Baubericht Bulker MS Gröditz

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    • Moin ,
      ... und da haste zuvor von schwerer Kost geschrieben ... :pf: . Fein fein

      Tschü. + Gruß Axel
      Mit den besten Grüßen aus dem Harzvorland !!!
      meine Flotte:

      Kreuzer " Bogdan Schmelnitzky" ( im Ruhestand ) - in der Restaurierung -
      Reedeschutzboot TÜMMLER / M 1:31 ( Bauleiter beim Objekt meines Sohnes )
      U-Jäger HAI / Vers. 12.4 M der VM ( M 1:33,33 in Bau befindlich )
      Motorjacht / Eigenbau nach Bildern
      - verkauft -
    • Hallo Adi,

      Deine Ruderkonstruktion ist Dir toll gelungen.
      Jetzt kannst Du sogar für andere Schiffchenbauer oder Dein nächstes Schiffsmodell einfach auf Deine 3D-Konstruktion zurückgreifen, ggf. die noch auf das benötigte Maß skalieren, und an den Drucker schicken.
      Da diese Halbschweberuder seit den 50er, 60er quasi Standard sind, gibt es sicher auch entsprechenden Bedarf unter Schiffsmodellbauern.

      Gruß
      Ralph
    • Hallo,

      Hallo Ralph,

      danke für das Lob. Und weil mich das Teil selber so erfreut :juhu: habe ich heute gleich noch dran weitergemacht. Die vorgeschlagene Idee de Ruderbefestigung erscheint mir hier nicht sauber machbar. Somit habe ich mich entschlossen, wenn das Ruder mal kaputt geht es samt Horn zu tauschen. Deshalb werde ich den Ruderschaft im Blatt verkleben so das dieser fest sitzt. Zuvor muss natürlich das Ruderhorn mit eingebracht werden da der Schft durch diesen durchgeht bis 5mm in den unteren Teil des Blettes. Damit man das ganze dann auch befestigen kann habe ich oben im Horn eine Gewindehülse 4mm mit 3mm Innengewinde eingearbeitet. Die oberfläche der Hülse habe ich grob angeraut. Dann mit 2K kleber zusammen in das vorgebohrte Loch gepresst. Da der 2K Kleber das PLA etwas anlöst, ist die Hülse hoffe ich nun mit dem Horn verschmolzen. Dann habe ich noch eine Hülse an der unteren Ruderschaftdurchführung eingearbeit. Somit konnte ich die Reibung veringern und das Ruder ist sehr Leichtgängig. Dann wurde ein zweites Loch durch den Rumpf gebohrt. Hier wird dann ein 4mm Messingrohr eingeklebt. Dann wird das ganze Ruder von innen mit einer Schraube am Rumpf fixiert. :juhu:

      Ja und wenn jemand Interesse daran hat, natürlich druck ich ihm das. Nur die Bohrungen würde ich dann weglassen damit jeder seine eigenen Durchmesser einbringen kann. Denn dies zu ändern ist recht aufwendig. Ein wenig Nacharbeit für die Passgenauigkeit muss aber eingeplant werden.
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      Gruß
      Adi

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      im Bau : Bulker MS Gröditz 1:150
      BAD DÜBEN 1:50
      Pegasus III von Graupner
    • adiraschi schrieb:

      Boah, schwere Kost. Vielen Dank für Eure vielen Worte, die ich zweimal lesen musste, sowie die Tips. Alles zusammen hat mich überzeugt das Ruder doch so realistisch wie ich kann zu bauen.
      Das mit der Schraube lässt sich ja Gott sei Dank jederzeit ändern.

      Schönen Herren- oder Vatertag noch.
      Puhh, ich hatte erstmal auch gar nix verstanden :kratz:

      Hätte es aber dann auch so wie Du gar nicht hinbekommen und daher meinen größten Respekt. Wow! Echt tolle Arbeit und wieder etwas gelernt...

