Akku Zeit testen

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    • Akku Zeit testen

      Auf die Gefahr hin, dass ich mich blamiere....
      Ich habe nach fast 1,5 Jahren Bauzeit nun endlich das Schnellboot S 100 fertig. Alle Komponenten funktionieren. Jetzt möchte ich im Vorfeld gerne testen wie lange ungefähr der Fahrakku hält wenn ich ihn unterschiedlich belaste (Vollgas, mit einer Schraube, Vollgas mi 3 Schrauben etc.) um so ein Gefühl für die Fahrzeit am Wasser zu bekommen. Ich möchte ungern mein Modell auf dem See wegtreiben sehn.... Kann ich Motoren zu Hause im Trockenen einfach laufen lassen bis der Akku leer ist und die Zeit stoppen, oder beschädige ich dadurch die Motoren ???
      Vielen Dank für die Hilfe !!!
      Michael
    • Laufen lassen geht natürlich, nur bitte nicht unter Vollgas, die Drehzahl ist erheblich höher als im Wasser, daher wird die Antriebs-Anlage dies nicht sehr dankbar entgegen nehmen.
      Zudem kommt leider noch, das keinerlei Rückschluss zur Laufzeit im Wasser gegeben wird.
      Warum?
      Die Motoren laufen im Leerlauf mit einer Stromaufnahme selbst unter mabuchis von sicherlich unter 3Ampere, im Wasser ist eine Stromaufnahme je nach den Schrauben von 3 mabuchis von bis zu 20 Ampere möglich,
      Nun gut, teile ich die Fahrzeit eben durch 7. Auch das ist nicht möglich, da der Akku dies nicht einfach proportional her gibt.

      Was heißt das für Dich? Ins wasser setzen und die Spannung des Akkus überwachen.

      Ein Trost gibt es allerdings, der Akku egal welcher, ob nicd, nimh, life oder sonstwas, wird spürbar seine Kapazität aufgeben, langsam aber deutlich und dann wenn dein boot dann langsamer werden sollte, heißt die Richtung --ans Ufer.
      Hoffe dies einfach und verständlich dargestellt zu haben.
    • Hallo, Michael,
      wie schon erwähnt wurde, ist der Akku ja nicht schlagartig tot. Man bekommt es mit, wenn er anfängt zu "schwächeln". Dann sollte man in der Nähe bleiben. Selbst wenn der Fahrregler mal wegen zu niedriger Spannung abschaltet, erholt sich nach einer Pause der Akku wieder soweit, dass Du das Boot zurückholen kannst. Gut wäre dann aber ein separater Empfängerakku. Wenigstens in der Testphase. Sonst musst Du damit rechnen, dass die Steuerung ebenfalls ausfällt.

      Gruß
      Dieter
    • Ich weiß nicht,welches Fernsteuerungs-System du benutzt.
      Sollte es eine Graupner HoTT Anlage sein, würde ich dir dies hier empfehlen.
      graupner.de/Power-Distribution…sor-und-Telemetrie/S8474/
      Wenn's nur um die Spannungsüberwachung geht:
      graupner.de/Voltage-Modul-60-V-DC/S8389/
      Ähnliches gibt es auch von anderen Fabrikaten oder auch unabhängigen Herstellern.
      Zum optimieren von Antrieben gibt's fast nix besseres.

      p.s. Es wäre gut, wenn bei solchen Anfragen gleich Infos zur Fernsteuerung vorlägen.
      Oder einfach , wie bei mir, diese Angaben in der Signatur "verewigen" :)
      Gruß Achim

      HoTT Mx20 - Mc20 - Mc28 / Georg Breusing (Werftaufenthalt), Cap San Diego, Southampton Tug (gepimpt),
      Feuerwehrschiff (2mot. 160cm Schaffer-Rumpf), Aeronaut Victoria, Micro Magic, St.Germain, Robbe Diana und Atlantis. Ein paar Flieger.

      mfsv-bs.de/
    • Falls Du nen LiPo hast, da gibt es so einen LiPo-Warner, der laut pfeift, wenn der Akku am Ende ist. Man sieht auch die Werte der einzelnen Zellen, sieht also gut, wie viel Strom gezogen wird und wie viel noch vorhanden ist.

      bei ebay für ein paar Euro zu holen. Man kann auch die Spannung einstellen, ab der der Warnlaut kommt. Damit bist Du auf der sicheren Seite. Wird einfach auf den Lipo aufgesteckt. Eine lohnenswerte Ausgabe...

