedene ausprobiert. Aktuell 9600.
      Auf "SoftSerial" bin ich angewiesen. Das sollte aber auch funktionieren.
      Hab in der Konfiguration auch schon Einiges ausprobiert. Mavlink - RAW usw.
      Braucht das "Sende-Modul" vielleicht eine Anforderung ? (Request)
      Beim Senden sollte doch die (rote) LED am Modul leuchten. Da passiert leider gar nix.

      Meine Suche im Netz war leider auch nicht sehr erfolgreich.

      Gruß und Dank

      Hannes
    • Hannes schrieb:


      Hab in der Konfiguration auch schon Einiges ausprobiert. Mavlink - RAW usw.
      Die Funkverbindung entspricht einer wireless bridge.

      In deinem Fall geht es wohl um eine RAW Verbindung. Wenn Du ein Byte an das Sendemodul übergibst, soll es direkt so am Empfänger raus kommen. MAVLINK etc sind in deinem Fall wahrscheinlich overkill. Hier müsstest Du die Daten entsprechend dem ausgewählten Protokoll an die Schnittstelle übergeben.

      Vielleicht solltest Du mal in den Quellcode der Funkmodule schauen?
    • Hallo Hannes

      Benutze ein Terminalprogramm am PC und einen Pegelwandler RS232 (+ - 15V) auf TTL Pegel. Baudrate, Bitbreite, Parität und Stoppbits einstellen. Als Datenformat im Terminalprogramm Hexadezimal wählen. RXD und GND mit der Senderseite verbinden und am PC die gesendeten Daten kontrollieren. Dann RXD und GND auf die Empfängerseite und schauen was ankommt. Damit sollte eine Eingrenzung des Fehlers möglich sein.

      Habe gerade gesehen, das Problem ist erledigt.

      Gruß, Franz
    • Hallo Leuts,

      die Datenübertragung war etwas "haarig" aber mit Unterstützung aus dem Arduino-Forum, läuft es jetzt wunderbar.
      Sogar mit Fehlererkennung.
      Das es mit "SoftSerial" nicht funktionierte war mein Fehler. Auch das klappt nun anstandslos. Einen Reichweite-Test habe ich allerdings noch nicht durchgeführt.
      Übertragen möchte ich gern: Akkuspannung (2x), Brennertemperatur (Überwachung mit TC "K"), Dampftemperatur (daraus rechne ich den Kesseldruck) und ein Status-Byte.
      Im "Isidor" soll über ein Servo die Gaszufuhr, abhängig vom Kesseldruck, geregelt und bei Brennerausfall das Gas abgesperrt werden. Weiterhin soll ein Gassensor für mehr Sicherheit sorgen.
      Leider habe ich noch keine Idee wie ich den Wasserstand analog erfassen könnte.
      Zur Anzeige kommt ein "Nextion" TFT zu Einsatz. Außerdem möchte ich Daten auch in die andere Richtung (zum Schiff) übertragen um PID-Parameter usw. ändern zu können.

      Ich würde mich über Meinungen und Ideen dazu freuen.

      Gruß

      Hannes
    • Hallo Hannes

      Ich habe nur eine dauerhaft funktionierende Wasserstandsanzeige bei einen Kessel gesehen. Da wurde der Kessel gewogen. Auf einer Seite war der Kessel mittels Scharnier befestigt und auf der anderen Seite waren zwei Dehnmesstreifen. Man könnte auch einen Zähler einrichten, der bei voll auf einen bestimmten Wert gesetzt wird und in Abhängigkeit von der Zeit und der Stellung des "Gasservos" heruntergezählt wird. Der Zähler könnte in der Anzeige durch einen Balken der je nach Zählerwert herunterwandert dargestellt werden.

      Gruß, Franz
    • Hallo,
      interessantes Projekt.
      Eine Möglichkeit den Wasserstand zu Messen wäre vielleicht über optische Überwachung des Wasserstandsglases. Habe irgendwo einen Bericht gelesen, wo jemand eine Hitzebeständige Schwimmerkugel in das Wasserstands-Anzeigerohr eingelegt hatte.
      Es ist ja nur wichtig wenn er Wasserstand zu tief absinkt.. So könnte man über eine Lichtschranke diesen Punkt überwachen.

      Gruß Klaus
      K.P.
    • Hallo Klaus,
      vom Wasserstandsglas Schaltpunkte abzugreifen ist schon erfolgreich gemacht worden. Das geht ganz gut mit einer Lichtschranke-
      Die Brechung des Lichts wird dabei ausgenutzt. Das würde ich, falls ich keine andere Lösung finde, auch machen.
      Mich würde es sehr reizen einen Analogwert zu erhalten. Die üblichen Verfahren lassen sich wegen der kleinen Baugröße und der Umgebungsbedingungen (Druck,Temperatur) leider nicht umsetzen.
      Es bleibt, nach meinem Kenntnisstand, nur die kapazitive oder Potentiometrische Erfassung übrig und da gibt es leider keine fertigen Lösungen.

      Gruß

      Hannes
    • Hallo Freunde,

      es ist schon viel Zeit vergangen seitdem ich dieses Thema angefangen habe.
      Lange habe ich nach einer Lösung bezüglich des Wasserstandes gesucht. Damit es hier weitergeht wird das erst einmal "hinten angestellt".
      Der Stand der Dinge:
      Der Kesseldruck wird über einen Druckmessumformer erfasst. Ein Servo regelt druckabhängig die Gaszufuhr.
      Der Brenner wird mit einem Thermoelement überwacht. Geht der Brenner aus wird das Gas abgestellt.
      Ein "Gasschnüffler" detektiert Gas im Schiff. Sollte das passieren wird ebenfalls die Gaszuleitung geschlossen.
      Die Temperatur im Maschinenraum wird gemessen.
      Weil mich die Abgastemperatur und damit die Effizienz des kleinen Kessels interessiert wird dazu ein 2. TC verwendet.
      Wasser im Schiff wird natürlich auch gemeldet.
      Alle Messwerte sowie die Stellung des Gas-Servos und ev. Alarme werden auf der Empfangsseite auf einem 3,2" Touch-Panel angezeigt.
      Ein Piezo meldet akustisch Störungen.
      Sollwerte und Parameter kann man über das Panel eingeben und zum Schiff schicken.

      Als Testaufbau funktioniert das Ganze schon. Als Nächstes wird alles im Schiff installiert. Dazu werde ich mir die nötigen Teile drucken.
      Das kann allerdings noch etwas dauern.

      Gruß

      Hannes
    • Hallo Hermann,

      vielen Dank für die Links.
      Wenn man sich intensiv damit beschäftigt, und das habe ich (hoffentlich) getan, dann bleibt für die Praxis nicht viel übrig.
      Es geht um eine Pegeländerung von 2-3 cm bei Temperaturen bis 140°C .
      Etwas "Fertiges" konnte ich nicht auftreiben und selbst eine kapazitive Sonde in den benötigten Abmessugen zu bauen lassen meine Fähigkeiten nicht mehr zu.

      Gruß

      Hannes
    • Ich habe noch eine elektromechanische Variante: eine LED die im 45 Grad Winkel auf die Wasseroberfläche zeigt spiegelt im gleichen Winkel wieder nach oben. Nun ist aber die Entfernung wo das oben wieder Auftritt vom Abstand zur Wasser Oberfläche (Wasserstand) abhängig. Also dort mindestens drei Photo Widerstände nebeneinander und du kannst daraus den Wasserstand errechnen.


      Viele Grüße,
      Maximilian
      Verschiebe nicht auf morgen, was auch bis übermorgen Zeit hat. (Mark Twain)