      Weiterhin gutes Bauen und ich schau zu und schnapp sicher weitere Tipps auf...
      in der Werft:
      Thunfischfänger Trevignon II 1:87
      Forenmodell Fast Crew Supplier 1:87
      Shrimp Boat (Lindberg-Bausatz) 1:60

      einsatzbereit:
      Graupner Lotse (als Polizeiboot), griechisches Fischerboot, Springer Tug (im Tim & Struppi Design), Frachtschiff Santa Teresa, Bugsier 18 Kuhwerder, LEGO Frachter City 7994, Hansajolle, Motoryacht Mistral, Seenotrettungskreuzer Theodor-Heuss
    • Weiter geht es

      am Samstag passte mal alles zusammen. Kein Arbeiten, den Einkauf schon frühzeitig erledigt, die Sonne schien bei 24° und 44% Luftfeuchtigkeit. Ich dachte genau richtig um den Balkon zum Laminieren zu nutzen.

      Ich habe mich für zwei Schichten 110g Köper/Silan entschieden. Das Gewebe habe ich in Streifen von 150 x 25 cm geschnitten und ausgehend von der Kielleiste abwechselnd rechts und links drauf gebracht. Dabei habe ich mich gezwungen wirklich mit dem Pinsel zu tupfen und nicht eine Rolle zu verwenden (noch nicht). Dabei musste ich feststellen, dass das bei 1,34m eine schweißtreibende Arbeit ist. Im Anschluss, als alle Matten verarbeitet waren bin ich dann noch einmal mit einer kleinen Schaumstoffrolle mehrfach rüber. Meine Hoffnung, dass sich das Gewebe auch schön am Bug und am Heck anlegen läst, hat sich dabei erfüllt.
      Ich bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis.
      Dann blieb das ganze für den Rest des Tages auf dem Balkon und kam am späten Abend dann ins Zimmer. Dabei war ich überrascht, dass das ganze sich schon sehr trocken anfühlte.
      Haute machte das Laminat einen komplett trochenen Eindruck. Nichts klebt und auch sonst alles fest. Somit beschloss ich die Stellen wo sich die Bahnen überlappen schon mal zu verschleifen und kleine Unebenheiten am Boden zu spachteln. Ich hoffe das war jetzt noch nicht zu früh aber es soll ja weitergehen.

      Ist es eigentlich notwendig den ganzen Rumpf noch einmal zu spachteln ? Ich finde keine großen Unebenheiten oder Löscher. Oder reicht es nun einfach den Rumpf mit feinen Schleifpapier glatt zu schmirgeln ? Im Augenblich fässt ersich durch das Laminat ja recht rau an. Eben wie ein Fisch.
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      Gruß
      Adi

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    • N'abend Adi,
      Das mit dem schleifen des Rumpfes machst Du ja eh und setzen wir mal voraus das alles glatt ist würde ich im Anschuß mit Haftgrundierung drübergehen . Durch die Farbe sieht man eh die ein oder andere etwaige Unebenheit , welche nachgespachtelt werden muss.
      ( ... so hab ich es auch beim Hai gemacht )

      Gruß Axel
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    • Vor allem Bulker, die Arbeitspferde unter den Seeschiffen, sind vielfältigen Beulattacken ausgesetzt.
      Ich denke da vor allem auch an den einen oder anderen Rempler durch die Greifer beim Löschen.

      Das Laminieren ist Dir wirklich gut gelungen.
      Das wäre die Arbeit, vor der ich am meisten Schiss hätte, alles wieder durch Falten, Blasen und Nasen zu versauen,
      vor allem, weil ich damit selbst zu wenig Erfahrung habe.

      Ich vermute, Du hast Epoxidharz genommen?
      Bei Polyesterharz könnte ich mir kaum vorstellen, dass man bereits nach so kurzer Zeit des Ausdünstens das laminierte Objekt bereits in die Gute Stube verfrachtet, ohne einen handfesten Streit mit seiner Besseren Hälfte vom Zaun zu brechen.

      In der Beziehung habe ich akut nämlich einiges zu erleiden, nachdem mir am letzten Donnerstag unmittelbar nach dem Tanken ein 20-Liter-Kanister mit Benzin im Kofferraum umgekippt und dabei dessen Deckel zerbrochen ist und mindestens 5 Liter sich in den Kofferraum ergossen haben.
      Obwohl ich stundenlang mühsam jede Lache mit mehreren Rollen Küchenpapier auszusaugen versucht und die letzten Tage, wenn es nicht regnete, die Seitenfenster zum Auslüften offen gelassen habe, stinkt die Karre immer noch penetrant nach Benzin,
      und meine Frau macht ein Riesentheater, dass sie nie wieder das Auto benutzen wird und ich mich nach einem Ersatzfahrzeug umsehen kann.

