Wasser als Ballast

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    • Wasser als Ballast

      Hallo,

      ich baue ein Bulk carrier, ca 180 cm lang, 30 cm breit. Der Modell will ganz viel Ballast brauchen um nach wasserline zu kommen - ich denke so ungefähr 45 Kg. ich habe ein Idee um Wassertanks im Rumpf zu bauen und mit ein Pump Ballast tanken - damit sollte ich keine Blei etc immer mitzunehem.

      Ich habe aber keine erfahrung von so ein Lösung so bitte um Ihre vorschläge/kommentaren..

      Grusse
      Claes
    • Hallo Claes,

      45 kg Wasser im Rumpf, das würde ich mir gut überlegen. Machbar ist es sicherlich, bringt aber auch
      Probleme mit sich. Ich nehme lieber Ballsast mit, das kann ich auch fest verstauen.
      Wasser ist beweglich. Ich denke da an die Stabilität bei Bewegungen.
      Mal sehen wa die Kollegen noch so schreiben.


      Gruß Kurt
    • Hallo,
      einen großen geschlossenen Wassertank mit mehreren Zwischenwänden, Die Zwischenwände unten mit Löchern versehen, so dass das Waser von Kammer zu kammer fließen kann. Dann"Schwappt" auch nichts mehr, da das Wasser nicht mehr sofort über die gesamte Wassertanklänge fließen kann. Auch seitliche Trennwände nach gleichem Prinzip sind möglch.
      Dazu eine Pumpe die das Wasser ein-und-auspumpt.

      Ja ist nur grob beschrieben, aber 45 kg Wasser im Rumpfziehen das Schiff genau so in die Tiefe wie etwa Blei.
      Alles gut verklebt, würde ich immer für Wassertanks plädieren!

      Gruß
      Klaus
      K.P.
    • Bastelfreund schrieb:

      Ja ist nur grob beschrieben, aber 45 kg Wasser im Rumpfziehen das Schiff genau so in die Tiefe wie etwa Blei.



      Gruß
      Klaus
      Das stimmt nur sehr Bedingt.
      Eine eventuelle Kopflastigkeit des Modells OHNE Ballast, kann ich mit Wasser z..B. nicht korrigieren, da ich mit Wasser den Schwerpunkt nicht wirklich verändere. Mit Wasser als Ballast reduzierst du nur den Auftrieb des Modells......
      Gruß
      Chris [img]http://www.rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/wcf/images/smilies/smile.png[/img]
      Mein aktuelles Projekt:

      Umbau und Wiederinbetriebnahme meines Bergungsschleppers "Poseidon"


      ***Erst wenn man weiß, was man vorher nicht wußte, weiß man, was man alles nicht gewußt hat, als man noch glaubte, alles zu wissen***


      ***Alles zu Ordnen ist der Rettungsanker derer, die Angst haben, sich im Chaos nicht behaupten zu können!***
    • Kurt Kremer schrieb:

      Hallo Claes,

      45 kg Wasser im Rumpf, das würde ich mir gut überlegen. Machbar ist es sicherlich, bringt aber auch
      Probleme mit sich. Ich nehme lieber Ballsast mit, das kann ich auch fest verstauen.
      Wasser ist beweglich. Ich denke da an die Stabilität bei Bewegungen.
      Mal sehen wa die Kollegen noch so schreiben.


      Gruß Kurt
      Hallo Kurt, hallo Claes,
      ich denke, auch 45kg Ballast in Form von Wasser sollten machbar sein.
      Zwei Dinge sind dabei wichtig, damit nichts passiert. Die Ballasttanks sollten voll sein. Dann bewegt sich nichts mehr. Und für die Stabilität ist nicht so sehr entscheidend wieviel Wasser im Tank ist sondern wie groß die freien Oberfläche des Wassers im Tank in der Breite ist. Deshalb sind Ballasttanks auf Schiffen schmal und lang. Mal nach "Freien Oberflächen" googeln.
      Deswegen ist es so gefährlich, wenn sich z.B. Wasser auf Fahrzeugdecks von Fähren breit macht. Nicht die Wassermenge ist da das Problem sondern die große Breite der Wasserfläche. Bekanntestes Beispiel für das Problem dürfte die "Normandie" sein, die bei Umbauarbeiten im Hafen von New York Feuer fing. Das Feuer konnte man zwar löschen. Da der Brand aber in den Aufbauten war, breitete sich das Löschwasser über große Flächen aus. Und brachte dadurch das Schiff zum kentern. Die Menge an Wasser hätte das Schiff locker verkraftet. Nicht aber die Verteilung über die gesamte Schiffsbreite.
      Ich würde die Tanks so bauen, dass sie alle unterhalb der Wasserlinie liegen. Dann könnte man sie auf natürlichem Wege vollaufen lassen und brauchte nur zum Lenzen eine Pumpe. Die Lage unterhalb der Wasserlinie garantiert dann auch, dass die Tanks immer voll sind.