      Aber wie auch die anderen schrieben, merkt man es schon, wenn der Saft ausgeht, wenn plötzlich Vollgas nicht mehr geht.
      in der Werft:
      Forenmodell Fast Crew Supplier 1:87
      griechisches Fischerboot (Orca-Variante) 1:36
      Frachtschiff Santa Teresa 1:140
      Graupner Lotse Umbau zu Polizeiboot 1:25
      Springer Tug (im Tim & Struppi Design, Haifisch-U-Boot-Trägerschiff von Kptn Haddock) 1:25

      einsatzbereit:
      Hansajolle von Aeronaut
      Motoryacht Mistral
      Seenotrettungskreuzer Theodor-Heuss

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jay1893 ()

    • Mann kann keinen ernsthaften elektrisch angetriebenen Modellsport betreiben ohne ein Minimum an Messtechnik, z.B. sowas:
      ebay.de/itm/RC-Watt-Meter-150A…ksid=p2385738.m2548.l4275

      Das klemmst du dir zwischen Batterie und Elektrik, und liesst bequem alle Werte ab. Dann kannst du entweder gemütlich rumschippern und alle 15min mal die Kapazität ablesen, um ein Gefühl zu bekommen.
      Oder du nullst das Gerät, und fährst kurz Schleichfahrt, liest ab, halbe Kraft, liest ab, und volle Kraft, liest ab, und weisst dann genau anhand der jeweiligen Maximalstromaufnahme den Strom der jeweiligen Betriebszustände.
    • Hallo Michael,
      wichtig wäre für eine Antwort wäre auch noch der Motortyp und der Akkutyp. Bei Lipo musst du vorsichtig sein, sind bei einer Tiefenentladung irreparal geschädigt. kannst dann den Akku zur Entsorgung geben. Bei Motoren bis 16 Ampere Dauerstrom verwende ich den CTI Regler Thor 15 Li, brauche mich dann um Unterspnnung nicht zu kümmern, Regler regelt dann automatisch auf halbe Leistung, hast dann genug Zeit um ans Ufer zufahren. Fahrzeit ist immer abhängig von den Geschwindigkeiten die Du am See fährst, wirst nie eine genaue Fahrzeit ermitteln können.
      Gruß Udo
    • Guten Morgen Akkugemeinde,

      gibt es eine Formel um das Fahrverhalten des Nutzers zu berechnen???
      NÖ.
      Die Belastung des Akkus ist von so vielen Faktoren abhängig, ja auch Temparatur (Wetter).
      Ich denke mal der User muss es für sich selbst heraus finden.
      Ein Lipowarner ist immer gut wenn die Warnschwelle stimmt oder der Steller entspechend programmiert ist.
      Ferner kommt es noch auf die C-Rate des Akkus an, also mit wieviel Ampere der Stromspender ausgelutscht werden darf.
      Man kann machen was man will, ist der Lipo an Ende der sicheren Zellenspannung angelangt, ist SCHLUSS.
      So einfach ist Tennis.

      LG Martin
    • Bisher hat er ja immer noch nicht verraten, was er für Akkus nutzen will.
      Lipos in einem Funktionsmodell mit wenig Belastung ist immer schwierig. Da ist man in der Tiefentladung ohne es zu merken, wenn man keinen Lipowarner nutzt.
      Bei NiMh weniger dramatisch, aber mehrmals tiefentladen ist die Kapazität auch schnell hin

      Heiko
    • Vielen Dank für die Anregungen !!
      Also im Schnellboot sind folgende Komponeten für den Antrieb verbaut:
      jeder der drei Motoren wird einzeln über einen separaten Regel angesteuert und zusammen von einem gemeinsamen Akku NiMH 7,2 V/ 3000 mAh angesteuert. Die mittlere Schraube ist die Fahrschraube. Die beiden äußeren werden nur bei AK-Fahrt oder beim ggf. Steuernunterstützung mitverwendet. Die Motoren sind jeweils 3 Speed 400, 7,2 V. Für die äußeren Schrauben wurden 2 robbe Navy 10 NC Regel und für die Mittelschraube ein modelcraft Series 20 Regel verwendet. Ihr könnt damit sicher estwas anfangen.....

      Freue mich von euch zu hören und bin weiter für jede Info Dankbar !!!!
    • Hallo Michael, ich hatte dir weiter oben akkuline.de angesagt. Auf der Startseite gibt es " Akkurechner". Hier kannst Du alles berechnen lassen. Geht ganz einfach. Eine Frage, wie viel Ampere ziehen die Motoren bei Volllast? Wenn ich das nur mal kurz überschlage, dann wirst du nicht viel Fahrzeit haben da drei Motoren von dem einen Akku Leistung entnehmen.
      Gruß guenter
    • Um die reale Laufzeit ermitteln zu können, reichen solche Online-Tools nicht aus. Ein Test in der Badewanne macht auch keinen Sinn, auch nicht im Pool. Wie willst Du ohne eine komplexe mathematische Betrachtung Deinen Fahrstil ermitteln? Höchstens durch Kaffeesatz lesen.

      Ich halte nur eine Möglichkeit für realistisch. Man nehme einen dieser Spannungswächter, stelle ihn auf deinen Akku ein und fahre das Boot am Teich. Wenn es piept oder das Licht angeht, weiß Du, das es Zeit ist Richtung Ufer zu steuern.