      Habt Ihr vielleicht Tipps, was man ausser Lüften gegen den Benzingestank machen kann?
    • Ja ich habe Epoxidharz genommen. Nur kann ich mich erinnern das es bei meiner Bad Düben bald drei Tage gedauert hat bis ich die Oberfläche anfassen konnte ohne das mich das Modell danach permanent verfolgt. Vielleicht stimmte ja damals auch nur das Mischungsverhältnis nicht richtig. Polyesterharz und Spachtel darf ich in der Wohnung auch nicht mehr verwenden.
      Was dein Auto angeht hab ich ausser Lüftung auch keine Idee. Vielleicht doch so ein Duftbaum. Übergangsweise !!!!
      Gruß
      Adi

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    • zu OT: Grundsätzlich hilft bei Geruch Kaffeepulver. In deinem speziellen Fall würde ich alles was rausgeht rausholen, dann gründlich abwaschen mit sehr viel Wasser. Danach die Teile im Auto mit Spüliwasserfluten und putzen, die noch im Auto sind. Danach alles trocknen lassen und mit Febreeze einnebeln. Wegen der Feuchtigkeit in den Ecken nach dem Wischen kannst du auch Katzenstreu nehmen und dass dann wieder aufsaugen. Und zwischendurch immer wieder Kaffeepulver.

      Alternativ bei einer Autopflegebude anrufen und denen das Problem schildern und nach einer Innenraumpflege fragen. Kostet aber unweit mehr.
    • Hallo Adi,

      Deinen ersten Satz sollte man meiner Frau ins Stammbuch schreiben.
      Die ist von schier unüberbietbarer Selbstgerechtigkeit, getreu dem Bibelgleichnis (wir sind ja im Lutherjahr) vom Furor über die Splitter in den Augen ihrer Mitmenschen, aber dem völligen Unvermögen der Wahrnehmung des Balkens vor dem eigenen Kopf.

      Ich muss zusehen, dass ich den Benzingestank bis zu unserem Ostsee-Sommerurlaub in anderthalb Monaten aus dem Auto bekomme.

      Gruß
      Ralph.
    • Hallo Guenter,

      einen Motor habe ich bereits

      Bühler 12V bei 10000 U/min, D Motor= 31 mm , D Welle = 3 mm

      Also mich würde dein Angebot schon wegen dem Wellendurchmesser interessieren. Kann ja nicht schaden noch einen Motor zu haben. Wieviel Umdrehungen machen deine und was willst du dafür ? per PN am besten.

      Auf dem Bild auch zu sehen ein erster Entwurf meiner gedruckten Motorhalterung.
      Dateien
      Gruß
      Adi

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    • Was wurde heute geschaft ?

      Heute habe ich endlich das Schanzkleid am Bug geschaft. Ich habe zuerst Pappe (Fotokarton) um die Spitze gebappt und mir hier die Form des Bugs übertragen. Dann das ganze nochmal weil Pappe verrutscht ist. Als ich endlich ein brauchbares Ergebnis hatte habe ich die entstandene Sichel auf 0,5mm Polysterol übertragen und ausgeschnitten. Dann Stück für Stück das Teil auf den Bug gesetzt und Partiell erstmal mit Sekundenkleber fixiert. Nun habe ich von aussen mit Pattex 2K kleber zum einen die Spalten gefüllt und gleichzeitig Rumpf und Schanzkleid miteinender verklebt. Muss nun bis morgen trocknen und wird dann verschliffen, gescpachtel und wieder verschliffen. Dann wurde das vordere Deck eingepasst. Hier kommt noch eine Ausschnitt rein um später an irgendwas ran kommen zu können. Zum Beispiel die Beleuchtung für den Mast.
      Des Weiteren habe ich die Spantfüße am Heck entfernt und und die Bordwand verschliffen. Hier werden als nächstes noch 5mm Leisten in Längsrichtung eingetbracht um daran den Sültrand für die Aufbauten zu befestigen.
      Dateien
      Gruß
      Adi

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