A123 Akkus - Abschaltspannung / Entladewarner

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    • A123 Akkus - Abschaltspannung / Entladewarner

      Hallo Leute
      brauche mal Spezialisten Rat!
      Ich habe mir A123 Akkus mit 2500Ah zugelegt. Wie macht Ihr das mit der "Low Voltage Warnung" im Modell?
      Alle Warner die man auf den Balanceranschluß stecken kann sind für LiPo konfektioniert also 3,3V die fangen schon an zu Warnen da ist das Boot gerade im Wasser - hilft mir also nicht.
      Mein Regler lässt eine Abschaltspannung einstellen aber der kleinste einstellbare Wert ist 2,6V da ist der Akku noch nicht leer - hilft mir also nicht.
      Wie macht Ihr das?
      Bei einem Schiffsmodell ist es auch wenig sinnvoll einfach beim Fahren mitten auf dem See abzuschalten, da wäre eine zuverlässige Vorwarnung eine feine Sache.

      ABER WIE?
    • für die A123 Zellen benötigst du keinen Warner, das ist ja der Vorteil von Ferritzellen, ein Thermisches Durchgehen gilt als ausgeschlossen
      fahrbereit :
      SAR Hecht
      Hafendienstboot Silke
      Potofino auf Hydrospeed
      Portofino auf Kehrer Jet
      Robbe Lostenboot Maris 2
      Zerstörer Arleigh Burke
      Eco Bingo 2 Race
      Kehrer Jet Sprint

      in der Werft:
      Fregatte 123 Brandenburg
      Sievers Lumme
      Sievers Narwal
      Küstenwache Thor
    • Auch Lifepo4 gehen bei Tiefentladung kaputt.
      Sie gehen dann im Gegensatz zu Lipo nur nicht hoch beim anschließenden Laden.

      Die 2,6V sind doch prima.
      Bei Hochstromanwendungen ist bei meinen Zellen bei 2,7V Schluss, im Verdränger bei 2,4V.
      Tiefer sollte man die Zellen nicht entladen, dann sind sie zu leer. Die 2V halte ich für ein Gerücht.

      Ansonsten nimm die Billigdinger aus ebay.
      Die funktionieren einstellbar wunderbar.
      ebay.de/itm/Low-Voltage-Lipo-T…9078eb:g:HdYAAOSwOgdYwT4p
      Aus China gibt´s die auch noch für < 2€
      Grüße

      Tobias
    • Das Problem ist, dass A123 Zellen eine sehr flache Entladekurve haben:

      lygte-info.dk/pic/Batteries201…Ah%20(Green)-Capacity.png

      Bei 2,5V ist fast keine Kapazität mehr übrig, ich würde daher erstmal 2,8V wählen; mich also von oben an die Mindestgrenze herantasten. Ich habe die beste Erfahrung mit Kapazitätstelemetrie gemacht. Die stelle ich auf 2Ah ein und hab dann noch ordentlich Reserve, und die Akkus leben noch länger als ohnehin schon.
    • Ich fahre alle meine Boote mit 3 A123 Zellen. Noch nie habe ich es nicht gemerkt wenn es zuende ging; daher kann ich aus der Praxis die Sorge entkräften. Selbst der Hecht mit Kehrer Jet und 700er Motor fährt super damit
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    • Bitte aufpassen A123 ist nicht A123 obwohl es doch A123 ist :hm: :hm: :hm:

      Es gibt die A123 mit 2.300mAh, diese haben eine fallende Entladekurve für die Spannung.
      Es gibt die A123 mit 2.500mAh, diese haben eine nicht fallende Entladekurve.

      Somit ergeben sich für beide Akkus unterschiedliche Warnsysteme.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • Nee, so einfach ist das nicht.
      hooked-on-rc-airplanes.com/images/A123-discharge-curve.jpg
      Ich fahre beide Systeme langjährig, und auch bei den alten 2300ern war es so, dass man in der Mitte des Sees noch locker Vollgas fahren konnte als sei nix, und Sekunden später brach es so zusammen dass mein gelbes 40km/h Boot nur noch in langsamster Schleichfahrt das Ufer gerade eben erreichte. Das war unter Garantie ziemlich schlecht für die Akkus und auch einer der Gründe, warum ich nurmehr mit Kapazitätstelemetrie fahre.
    • reden wir nun vom Hochstrombereich oder normalem Gebrauch ?

      dein Verhalten habe ich auf 28er Kehrer Jets mit 700er Motor an 6 A123ern(20V), aber selbst da komme ich noch ganz locker ans Ufer
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    • Dann habe ich vielleicht Fake A123 bei ibä geschossen. Gebraucht wie neu für je 20€ zwei Stück.
      Die haben nämlich diese Eigenschaft langsamer zu werden, also Spannungsabfall während der Belastung mit 17A

      Wieder was gelernt.
      Meine nächsten werden definitiv 2.500er original.

      Gruß Bernhard
      Wer immer nur auf andere hört, wird nie Dinge tun können, die andere für unmöglich halten.
    • das ist meine Akkusammlung, die fahre ich seit 5 Jahren in sämtlichen Booten

      123.JPG
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    • Huschi schrieb:

      reden wir nun vom Hochstrombereich oder normalem Gebrauch ?

      dein Verhalten habe ich auf 28er Kehrer Jets mit 700er Motor an 6 A123ern(20V), aber selbst da komme ich noch ganz locker ans Ufer
      Naja, Hochstrom ist es bei mir nicht wirklich, die 30A bei Vollgas teilen sich auf 2 Packs auf. Es kann natürlich auch mit den Kapazitätsunterschieden und dem Balancingzustand zusammenhängen. Sind alle Zellen sehr gleich (ich selektiere die Zellen, bevor ich sie zu Packs verbinde) und sehr gut balanciert (Ich gleiche meine Ladegeräte mit geeichten Präzisions-DMMS ab), werden sie sehr gleichzeitig einbrechen. Haben sie einen leicht unterschiedlichen Ladezustand, ist der Einbruch des Packs am Ende schwächer. Deswegen ist Einzelzellenüberwachung so wichtig, wenn man nach Kapazität geht.

      Wie dem auch sei, hier sind meine Packs:
      rcgroups.com/forums/showthread…of-building-4s-A123-packs
      Lötfahnen sind gut, auf den Zellen selbst rumlöten mah ich nicht mehr.
    • Hallo,
      ich habs mal getestet...wer nichts weiss muß Probieren;-))
      Also 2 von den einstellbaren Lipo Wächtern geordert, auf 2,7V/Z eingestellt und ...Test
      Funktioniert gut, die LED / Pipser schlagen an wenn die erste Zelle 2,7V unterschreitet. Da geht noch genug um Richtung Ufer zu steuern. Nun ist die Sache so daß bei einem Airboat die Pipser nicht viel bringen und die LED winzig klein ist und zwischen den Pipsern versteckt sitzt.
      Da ich ja 2 bestellt hatte...Pipser und LED abgelötet und einen Stecker drauf gelötet. Dann mal 2 normale superhelle LED dran, geht gut...auch eine dritte flasht klaglos ;-))
      Nun suche ich mir zwei gut sichtbare Positionen an meinem Modell und verstecke dort die LED`s...

      Danke für`s Mitdenken !