      Gruß
      Dieter
    • Hallo,
      auch ich finde Wasser als Ballast nicht schlimm.
      In meinem Containerschiffprojekt werde ich auch Ballasttanks einbauen.
      Im Moment sind 30 Stück - 5Liter Wassterbehälter/Kanister geplant.
      Diese werde ich bis zum Rand füllen und dann sollte darin auch nichts schwappen.
      Am Rumpfboden sind die Kanister gegen verrutschen gesichert.
      Nach obenhüpfen sollten sie ja nicht, bzw. bei so einem Seegang werde ich das Schiff wohl nie
      zu Wasser lassen.
      Mal schauen, vielleicht schaffe ich es ja, sie per Pumpe zu befüllen und entleeren.
      Grüssle
      Joachim.
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      Im Bau: Forenmodell 2015 Baunummer 25 - Schubschiff "sture isbjørn" und Containerschiff CM/S Cap Trafalgar im Maßstab 1:50

      In Planung: Cap San Diego im Maßstab 1:50

      MSV Fennica im Maßstab 1:50
      Eisbrecher OTSO im Maßstab 1:50
      Forschungsplattform FINO 3 im Maßstab 1:50
    • Vielen Dank fuhr alle Vorschlage und Ideas. (Ich bitte um Geduld -mein Deutsch könnte viel besser sein aber...)

      Ich glaube jetzt dass ich ein mix von Vasserballast und Blei haben will. Nur Blei (35 -40 kg) ist viel zu tragen und mitnehem wenn ich mit der Modell fahren will. Nur Wasser kann ich am Fahrplatz laden/entladen aber Wasser nihmt ganz viel Platz im Rumpf. Vier Kräne und funf Ladelucken soll funktionsfähig sein und dafuhr brauche ich Plats unter Deck fuhr viele servos etc.

      Claes
    • Hallo Claes,
      Gib mal bei Tante Googl "Schwallwand" ein. Da findest Du viele Bilder über die Anordnung solcher Wände im Tank. Auch viele Artikel / Links, die sich damit beschäftigen. Wie andere schon geschrieben haben, ist Wasser als Ballast normal in der Berufsschiffahrt, ohne solche Ballasttanks könnte kein Schwimmkran, Kabelverleger usw. funktionieren.
      Deine Idee, sowohl Blei (in Form von Accus ist immer gut) als auch Wasser zu verwenden, ist sicher der richtige Weg.

      Die Tanks müssen aber sehr sorgfältig gebaut werden, wenn da einer undicht ist, war's das. Und benutze mehrere Pumpen. Befüllen und Lenzen getrennt. Weiterer wichtiger Begriff für den Pumpeneinbau > Rückstauebene.

      Mein Schwimmkran (ca 65 kg) ist jetzt mit den beiden Fahraccus (je 4,8 kg) und den restlichen Holz, Alu, Aufbauten usw. gerade noch von zwei Mann zu tragen. Ich werde trotzdem ca 18 l Wasser zusätzlich brauchen, um bei Last am Haken nicht in eine Schieflage zu kommen. Im Original werden dort 12600 Tonnen Wasser in 3 Ballasttanks benötigt, je nach Ausladung und Last.

      Wolfgang
    • Hallo alle,
      Der Tank hat 12 abteilungen die durch kleine löcher mit einander verbunden sind. Der Tankoberfläche hat einige Rohren um Luft auszulassen. Zwei Auto Scheibenwaschpumpen (5 Euro st!) sorgen fur fullen/enttfullen. Es dauert 8-10 min zu fullen an 6V Betrieb. Innenseite ist mehrfachs mit expoi gestreichen und ist dicht.
      Funktioniert ganz gut und macht der Modell sehr stabil.

      Jetz bekummere mich mit der Öffnung/zumachen von die Ladelucken - nicht ganz einfach!!
      Grusse
      Claes